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Gary Dorning, Reese Zoellner/Posaune

Die ganze Welt hat das Ziel, Amerika und seinen Präsidenten zu vernichten

Ein Blick auf das oberste Ziel, das die Feinde Amerikas erreichen wollen.

Erinnern Sie sich an den großen Gesichtsmaskenskandal? Er passierte im April auf der Höhe der Coronavirus-Krise. Alles begann in Bangkok in Thailand, wo ein Schiffscontainer voll mit Gesichtsmasken, der eigentlich nach Deutschland gehen sollte, im letzten Moment in die Vereinigten Staaten umgeleitet wurde.

Die Deutschen waren stinksauer. Andreas Geisel, der Innensenator von Berlin nannte das Verhalten Amerikas einen „Akt der modernen Piraterie“. Michael Müller, der regierende Bürgermeister von Berlin machte direkt Donald Trump dafür verantwortlich. „Die Aktionen des U.S. Präsidenten verraten nicht nur einen totalen Mangel an Solidarität, sie sind auch inhuman und unverantwortlich“, schrieb er auf Twitter. Die deutsche Bundeskanzlerin Angela Merkel pflichtete diesen Bemerkungen stillschweigend bei und sagte, es sei „wichtig, der Sache auf den Grund zu gehen“.

Wie sich bald herausstellte, gab es gar keinen finsteren Komplott, Deutschlands Masken zu stehlen. Die Deutschen vermuteten eine Verschwörung, die es gar nicht gab und hatten heftig überreagiert. Zu ihren Gunsten muss gesagt werden, dass der Innensenator und der Bürgermeister ihren Irrtum eingeräumt und sich entschuldigt haben.

Unter den geopolitischen Ereignissen war dies ein verhältnismäßig unbedeutender Skandal. Aber es ist doch aufschlussreich, dass so hochrangige deutsche Politiker wegen so einem harmlosen Zwischenfall gleich Feuer fangen, was eine extreme Überempfindlichkeit offenbart. Es gibt noch mehr Anzeichen für eine ausgeprägte und gesteigerte Feindseligkeit Amerika gegenüber – ganz besonders gegenüber Präsident Trump.

Aber das passiert nicht nur in Deutschland. Die antiamerikanischen Gefühle nehmen überall in Europa zu. Sie sind besonders weit verbreitet in den europäischen Medien, in denen Donald Trump für gewöhnlich als kompletter Idiot und die Wurzel aller Probleme auf der Welt dargestellt wird. Mittlerweile übertreffen Europas führende Politiker und Beamte sich gegenseitig bei dem Versuch, Amerika und seinem Präsidenten einen reinzuwürgen.

Und nicht nur Europa. Heute sind viele der einflussreichsten Länder, Institutionen und Organisationen der Welt einfach ungeniert antiamerikanisch. Jedermann weiß, dass Russland und China in den USA einen Gegner sehen und dass sich diese Sichtweise auch in Deutschland und in Frankreich immer mehr durchsetzt. Aber selbst Amerikas Beziehungen mit seinen traditionellen Verbündeten wie Südkorea, den Philippinen und Japan verschlechtern sich zunehmend.

Derselbe Trend zeigt sich in der nato, im Internationalen Währungsfond (iwf), in der Weltgesundheitsorganisation (who) und in den Vereinen Nationen, der uno. Selbst der Papst Franziskus, eine weitere einflussreiche Stimme in globalen Fragen kann Donald Trump und Amerika nicht ausstehen.

Warum wendet sich die ganze Welt gegen die USA und ihren Präsidenten?

Die meisten Leute machen Donald Trump selbst dafür verantwortlich. Viele Leute halten Amerikas Präsidenten für ignorant und beleidigend – die genaue Antithese eines Staatsmannes. Kritiker verachten sein Weltbild „Amerika zuerst“. Es gefällt ihnen nicht, dass er vorhat, auch die anderen Länder zur Rechenschaft zu ziehen und dass er will, dass die USA sich von ihrer angestammten Rolle als führender Geldgeber der Welt, als Weltpolizist und als universeller Problemlöser zurückzieht. Wie man uns sagt, sind das die Gründe, weshalb sich viele Länder von Washington distanzieren.

