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Etwas, wofür man jeden Tag beten sollte
Guten Morgen!
„Dein Reich komme.“ Jesus Christus hat uns angewiesen, Gott jeden Tag in unseren Gebeten darum zu bitten (Matthäus 6,10). Die jüngsten Ereignisse machen dieses Gebet noch dringlicher. Diese Welt braucht Gottes Reich dringend.
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Prophetisch bedeutsame Ereignisse laufen zusammen. Hier wollen wir nur drei davon ansprechen: eine Schuldenkrise, die die globalen Märkte erschüttert, die Machtkonzentration in Europa in einer einzigen Institution und die Drohung des Iran, den Kontinent anzugreifen.
1) Eine Schuldenkrise erschüttert die Finanzwelt. Die Staatsverschuldung der USA überschritt im August die Marke von 40 Billionen Dollar. Die Renditen für 30-jährige Staatsanleihen erreichten den höchsten Stand seit fast zwei Jahrzehnten, was zeigt, dass Investoren das Vertrauen in die amerikanische Wirtschaft verlieren.
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Herbert W. Armstrong sagte voraus, dass eine Finanzkrise in Amerika dazu beitragen würde, Europa zur Vereinigung zu treiben. Die wirtschaftliche und politische Instabilität in Amerika motiviert Europa zweifellos zur Vereinigung, ja sogar zur Militarisierung – eines der wichtigsten Ereignisse, die die Wiederkunft Christi ankündigen.
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„In den Tagen dieser Könige“ – zehn europäischer Machthaber unter der Führung eines übergeordneten „Königs mit hartem Gesicht“ – wird „der Gott des Himmels ein Königreich aufrichten“, das niemals zerstört werden wird (Daniel 8, 23; 2, 44; Elberfelder Bibel).
2) In Europa konzentriert sich die Macht zunehmend in den Händen weniger. Deutschland und Frankreich haben vorgeschlagen, Befugnisse vom Amt des EU-Außenbeauftragten auf das Amt des Präsidenten der Europäischen Kommission zu übertragen. Dies würde die Entscheidungsfindung bündeln, die lange Zeit auf konkurrierende Ämter verteilt war.
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Die Prophezeiung besagt eindeutig, dass Europa von einem einzigen starken Mann regiert werden wird. Im Jahr 2012, als eine deutsch-französische Verschwörung zur Schaffung eines solchen Amtes aufgedeckt wurde, schrieb Gerald Flurry darüber. Im Jahr 2016 warnte er: „Die EU hat diesen Plan noch nicht umgesetzt. Aber behalten Sie Europa im Auge – Sie können davon ausgehen, dass es bald geschehen wird!“
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Dies geschieht nun: Das Amt eines Superpräsidenten wird geschaffen – eine moderne Version des Kaisers des Heiligen Römischen Reiches.
Gleichzeitig drängen elf EU-Staaten, ebenfalls angeführt von Deutschland und Frankreich, darauf, die Einstimmigkeitsregel abzuschaffen, die es jedem einzelnen Mitgliedstaat ermöglicht, ein Veto gegen die Außenpolitik der Union einzulegen. Lesen Sie dazu unseren Bericht weiter unten.
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In Offenbarung 17 werden zehn Könige beschrieben, die „eines Sinnes [sind] und geben ihre Kraft und Macht dem Tier“ (Verse 12–13) – eine einzige Autorität, der einzelne Nationen ihre unabhängige Stimme überlassen. Dieser Bericht verweist direkt auf diese Prophezeiung.
3) Der Iran droht offen mit einem Angriff auf Europa. Ein iranischer Insider erklärte gegenüber der Financial Times, dass Teherans Angriff auf einen US-Stützpunkt in Jordanien im Juli, bei dem drei amerikanische Soldaten ums Leben kamen, auch „eine Botschaft an Europa“ gewesen sei: „Es kann mit Raketen beschossen werden.“
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Analysten erklärten gegenüber Al Jazeera, dass Südosteuropa mit seinen NATO-Stützpunkten und dem Zugang zum Schwarzen Meer „die Schwachstelle Europas“ sei.
