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„Ist Gott zornig?“ „Wo ist Er?“
Guten Tag,
Ich habe eine herzliche E-Mail von einer französischen Abonnentin erhalten. Sie antwortete auf meinen Brief über „das erschreckende Ausmaß der Online-Kinderschändung“. Ich werde Ihnen gleich einen Auszug daraus vorlesen.
Ein neuer UNICEF-Bericht verdeutlicht die Krise. Demnach wird in diesem Jahr jedes fünfte Kind, das das Internet nutzt, zum Ziel sexuellen Missbrauchs oder sexueller Ausbeutung werden.
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In einer groß angelegten Umfrage in 21 Ländern schätzen Forscher, dass im vergangenen Jahr mehr als 15 Millionen Kinder im Alter von 12 bis 17 Jahren in diesen Ländern unerwünschten sexuellen Inhalten ausgesetzt waren, 9 Millionen zu sexuellen Gesprächen oder Bildern gedrängt wurden und bei 4 Millionen intime Bilder von ihnen ohne ihre Zustimmung verbreitet wurden.
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Bei diesen Kindern war die Wahrscheinlichkeit, Selbstmordgedanken, Selbstverletzungen oder starke Angstzustände anzugeben, viermal so hoch wie bei ihren Altersgenossen.
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Dennoch wurden weniger als 1 Prozent der Fälle jemals den Behörden gemeldet, und mehr als 40 Prozent wurden niemandem gegenüber offenbart (mit Ausnahme der Forscher im Rahmen der vertraulichen Umfrage). Die meisten dieser Kinder wussten schlichtweg nicht, wem sie sich anvertrauen sollten. Herzzerreißend.
„Gott ist zutiefst empört über den Missbrauch und die Ausbeutung von Kindern!“, schrieb ich in jenem vorangegangenen Brief. „Er erwartet von Eltern und anderen Verantwortlichen, dass sie die Schutzlosesten unter uns schützen.“
Diese Abonnentin widersprach dieser Aussage und schrieb (auf Französisch):
Auch ich bin verärgert und enttäuscht. Wie kann Gott von den Behörden verlangen, die Schwächsten zu schützen, wenn Er selbst nicht anwesend ist, um uns auf dieser Erde vor dem Bösen zu bewahren? Es ist höchste Zeit, dass all dies ein Ende findet. Gott muss nun zurückkehren, um Seine Gerechtigkeit walten zu lassen. Denn das Böse ist überall, und ich kann es nicht länger ertragen, es zu sehen.
Das Böse herrscht, der Teufel zeigt sich schamlos, und die Menschen sind völlig blind und wahnsinnig.
Ist Gott also zornig? … Wo ist Er? Warum offenbart Er sich nicht so wie Satan? Er ist allmächtig; Er kann das Gemetzel jederzeit beenden, denn Er ist Gott.
Ich bin am Ende meiner Kräfte, und mein größter Wunsch ist es, Seine Macht gegen das Böse zu erleben. Ich möchte, dass Milliarden von Menschen erkennen, dass Er tatsächlich hier ist, um uns von Satan zu befreien. Es ist an der Zeit, dass Sein Zorn Wirklichkeit wird. Es ist ja schön und gut, darüber zu schreiben und zu lesen. Doch das hat nun lange genug gedauert.
Ich bete zwar immer noch, aber das reicht nicht mehr aus.
Dieser verzweifelte Aufschrei hallt seit Jahrtausenden in dieser ungerechten Welt nach. Tatsächlich wird dies in der Heiligen Schrift selbst wiederholt erwähnt.
„HERR, wie lange sollen die Frevler, wie lange sollen die Frevler frohlocken?“ (Psalm 94, 3).
„… Warum geht’s doch den Gottlosen so gut, und die Abtrünnigen haben alles in Fülle?“ (Jeremia 12, 1).
„… wie lange richtest du nicht und rächst nicht unser Blut an denen, die auf der Erde wohnen?“ (Offenbarung 6, 10).
Für diejenigen, die dieses Leid ertragen müssen, ist dies keine einfache Antwort – doch es ist Gottes Antwort, die immer wieder gegeben wird, und sie ist wahr: Verlieren Sie nicht die Hoffnung. Ich komme.
