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Elias Gebet

DIE POSAUNE

Elias Gebet

Der Jakobusbrief (Sechstes Kapitel)

Fortgesetzt von „Gott verurteilt die „reichen Männer“

Das Jakobusbuch schließt mit einer elektrisierenden Prophezeiung. Gott hat endlich seine wahre Bedeutung offenbart.

Sie erzählt uns viel über einen endzeitlichen Elias und über die Geschichte der Kirche Gottes.

„Elia war ein schwacher Mensch wie wir; und er betete ein Gebet, dass es nicht regnen sollte, und es regnete nicht auf Erden drei Jahre und sechs Monate“ (Jakobus 5, 17).

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Der Jakobusbrief ist für die Endzeit bestimmt. Wenn Sie sich 1. Könige 17 ansehen, werden Sie sehen, dass der ursprüngliche Elia über Regen und Dürre prophezeite – er betete nicht darum. Jakobus spricht über den endzeitlichen Elia, der für geistlichen Regen und Dürre betete. Jakobus spricht von einem Mann, der mit anderen Problemen konfrontiert war als der ursprüngliche Elia. In diesem Vers betete Herbert W. Armstrong, dass es nicht regnen möge – dass es keine Offenbarung von Gott geben möge.

„Und er betete abermals, und der Himmel gab den Regen, und die Erde brachte ihre Frucht“ (Jakobus 5, 18).

Diese Prophezeiung hat sich während der laodizäischen Ära der Kirche Gottes erfüllt.

Bedenken Sie, was dieser Vers wirklich aussagt.

Herr Armstrong betete inbrünstig, dass der geistliche Regen – die Offenbarung Gottes – aufhören würde, in Gottes Kirche zu kommen, und dass er nach 3½ Jahren wieder beginnen würde. Um das zu beten, muss er die Rebellion in der Kirche erkannt haben – wahrscheinlich weit mehr, als wir erkannt haben. Warum sonst sollte er dafür beten, dass Gott Seine Offenbarung und Führung unterbricht, bis Er ein neues Werk aufrichtet?

Die Ereignisse beweisen, dass dieses Gebet erhört wurde. Nachdem Herr Armstrong gestorben war, litt die Kirche genau 3½ Jahre lang unter einer geistlichen Dürre, und dann kam der Regen.

Das Ende der Dürre

Daniel 8, 10-12 prophezeit einen falschen Führer in Gottes Kirche, der von Satan benutzt wird, um Gottes Werk zu zerstören. Das „Tägliche“ – das Werk Gottes – wurde zu Boden geworfen, und die Wahrheit wurde wegen der Übertreter in der Kirche aufgehalten. Diese Rebellen bereiteten Herrn Armstrong Schwierigkeiten, bevor er starb (sie werden in Offenbarung 3, 9 als „die Synagoge des Satans“ beschrieben).

Vers 13 von Daniel 8 zeigt, dass das Heiligtum (die Kirche) und die Heerscharen (die Engel, die das treue Volk Gottes unterstützen) beide mit Füßen getreten wurden! Das Werk in Gottes Kirche wurde durch ein „Geheimnis des Frevels“ oder Gesetzlosigkeit ersetzt. Die Auserwählten schrien zu Gott: Wie lange dauert es noch, bis du das Heiligtum reinigst? Und in Vers 14 antwortet Gott, dass dies nach 2300 Opfern – also nach 1150 Tagen – geschehen würde. All dies wird in unserer kostenlosen Broschüre Daniel—Unsealed at Last! (Daniel – Endlich entsiegelt! [derzeit nur in Englisch vefügbar])

Dies war die traumatischste Zeit in der Kirche Gottes für den treuen Überrest Gottes.

Herr Armstrong starb am 16. Januar 1986. Nach 1150 Tagen oder um den 11. März 1989 (wahrscheinlich genau an diesem Tag) begann Gott, mir die Wahrheiten zu offenbaren, die in dem Buch Maleachis Botschaft enthalten sind. In den Augen Gottes wurde zu diesem Zeitpunkt das Heiligtum gereinigt.

Aber schauen Sie sich noch einmal die Prophezeiung in Jakobus 5, 17-18 an.

Obwohl das Heiligtum durch Gottes Propheten gereinigt wurde, bewässerte der geistliche Regen die Kirche nicht sofort.

Gott offenbart Seine Wahrheit den Aposteln und Propheten (Epheser 3, 5), aber diese Wahrheit dringt erst in die Kirche ein, wenn Sein Mann zu ihr spricht.

Das gleiche Muster ist in Offenbarung 11, 1 zu sehen. Wenn Gott Seinen Tempel misst, misst Er zuerst den Altar und dann „die, die ihn anbeten“. Um Seine Botschaft zu den Menschen zu bringen, muss sie zuerst zum Altar oder zu der Predigerschaft gehen, wenn Gott sie Seinen Menschen offenbart. Es dauert dann seine Zeit, bis die Wahrheit über den Altar hinausgeht und die Kirche erreicht.

Als Gott die Botschaft Maleachis offenbarte, besuchten meine Kinder das Ambassador College in Pasadena, Kalifornien – meine Tochter Laura in ihrem letzten Studienjahr und mein Sohn Stephen in seinem ersten Studienjahr. Ich hatte das Gefühl, dass sie dort die beste Ausbildung auf dieser Erde erhalten würden. Aber ich wurde zunehmend unruhig, als ich die falsche Richtung erkannte, in die die Leiter die Kirche Gottes führten. Beide waren auf die Probleme in der Kirche aufmerksam geworden. Ich überzeugte Stephen, seine Ausbildung auf dem Ambassador-Campus in Big Sandy, Texas, fortzusetzen, der näher an meinem Wohnort in Oklahoma lag.

In jenem Sommer besuchte uns mein Sohn auf seinem Weg nach Big Sandy in Oklahoma. Ich holte ihn vom Flughafen ab und nahm ihn sofort mit zu unserem Kirchenwochenende am 14. Juli in Robbers Cave, Oklahoma. (Mein Sohn führte damals ein Tagebuch und hielt diese Ereignisse fest.) Es war ein angespanntes Wochenende, denn ich hatte einen Rohentwurf von Maleachis Botschaft dabei, die ich meinem Sohn mitteilen wollte. Als ich sie ihm an jenem Sabbat gab, war er der Erste, der sie zu Gesicht bekam, und ich war sehr besorgt, wie er reagieren würde.

