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Eine Zukunft ohne Kanzlerin Merkel

Die Ära Angela Merkel geht ihrem Ende entgegen. Aber die neue Führung hat die deutschen Christdemokraten furchtbar gespalten.

Der 7. Dezember war ein historischer Tag für Deutschland und die Welt. Der 7. Dezember markierte das Ende einer 18 Jahre währenden Ära. Im Jahr 2000 übernahm Angela Merkel die Führung der Christlich Demokratischen Union in Deutschland. Im Jahr 2005 führte sie die CDU zum Wahlsieg und wurde als erste Frau Deutschlands Bundeskanzlerin. Und am 7. Dezember trat sie als Parteivorsitzende der CDU zurück.

Während die Entscheidung darüber, wer ihr als CDU Parteichef nachfolgen wird, bereits getroffen ist, ist das bevorstehende Rennen um die Kanzlerschaft noch im Gange. Die Bibel prophezeit einen drastischen Wechsel in der Führung Deutschlands.

Was in Deutschland passiert ist, war höchst ungewöhnlich. Es hat in der Geschichte der CDU nur einmal einen zweiten Kandidaten für den Posten des Parteivorsitzenden gegeben. In allen anderen Fällen war diese Position immer unangefochten. Dieses Mal haben sogar drei Kandidaten um den Chefposten wettgeeifert.

Frau Merkels Führung ihrer Partei war fast zwei Jahrzehnte unumstritten. Aber dieses Jahr erhob sich eine Revolte. Mehr und mehr Mitglieder äußerten sich kritisch und Frau Merkel begann, bei bedeutsamen politischen Auseinandersetzungen an Boden zu verlieren.

Der Wendepunkt war erreicht, als die CDU eine historische Niederlage im deutschen Bundesland Hessen erlitt. Die CDU Rebellen hatten verlauten lassen, dass so eine Niederlage das Zeichen dafür wäre, sie zum Rücktritt zu zwingen. Aber Kanzlerin Merkel kam der Rebellion zuvor, als sie verkündete, sie würde im Dezember nicht mehr für den Parteivorsitz kandidieren und nach Ende ihrer gegenwärtigen Amtszeit auch die Wiederwahl als Kanzlern nicht mehr anstreben. Der Ball war auf das Feld der Rebellen zurückgespielt worden, die jetzt ihre alternativen Kandidaten präsentieren mussten.

Nach Frau Merkels Ankündigung ihres Rücktritts gaben Friedrich Merz, Annegret Kramp-Karrenbauer und Jens Spahn ihre Kandidatur für den Parteivorsitz bekannt.

Nach der Wahl vorige Woche ist klar, dass die Partei in zwei Lager gespalten ist. Eine Gruppe ist für die Fortsetzung von Frau Merkels Politik, was Annegret Kramp-Karrenbauer unterstützt; das gegnerische Lager jedoch wird vertreten von Friedrich Merz und Jens Spahn.

Merz zog sich 2009 aus der Politik zurück – hauptsächlich wegen seiner Meinungsverschiedenheiten mit Frau Merkel. Aber wegen der Ermutigung von CDU Mitgliedern und dem früheren Finanzminister Wolfgang Schäuble wagte er ein politisches Comeback.

Schäuble wird von vielen Konservativen als eine Vaterfigur der CDU angesehen. Seine Äußerungen und Empfehlungen werden in der Partei hoch geachtet. In der Woche vor dem Parteitag drückte Schäuble öffentlich seine Unterstützung für Merz aus. Seine Empfehlung wurde von vielen Leuten als ein Versuch angesehen, die Ära Merkel vorzeitig zu beenden.

Jens Spahn, der gegenwärtige Gesundheitsminister, ging als Außenseiter ins Rennen. Er wird allgemein als Frau Merkels stärkster und vehementester Kritiker in der CDU angesehen. Schäuble ermöglichte auch seinen Aufstieg.

Aber als der mit Spannung erwartete Tag kam, wusste jeder, dass das Rennen zwischen Kramp-Karrenbauer und Merz ausgetragen werden würde.

Nachdem Frau Merkel ihre letzte Ansprache als Parteichefin gehalten hatte, hielten auch die Kandidaten ihre letzten Reden, bevor die Abstimmung begann.

Ganz Deutschland hatte das Resultat bereits mit Spannung erwartet. Der nächste Parteichef brauchte eine klare Mehrheit unter den 1001 Delegierten, die auf dem Parteitag abstimmen würden.

Das erste Resultat war wie folgt: Kramp-Karrenbauer: 45 Prozent; Merz: 39 Prozent und Spahn: 16 Prozent.

