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Dodo

Melissa Barreiro/Trumpet

Die Lektion des Dodos in Evolutionstheorie

Im Jahre 1681 tat der letzte Dodo-Vogel auf dem Planeten seinen letzten Atemzug. Aber das ist nicht das Ende der Geschichte des Vogels.

Rund 300 Jahre später bemerkten Botaniker auf Mauritius – die Insel, auf der der Dodo lebte –, dass eine bestimmte Baumart rasch abstarb. Historisch waren auf Mauritius Tambalacoque-Bäume (Calvariabäume) in Hülle und Fülle gewachsen, aber in den 1970er Jahren sagten einige Botaniker, dass nur 13 davon übrig geblieben waren – und man nahm an, dass sie alle rund 300 Jahre alt wären. Jedes Jahr trugen sie Früchte die Samen enthielten, aber die Samen konnten nicht keimen. Dies bedeutete, dass seit den späten 1600er Jahren keine neuen Tambalacoque Bäume gewachsen waren.

Die durchschnittliche Lebensdauer der Tambalacoques ist rund 300 Jahre, somit waren die letzten Bäume dieser Art kurz vor dem Aussterben. Sobald diese 13 starben, würden die Tambalacoque Bäume gleich dem Dodo sein: ausgestorben.

Der amerikanische Ökologe Stanley Temple fragte sich, ob das Aussterben des Dodos vor 300 Jahren mit der Reproduktions-Unfähigkeit der TambalacoqueBäume verbunden war, die auch etwa 300 Jahre zuvor begonnen hatte.

In Mauritius machte Temple eine faszinierende Entdeckung: Als die Dodos noch am Leben waren fraßen sie die Früchte der Tambalacoques. Und erst nachdem die Samen ihren Verdauungstrakt passiert hatten, konnten sie erfolgreich keimen.

Forscher und Schriftsteller Robert Doolan erklärt die Entdeckung: ◊Die Samen der Bäume sind mit einer dickwandigen Schutzschicht ummantelt, aber der mit Steinchen gefüllte Muskelmagen war imstande, einen starken Druck auf sie auszuüben um sie zu zerkleinern. Der Vogelmagen (ein zweiter Magen zum Zerkleinern der Nahrung) zerrieb die Schale des Samens, schwächte sie dadurch und verursachte kleine Risse aber nicht so stark, dass die Samen im Inneren beschädigt wurden. Wenn sie schließlich vom Dodo ausgeschieden wurden, konnte der Samen keimen.“

Nach dieser Entdeckung fand Temple eine Lösung: Er importierte einige amerikanische Puten nach Mauritius. Ihr Verdauungsprozess war dem des Dodos ähnlich genug, um die Samen der Tambalacoques zu aktivieren. Dank Herrn Temple und der Truthühner leben die Tambalacoques bis zum heutigen Tag.

Die Botschaft

Der Dodo war im Jahre 1681 ausgestorben, aber 300 Jahre später überbrachte er posthum eine Nachricht: Dass der Tambalacoque Baum überleben konnte, musste er wahrscheinlich zur gleichen Zeit wie der Dodo-Vogel entstanden sein.

Dies unterstützt die biblische Schöpfungsgeschichte. 1. Mose 1 berichtet, dass Gott, als er die Erde erneuerte, am dritten Tag Pflanzen und Bäume schuf, und am fünften Tag Tiere, darunter auch Vögel (Genesis 1,11-23). Der biblische Schöpfungsbericht stimmt mit der Existenz eines Baumes überein, der für sein Überleben auf einen Vogel angewiesen ist – und immer auf einen angewiesen war.

Viele Arten sind für deren Überleben stark von anderen abhängig. Viele weitere Organismen sind gegenseitig voneinander abhängig: z. B. die Calimyrna-Feige und die Feigenwespe, die Catalpa Raupe und die Brackwespe, die Yucca-Pflanze und die Pronuba-Motte, und viele andere.