Einige andere in der Kirche waren bereits misstrauisch über das, was ich tat. Stephen war sich auch nicht ganz sicher, wo ich geistlich stand, und las mein Manuskript nicht sofort (am 15. Juli) – er wollte nicht beschuldigt werden, seinem Vater blindlings zu folgen.

Wir müssen uns daran erinnern, dass Herr Armstrong 57 Jahre lang eine starke Führungspersönlichkeit in der Kirche war. Wir waren in der Regel misstrauisch gegenüber jedem, der sich gegen das Hauptquartier der Kirche aussprach – das schließt mich ein! Jeder, der die Kirche in dieser Zeit verließ, wurde als Rebell gegen Gott angesehen. Außerdem hatten Stephens Lehrer am Ambassador College gegen „Ketzer“ gelehrt.

So wartete ich an jenem Sabbat vergeblich und ziemlich angespannt darauf, dass mein Sohn Maleachis Botschaft lesen würde.

Schließlich las mein Sohn am Sonntag, dem 16. Juli 1989, den Rohentwurf von Maleachis Botschaft – genau Jahre nach dem Tod von Herrn Armstrong! Mein Sohn war positiv in dem, was er sagte, aber er hat nicht viel gesagt. Ich konnte sehen, dass er durch das, was er gelesen hatte, ernüchtert worden war. Das Heiligtum war bereits gereinigt worden, aber es dauerte ein paar Monate, bis der Regen über den Altar oder die Predigerschaft hinaus zu wirken begann.

In Gottes Augen begann dann der „Spätregen“ (Jakobus 5, 7) – mit meinem Sohn. Zu diesem Zeitpunkt endete die Dürre. Mit großer Erleichterung und Freude dankten wir Gott, dass Er Seinen Auserwählten wieder einmal die Wahrheit offenbart hatte!

Innerhalb von sechs Monaten schickten wir Maleachis Botschaft an eine große Zahl von Laodizäern. Es regnete wieder Offenbarung in die Gemeinde Gottes. Viele von Gottes Volk erkannten, dass sie aufgrund eines Mangels an geistlicher Nahrung verhungert und verdurstet waren! Dieser ewige, lebensrettende Regen brachte das Volk Gottes auf den rechten Weg.

Dieser erfrischende geistliche Regen hatte am 16. Juli 1989 begonnen, als ein junger, ungetaufter Mann einen Rohentwurf von Gottes Offenbarung las.

Gottes Herausforderung für junge Menschen

Dass ich meinem Sohn Maleachis Botschaft überbrachte, bedeutete eine große Verantwortung für ihn. Ich wusste, dass dies eine Prüfung für meinen Sohn sein würde. Wenn so etwas passiert, müssen wir die richtige Entscheidung treffen! Aus Gottes Sicht war das ein viel wichtigerer Moment, als es den Anschein hatte.

Junge Leute, macht euch klar: Mein Sohn hat wirklich mit dieser Entscheidung gerungen – wie wahrscheinlich jeder ungetaufte Mensch auch. Er liebte das College, und doch tat sein Vater etwas, was viele Mitglieder als pure Rebellion abtaten! Gott hat ihn wählen lassen – so wie Er jeden von uns wählen lässt. Es wäre so einfach gewesen, sich an diesem Punkt von Gott abzuwenden und all die Segnungen zu verpassen. Aber wenn wir die richtige Entscheidung treffen, kann Gott in unserem Leben gewaltige Dinge bewirken! Wir müssen uns immer bemühen, uns selbst aus dem Weg zu gehen und uns von Gott führen zu lassen.

Sehen Sie, was ein Mensch erreichen kann, wenn er sich richtig entscheidet und dorthin geht, wohin Gott ihn führt!

Gott begann den letzten geistlichen Regen mit einer ungetauften Person! Gibt es irgendeinen Zweifel daran, dass Gott unsere jungen Menschen mächtig gebrauchen kann?

Natürlich sind solche Entscheidungen nicht leicht – manchmal sind sie die schwierigsten in unserem Leben. Aber entscheide dich nicht für das Falsche und mache dann die Ausrede: Ich habe es getan, weil ich nicht getauft bin. Das ist keine Ausrede – das ist eine Ausflucht!

Es ist leicht, den falschen Weg zu wählen. Aber die jungen Menschen in der Kirche Gottes haben die Möglichkeit, sich richtig zu entscheiden, mit edlen und ewigen Folgen! Was für wunderbare Ergebnisse wird dein Leben hervorbringen, wenn du dich richtig entscheidest!

Im Sommer 1992, drei Jahre nachdem mein Sohn diese Entscheidung getroffen hatte, erhielt ich die Erkenntnis, dass Maleachis Botschaft tatsächlich das „kleine Buch“ ist, von dem im 10. Kapitel von Offenbarung die Rede ist (diese Wahrheit wird in unserer kostenlosen Broschüre Das Büchlein erklärt). Ich gab diese Offenbarung zum ersten Mal in jenem Sommer in unserem Philadelphia Jugendlager weiter. Das ist das einzige Mal, dass ich einer Gruppe ungetaufter junger Menschen eine neue Offenbarung gegeben habe. Ich habe diese Entscheidung nicht getroffen, sondern Gott!

Gibt es einen Zusammenhang zwischen dem, was in Robers Cave mit meinem Sohn geschah, und dem, was mit der neuen Offenbarung über das Büchlein geschah?

Gott fordert euch junge Menschen ganz sicher heraus, Ihm zu folgen und euer Leben von Ihm segnen zu lassen!

Unsere Jugendlichen haben eine starke Verbindung zu Maleachis Botschaft, dem Büchlein . Und Gott möchte, dass sie das voll und ganz verstehen!

Dann sehen Sie, wie eng das alles mit Gottes Offenbarung des Jakobus zusammenhängt. Wie sehr hätten wir Jakobus 5, 17-18 verstehen können, wenn wir nicht gewusst hätten, wann mein Sohn Maleachis Botschaft zum ersten Mal lesen würde? Diese Verse hätten nicht die explosive Wirkung gehabt, die sie jetzt haben.

