EU-Bischöfe rufen zu mehr Unterstützung für syrische Christen auf
Europa muss konkrete Maßnahmen zum Schutz der syrischen Christen ergreifen, forderte der katholische Bischof Mariano Crociata, Vorsitzender der Kommission der Bischofskonferenzen der Europäischen Union, in einer am Mittwoch veröffentlichten Erklärung. Der Aufruf kommt zu einem Zeitpunkt, an dem die Christen in Syrien nach dem Sturz des Diktators Bashar Assad im Dezember zunehmend verfolgt werden.
„Die Auslöschung der christlichen Gemeinschaften wäre ein tragischer Verlust nicht nur für Syrien, sondern auch für die Stabilität der Region und der Welt“, sagte Crociata. Er fügte hinzu, dass die Christen „seit Jahrhunderten ein integraler und wesentlicher Bestandteil der Geschichte und der Kultur der Region sind“ und nun darum kämpfen müssen, ihre Identität zu bewahren.
Der Vatikan möchte, dass Europa seinen Einfluss in Syrien ausbaut, auch um seine Macht im Nahen Osten zu festigen.
Katholische Erweckung: Die Unterstützung für die katholische Kirche außerhalb Europas hat in den letzten Jahren zugenommen. 2024 war ein Jahr der internationalen Ausstrahlung: Die längste Reise von Papst Franziskus war eine 11-tägige Reise durch Asien und Ozeanien.
Vorstöße: Nach dem Sturz Assads bemüht sich Europa – insbesondere Deutschland – um Unterstützung für Syrien. Aber das ist alles andere als eine Geste des guten Willens.
Psalm 83 prophezeit ein Bündnis zwischen einem katholisch geprägten Deutschland und zahlreichen gemäßigten arabischen Staaten, darunter Syrien. Sie werden ihre Kräfte gegen westliche Feinde bündeln. Deutschland dringt in den Nahen Osten vor, und der Vatikan steht direkt daneben und schafft die Voraussetzungen für diese Allianz.
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