In jedem dieser Fälle ist die Genialität des Schöpfers zu erkennen. Die Komplexität seiner physischen Schöpfung ist eindeutig. Und der Bericht, wie er die hochentwickelten Ökosysteme der Erde geschaffen hat ist somit bestätigt.

Ist die Evolution entlarvt?

Wie auch immer, diese Entdeckungen der Beziehungen wie die Dodo-Tambalacoque Symbiose haben das Denken der Evolutionisten nicht verändert oder sie sogar überrascht. Wenn Temple’s Werk erstmals veröffentlicht wurde, dachten einige Kreationisten, dies könnte es tun. Sie wiesen darauf hin, dass die Ergebnisse Probleme präsentierten für die Evolutionisten, die sagen, dass die großen Bäume sich vor rund 360 Millionen Jahren entwickelten, während die Vorfahren der heutigen Vögel vor etwa 65.000.000 Jahren entstanden. Das hätte den Samen der Tambalacoques vermutlich 300 Millionen Jahre lang jede Möglichkeit genommen zu keimen.

Aber die Evolutionisten formulierten Hypothesen für diese biologischen Zusammenhänge mit dem Argument, dass gegenseitige Abhängigkeiten sich allmählich durch zufällige Mutationen über Äonen entwickelt haben könnten. Und es gibt einige Hinweise, dass andere Tiere wie Schildkröten, die Samen auch gefressen und aktiviert haben, wenn auch offenbar nicht in ausreichenden Mengen, um den Baum vom Aussterben zu bewahren, nachdem der Dodo ausgestorben war. Deshalb wird die Dodo-Tambalacoque Beziehung nicht als der entscheidende Beweis gesehen, wie es einige Kreationisten erhoffen.

Die führenden Evolutionisten bedienen sich eindrucksvoller Köpfe. Sie haben Möglichkeiten gefunden, viele Aspekte des Universums im Rahmen ihrer Hypothesen zu erklären. Aber die Grundlage dieser Hypothese – eine Schöpfung ohne einen Schöpfer – ist falsch.

In den Jahrhunderten bis zur wissenschaftlichen Revolution war die katholische Kirche als führende Autorität und Wissensquelle tonangebend für einen Großteil der Welt. Die Geistlichen sahen die Wissenschaftler und ihre Entdeckungen oft als eine Bedrohung für die katholische Lehre. Kirchenvertreter brachten die Kirche manchmal in Verlegenheit indem Sie versuchten, fehlerhafte Lehren der Kirche, wie den Geozentrismus, zu verteidigen, gegen die die Wissenschaft empirische Beweise anbot.

Der Wettbewerb zwischen Wissenschaft und Religion wurde aufgeheizt. Für einige im wissenschaftlichen Lager wurde der Wunsch, die Kirchenautorität zu untergraben, die Hauptmotivation. Einige Wissenschaftler stellten die Existenz Gottes in Frage, um die Grundlage der Religion zu diskreditieren. Eine solche Argumentation brachte die Evolutionstheorie hervor. Die Befürworter der Theorie führen manchmal Studien durch, wobei sie dieses Ergebnis schon fest im Hinterkopf haben. Was auch immer sie ausarbeiten können, um die Argumente für die Evolution zu unterstützen, das halten sie fest. Alles andere weisen sie oft zurück oder spielen es herunter.

Die Kirche der Evolution begann mit nur wenigen Mitgliedern. Aber diese Mitglieder waren wohlhabend und durchsetzungsstark – eine laute Minderheit. Im Laufe der Jahrzehnte sind ihre Reihen angewachsen.

Viele sind dem intellektuellen Mobbing erlegen, indem sie ihrem Glauben gewährten, den Weg des Dodos zu gehen. Aber das muss nicht der Fall sein. Um Ihr Gottvertrauen zu stärken, bestellen Sie unsere kostenlose Broschüre Existiert Gott tatsächlich? und nehmen Sie sich Zeit, diese zu studieren.

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