Herr Armstrong ist heute in einer Weise in unserem Werk involviert, die wir vorher nicht verstanden haben. Und Gott ist viel tiefer in die PKG involviert, als wir oft denken!

Dies ist nur eine weitere Erinnerung daran, wer für diese Kirche verantwortlich ist. Christus zeigt uns immer wieder, wie unsere Arbeit mit dem endzeitlichen Elias verbunden ist.

„Wo ist der Gott des Elias?“ Er ist heute sehr aktiv in der PKG!

Das Büchlein

Maleachis Botschaft ist das grundlegendste Buch der Philadelphia Kirche Gottes. Als wir verstanden haben, dass sie in der Mitte des größten Buches der Prophezeiung in der Bibel prophezeit wurde, hat das die Bedeutung bon Maleachis Botschaft erheblich gesteigert!

Wenn Sie das Volk Gottes erkennen wollen, brauchen Sie nur das Büchlein der Offenbarung 10 zu finden. Es muss für uns etwas Besonderes sein. Wenn es das nicht ist, müssen wir das bereuen.

Dies ist eine sanfte Erinnerung daran, wer die Quelle der Offenbarung ist – und wer für diese Kirche verantwortlich ist. Einige wenige Menschen verlassen die Kirche wegen Kleinigkeiten. Sie verstehen nicht die Tiefe dessen, was Gott tut, sonst würden sie nicht weggehen!

Was unterscheidet die PKG von anderen Kirchen? Die Offenbarung Gottes! Es regnet die ganze Zeit in diese Kirche hinein! Die laodizäischen Kirchen haben nichts davon – wegen der Art und Weise, wie sie Gottes Knecht Elia behandelt haben! Sie werden bereuen müssen, um dem Feuersee zu entkommen.

Beide Ereignisse – der Regen, der am 16. Juli 1989 einsetzte, und die Offenbarung von 1992 über Maleachis Botschaft – drehten sich um das kleine Buch der Offenbarung und darum, dass Gott offenbart, wo Er heute wirkt.

Beide Ereignisse geben uns eine klare Vorstellung davon, wovon Gott in der Prophezeiung in Jakobus 5, 17-18 spricht.

Wie konkret ist die Prophezeiung von Jakobus! Sie erzählt uns von Herrn Armstrongs inbrünstigem, glaubenserfülltem Gebet, dass Gott die Offenbarung von Seiner Kirche abschneiden und sie dann 3½ Jahre später wieder aufnehmen würde. Gott hat dieses Gebet mächtig erhört und Seinen Endzeit-Elias auf eine ganz besondere Weise geehrt.

Es steht außer Frage, dass der Jakobusbrief für diese Endzeit bestimmt ist!

Lesen Sie Offenbarung 10. Sie beschreibt einen sehr beeindruckenden Engel, der das Büchlein überbringt, das eine donnernde, löwenbrüllende Botschaft enthält (Verse 1-3). Bemerkenswerterweise wurde der Apostel Johannes angewiesen, die Botschaft nicht aufzuschreiben (Vers 4). Die Bezeichnung „Büchlein ist auch eine Prophezeiung, dass es später in Buchform geschrieben werden würde. Dann enthüllt Vers 6 (Menge Bibel), dass das Büchlein eine Zeit ohne „Verzögerung“ einleitet – und Vers prophezeit, dass die Philadelphia Kirche Gottes die Urheberrechte am Geheimnis der Zeitalter erlangen und dieses Buch der Welt vor Christi Wiederkunft überbringen wird. (Diese Abfolge der Ereignisse wird in unserer kostenlosen Broschüre The Royal Book of Revelation [Das königliche Buch der Offenbarung, derzeit nur in Englisch verfügbar] erklärt).

Das Buch der Offenbarung ordnet alle Prophezeiungen in einen Zeitrahmen oder eine Zeitfolge ein. In Offenbarung 10 und 11 wird das, was sich um das Büchlein herum entwickelt, in einen äußerst spezifischen und detaillierten Zeitrahmen gestellt.

Gottes Endzeit-Elias starb am 16. Januar 1986. Nur 1150 Tage später offenbarte Gott mir den Kern von Maleachis Botschaft. Das Heiligtum wurde gereinigt.

Dann, 3½ Jahre nach dem Tod von Herrn Armstrong, begann Gott, neue Offenbarungen (Maleachis Botschaft) in Seine Kirche regnen zu lassen, beginnend mit meinem Sohn, das setzte das Werk Elias fort.

Gott offenbart durch Jakobus, wie Herr Armstrong Gott anflehte, neue Offenbarungen davon abzuhalten, in Seine sündige Kirche einzufließen – und sie dann 3½ Jahre später weiter zu geben. Das war der Zeitpunkt, an dem Gott begann, das Büchlein auf Gottes treuen Überrest regnen zu lassen. Wir sehen jetzt, dass Seine Gebete in einer bestimmten zeitlichen Abfolge erfüllt wurden, was unsere Stimmung hebt!

Alle diese Veranstaltungen drehten sich um Geheimnis der Zeitalter, Herrn Armstrongs wichtigstes Buch und eine Zusammenfassung der Bibel. Die Botschaft der Bibel wurde in einem kleineren Buch zusammengefasst – Geheimnis der Zeitalter. Warum ist dies so wichtig? Es zeigt deutlich, dass der Gott des Elias in der PKG kraftvoll lebendig ist! Das Elia-Werk geht weiter.

Gott macht unseren jungen und älteren Menschen klar, dass wir alle – jeder Einzelne von uns – für den Erfolg dieser Kirche entscheidend sind. Wir alle sind ein wesentlicher Teil von Gottes wunderbarem Elia-Werk. In Maleachis Botschaft werden wir als das fortgesetzte Elia-Werk bezeichnet. Der Spätregen weist darauf hin, dass wir das Elia-Werk in der laodizäischen Ära sind.

Sehen Sie, wie Gott Seinen endzeitlichen Elia geehrt hat – vor und nach seinem Tod. Die Laodizäer und diese Welt müssen lernen, ihn so zu ehren, wie Gott es tat und immer tun wird!