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Nachdem Habakuk ausgerufen hatte: „HERR, wie lange soll ich schreien, und du willst nicht hören?“ (Habakuk 1, 2), antwortet Gott: „Diese Vision gilt einer zukünftigen Zeit.“ Darin wird das Ende beschrieben, und es wird sich erfüllen. Sollte es Ihnen so vorkommen, als würde es nur langsam vorangehen, warten Sie geduldig, denn es wird mit Sicherheit eintreten. „[S]ie wird gewiss kommen und nicht ausbleiben“ (Habakuk 2, 3).
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In 2. Petrus 3, 9 wird uns versichert: „Der Herr zögert nicht [als ob Er nicht handeln könnte] und lässt nicht lange auf Seine Verheißung warten, wie manche es als Verzögerung ansehen, sondern Er ist [außerordentlich] geduldig gegenüber Ihnen, da Er nicht will, dass irgendjemand zugrunde geht, sondern dass alle zur Reue gelangen“ (Amplified Bibel unser Übersetzung).
Gottes Zorn über Bosheit und Unterdrückung ist unmissverständlich – und Er möchte, dass wir so denken wie Er.
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Er lobt den gerechten Lot, der in Sodom lebte, dafür, dass er unter der Sünde um ihn herum litt (2. Petrus 2, 6–8).
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Er verspricht, „die Leute, die da seufzen und jammern über alle Gräuel, die darin geschehen“, zu beschützen (Hesekiel 9, 4).
Wir müssen uns selbst und unsere Angehörigen wachsam schützen und aktiv Gottes Schutz vor den Gefahren dieser Welt suchen. Doch diese Probleme werden erst gelöst sein, wenn Gott Selbst eingreift. Umso mehr Grund haben wir, täglich inbrünstig zu beten: „Dein Reich komme.“
Japans neue Kriegsschiffe werden voraussichtlich die leistungsstärksten Überwasserkampfschiffe der Welt sein: Japan baut derzeit zwei Schiffe, die mit dem Aegis-Kampfsystem ausgestattet sind; wie der „Telegraph“ heute berichtete, werden sie voraussichtlich die leistungsstärksten Kriegsschiffe der Welt sein. Mit einer Länge von fast 190 Metern und einer Verdrängung von 14 000 bis 16 000 Tonnen werden diese Superzerstörer, die einigen Aussagen zufolge als Kreuzer klassifiziert werden sollen, deutlich größer sein als die Lenkwaffenzerstörer der Arleigh-Burke-Klasse (Flight III) der US-Marine und fast die doppelte Verdrängung der britischen Zerstörer vom Typ 45 aufweisen. Die japanischen Schiffe werden über 128 Raketenabschusszellen verfügen, die mit SM-3 Block IIA- und SM-6-Raketen bestückt sind – einige der weltweit modernsten und schlagkräftigsten Raketen. „Diese Kombination aus exoatmosphärischer Verteidigung, fortschrittlicher Luftabwehr sowie See- und Tiefschlagfähigkeit in einem einzigen Schiff ist das Beste, was man sich vorstellen kann“, so der „Telegraph “. Diese mächtigen Kriegsschiffe sind nur das jüngste Beispiel dafür, dass die jahrzehntelange militärische Zurückhaltung Japans einer raschen und weitreichenden Militarisierung weicht.
Großbritannien wendet sich gegen Israel: Der britische Außenminister Ed Miliband kündigte heute Sanktionen gegen Israel an, darunter ein Einfuhrverbot für Waren aus israelischen Siedlungen im Westjordanland. Israel und die Vereinigten Staaten haben dem Vereinigten Königreich deswegen mit Konsequenzen gedroht. Diese beispiellosen Sanktionen zeigen, dass Milibands Vorgesetzter, Premierminister Andy Burnham, die Bestrafung Israels zu einer außenpolitischen Priorität gemacht hat. Die biblischen Prophezeiungen zeigen, dass Großbritannien und Israel zusammen mit den Vereinigten Staaten Brudernationen sind – und dass diese Brüderlichkeit zerbrechen wird.