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Im März feuerte der Iran zwei ballistische Raketen auf den etwa 4000 Kilometer entfernten US-britischen Stützpunkt auf Diego Garcia ab – ein Beweis dafür, dass deren Reichweite tief in Europa hineinreicht (auch wenn beide Raketen ihr Ziel verfehlten).
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Daniel 11, 40 prophezeit ein „Messen“ des Königs des Südens – des vom Iran angeführten radikalen Islam – mit den König des Nordens – das von Deutschland angeführte Europa. Die darauf folgenden Ereignisse werden in „eine Zeit so großer Trübsal [gipfeln], wie sie nie gewesen ist, seitdem es Völker gibt, bis zu jener Zeit“ (Daniel 12, 1). Wie Herr Flurry in „Der Dritte Weltkrieg wird mit dem Iran beginnen“ schrieb, bereitet der aktuelle Konflikt „die Bühne für die Ereignisse, von denen prophezeit wird, dass sie einen nuklearen Weltkrieg auslösen werden“.
Das Zusammentreffen solcher Ereignisse ist genau
das, was Christus als Zeichen für das Nahen Seiner Wiederkunft
angekündigt hat.
Wir müssen die weltweiten Ereignisse beobachten und
beten (Lukas 21, 36), um zu verstehen, wie wichtig es wirklich ist, zu
beten: „Dein Reich komme.“
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Gott möchte, dass wir die Sehnsucht hegen, Ihm dabei zu helfen, das Leid in dieser Welt zu lindern. Er möchte, dass wir Sein Werk unterstützen, das diese Welt davor warnt, was sie sich selbst antut – und dass wir den Menschen Hoffnung darauf geben, wie Gott diesem Wahnsinn bald ein Ende bereiten wird. Die Wiederkunft Jesu Christi bedeutet das Ende des Elends dieser Welt.
Wie inbrünstig beten Sie jeden Tag: „Dein Reich
komme“?
Aktuelles zum Iran-Konflikt
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Der Status des iranischen Nuklearmaterials und der Zentrifugen ist nach wie vor unklar, berichtete die Internationale Atomenergie-Organisation (IAEO) am Dienstag an die Mitgliedstaaten. Der Iran hat seit der US-Operation „Midnight Hammer“ im Juni letzten Jahres keine IAEO-Inspektionen seiner Nuklearanlagen mehr zugelassen.
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Die am 24. August angekündigten Finanzsanktionen der Vereinigten Staaten zum „D-Day“ haben das Schattenbankensystem des Iran bislang noch nicht nennenswert beeinträchtigt, berichtete „Iran International“ gestern. Der in London ansässige Nachrichtensender stellte fest, dass nur zwei der 15 internationalen Banken, die der Iran laut seinem Bericht zur Umgehung der US-Sanktionen nutzt, vom US-Finanzministerium ins Visier genommen wurden.
Neue russische Drohnen mit Strahlantrieb erhöhen den Druck auf die ukrainische Luftabwehr: Russland bombardiert die Ukraine mit einer neuen Generation von Drohnen mit Strahlantrieb, erklärte der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj am Sonntag. Bei den neuen Modellen handelt es sich um Varianten der iranischen „Shahed“-Drohnen, die jedoch fast doppelt so weit fliegen und deutlich höhere Geschwindigkeiten erreichen können als die ursprünglichen Modelle mit Kolbenmotor. Russland startet Dutzende auf einmal von verschiedenen Positionen rund um die Ukraine aus, um die Luftabwehr des Landes zu überwältigen. „Drohnen mit Strahltriebwerk machen mittlerweile mehr als die Hälfte der unbemannten Luftfahrzeuge aus, die Russland einsetzt, um die Ukraine ‚zuzermürben‘“, sagte Selenskyj. Diese Entwicklung zeigt, dass Russland auch nach viereinhalb Jahren eines umfassenden Krieges seine Fähigkeit zur Anpassung und Eskalation noch nicht ausgeschöpft hat.