In den Versen 8-10 wird wieder das Büchlein ins Spiel gebracht. „Und ich nahm das Büchlein aus der Hand des Engels und verschlang es. Und es war süß in meinem Mund wie Honig, und als ich’s gegessen hatte, war es mir bitter im Magen“ (Vers 10). Es ist eine bittere Botschaft, weil sie die ewige Zerstörung offenbart, die so viele von Gottes Volk erwartet – aber es ist auch süß zu wissen, wo Gott ist und wie Er Sein treues Volk mit Verständnis und Offenbarung segnen wird – und mit einer ewigen Zukunft!

Erinnern wir uns: Johannes wurde angewiesen, die Botschaft der sieben Donner nicht aufzuschreiben. Wie könnte es einkleines Buchsein, wenn es nicht aufgeschrieben wurde? Dieser Abschnitt beschreibt eindeutig eine endzeitliche Erfüllung, bei der das kleine Buch aufgeschrieben werden würde. Es musste einem Menschen in dieser Endzeit offenbart und in Buchform niedergeschrieben werden, damit wir wieder prophezeien können! (Vers 11).

Gott wollte nicht, dass diese Botschaft offenbart wird, bevor die Zeit reif war, und Johannes wusste das.

Wenn ich mir die Prophezeiung von Jakobus ansehe, frage ich mich, wie viel Gott Herrn Armstrong kurz vor seinem Tod offenbart hat, von dem er damals auch nicht wollte, dass es aufgeschrieben wird. Wir werden vielleicht verblüfft sein, wenn wir herausfinden, wie viel Herr Armstrong wirklich wusste!

Das gesamte Kapitel 10 von Offenbarung dreht sich um die PKG, um Geheimnis der Zeitalter und Maleachis Botschaft. Das führt direkt zu Offenbarung 11, in der ebenfalls das Werk der PKG behandelt wird. Vers 2 zeigt, wie dieses Werk in der Trübsal und dem Tag des Herrn gipfelt.

Beachten Sie also, was Gott hier noch in die Geschichte einfließen lässt.

Zwei Zeugen

„Und ich will meine zwei Zeugen bestimmen, und sie sollen weissagen tausendzweihundertsechzig Tage lang, angetan mit Trauerkleidern. Diese sind die zwei Ölbäume und die zwei Leuchter, die vor dem Herrn der Erde stehen“ (Offenbarung 11, 3-4). Sehr bald werden zwei Zeugen aus dieser Kirche mit einer mächtigen Botschaft kommen, die die ganze Menschheit erschüttern wird.

Wir kommen der Zeit dieser zwei Personen furchtbar nahe!

Es ist klar, dass die beiden Zeugen aus dieser Kirche, Gottes treuem Überrest aus Philadelphia, kommen müssen. Es ist auffallend, wie direkt Gott ihr Werk mit dem Werk der PKG und des Büchleins verknüpft.

Ich weiß nicht, wer sie sind, und Sie wissen es auch nicht. Wir brauchen darüber nicht zu spekulieren. Aber ich glaube, dass Gott mich auf den Gedanken gebracht hat, dass wir ihr Werk mit dem Büchlein in Verbindung bringen müssen. Die Art und Weise, wie es hier verknüpft ist, ist sicherlich interessant.

Wir müssen diese Aussagen sorgfältig abwägen.

Betrachten Sie die erstaunlichen Ereignisse, die Gott für Seine Kirche inszeniert.

Am 11. März 1989 wurde das Heiligtum gereinigt, und Gott begann wieder zu wirken. Aber was hätte es genützt, wenn Gott mir diese Offenbarung gegeben hätte und sie nie das Volk Gottes erreicht hätte? Für sie ist die Botschaft bestimmt!

Am 16. Juli 1989 wurde dieses kleine Buch meinem Sohn übergeben, und von da an begann der geistige Regen in der Kirche zu fallen – „diejenigen die darin anbeten“. Die Dürre endete.

Regen kommt nicht von einem Menschen! Regen kommt von oben herab! Geistiger Regen kommt von Gott!

Wer auch immer die beiden Zeugen sind, Christus wird in ihnen dieses Werk vollbringen. Wie könnten Menschen – abgesehen von Gott – eine solche Aufgabe erfüllen?

Alle diese Prophezeiungen erfüllen sich in spektakulären Details! Wir leben in den wunderbarsten, aufregendsten Zeiten, die es je auf der Erde gab! Christus bereitet Sich darauf vor, sehr bald wiederzukommen!

Gott offenbart das Buch Jakobus jetzt, um zu zeigen, dass Er die Laodizäer noch nicht aufgegeben hat. Er möchte, dass Seine Auserwählten eine letzte Warnung an sie richten, um so viele von ihnen wie möglich zu überzeugen, zu Gott zurückzukehren, damit sie in Seiner Familie sein können! Mein Sohn hat ein Buch über den Fall der WKG geschrieben, einschließlich unseres Gerichtsstreits mit dieser Kirche, in dem detailliert dargelegt wird, wo die Laodizäer Fehler machten und sich von Gott abgewandt haben.

Ich glaube, dass dieses Buch einen starken Einfluss auf die Laodizäer und die Welt haben wird. Es wird auch der PKG helfen, das Werk zu vollenden.

Gott gibt uns die Werkzeuge, die wir brauchen, um mehr Laodizäer zu erreichen, denn Gott liebt Seine Familie! Wie besonders Gottes Volk für ihn ist. Praktisch alle WKG-Prediger und 95 Prozent der Geschwister haben Gott verlassen. Wie einfach wäre es für Gott gewesen zu sagen: Ich habe genug von ihnen! Ich bin fertig mit ihnen! Aber Er blieb hartnäckig und wartete geduldig, weil Er wusste, dass es einen kleinen Rest von Auserwählten geben würde, die sich erheben und gemessen werden würden – Menschen, die sich auf die Zukunft vorbereiten würden – die bereit sein würden, mit Christus die Erde zu regieren, wenn Er wiederkommt.

