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Missile Launchers by L. Allen Brewer is licensed under CC BY 2.0

Joint Fire Support Missile: MBDA und KMW schließen sich zusammen

MBDA Deutschland und der deutsche Panzerhersteller Krauss-Maffei Wegmann (KMW) haben am 8. Juni ihre Zusammenarbeit zur gemeinsamen Entwicklung und zum Bau eines modernen Raketenwerfers bekannt gegeben. Laut MBDA handelt es sich bei dem Joint Fire Support Missile (JFS-M) um einen intelligenten Lenkflugkörper für Artillerie-Systeme . Deutschlands Industrien schließen sich zusammen, um ihre Wettbewerbsfähigkeit gegenüber Großmächten wie Russland, China und den USA zu stärken.

Die beiden Waffenhersteller haben ein Memorandum of Understanding (MoU) zur Zusammenarbeit im Rahmen des zukünftigen „System Indirektes Feuer“ der Bundeswehr unterzeichnet. Guido Brendler, Leiter Vertrieb und Marketing bei MBDA Deutschland, sagte, dass auch Gespräche mit weiteren Partnern geführt werden, die dem Projekt beitreten könnten. Eines der Projekte, die die Kooperation mit sich bringt, ist das Joint Fire Support Missile. Der JFS-M soll unter anderem in den Bereichen Aufklärung und elektronische Kampfführung eingesetzt werden.

„Russische und chinesische Streitkräfte haben Waffen mit erheblich größerer Reichweite als die Bundeswehr“, so Die Welt. „In einer Duellsituation wäre Deutschland unterlegen. Eine neue Rüstungsallianz will nun den Rückstand aufholen.“ Die kleinen Lenkwaffen sollen von Ketten- oder Radfahrzeugen aus abgefeuert werden und eine Reichweite von mehr als 300 Kilometern haben. Die Welt bemerkte:

Das Bündnis ist vor allem bemerkenswert, weil damit ein deutsch-europäisches Raketenwerferprojekt entstehen würde – in Konkurrenz zu dem vom US-Rüstungskonzern  Lockheed Martin entwickelten Multiple Launch Rocket System (MLRS), das auch Mittleres Artillerieraketensystem (MARS) genannt wird. Der wurde bereits in den Achtzigerjahren in den USA eingeführt. In Europa nutzen beispielsweise die Streitkräfte von Deutschland, Frankreich und Italien dieses Waffensystem.

Die Unabhängigkeitswünsche der europäischen Industrien sind höchst bemerkenswert. Über Jahrhunderte hinweg haben wir gesehen, wie Europa als Antwort auf die wachsende Bedrohung aus dem Osten sich militarisiert hat. Die militärischen Führer sind sich der Angst der Bürger vor einer Konfrontation sehr bewusst und dramatisieren oft die Bedrohung. Da die Alliierten nach dem Zweiten Weltkrieg wussten, dass Deutschland dazu neigte, Russland als Vorwand zu benutzen, um sich zu militarisieren und dann die Welt in einen Krieg zu verwickeln, beschlossen sie, den deutschen Militarismus eng an eine von den Vereinigten Staaten organisierte Militärstruktur zu binden: die NATO.

Während es Deutschland zunächst verboten war, eine eigenständige Armee und Rüstungsindustrie zu haben, wurden im Laufe der Jahre immer mehr Zugeständnisse gemacht, die es Deutschland nun ermöglichen, ein immer mächtigeres Militärimperium aufzubauen, das die Welt überraschen wird. Die Bibel offenbart in Offenbarung 13, 4, wohin das führen wird: „und sie beteten den Drachen an, weil er dem Tier die Macht gab, und beteten das Tier an und sprachen: Wer ist dem Tier gleich und wer kann mit ihm kämpfen?“

Ermächtigt durch einen bösen Geist, erhebt sich in Europa ein militärisches Imperium, symbolisiert durch das Tier, das die Welt in Erstaunen versetzen wird. Von Zeit zu Zeit bekommen wir einen Einblick in die militärischen Intrigen, die sich hinter den Kulissen abspielen. Aber eines Tages wird dieses militärische Imperium plötzlich auf der Bildfläche erscheinen. Die Posaune bläst den Alarm, dass ein Krieg bevorsteht. Um mehr darüber zu erfahren, wie sich alles entfalten wird, lesen Sie den Artikel „Eine Supermacht aufbauen“ und fordern Sie ein kostenloses Exemplar der Broschüre Deutschland und das Heilige Römische Reich an.

Hören Sie sich auch meinen Podcast: „Antisemitismus: Ein Virus, tödlicher als COVID-19“ an.