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Die Türkei will die Arbeiterpartei Kurdistans entwaffnen

Die Türkei will die Arbeiterpartei Kurdistans entwaffnen

Der inhaftierte Führer der Arbeiterpartei Kurdistans (pkk), Abdullah Öcalan, hat sich bereit erklärt, seine Partei zu entwaffnen, so der Direktor des Türkei-Programms des in Washington, D.C. ansässigen Middle East Institute. Öcalan wird die pkk am 15. Februar öffentlich auffordern, „die Waffen niederzulegen“.

Vereinbarung: Der türkische Präsident Recep Tayyip Erdoğan und sein Verbündeter, der Vorsitzende der Partei der Nationalistischen Bewegung Devlet Bahçeli, trafen sich kürzlich mit Öcalan, um das Entwaffnungsabkommen zu besprechen.

Berichten zufolge wird die Türkei Öcalan aus dem Gefängnis entlassen und eine neue Verfassung ausarbeiten, die einige kurdische Rechte beinhaltet. Im Gegenzug werden die der pkk nahestehenden Gruppen ihre Kräfte mit dem Kurdischen Nationalrat und der syrischen Armee vereinen.

Die USA sind raus: Es ist unklar, ob zu diesen „pkk-verbundenen Gruppen“ die von den USA unterstützten Syrischen Demokratischen Kräfte (sdf) gehören, aber es ist wahrscheinlich. Die Türkei bringt die sdf oft mit der pkk in Verbindung und bezeichnet sie gemeinsam als pkk.

Die USA unterstützten die sfd als Mittel gegen das Regime des ehemaligen syrischen Präsidenten Bashar Assad. Mit dem Sturz Assads kann die Unterstützung Amerikas zurückgedrängt werden und die Türkei kann ihre kurdischen Rebellen besser in den Griff bekommen.

Der Aufstieg der Türkei: Die Gezeiten ändern sich im Nahen Osten. Es wird prophezeit, dass der Einfluss der Türkei wachsen wird. Aber hinter der Türkei steht eine größere Macht, die dies ermöglicht.