Geistige Heilung

Beachten Sie, was mit dem Abschnitt über Elia in Jakobus 5, 17-18 verbunden ist: „Ist jemand unter euch krank, der rufe zu sich die Ältesten der Gemeinde, dass sie über ihm beten und ihn salben mit Öl in dem Namen des Herrn. Und das Gebet des Glaubens wird dem Kranken helfen, und der Herr wird ihn aufrichten; und wenn er Sünden getan hat, wird ihm vergeben werden“ (Verse 14-15).

Gott heilt die Kranken! Im Jahr 1978 starb Herr Armstrong – er hörte kurzzeitig auf zu atmen – und wurde körperlich wieder auferweckt. Gott heilt! Natürlich wird niemand von uns ewig leben. Wenn Gott sich entscheidet, Sie jetzt nicht zu heilen, wird Er Sie später wieder auferwecken.

Jakobus sagt, dass Gott ihn „auferwecken“ wird, denn Heilung ist eigentlich ein Typus für die Auferstehung, wenn diese Person aus dem Grab auferweckt wird und einen geistigen Körper erhält!

Jakobus spricht nicht in erster Linie über körperliche Heilung, sondern über geistliche Heilung!

Es geht schließlich um das ewige Leben – oder den ewigen Tod!

Jakobus spricht davon, Leben zu retten, sowohl jetzt als auch in Zukunft. Gott heilt! Er heilt immer! Er erhebt uns aus dem Krankenbett oder aus dem Grab. Es geht um Leben – Leben – Leben! Der ewige Tod kommt nur, wenn wir uns von Gott abwenden.

„Bekennt also einander eure Sünden und betet füreinander, dass ihr gesund werdet. Des Gerechten Gebet vermag viel, wenn es ernstlich ist“ (Vers 16). Wir müssen für diejenigen unter uns beten, die krank sind.

Jakobus plädiert hier für ein energisches Gebet. Dies ist ein wirksames Gebet – es bringt Ergebnisse!

Ist Ihnen klar, dass die richtige Art des Gebets Ihnen Energie gibt? Wenn Sie keine Energie mehr haben, bitten Sie Gott darum, und Er wird Ihnen Energie geben!

„Elias war ein Mensch, der denselben Leidenschaften unterworfen war wie wir, und er betete inständig, dass es nicht regnen möge; und es regnete nicht auf Erden drei Jahre und sechs Monate lang. Und er betete abermals, und der Himmel ließ es regnen, und die Erde brachte ihre Früchte hervor“ (Verse 17-18). Diese Verse beziehen sich nicht auf den ursprünglichen Elia, der geweissagt und nicht gebetet hat. Dieses Gebet um Dürre und um erneuten Regen wurde nur vom endzeitlichen Elia gesprochen.

Und Gott bindet Heilung genau in diesen Kontext ein.

Nachdem Herr Armstrong gestorben war, änderte die WKG-Führung fast sofort den Auftrag der Kirche. WKG-Führer sagten, es sei keine Änderung der Lehre – aber das war es.

Die erste offizielle Änderung der Lehre, die im Frühjahr 1987 vorgenommen wurde, betraf die Heilung. Die Kirche begann zu behaupten, dass die Wunden Christi sich nicht auf Heilung oder Salbung beziehen; die Leiter entfernten diese Hinweise aus ihrem Passagottesdienst. Sie behaupteten auch, dass es nicht immer Gottes Wille ist, zu heilen. In Joseph Tkachs Buch The Plain Truth About Healing (Die reine Wahrheit über Heilung) schreibt er: „Einige häufig zitierte Verse über Heilung können auf den ersten Blick sicherlich den Eindruck erwecken, dass Heilung ein absolutes Versprechen Gottes ist.

Jakobus 5, 14-15 weist beispielsweise einen Kranken an, die Ältesten der Kirche zu rufen und sich salben zu lassen, mit der Verheißung: „Und das Gebet des Glaubens wird dem Kranken helfen, und der Herr wird ihn aufrichten“. Eine solche Aussage klingt sicherlich wie ein absolutes Versprechen! Schließlich heißt es: „Der Herr wird ihn auferwecken.“

„Auch Psalm 103, 3 klingt wie ein absolutes Versprechen, jeden Menschen zu jeder Zeit zu heilen, denn dort heißt es, dass Gott einer ist: ‚Der all deine Schuld vergibt und alle deine Krankheiten heilt‘. Da wir alle wissen, dass Gott jede Schuld vergibt, erscheint es nur logisch, dass Gott auch jede Krankheit heilt. Das scheint der Vers zu sagen.“ Dem würde ich auf jeden Fall zustimmen! Aber er fuhr fort:

„Aber die Erfahrung zeigt, dass nicht jeder Christ jedes Mal von jeder Krankheit göttlich geheilt wird.“ Diese Aussage schiebt die Tatsache, dass Gott heilt, wenn Er aufersteht, eklatant beiseite! „Die Erfahrung beweist“? Haben Sie schon einmal jemanden gesehen, der von den Toten auferstanden ist? Das ist ein Versprechen von Gott! Wo ist sein lebendiger Glaube?

Herr Tkach fuhr fort: „Und das gilt selbst dann, wenn er ordnungsgemäß gesalbt wurde und selbst dann, wenn er getauft wurde und ihm alle seine Sünden vergeben wurden (wie es in Psalm 103 heißt) ...

„Sicherlich hat Gott nicht versprochen, alle Menschen jedes Mal zu heilen ...

„Dennoch müssen wir fragen, ob Gott sich verpflichtet hat, jeden Menschen zu heilen, der den Glauben hat und ihm gehorcht. Die Antwort ist nein, Gott hat sich nicht verpflichtet, jeden zu heilen, der den Glauben hat und ihm gehorcht.“

Das sind antichristliche Aussagen!

