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ZOOM DOSSO/AFP/Getty Images

Geplanter US-Truppenabzug aus Deutschland

Ein weiteres Tief in den deutsch-amerikanischen Beziehungen bahnt sich an. US-Präsident Donald Trump hat den Abzug von bis zu 9.500 Soldaten aus Deutschland angeordnet, berichtete das Wall Street Journal am Freitag.

„Wir sind enge Partner im transatlantischen Bündnis. Aber: Es ist kompliziert“, sagte Außenminister Heiko Maas zu Bild. In Bezug auf den geplanten Abzug der US-Truppen sagte Maas: „Sollte es zum Abzug eines Teils der US-Truppen kommen, nehmen wir dies zur Kenntnis. Wir schätzen die seit Jahrzehnten gewachsene Zusammenarbeit mit den US-Streitkräften. Sie ist im Interesse unserer beiden Länder”.

Seit Donald Trump zum Präsidenten ernannt wurde, waren die Beziehungen sichtlich angespannt. Konflikte, die bisher nur unter der Oberfläche, schwelten sind nun für alle sichtbar.

Spiegel-Anfragen deuten darauf hin, dass die Bundesregierung von den jüngsten Plänen überrascht wurde. „Dem Vernehmen nach“, stellte Spiegel Online fest, „hatte die US-Regierung den Nato-Partner Deutschland nicht wie üblich vorab über die Entscheidung informiert. Wegen der Tragweite der Pläne kann man dies durchaus als Provokation bezeichnen.“

„Ich glaube, die Entscheidung durch die US-Regierung von Präsident Trump ist ein kolossaler Fehler“ sagte Frederick Benjamin Hodges, der ehemalige Befehlshaber aller US-Heerestruppen, gegenüber dem Spiegel. „Der Kongress wurde nicht eingeweiht, die US-Kommandeure in Europa waren ahnungslos, mit Deutschland oder der Nato hat niemand gesprochen.“

Präsident Trumps Abzugsbefehl kommt jedoch nicht ohne Vorwarnung. Im vergangenen September erklärte der damalige US-Botschafter in Deutschland Richard Grenell, sollte Deutschland der Forderung nach einem höheren Wehretat nicht nachkommen, könnten die USA einen Teil ihrer Truppen abziehen, um das Zwei-Prozent-Ziel der NATO zu erreichen.

Die USA sorgen seit vielen Jahrzehnten für die mit hohen Kosten verbundene Sicherheit Deutschlands. Da Deutschland sich weigert, den besprochenen Anteil an der NATO beizutragen, und wegen der zunehmenden Feindseligkeiten gegenüber der US-Politik, ist die Entscheidung von Präsident Trump verständlich.

Die US-Truppen dienen jedoch auch Amerikas vielfältigen Interessen. Sie halfen dabei, ein Bündnis zwischen Europa und den USA zu schmieden, während sie gleichzeitig Russland abschreckten und US-Missionen im Irak und in Afghanistan unterstützten. Trotz alledem haben die Feindseligkeiten gegenüber den USA in Deutschland zugenommen.

SPD-Fraktionsvorsitzender Rolf Mützenich erklärte gegenüber der Funke-Mediengruppe, ein großer Abzug der US-Truppen sei „ein Einschnitt“, der auch die Gelegenheit bieten könnte, die deutsche Sicherheitspolitik in ein europäisches Umfeld „einzubetten“, was angesichts der aktuellen US-Politik dringend notwendig sei.

Aufgrund jahrzehntelanger Ersparnisse und wirtschaftlichem Wohlstand ist Deutschland bereit, als Militärmacht drastisch aufzusteigen.

Die Posaune hat vorausgesagt, dass die Feindseligkeiten zwischen Deutschland und den USA zunehmen werden, während zur gleichen Zeit eine europäische Armee entstehen würde. Noch vor der Posaune proklamierte der verstorbene Herbert W. Armstrong im Mai 1953, dass „10 mächtige europäische Nationen ihre Kräfte vereinigen werden.“

Diese Aussage basiert auf biblischen Prophezeiungen (siehe Daniel 2 und Offenbarung 17) und ist für die zukünftige Sicherheit dieser Welt äußerst alarmierend. Weitere Informationen zu diesem Trend und den zugrunde liegenden Prophezeiungen finden Sie in unserem Artikel „Eine Supermacht aufbauen“.

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