Natürlich werden die Anführer aller Länder in erster Linie die Interessen ihres eigenen Landes verfolgen, auch wenn sich andere dadurch verletzt fühlen. Das allein erklärt nicht die allgemeine Feindseligkeit Amerika gegenüber. Die Verachtung des Präsidenten Trump bleibt immer die gleiche, auch wenn er nachweislich die richtigen Entscheidungen trifft. Diesem Mann die ganze Schuld zuzuschreiben, ist grob vereinfachend und oberflächlich. Und es verschleiert den eigentlichen und unheilvolleren Grund für diesen Trend.

Die Wahrheit ist, dass eine höhere und sehr viel bösere und gefährlichere Macht hinter dem hervorbrechenden Hass auf Amerika steht.

Der Hass auf Amerika

Chinas Geringschätzung für Amerika und seine ständigen Versuche, die Macht Amerikas herauszufordern, sind offensichtlich. Nur wenige Leute erkennen, in welchem Maße Peking daran arbeitet, die Beziehungen der anderen Länder zu den USA zu vergiften.

Bedenken Sie Pekings Zusammenarbeit mit der who, die erst durch die covid 19-Krise herauskam. Die who und ihr Generaldirektor Dr. Tedros Adhanom Ghebreyesus wurden heftig wegen ihrer Trödelei und ihrer stümperhaften Reaktion auf das Virus kritisiert. Die who hat von Anfang an die Fakten manipuliert und die Krise schlecht gehandhabt.

Der Grund dafür hatte nichts mit Bürokratie oder mangelnden Ressourcen zu tun. „Die who hat aus einem sehr einfachen Grund total versagt: Sowohl die Organisation als auch ihr Generaldirektor arbeiten viel zu eng mit China zusammen (China ist übrigens einer der größten Investoren in Dr. Tedros Heimatland Äthiopien)“ (Spectator am 18. April). Das Ziel der who und Dr. Tedros war von Anfang an nur, Peking zu beschützen und seine Interessen zu fördern.

Obwohl sie bereits im November über die Probleme in Wuhan in Kenntnis gesetzt worden war, hat die who die Fakten nur überaus langsam und zögerlich bekannt gegeben – insbesondere, wie extrem ansteckend dieses Virus war. Den ganzen Januar hindurch warnte sie vor der Einführung von Reisebeschränkungen von und nach China – sogar noch, als schon hunderttausende Menschen aus Wuhan herausströmten. Anstatt China kompromisslos zu befragen, pries die who Peking für sein großartiges Krisenmanagement.

Während einer Pressekonferenz am 28. Januar sagte Dr. Tedros: „Wir wissen zu schätzen, dass China diesen Ausbruch sehr ernst nimmt, besonders das Engagement der obersten Führung und die Transparenz, die sie bewiesen haben …“ Es gibt starke Anzeichen dafür, dass dieses Virus in einem chinesischen Labor entstand, aber die who schweigt sich darüber aus.

Während die Krise immer schlimmer wurde, beschränkten sich Dr. Tedros und die who darauf, Amerikas Präsidenten zu kritisieren. Am 9. April, als Herr Trump anregte, gegen die who zu ermitteln, erteilte Dr. Tedros ihm einen Verweis, weil er angeblich die Krise zu seinen „politischen Zwecken nutzte“, was zu noch viel mehr Leichensäcken führen würde. „Sie könnten sich ja vielleicht auch anders in Szene setzen“, tadelte er Trump, „diese Krise sollte man besser nicht für politische Zwecke nutzen – das ist, als würden Sie mit dem Feuer zu spielen.“

Da wir gerade von der Ausnutzung der Krise für politischen Zwecke sprechen: China hat inzwischen schon Dr. Tedros und die ganze who in der Tasche, obwohl Amerika bei weitem das meiste Geld zur who beiträgt: Nahezu 15 Prozent des gesamten Budgets. Warum sollte der amerikanische Präsident nicht das Verhalten einer Organisation untersuchen lassen, die hunderte Millionen von amerikanischen Dollars erhält?

