Finanzieren ausländische Akteure eine Welle von antisemitischen Angriffen? Die australische Polizei ermittelt
Die australische Polizei untersucht, ob ausländische Akteure lokale Kriminelle für eine Welle antisemitischer Angriffe bezahlen, sagte der australische Premierminister Anthony Albanese am Mittwoch.
Die Welle: Seit dem Angriff der Hamas auf Israel am 7. Oktober 2023 gab es in Sydney und Melbourne eine Flut von Hassverbrechen, die sich gegen jüdische Gemeinden richteten. In diesen beiden Städten leben 84 Prozent der jüdischen Bevölkerung Australiens.
Die Hassverbrechen umfassen:
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Brandanschläge auf Synagogen und Verunstaltungen mit Hakenkreuzschmierereien
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Autos in mehrheitlich jüdischen Vierteln werden angezündet und mit rassistischen Schmierereien verunstaltet
Am Dienstag wurde eine Kinderbetreuungseinrichtung in der Nähe einer Synagoge in Sydney in Brand gesetzt und mit antisemitischen Graffiti besprüht. Glücklicherweise wurde bei dem Anschlag niemand verletzt.
Bezahlte Verbrechen: Am Mittwoch gab Albanese eine Erklärung ab, in der er sagte, dass einige dieser Verbrechen „von Leuten begangen werden, die kein bestimmtes Anliegen haben, nicht von einer Ideologie motiviert sind, sondern bezahlte Schauspieler sind“.
„Es ist unklar, von wem oder woher die Zahlungen kommen“, fügte er hinzu.
Der Kommissar der australischen Bundespolizei, Reece Kershaw, sagte, die Polizei werde untersuchen, „ob ausländische Akteure oder Einzelpersonen einheimische Kriminelle in Australien dafür bezahlt haben, einige dieser Verbrechen in unseren Vorstädten auszuführen“.
Anklagen: Albanese sagte, dass 36 Personen in New South Wales wegen „antisemitischer Straftaten“ angeklagt worden seien. In Victoria gab es 70 Verhaftungen.
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Am Dienstag wurden acht Personen wegen einer Reihe von „Hassverbrechen“ angeklagt, die bis in den November zurückreichen.
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Am Mittwoch wurde ein 33-jähriger Mann angeklagt, Anfang des Monats versucht zu haben, eine Synagoge in Sydney in Brand zu setzen.
Verfolgung: Die Anschläge in Australien zeigen eine Zunahme der Verfolgung der jüdischen Gemeinschaft. Die böse Kraft hinter diesen Anschlägen ist eine Bedrohung – nicht nur für Juden, sondern für die ganze Welt.
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