Vergleichen Sie das mit dem, was Herr Armstrong in der Originalversion von Die Wahrheit über Heilungen schrieb: „Nirgendwo macht die Bibel die Einschränkung: sofern es Gottes Wille ist! Die eben angeführte Stelle – mit vielen anderen – zeigt: Es ist Gottes Wille! Die Einschränkung ‚sofern‘ oder ‚wenn‘, ja, die ist satanisch.“

Nachdem er wegen der neuen Heilungslehre kritisiert worden war, schrieb Herr Tkach in „Aus der Feder von …“ in den Worldwide News (Weltweite Nachrichten) vom14. März 1988: „Aber als das Ende seines Lebens näher rückte, machte mir Herr Armstrong klar, dass er nun sein Verständnis über den Einsatz der Ärzteschaft in Frage stellte. Aber da er nicht in der Lage war, weitere Studien zu betreiben, und obwohl er einige Jahre zuvor in den schärfsten Worten gegen jede Änderung der Heilungslehre geschrieben hatte, wurde es mir überlassen, das Missverständnis zu korrigieren.“

Das war die gleiche Argumentation, mit der diese Männer Geheimnis der Zeitalter ablehnten. Sie lieferten nicht den geringsten Beweis! Sie erwarteten einfach, dass Gottes Volk die profane Behauptung glauben würde, dass Herr Armstrong auf seinem Sterbebett das beiseite fegen wollte, was er den größten Teil seines Lebens gelehrt hatte! Deshalb nennt Gott die Laodizäer Lügner (Offenbarung 3, 9).

Sicherlich haben wir alle irgendeine Art von körperlichem Leiden, das wir bis zur Auferstehung noch haben werden. Dann werden wir in einen unsterblichen Geist verwandelt werden! (1. Korinther 15, 51-54). Ist das nicht eine Heilung?

Körperliche Heilung ist hier nicht wirklich das Thema – Gott versucht, Menschen geistlich zu retten!

Joseph Tkach starb 1995 an Gehirnkrebs. Gott ist ein Gott der Symbolik, wie man überall in der Bibel sehen kann. War der Tod von Herrn Tkach symbolisch gemeint?

Die Laodizäer sind krank – todkrank! Es ist, als hätten sie geistlichen Gehirnkrebs. Sie haben es dringend nötig, geistlich geheilt zu werden. Wenn ihnen nicht jemand hilft, wieder in die Familie Gottes zu kommen – und sei es in der Trübsal – dann werden sie für immer sterben!

Krebs im Gehirn ist trivial im Vergleich zu dem, was Jakobus uns vermitteln will! Er spricht über geistliche Heilung – und geistlichen Tod. Das ist Gottes Hauptanliegen!

Es gibt einen Grund, warum Gott hier die spezielle Lehre der Heilung aufführt. Dies ist der Punkt, an dem sich die Laodizäer offiziell von Gott abgewandt haben. Um zu bereuen, müssen sie wieder an den Anfang ihrer Rebellion zurückkehren. Sonst kann Gott sie nicht heilen.

Wir haben nicht mehr viel Zeit, um diese Lektionen zu lernen. Die meisten von Gottes Volk werden in eine nukleare Trübsal gehen müssen, bevor sie verstehen, dass sie geistlich sterben werden. Wenn die Bomben fallen, müssen sie aufhören, mit Gott zu kämpfen und zu streiten! Wenn sie das nicht tun, wird es für sie vorbei sein.

Oft richte ich die Botschaft über den Schlüssel Davids an die Laodizäer. Mir ist klar, dass das, was ich sage, für die meisten von ihnen nur Worte sind. Sie beweisen Gott, dass Er sie mit Worten allein nicht erreichen kann. Deshalb wird Gott die physischen Flüche verschärfen, um diesen Worten Wirkung zu verleihen!

Ich glaube, dass die Tatsache, dass Gott Jakobus jetzt offenbart hat, auf noch ernstere Prüfungen speziell für die Laodizäer hindeutet. Einige erschreckende Prophezeiungen werden der Botschaft Gottes eine elektrisierende Wirkung verleihen.

Offenbar brauchen die Laodizäer so etwas wie einen [Hurrikan] Katrina – oder vielleicht die Große Trübsal –, um sie aufzurütteln und ihnen klar zu machen, dass sie im Sterben liegen!

Danken Sie Gott für die Trübsal! Ohne sie würden wohl 95 Prozent der Laodizäer für immer sterben! Was für einen liebenden Gott haben wir doch!

Auch die Völker Israels beweisen, dass es viel mehr als nur Worte braucht, um ihren Verstand zu beeinflussen. Seit über 70 Jahren warnt die Kirche Gottes vor dem „heiligen“ Römischen Reich und vor dessen prophezeiten Untergang. Unsere Hauptwarnung richtete sich an Israel, nicht an die Nichtjuden. Diese Warnungen haben sie nicht überzeugt, also erhöht Gott den Druck – und zwar schnell! Sehen Sie sich an, was in Israel und der Welt seit Beginn der letzten Stunde im Jahr 2001 geschehen ist! Es ist atemberaubend!

Was Herr Armstrong gewusst haben muss

Herr Armstrong war ein Mensch wie wir – er war fleischlich und hatte starke Gefühle. Einmal betete er, Gott möge ihn sterben lassen, wenn Er nichts mehr für ihn zu tun hätte. 1978 starb Herr Armstrong tatsächlich kurzzeitig – und Gott ließ ihn von den Toten auferstehen. Gott erweckte ihn wieder zum Leben und gab ihm sieben weitere Jahre. Herr Armstrong hat in diesen letzten sieben Jahren mehr erreicht als in seinem ganzen Leben! Das ist der absolute Beweis, dass Gott dieses Werk durch uns tut – und wir müssen es tun, sonst wird es nicht getan.

Herr Armstrong kannte die Prophezeiung in Sacharja 3 über Jeschua, der unreine Kleider trug und ein Problem mit einem „Kopfbund“ oder einem Turban hatte – ein Problem der Regierung. Er dachte, dass diese Passage auf seinen Sohn zutraf, und im Prinzip hatte er recht.

Aber als Herr Armstrong in seinen letzten Monaten immer schwächer wurde, wurde ihm zunehmend bewusst, wie tief die Korruption in der Kirchenleitung war. In den Worldwide News vom24. Juni 1985 beschrieb er einige als „wie Aasgeier, die auf meinen Tod warten“. Er bezog sich dabei speziell auf seinen Sohn und andere außerhalb der Kirche. Aber es stellte sich heraus, dass es auch innerhalb der Kirche Aasgeier gab! Und Herr Armstrong begann, diese Aasgeier kurz vor seinem Tod zu erkennen!

