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Kepler

NASA Ames/SETI Institute/JPL-Caltech

Gibt es Leben auf Kepler-186f?

Die Antwort entzieht sich der Wissenschaft – aber sie liegt nicht außerhalb unserer Reichweite. 

Wissenschaftler bei der NASA verkündeten am 17. April die Entdeckung des ersten erdgroßen Exoplaneten der geeignet erscheint, menschenähnliches Leben außerhalb unseres Solarsystems zu unterstützen. „Der Planet mit Namen Kepler-186f“ umkreist sein Zentralgestirn in der „habitablen Zone“ – was bedeutet, dass auf seiner Oberfläche lebensfreundliche Temperaturen herrschen könnten und flüssiges Wasser existieren könnte.

Die einzigen anderen Planeten, die bisher in der „habitablen Zone“ entdeckt wurden, sind viel größer als die Erde und deshalb sehr unterschiedlich zu unserem Heimatplaneten. Viele Leute sind über die Entdeckung von Kepler-186f begeistert, weil sie glauben, dass auf ihm Leben eher möglich ist als auf anderen bekannten Planeten außerhalb der Erde.

„Dies ist eine historische Entdeckung des ersten etwa erdgroßen Planeten, der in der habitablen Zone um seinen Stern herum gefunden wurde“, teilte Geoff Marcy von der University of California-Berkeley Space.com mit. „Dies ist das bisher beste Exemplar eines habitablen Planeten, das bis jetzt entdeckt wurde. Die Ergebnisse sind absolut felsenfest. Der Planet selbst ist es vielleicht nicht, aber ich würde mein Haus darauf verwetten. Er ist auf jeden Fall ein Juwel.“

Kepler-186f wurde mit Hilfe des Weltraumteleskops Kepler, seinem Namengeber, entdeckt. Bei seiner Suche nach erdähnlichen Planeten maß das Kepler-Teleskop die Helligkeit von Sternen, um Helligkeitsschwankungen festzustellen, die auf den Durchgang eines Planeten zwischen dem Stern und dem Weltraumteleskop hinweisen. Wenn ein Planet sich zwischen der Erde und dem entfernten Stern bewegt, blockiert er für einen Moment lang Teil seines Lichts. Kepler nutzt diese kurzfristige Abdunkelung, um Planeten ausfindig zu machen und dann deren Größe, sowie die Geschwindigkeit, mit der sie ihre eigene Sonne umkreisen und auch die Nähe zu ihrer Sonne zu ermitteln.

Die Sonne von Kepler-186f, nämlich Kepler-186, ist ein roter Zwerg. Das bedeutet, dass sie nicht so heiß wie unsere Sonne ist – ungefähr halb so groß und 25-mal schwächer. Kepler-186f ist seiner Sonne viel näher als wir unserer, trotzdem bekommt er weniger Energie von seiner Sonne als der Mars in unserem Solarsystem bekommt.

Darüber hinaus wissen wir nahezu so gut wie nichts über Kepler-186f. Aktuelle Theorien weisen darauf hin, dass er aus Gestein besteht, aber sie bieten keine direkten Beweise. Wie Slates Bad Astronomy Blogger Phil Plait, der Teil des Hubble Space Teleskope Teams der NASA war, es formulierte: „Es könnte ein nackter Felsen sein, oder eine fruchtbare Wasserwelt, oder ganz aus Styropor-Erdnüssen bestehen, oder aus sonst einem seltsamen Ding, das wir bisher nicht einmal für möglich gehalten haben.“

Niemand behauptet, dass Kepler-186f Leben beinhaltet. Schließlich ist der Mars auch in der „habitablen Zone“, aber ist er eine unfruchtbare Einöde. Es braucht mehr als nur Größe und Nähe zu einer Sonne.

Aber wenn wir einen Planeten gesichtet haben, der diesen beiden Bedingungen entspricht, könnte es mehr da draußen geben? Die Antwort ist ein fast sicheres Ja. Daten von Kepler und von anderen Projekten weisen darauf hin, dass Milliarden solcher Planeten allein in unserer Galaxie existieren.

Leben auf anderen Planeten? Ja!

Die Bibel enthüllt, dass es gegenwärtig kein Leben auf anderen Planeten gibt. In Römer 8 beschreibt der Apostel Paulus Gottes Schöpfung, die sich in einem vorübergehenden Zustand der Verödung und des Zerfalls befindend (z. B. Vers 20). Wie Herbert W. Armstrong in seinem Buch Das Unglaubliche Menschliche Potential schrieb: „Die oben behandelte Stelle bestätigt genau die bisherigen Erkenntnisse der Astronomie: dass Sonnen Feuerbälle sind, Licht und Wärme ausstrahlend, die Planeten aber (mit Ausnahme der Erde) tote, lebensfeindliche, verfallene Himmelskörper, doch nicht auf ewig; …“

Während das die NASA nicht stoppen wird, anderswo nach Leben zu suchen, erhebt sich eine weitere Frage für bibel-gläubige Christen: Wenn das Universum einer Zweckbestimmung und Planung zugrunde liegt, worauf weisen all diese Milliarden von Planeten hin, die nur totes Gestein, vereiste Bälle oder dichte, gasartige Wolken sind?

Die Bibel gibt die Antwort, wenn wir unseren Verstand erweitern können um sie zu akzeptieren. In Jesaja 45, 18 heißt es: Gott hat die Himmel und die Erde gemacht – er hat sie nicht geschaffen, dass „sie leer sein soll, sondern sie bereitet, dass man auf ihr wohnen solle.“ Das betrifft nicht nur die Erde – Gott schuf das Universum und all seine fernen Planeten, dass diese auch bewohnt werden. In einer alten Übersetzung heißt es in Jesaja 51, 16, Gott hat „die Himmel gepflanzt.“

„Denken Sie darüber nach, was das besagt“, schrieb der Chefredakteur der Posaune, Joel Hilliker, in der engl. Broschüre Our Awesome Universe Potential. „Wenn man etwas pflanzt, bedeutet das, dass man Samen aussät, von denen man erwartet, dass sie wachsen und zu einer Ernte heranreifen. … Jesaja 51, 16 schildert, dass Gott die Himmel pflanzen wird – die Wohnstätte der Sterne – das Universum! Er wird es mit Leben besamen und erwarten, dass es zu einer größeren, imposanteren Ernte heranwachsen wird!“

Diese Planeten sind derzeit leer. Aber es wird eine Zeit kommen, wenn Kepler-186f erneuert wird, genau in die richtige Umlaufbahn um seinen Stern gebracht wird, mit der richtigen Atmosphäre versehen wird und mit Leben bepflanzt wird. Und nicht nur Kepler-186f. Andere Planeten werden ebenso mit Leben bepflanzt.

Wenn Sie begreifen, dass es wahrscheinlich Milliarden von Planeten allein in unserer Galaxie gibt, ergibt dies eine atemberaubende und erregende Vision! 

Tb Ad De