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Japan beruft vorgezogene Wahlen ein

Die japanische Premierministerin Sanae Takaichi hat am Montag angekündigt, dass sie das Parlament am Freitag auflösen wird. Damit ist der Weg frei für vorgezogene Neuwahlen am 8. Februar, die ihrer Liberaldemokratischen Partei wahrscheinlich große Zustimmung in der Bevölkerung bringen werden. Seit Takaichi im Oktober Japans erste weibliche Premierministerin wurde, liegt ihre Beliebtheit bei rund 70 Prozent. Wenn ihre Kandidatur erfolgreich ist, wird die Einparteienmehrheit der ldp, die unter ihrem Vorgänger verloren ging, wiederhergestellt. Mit einer wiedergewonnenen Mehrheit hätte Takaichi das nötige Druckmittel, um Japans bereits zügige Remilitarisierung zu beschleunigen. „Ich setze meine Zukunft als Premierminister aufs Spiel“, sagte sie vor Reportern. „Ich möchte, dass die Menschen direkt entscheiden, ob sie mir die Führung des Landes anvertrauen können.