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Israels neues Land (zweiter Teil)

Die USA und Großbritannien in der Prophezeiung (Kapitel neun)

Fortgesetzt von  Israels neues Land (erster Teil)

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ebräische Namen

Zunächst wollen wir uns einige sprachliche Hinweise ansehen, die einen Zusammenhang zwischen dem alten Israel und den angelsächsischen Völkern bekräftigen.

Das Haus Israel ist das „Volk des Bundes“. Das hebräische Wort für „Bund“ ist berith, heute in Israel ausgesprochen als „brit“. Das hebräische Wort für „Mann“ ist iysh oder ish. Das Wort für „Bundesmann“ oder „Bundesvolk“ würde demnach in englischer Wortfolge „brit-ish“ lauten. Ist es ein bloßer Zufall, dass das „Bundesvolk“ heute „britisch“ genannt wird und auf den „britischen Inseln“ wohnt?

Das Haus Israel sollte nicht nur seine Identität verlieren, sondern auch seinen Namen „Israel“. Mit dem Identitätsverlust sollte eine Umbenennung des Volkes einhergehen, wie aus Jesaja 62, 2 ersichtlich; es soll in der Endzeit – heute – und im Millennium einen neuen Namen tragen.

Gott sagte zu Abraham: „Nach Isaak soll dein Geschlecht benannt werden“ (1. Mose 21, 12). Dieser Name wird denn auch in Römer 9, 7 und Hebräer 11, 18 noch einmal ausdrücklich betont. In Amos 7,16 werden die Israeliten als das „Haus Isaak“ bezeichnet.

Der Name „Isaak“ ist die deutsche Form des hebräischen Yishaq. Nun ist es aber so, dass im Hebräischen stimmhafte Konsonanten wegfallen – wieviel mehr dann der nur halb stimmhafte Laut „Y“. Folglich würde nur Shaq bzw. Saac übrigbleiben.

Es gibt beispielsweise alte Dokumente, aus denen hervorgeht, dass ein anderes semitisches Volk, die Assyrer, die Gewohnheit hatte, das Y als Anfangsbuchstabe auf eben diese Weise auszulassen. So wurde beispielsweise aus „Ahab von Israel“ A-ha-ab-bu Sir-‘i-la-a-a; (siehe auch Pritchard, „Ancient Near Eastern Texts Relating to the Old Testament“ – Alte nahöstliche Quellen zum Alten Testament –, S. 277-281). Bei dem Wort Israel (Yisra‘el auf hebräisch) wurde das yi nicht ausgeschrieben. Genauso ist es mit der Vorsilbe von Isaak, woraus sich dann die Form Saac ergibt.

Ist es wiederum nur ein Zufall, dass sich die Bezeichnung „Sachsen“ bzw. „Saxons“ ganz ähnlich anhört wie „Saac‘s sons“ – „Söhne Isaaks“ auf englisch?

Viele verwechseln die Angelsachsen mit den germanischen bzw. deutschen Sachsen. Deren Namen leitet sich aber aus einem anderen Wort ab, dem althochdeutschen Sahs, das heißt Schwert oder Messer. Die schwerttragenden „Altsachsen“ des Festlandes haben mit den Angelsachsen, die nach Britannien gingen, nichts zu tun.

Auf den Spuren Dans

Gottes Absicht entsprechend sollte das „verlorene“ Israel in der Endzeit wiederentdeckt werden. Deshalb kann man wohl erwarten, dass es gewisse Spuren und „Wegzeichen“ gibt, die das alte Israel auf seiner Wanderung von Assyrien bis in seine neue Heimat hinterlassen hat.

In Jeremia 31, 21 spricht Gott zu Ephraim: „Richte dir Wegzeichen auf, setze dir Steinmale und richte deinen Sinn auf die Straße, auf der du gezogen bist!“ Die Bibel zeigt, welche „Zeichen“ es waren, die Israel auf den Wegen, die es zog, zu hinterlassen pflegte.

In 1. Mose 49, 17 prophezeit Jakob dem Stamme Dan: „Dan wird eine Schlange werden auf dem Wege.“ Es ist eine bedeutsame Tatsache, dass der Stamm Dan, einer der zehn Stämme, eine ganze Reihe von Orten und Wasserwegen, an denen seine Angehörigen siedelten, nach dem Stammvater Dan benannte.

