Erhöht die Schweiz ihre Militärausgaben?
Der Chef der Schweizer Streitkräfte, Thomas Suessli, sagte in einem am Samstag veröffentlichten Interview, dass die Schweiz nicht in der Lage sei, „sich gegen Bedrohungen aus der Ferne oder gar einen Großangriff auf unser Land zu verteidigen.“ Er sagte, dass „in einem echten Notfall nur ein Drittel aller Soldaten vollständig ausgerüstet wäre“. Die Schweiz hat ihre Militärausgaben moderat erhöht, aber nur in einem Tempo, das sie um 2050 voll funktionsfähig machen wird. Suessli sagte, dass dies viel zu langsam sei und dass der neutrale Status der Schweiz sie im Falle eines Krieges nicht unbedingt schützen würde. „Neutralität hat nur dann einen Wert, wenn sie mit Waffen verteidigt werden kann“, argumentierte er. Suessli ist besonders besorgt über die russische Bedrohung. Die Bibel prophezeit, dass Europa sich weiter militarisieren wird und dass sein erstes Ziel nicht Russland sein wird.