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Jeremy Thomas/Unplash

Existiert Gott Tatsächlich? (Vierter Teill)

Fortgesetzt von Existiert Gott Tatsächlich? (Dritter Teil)

„Es gab keinen Uhrmacher“

Ich benötigte eine genaue Uhr mit einem übersichtlichen Zifferblatt für meine Rundfunksendungen. Als die einzige Uhr, die meinen Anforderungen entsprach, entdeckte ich eine Eisenbahneruhr. Ich besitze eine – die beste ihrer Art, die hergestellt wird – mit 23 Steinen.

Aber leider geht sie nicht ganz genau. Ein- oder zweimal wöchentlich muss ich sie um ein oder zwei Sekunden nachstellen, wenn ich sicher sein will, dass sie auf die Sekunde genau anzeigt. Ich richte mich dabei nach der städtischen Zentraluhr. Aber selbst diese Uhr geht nicht vollkommen genau. Auch sie muss ein- oder zweimal in der Woche telegraphisch nach der Hauptuhr der Nation im Marine-Observatorium in Washington gestellt werden. Aber selbst diese Zentraluhr der USA geht nicht 100prozentig richtig. Auch sie muss gelegentlich adjustiert werden.

Sie wird von den Astronomen nach der Hauptuhr des Universums gestellt. Dort oben am Himmel ist die große Zentraluhr, die nie einen Fehler macht, die immer richtig geht – es sind die Himmelskörper, die das All durchkreisen

Nun zurück zu Ihnen, mein zweifelnder Freund! Würde ich Ihnen meine 23-steinige Präzisionsuhr zeigen und behaupten, dass sie nicht in einer Werkstatt hergestellt und überhaupt von keinem Uhrmacher konstruiert und angefertigt worden sei, dass es einfach irgendwie passierte, dass sich das Eisen ganz von selbst aus der Erde förderte, sich selbst verarbeitete und zu den kleinen empfindlichen Zahnrädern und anderen komplizierten Teilen formte, dass das Silizium ganz von selbst aus der Erde kam und sich in das Uhrglas verwandelte, dass sich das Goldgehäuse von selbst bildete und formte, dass sich Zahnräder und viele kleine Teilchen in diesem Gehäuse von selbst zusammenfügten, sich selbst aufzogen und in Bewegung setzten und fast vollkommen genau gehen – nun, wollte ich versuchen, Ihnen etwas Derartiges einzureden, würden Sie mich für verrückt erklären, nicht wahr?

Natürlich würden Sie das! Sie wissen, dass die Existenz dieser Uhr der rationale und positive Beweis für die Existenz eines oder mehrerer Uhrmacher ist, die dies alles erdachten, planten, gestalteten, zusammenfügten und in Bewegung setzten.

Die Hauptuhr des Universums

Und was tun Sie, Herr Skeptiker? Sie schauen hinauf in das riesige, unermessliche All, zur Hauptuhr des Universums, die nie auch nur um eine Sekunde falsch geht – die perfekte Uhr, nach der wir alle unsere unvollkommenen, von Menschenhand gefertigten Uhren stellen müssen –, und wollen mir allen Ernstes erklären: „Das geschah rein zufällig! Es gab keinen großen Uhrmacher. Es gab keinen meisterhaften Verstand, der dieses riesige Universum erdachte, plante und verwirklichte, der jedem Stern und Planeten seinen bestimmten Platz zuwies und die unzähligen Himmelskörper in Bewegung setzte, jeden auf seiner vorgeschriebenen Bahn, in exakter Präzision das All durchkreisend. Nein, dieses Universum gestaltete sich ganz von selbst, fügte sich selbst zusammen, zog sich selbst auf und begann von selbst zu laufen. Es gab keine zugrunde liegende Intelligenz – keine Planung – keine Schöpfung – keinen Gott!“

Wollen Sie das behaupten?

Wenn ja, antworte ich Ihnen, dass ich keinerlei Achtung vor Ihrer Intelligenz habe. Und der Gott, den ich anerkenne, antwortet Ihnen: „Die Toren sprechen in ihrem Herzen: ‚Es gibt keinen Gott‘“ (Psalm 14, 1; 53, 2, Menge-Übers.).

Wenn Sie sich umschauen, wie klug alles in der Natur, im pflanzlichen wie im tierischen Leben, geplant und eingerichtet ist – alles, mit Ausnahme der Stümperei und des Flickwerks an Gottes wunderbarem Meisterwerk, verursacht durch die plumpe, ungeschickte Hand des Gott missachtenden und ablehnenden Menschen –, und wenn Sie dann noch die Existenz eines allwissenden, allmächtigen Schöpfergottes anzweifeln, dann vermag ich weder für die Qualität Ihrer Denkprozesse noch für Ihre Aufrichtigkeit als Sucher der Wahrheit sonderlich Vertrauen aufbringen.