Der Stamm Dan bewohnte ursprünglich einen Küstenstreifen am Mittelmeer, westlich von Jerusalem. In Josua 19, 47 lesen wir: „Dem Stamm Dan aber ging sein Gebiet verloren, und er zog hinauf und kämpfte gegen Leschem und eroberte und schlug es mit der Schärfe des Schwerts und nahm es ein und wohnte darin und nannte es Dan nach seines Vaters Namen.“

In Richter 18, 11-12 heißt es, dass die Daniter sich zu Kirjath-Jearim in Juda lagerten. „Daher heißt die Stätte ‚Lager Dans‘ bis auf diesen Tag.“ Später eroberte dieselbe Abteilung von 600 bewaffneten Danitern die Stadt Lais „und nannten sie Dan nach dem Namen ihres Vaters Dan“ (Vers 29). Die nördlichen Daniter haben dann entlang des Weges, den sie zogen, ebenso „Wegzeichen“ hinterlassen, die uns erlauben, diesen Weg heute noch zu rekonstruieren.

Wie bereits erwähnt, wurden in der hebräischen Sprache die Vokale nicht ausgeschrieben, sondern nur gesprochen. In unsere Sprache übertragen, ergäbe sich somit für „Dan“ das Schriftbild „Dn“, und das ließe sich „Dan“, „Den“, „Din“, „Don“ oder „Dun“ aussprechen. Jede dieser Lautformen wäre mit dem ursprünglichen hebräischen Schriftbild vereinbar.

Bevor der Stamm Dan in assyrische Gefangenschaft geriet, bewohnte er zwei Distrikte oder Provinzen in dem Gebiet, das heute das Heilige Land genannt wird. Der eine Distrikt befand sich an der Küste. Seine Bewohner waren hauptsächlich Seeleute; daher heißt es auch: „Und warum dient Dan auf fremden Schiffen?“ (Richter 5, 17).

Als die Assyrer Israel eroberten, flohen die Daniter mit ihren Schiffen und segelten westwärts durch das Mittelmeer, dann nordwärts bis nach Irland. Mose hat kurz vor seinem Tod prophezeit: „Dan ist ein junger Löwe, der hervorspringt aus Basan“ (5. Mose 33, 22). Entlang der Mittelmeerktiste hinterließen die Daniter „sprechende“ geographische Namen, lautlich an ihren eigenen anklingend: Den, Don, Din.

Irische Geschichtsquellen besagen, dass die neuen Siedler in Irland, die zu jener Zeit dort ankamen, die „Tuatha de Danaan“ (übersetzt: der Stamm Dan) waren. Gelegentlich ist auch nur von „Tuathe De“ die Rede, was soviel wie „Volk Gottes“ bedeutet. In Irland haben sie folgende Wegzeichen hinterlassen: Dans-Laugh, Dan-Sower, Dun-dalk, Dun-drum, Don-egal Bay, Don-egal City, Dun-gloe, Din-gle, Dunsmore (das heißt: „mehr Dans“). Der Name Dunn im Irischen bedeutet übrigens das gleiche wie Dan im Hebräischen: Richter.

Der nördliche Volksteil der Daniter wurde allerdings nach Assyrien in die Gefangenschaft verschleppt, und von dort zog er, wie der Rest der zehn Stämme, später zu Lande weiter.

Nach der assyrischen Gefangenschaft wohnten diese Daniter einige Zeit in einem Landstrich direkt westlich vom Schwarzen Meer. Dort finden wir die Flußnamen Dnjepr, Dnjestr und Don.

Es gibt auch weitere „Wegzeichen“ aus der antiken und neueren Geographie wie beispielsweise Don-au, und Dänemark (bedeutet „Dans Zeichen“).

Auf den Britischen Inseln angelangt, hinterließen sie schließlich „sprechende“ Namen wie Dun-des und Dun-raven; Schottland ist ebenso reich an „Dans“, „Dons“ und „Duns“ wie Irland. Eine Kette von Wegzeichen, aufgerichtet durch den Stamm Dans, die genau zu den Britischen Inseln führt!

