Hebammen in Devon haben keine Möglichkeit, das Geschlecht eines Babys
Hebammen in Devon haben keine Möglichkeit, das Geschlecht eines Babys in ein neues Formular einzutragen, das vom örtlichen National Health Service Trust bereitgestellt wird. Stattdessen wird von ihnen erwartet, dass sie die „Geschlechtsidentität“, die „bevorzugten Pronomen“ und die „sexuelle Orientierung“ von Babys erkennen, die nur Minuten zuvor geboren wurden. Die Situation ist eine Mischung aus Verrücktheit und Inkompetenz, denn das Formular stammt von dem NHS-Trust, der eine neue Software eingeführt hat und die witzigen Standardfragen für einen neuen Patienten auf ein neugeborenes Baby anwendet. „Dies ist das Rückgrat der Dokumentation, die das Baby ein Leben lang begleiten wird“, erklärte eine Hebamme vor Ort. „Es ist der Beweis für die Existenz des Babys und wird benötigt, um eine Geburtsurkunde zu erhalten.“ Hebammen haben bereits vor zwei Jahren auf das Problem hingewiesen, das noch immer nicht behoben ist. Fiona McAnena, Direktorin der Kampagnengruppe Sex Matters, sagte: „Es scheint, dass die Manager dort so sehr der Ideologie der Geschlechtsidentität verfallen sind, dass sie lieber medizinische Klarheit riskieren, als die Pronomen wegzulassen.“