Wenn man bedenkt, von welchen Menschen Herr Armstrong umgeben war, ist es da schwer, sich vorzustellen, dass er dafür betete, dass die Offenbarung aufhört? Das Werk Gottes war sein Leben! Was konnte er anderes tun, als Gott angesichts ihrer bösen Taten anzuflehen? Er betete ausdrücklich darum, dass Gottes Offenbarung aufhören würde, bis eine Gruppe von Menschen käme, die Gott treu wäre und Seine Botschaft in dieser Welt verbreiten würde.

Glauben Sie, Gott würde dieses Gebet nicht erhören? Er hat es getan – und Er leitete sogar Herrn Armstrong im Gebet.

Herr Armstrong wusste so viel! Aber in seiner Schwäche hatte er wirklich nicht die Kraft, noch mehr zu tun. Alles, was er für einige Zeit tun konnte, war, dort zu sitzen und inbrünstig zu Gott zu beten. Und diese Gebete wurden geweissagt und erhört!

Vielleicht hat er gebetet: Gott, offensichtlich bin ich betrogen worden. Du musst das in Ordnung bringen. Die Rache ist dein.

Bedenken Sie, was Herr Armstrong gewusst haben muss, um Gott zu bitten, den Regen der Offenbarung in der WKG zu stoppen! Er wusste, dass er bald sterben würde. Er muss gewusst haben, dass sein Nachfolger ihn verraten würde. Er muss gewusst haben, dass das Zeitalter von Philadelphia zu Ende geht und dass die Kirche laodizäisch werden würde. Ihm muss klar gewesen sein, dass der Jeshua aus Sacharja 3 die Kontrolle übernehmen würde – und dass Gott es so wollte. Er muss ziemlich viel von Maleachi verstanden haben! Bei der Auferstehung müssen wir ihm vielleicht nicht allzu viel erklären, wenn man bedenkt, wie viel er über die rebellischen Laodizäer wusste.

Nun – was muss Herr Armstrong gewusst haben, um Gott zu bitten, die „Trockenheit“ nach 3½ Jahren zu beenden? Dass Gottes Werk noch nicht vollendet war!

Er muss gesehen haben, dass es eine Philadelphia Kirche Gottes geben würde – einen Überrest von Menschen, die Gott treu bleiben und für diese Offenbarung beten würden. Er muss erkannt haben, dass weitere Offenbarungen kommen würden. Er muss gewusst haben, dass er das laodizäische Zeitalter noch nicht ganz verstanden hatte und dass Gott dies einer anderen Gruppe offenbaren musste. Er wusste auch, dass kurz vor der Wiederkunft Christi zwei Zeugen auf der Bildfläche erscheinen würden.

Wenn Sie über diese Prophezeiung in Jakobus 5, 17-18 nachdenken und ihr Glauben schenken, sehen Sie etwas wirklich Bemerkenswertes: wie viel Gott Seinem endzeitlichen Elia in der Zerbrechlichkeit seiner letzten Tage gezeigt hat!

Aber in all dieser Offenbarung versuchte Gott tatsächlich, ihn zu beruhigen und zu besänftigen. Ich bin mir sicher, dass Gott Herrn Armstrong einprägte: Mach dir keine Sorgen – ich werde es so machen – es ist nach meinem Plan. Alles, was du tun musst, ist darüber zu beten. Das tat Herr Armstrong auch.

Gott ist viel mehr an Seinem Volk interessiert, als uns normalerweise bewusst ist. Was so beiläufig oder unwichtig erscheint, kann für Gott extrem wichtig sein! Er ist tief in unser Leben involviert!

Warum ist Gott so besorgt über diese kleine Gruppe von Menschen? Weil Er Sich intensiv darum kümmert, wer abermals weissagen wird! Er hätte gerne viel mehr Menschen, die sich darauf vorbereiten, die Welt zu lehren, aber leider haben sich die meisten abgewandt. Es gibt niemanden mehr! Diese Kirche ist erbärmlich klein im Vergleich zu dem, was sie sein sollte! Wir haben engagierte Leute, die das Werk wirklich machen wollen, aber wir sollten viel mehr Leute haben, die uns helfen.

Und doch, was für eine Ehre, in dieser Endzeit das Werk Elias zu tun. Gott erklärt uns so viel aufgrund der starken Verbindung, die wir mit Seinem Elia haben.

Berg Nebo

In Jakobus 5, 6 heißt es: „Ihr habt den Gerechten verurteilt und getötet, und er hat euch nicht widerstanden.“ Herr Armstrong hat ihnen nicht widerstanden. Er war wahrscheinlich so schwach, dass er nicht widerstehen konnte. Aber er ging zu dem großen Gott Elias und betete inbrünstig! Da lag er nun auf seinem Sterbebett, und das Werk Gottes ging auf spektakuläre, großartige Weise weiter! Sehen Sie sich den rettenden Glauben an, den Herr Armstrong ausübte!

Dieses Beispiel zeigt, dass Gott in Ihrem Leben erstaunliche Dinge tun wird, egal wo Sie sind oder in welchem körperlichen Zustand Sie sich befinden, wenn Sie das nur vor Augen halten. Auch wenn Sie im Sterben liegen. Werden Sie nie verlieren!

Ich habe gesehen, wie sich diese Wahrheit auch bei meiner Frau auswirkte. Der Schlaganfall, den sie etwa neun Monate vor ihrem Tod erlitt, hat sie sehr stark beeinträchtigt. Aber selbst in diesem Zustand konnte ich sehen, dass Gott mit ihr arbeitete und dass sie das akzeptierte. Ich sagte ihr, was für eine wunderbare Einstellung sie hatte.

Lassen Sie Gott nie aus den Augen. Er ist berühmt für Heldentaten in letzter Minute.

Es scheint eine gewisse Parallele zu dem zu geben, was Mose kurz vor seinem Tod widerfuhr. Gott erlaubte Mose nicht, das verheißene Land zu betreten, aber er nahm ihn mit auf den Gipfel des Berges Nebo und erlaubte ihm, das Land von dort aus zu sehen (5. Mose 34, 1-5). Der Berg Nebo bietet einen herrlichen Panoramablick. Das war eine nette Geste von Seiten Gottes. Wenn man weiß, dass man sterben wird, ist es nur natürlich, dass man vorher alles sehen will, was man kann.

