Eine Delegation des US-Außenministeriums besuchte Kuba am 10. April
Es war das erste amerikanische Regierungsflugzeug, das dort (außerhalb der Naval Station Guantanamo Bay) seit der Reise von Präsident Barack Obama 2016 landete. Der Besuch fördert die Strategie von Präsident Donald Trump, den wirtschaftlichen Druck auf Kuba zu erhöhen, um ein neues Abkommen zu erreichen. Das US-Team warnte die kubanischen Offiziellen, dass die Zeit abläuft und forderte dringende Reformen: die Ausweitung privater Unternehmen, die Anziehung ausländischer Investitionen, die Verbesserung der Regierungsführung, die Freilassung politischer Gefangener und die Gewährung größerer Freiheiten für das kubanische Volk. Beamte äußerten auch Bedenken darüber, dass Kuba ausländische Militär- und Geheimdienstoperationen nur 90 Meilen von der US-Küste entfernt beherbergt. Während Präsident Trump mögliche militärische Optionen angedeutet hat, setzt er vorrangig auf ein Embargo, um Verhandlungen zu erzwingen. Es bleibt abzuwarten, wie dies die Prophezeiung über diesen strategisch wichtigen Inselstaat in Amerikas Hinterhof voranbringen wird.