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BRANDON BELL/GETTY IMAGES

Gott in Kenosha erleben

Nur Gott konnte so spezifische Vorhersagen machen und dann dafür sorgen, dass sie auch in Erfüllung gehen.

Wenn ich morgens aufwache, verwende ich meist 5 bis 10 Minuten darauf, die Nachrichten zu lesen. Danach widme ich mich meinen Studien. Diesen Sommer studierte ich das Buch Hesekiel. Des Öfteren machte ich die tiefgreifende Erfahrung, einen Artikel gelesen zu haben oder eine Nachricht im Fernsehen verfolgt zu haben, um ein paar Minuten später vor meinem geistigen Auge dieselbe Szene beschrieben im Buch Hesekiel zu sehen – in einem Buch, das vor 2600 Jahren geschrieben wurde.

Dieses Buch der Bibel ist voller Prophezeiungen, die in allen Einzelheiten Ereignisse und Szenen beschreiben, die sich jeden Tag in Großbritannien und in Amerika abspielen. Sehen Sie sich zum Beispiel Hesekiel 7 an: Dieses Kapitel prophezeit die schockierende Vernichtung der modernen Völker Israels – die Völker Amerikas und Großbritanniens.

Die Verse 5-7 lauten: „Siehe, es kommt ein Unglück über das andere! Das Ende kommt, es kommt das Ende, es ist erwacht über dich; siehe, es kommt! ... Es geht schon an und bricht herein über dich, du Bewohner des Landes. Die Zeit kommt, der Tag des Jammers ist nahe ...“ (Lutherbibel, Ausgabe 1984).

Genauso fühlen sich in diesem Augenblick die Menschen in Amerika und in Großbritannien. 2020 begann schrecklich – Amerikas Präsident sollte des Amtes enthoben werden und Großbritannien war mit einem chaotischen Austritt aus der Europäischen Union beschäftigt. Seitdem kam „ein Unglück nach dem anderen“. Das Coronavirus hat beide Länder völlig verwandelt – auf vielfache Weise, die noch gar nicht abzusehen ist. Dann begannen Antifa und Black Lives Matter (blm) die Städte anzuzünden; zuerst Seattle und Portland, dann Chicago, Kenosha und andere. Währenddessen gingen durch die unkontrollierten Waldbrände in Kalifornien 1,2 Millionen Morgen Land verloren und ein Hurrikan raste durch Louisiana. Und das ist nur ein Teil der Katastrophen, die Großbritannien und Amerika heimsuchten.

Siehe der Tag, siehe er kommt“, heißt es in Vers 10. „Er bricht an, Unrecht blüht und Vermessenheit grünt.“ Unrecht heißt ein „Mangel an Gerechtigkeit“, „Korruption“, „Tyrannei“, „Unterdrückung“ und „Intoleranz“. All diese Begriffe beschreiben Aspekte des modernen Großbritanniens und Amerikas, sei es nun die groteske Reaktion unserer Regierung auf covid 19, der Anschlag der radikalen Linken auf die jüdisch-christliche Geschichte und die Traditionen unseres Landes, der irrationale Hass auf Präsident Donald Trump oder die marxistischen politischen Lösungen vertreten von Antifa und blm, die von großen Teilen der Bevölkerung übernommen werden. Es gibt keine Fairness und Unparteilichkeit mehr, keine Verteidigung der Wahrheit, keinen Respekt für Tradition, Moral, Gesetz, Regierung und Autorität.

Man muss eine Weile nachdenken, um Vers 12 richtig einzuschätzen: „Es kommt die Zeit, es naht der Tag! Der Käufer freue sich nicht und der Verkäufer traure nicht; denn es kommt der Zorn über all ihren Reichtum“. Der Allgemeinzustand Amerikas und Großbritanniens wird so schrecklich und hoffnungslos; es kommt die Zeit, wo es zwecklos wird, noch materiellen Reichtum anzuhäufen. Die Börse brummt, die Zinsen sind niedrig. Eine Gelegenheit, sich materiellen Reichtum anzueignen. Aber alles steht kurz vor dem Zusammenbruch. Vers 19 sagt voraus, dass Gold so wertlos werden wird, dass man es wegwerfen wird.

Bedenken Sie Vers 14: „Lasst sie die Posaune nur blasen und alles zurüsten; es wird doch niemand in den Krieg ziehen, denn mein Zorn ist entbrannt über all ihren Reichtum.“ Diese prophetische Szene kommt einem in Erinnerung, wenn man die Bilder der Aufruhr und der Proteste in Amerikas Städten sieht. Es sind Bilder von Chaos und Anarchie – Demonstranten werfen Brandbomben in Regierungsgebäude, Randalierer verprügeln unschuldige Menschen auf den Straßen und es ist kaum Polizei zu sehen. Wenn sie auftaucht, dann muss sie sich verteidigen oder sie befindet sich auf dem Rückzug. Daran sind nicht die Polizisten Schuld – sie gehorchen Anordnungen der politischen Anführer, die Angst haben, in den Krieg zu ziehen.

Im übertragenen Sinne passiert das überall in Großbritannien und Amerika: Sirenen warnen vor unserer bevorstehenden kulturellen Auslöschung und verkünden den politischen, sozialen und wirtschaftlichen Zusammenbruch. Einige wenige, unter anderem auch Präsident Trump und einige Schlüsselfiguren seiner Administration sind bereit und willens einzuschreiten – aber in zu vielen Fällen „wird doch niemand in den Krieg ziehen“.

„Draußen das Schwert, drinnen Pest und Hunger! Wer auf dem Feld ist, der wird vom Schwert sterben; wer in der Stadt ist, den werden Pest und Hunger fressen“ (Vers 15). Wieder kann niemand mit gesundem Menschenverstand sich diese Ereignisse in Amerika ansehen und die Voraussicht dieser Prophezeiung ableugnen.

Herr Flurry erklärt den Ausdruck Pest in seinem Buch Hesekiel – der Endzeit-Prophet: „Diese Pest könnte auch eine Plage von Gewalt oder Brandschatzen sein – nicht notwendigerweise eine körperliche Krankheit! Es könnte auch als eine Plage von Gewalt und Randale definiert werden ... Die Pest oder die Plage von Gewalt wird viele gesundheitliche Probleme verursachen, die zu einer Hungersnot führen“ (Betonung hinzugefügt). Es wird jeden Tag klarer erkennbar, dass sich Amerika (und Großbritannien) auf dem Weg von Hesekiel 7 befinden!

Wenn wir solche Bibelstellen studieren, müssen wir doch folgende Frage untersuchen: Wie können Ereignisse, die vor so langer Zeit prophezeit wurden, sich so genau erfüllen? Gerald Flurry schrieb sein Buch über Hesekiel im Jahre 2002, vor fast 20 Jahren. Hesekiel machte seine Vorhersagen vor 2600 Jahren. Die Tatsache, dass diese beiden Männer genau die Szenen vorhersagten, die sich jetzt in Großbritannien und Amerika abspielen, müsste doch mehr Leute zum Nachdenken anregen!

Nur Gott kann so spezifische Vorhersagen machen und dann dafür sorgen, dass sie sich erfüllen. Es gibt Beweise für die Existenz Gottes in den Ausschreitungen in Kenosha!

Um das wirklich zu verstehen, kann man sich nicht nur einfach die Nachrichten ansehen. Man muss auch Gottes Wort studieren. Sie haben die Schlagzeilen gelesen und die schrecklichen Bilder im Fernsehen gesehen. Es ist nun an der Zeit zu studieren, was uns Gott vor tausenden von Jahren über die heutigen Nachrichten offenbart hat.

Tb Ad De