Ich frage mich, ob Gott Herrn Armstrong dasselbe tun ließ. Vielleicht gab Gott ihm eine stärkere Vision davon, was in der Kirche geschehen würde, was während der Trübsal und am Tag des Herrn geschehen würde – und sogar, was in der Welt von morgen geschehen würde.

Wenn ich die Prophezeiung von Jakobus lese, scheint es, dass die letzten Wochen von Herrn Armstrongs Leben sehr inspirierend waren! Das ist ein ganz anderes Bild als das, was ich in der Vergangenheit dachte.

Die bösen Menschen, die Herrn Armstrong umgaben, dachten, sie hätten den Apostel Gottes überlistet. Aber fast jeder ihrer Schritte war von dem großen Gott vorhergesagt worden! Er hat sie auf die Bühne gestellt, und ihre bösen Taten sind dort für alle zu sehen – viele von ihnen waren Tausende von Jahren im Voraus bekannt!

Wie großartig und transzendent ist unser Gott!

Denken Sie an das Bild dieses gebrechlichen alten Mannes auf seinem Sterbebett, der eine so kraftvolle, klare und bewegende Kommunikation mit dem allmächtigen Gott hat!

Wie viel mehr können Sie und ich dieses inbrünstige und wirksame, vom Glauben erfüllte, lebensrettende Gebetsleben haben?

Wie viel von diesem lebensrettenden Glauben steckt in Ihrem Gebet? Ich plädiere nicht dafür, wir die Menschen der „Pfingstbewegung“ zu werden – aber wirklich zu Gott durchzudringen und Ergebnisse zu erzielen!

Herr Armstrong tat das sein ganzes bekehrtes Leben lang. Aber wahrscheinlich hat er Gott in diesen letzten Monaten mehr denn je erreicht.

Seelenrettung vor dem Tod

„Meine Brüder und Schwestern, wenn jemand unter euch abirrt von der Wahrheit und jemand bekehrte ihn, der soll wissen: Wer den Sünder bekehrt hat von seinem Irrweg, der wird seine Seele vom Tode erretten und wird bedecken die Menge der Sünden“ (Jakobus 5, 19-20). Wer ist heute von der Wahrheit abgeirrt?

Gott personalisiert diese Verse, indem er von „dem Sünder“ oder „einem Sünder“ spricht. Viele von uns kennen Menschen, die sich von Gott abgewandt haben. Gott erinnert uns daran, dass es da draußen echte Menschen gibt, die sich in schwerster geistlicher Gefahr befinden. Wir müssen durch dieses Werk unsere tiefste Liebe für sie zum Ausdruck bringen.

Gott möchte, dass wir wissen, dass der Glaubensabfall in Seiner Kirche eine große Verantwortung auf unsere Schultern legt! Wir müssen versuchen, die Laodizäer vor dem Tod zu retten!

Wir müssen diese neue Offenbarung zu den Laodizäern bringen. Das ist die geliebte Familie Gottes! Wenn Sie zu diesem Werk beitragen und dazu beitragen, jemanden zu Gott zurückzubringen, wird das eine Vielzahl ihrer Sünden abdecken – und es gibt viele schreckliche Sünden, die abgedeckt werden müssen.

Langes Commentary sagt, dass sich „die Menge“ auf die Fülle einer ganzen Masse bezieht, oder auf die Gesamtheit als eine Einheit. Praktisch die gesamte Kirche Gottes ist abgefallen! Wie viele andere Verse in Jakobus datiert auch dieser die Prophezeiung: Sie bezieht sich auf die Gegenwart, auf das laodizäische Zeitalter.

Gott stellt Sein treues Volk in den Mittelpunkt des Geschehens.

Wenn wir die Botschaft von Jakobus überbringen, wird dies eine der größten Taten der Liebe sein, die wir je begangen haben!

Christus sprach speziell über den Sünder und eine Seele. Gott ist um jeden einzelnen dieser Menschen besorgt! Er möchte so viele geistgezeugte Menschen retten, wie Er nur kann.

Ich bin ziemlich sicher, dass dies die letzte große Warnung an die Kirche Gottes sein wird. Es wird keine weitere geben, bevor Jesus Christus wiederkommt und das Reich Gottes hier ist!

Es ist interessant, dass der Jakobusbrief keinen Schluss enthält. Es gibt kein Amen, keinen Schluss. Er ist nicht abgeschlossen, denn die Geschichte geht weiter – das Werk geht weiter!

Die Tatsache, dass es keinen Schluss gibt, datiert auch diese Prophezeiung.

Wer sonst als diese Kirche könnte die Schlussfolgerung dazu schreiben?

3. Johannes ist ebenfalls unvollendet. Warum? Weil wir es sind, die ihn vollenden! Wir müssen den Schluss schreiben! Und was für einen Schluss wird er haben, wenn wir unser Werk tun. Der letzte Regen fällt noch.

Wir haben ein gewaltiges Werk zu tun! Wir arbeiten daran, „Seelen zu retten“ – physische Leben und ewige Leben!

Dieses Buch ist ein lebendiges Buch!

Gott gießt den Spätregen über uns aus! Er spricht zu Seiner Kirche. Wir haben die Tiefe dessen, worum es bei Jakobus geht, bisher nicht verstanden. Ich weiß jetzt, was Jakobus meint – weil Gott es offenbart hat! Das ist es, was Er tut, wenn wir gehorchen und uns unterordnen! Gott spricht zu Seinem Volk und offenbart es ihm!

Warum offenbart Gott diese Botschaft gerade jetzt? Wegen der Auserwählten – dem Volk Gottes! Gott offenbart Sich dem treuen Volk, das in Seinem inneren Hof wohnt. Welche größere Ehre kann es geben als diese?

Wie sehr liebt Gott Seine Kirche. Er spricht kraftvoll, wenn Er neue Offenbarungen gibt. Das zeigt, wie sehr Gott Sie liebt!

Jetzt sagt Gott zu uns: Ich möchte, dass ihr mich auch liebt – und diese Botschaft weitergebt!