Da keiner der Kandidaten eine absolute Mehrheit bekam, mussten die Delegierten nochmal abstimmen. Dieses Mal wurde nur zwischen Kramp-Karrenbauer und Merz abgestimmt, wobei sich die Stimmen für Spahn auf die beiden führenden Kandidaten verteilten. Die Stimmung im Raum hätte nicht angespannter sein können.

In der entscheidenden Runde der Abstimmung stimmten 52 Prozent der Delegierten für Annegret Kramp-Karrenbauer als Parteivorsitzende und Nachfolgerin von Frau Merkel. Damit verschwand die Hoffnung auf einen Wechsel in den Augen der anderen 48 Prozent der Delegierten.

Für die 56 jährige Annegret Kramp-Karrenbauer beginnt damit ein neues Leben. Als an jenem Tag in Deutschland die Sonne unterging, hatte sich vieles geändert.

Am nächsten Tag wachten die Menschen in Deutschland in einem anderen Land auf. Auf den ersten Blick scheint sich nicht viel zu ändern. Kramp-Karrenbauer ist nicht viel anders als Frau Merkel. Die Hoffnungen auf einen radikalen Wechsel in der Führung haben sich nicht erfüllt. Schäubles Bemühen, einen Wechsel in der Führung mit herkömmlichen Mitteln herbeizuführen, ist gescheitert. Aber vor allem ist es das Ende einer Ära in Deutschland.

Kramp-Karrenbauer ist nicht die Anführerin, auf die Deutschlands Konservative gehofft hatten. Noch ist sie die Anführerin, die die aufsteigende radikale Rechte verlangt und auch nicht die Wunschkandidatin der radikalen Linken. Heißt das, dass all diese Ansprüche ungehört bleiben und dass alles in der Welt einfach genauso weitergehen wird wie bisher?

Nein. Die Prophezeiungen der Bibel sagen voraus, dass es in Deutschland eine völlig andere Führung geben wird. Daniel 8 prophezeit, dass in Deutschland ein Mann mit „grimmigem Angesicht“ auftreten wird – ein Anführer, der „erfahren im Betrügen“ ist. Von diesem Mann ist prophezeit, dass er Deutschland verwandeln wird.

Die Weichen sind nun gestellt, so dass dieser Mann auftreten kann. Umso länger die Deutschen auf sein Auftreten warten müssen, desto wahrscheinlicher wird sein Aufstieg an die Spitze der deutschen Regierung.

Der Chefredakteur Gerald Flurry kommentierte in der letzten Ausgabe des Magazins Posaune:

In Deutschland besteht ein großes Verlangen nach einem neuen Anführer. Die Leute können sich nicht darauf einigen, wie seine Politik aussehen sollte, aber sie wollen jemanden, der anders ist als Frau Merkel und sie wollen jemanden mit Weitblick.

Die Bibel prophezeit, dass dieser starke Mann weder auf einem Parteitag noch vom Volk gewählt wird, sondern dass er durch „Ränke“ an die Macht kommt. Herr Flurry schreibt weiter:

Die gegenwärtigen Zustände in Europa eingeschlossen der Flüchtlingskrise und der Wirren in der deutschen Politik bieten wahrscheinlich die beste Gelegenheit für einen neuen Anführer, die es je gegeben hat, um durch „Ränke“ an die Macht zu kommen. Die Kanzlerin Merkel ist dabei abzutreten und nun weitgehend handlungsunfähig. Man kann damit rechnen, dass die politischen und sozialen Krisen in Deutschland und in Europa sowie der Unmut und die Verärgerung der Öffentlichkeit sich noch weiter verschärfen werden.

Das Verlangen vieler Deutschen nach einem starken Mann wird sich über kurz oder lang Gehör verschaffen. In seinem Artikel „Das Heilige Römische Reich geht an die Öffentlichkeit - aber hallo!“ stellte Herr Flurry fest:

Daniel 11 beschreibt diesen Mann als redegewandt und sagt, dass er durch Ränke an die Macht kommt. Frau Merkels Koalition in Deutschland ist sehr schwach; sie steht kurz vor dem Zusammenbruch. Ich glaube, wenn Frau Merkel aus dem Amt scheidet, werden wir erleben, wie der starke Mann die Kontrolle des Heiligen Römischen Reiches übernimmt.

Die Prophetie der Bibel sagt ganz klar, dass wir bald einen dramatischen Wechsel in der Führung Deutschlands erleben werden. Frau Merkels Rücktritt markiert einen Wendepunkt in der deutschen Geschichte, der zu einer völlig neuen Führung führen wird. Bestellen Sie ein kostenloses Exemplar der Broschüre von Herrn Flurry Ein starker deutscher Anführer steht unmittelbar bevor , um mehr darüber zu erfahren, was in Deutschland bevorsteht. 

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