Die Annalen Irlands

Werfen wir jetzt einen kurzen Blick auf die ältesten Annalen und Legenden von Irland. Sie geben uns weiteren Aufschluss darüber, wo Jeremia einst „pflanzte“ und wo sich das „verlorene“ Israel heute befindet.

Die Frühgeschichte Irlands ist, wenn auch durch zahlreiche Legenden geschmückt, sehr ausführlich überliefert. Dichtung und Wahrheit in der irischen Geschichtsschreibung lassen sich aber mit Hilfe der historischen Aufzeichnungen und Prophezeiungen der Bibel leicht trennen, und es ergibt sich folgendes Bild: Schon lange vor dem Jahre 700 v. Chr. erreichte eine starke Siedlergruppe, die sich „Tuatha de Danaan“ (der Stamm Dan) nannte, von See her die irische Küste, vertrieb andere Stämme und machte sich sesshaft. Später, zur Zeit Davids, nahm eine weitere Gruppe, diesmal aus der Linie Serach, den Weg vom Nahen Osten nach Irland.

Dann, im Jahre 569 v. Chr. (das Jahr der Thronverpflanzung durch Jeremia), kam ein alter, weißhaariger Patriarch nach Irland; er wird in den Quellen bisweilen auch als „Heiliger“ bezeichnet. Mit ihm kamen die Tochter eines nahöstlichen Königs sowie ein Begleiter namens „Simon Brach“; dieser Name kommt in den verschiedenen geschichtlichen Darstellungen auch als „Breck“, „Berech“, „Baruch“ oder „Berach“ vor. Die Prinzessin trug den hebräischen Namen „Tephi“ – ein Kosename, denn ihr voller Name war „Tea-Tephi“.

Unter denen, die mit Jeremia zogen, war auch der Sohn des Königs von Irland, der sich zur Zeit der Belagerung in Jerusalem aufgehalten hatte. Dort hatte er Tea-Tephi kennengelernt. Er heiratete sie kurz nach dem Fall Jerusalems im Jahre 585 v. Chr. Der Sohn der beiden, bei der Abreise ungefähr 12 Jahre alt, zog ebenfalls nach Irland.

Auf seinem Zug nach Irland führte Jeremia einige bemerkenswerte Dinge mit sich; unter anderem eine Harfe, eine Truhe und einen Stein mit dem Namen „Lia-Fail“ oder „Stein des Schicksals“. Ein merkwürdiger Zufall (?) ist, dass der Name dieses Steins sowohl auf unsere Weise (von links nach rechts) als auch auf hebräische Weise (von rechts nach links) gelesen gleich lautet: Liafail.

Ein weiterer seltsamer „Zufall“, den man kaum noch so zu nennen wagt: Viele Könige von Irland, Schottland und Großbritannien wurden über diesem Stein gekrönt – auch Elisabeth II. Der Stein selbst befindet sich heute in London in der Westminster-Abtei; er ist eingefügt unter dem Krönungsstuhl. Eine Hinweistafel neben dem Stein trug bis in die fünfziger Jahre die Aufschrift „Jacob‘s pillar-stone“ (Jakobs Gedenkstein; siehe 1. Mose 28, 18).

Der Gemahl der hebräischen Prinzessin Tea bestieg als König Herremon den Thron seines Vaters. Dieser Herremon wird häufig mit einem viel früheren Herremon verwechselt, der zur Zeit Davids lebte und der die Tochter seines Onkels Ith, die ebenfalls Tea hieß, heiratete. Der Sohn jenes Königs Herremon jedoch, der zur Zeit Jeremias lebte und Zedekias Tochter heiratete, übernahm den Thron seines Vaters in Irland. Diese Dynastie war es dann auch, die alle nachfolgenden Könige Irlands ohne Ausnahme stellte, bis sie umgestürzt und der Thron nach Schottland verpflanzt wurde. Auch dort wurde sie schließlich umgestürzt und anschließend nach England verlegt, wo heute noch dieselbe Dynastie regiert, und zwar in der Person von Königin Elisabeth ii.

Die Krone, die von den Königen aus der Linie des Herremon getragen wurde, hatte übrigens zwölf Zacken

Wird fortgesetzt...

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