Chinas Unterwanderung der who lässt die Frage über seine Beziehungen zu anderen internationalen Schlüsselorganisationen und Institutionen aufkommen. Ist Peking etwa dabei, auch noch andere Organisationen gegen Amerika aufzubringen?

Kristine Lee, eine Mitarbeiterin beim Asien-Pazifik Programms des Zentrums für eine neue amerikanische Sicherheit schrieb über dieses Thema für Politico: „Für Leute, die Chinas zunehmenden Aktivismus in der uno genau studiert haben, ist die übertriebene Rücksichtnahme der who auf China keine Überraschung. In Wirklichkeit ist das nur die sichtbare Spitze eines gefährlichen Eisberges“ (15. April, Betonung wurde durchweg hinzugefügt). Frau Lee erklärte, wie Peking in den letzten Jahren „systematisch chinesische Staatsangehörige an die Spitze einer Fülle von un-Agenturen positioniert hat“.

Allein in diesem Jahr besetzte China einen von fünf Sitzen der Beratergruppe, die dem Rat der Menschenrechte der Vereinten Nationen vorsteht. Es hält ähnlich einflussreiche Positionen in der unesco [Organisation für Erziehung, Wissenschaft und Kultur der uno]. Währenddessen ist Amerika 2018 aus beiden Agenturen ausgetreten.

Frau Lee schrieb: „Pekings Einfluss in der who kann man nicht unabhängig von einer viel umfangreicheren Kampagne verstehen, die zum Ziel hat, die globale Führung in Richtung auf eine antiliberale Orientierung zu verschieben, damit die Interessen der autoritären Akteure privilegiert werden.“

Das ist eine starke Feststellung: Diese Achse China-who ist Teil eines umfangreichen globalen Kreuzzuges, um Amerikas Führung zu schwächen und die internationale Gemeinschaft mehr auf die autoritären Regierungen auszurichten.

Zusätzliches Beweismaterial

Einen derartigen Umsturzversuch konnte man von Ländern wie China, Russland und auch von Organisationen wie der who und der uno erwarten. Aber wir erleben auch, wie Länder, die lange Zeit Freunde Amerikas waren, immer apathischer und sogar feinselig werden.

Eine Meinungsumfrage der Pew zeigte, dass das Vertrauen der Deutschen auf Amerikas Präsidenten von 51 Prozent im Jahre 2001 auf nur 13 Prozent gesunken ist. In Spanien ist es von 26 Prozent auf 21 Prozent gesunken.

„Die meisten Europäer und Lateinamerikaner trauen dem U.S. Präsidenten kaum zu, dass er hinsichtlich des Weltgeschehens das richtige tun wird“, berichtete das Pew Forschungszentrum. Der Anteil der Europäer, die angaben, Herrn Trump überhaupt nicht zu vertrauen, liegt bei 64 Prozent und ist damit höher als bei keinem anderen führenden Politiker der Welt, nach denen in der Studie gefragt wurde. Die Umfrage zeigte, dass die Europäer mehr Vertrauen in den russischen Präsidenten Wladimir Putin haben als in Donald Trump.

Eine andere Umfrage offenbarte, dass die Mehrheit der Deutschen Herrn Trump für gefährlicher halten als Putin, Chinas Präsidenten Xi Jinping, Irans Ajatollah Ali Khamenei oder Nordkoreas Kim Jong-Un.

Die Gefühle der Deutschen für Amerika allgemein sind auch dabei, sich zu ändern. Im Jahr 2000 war Amerika noch bei 80 Prozent der Deutschen beliebt. Im Jahr 2015 war dieser Prozentsatz bereits auf 50 Prozent gefallen. Im Frühling 2019 waren es noch 39 Prozent. Dieser Trend zeigte sich auch in anderen europäischen Ländern – allerdings weniger dramatisch: In Italien hatten im Jahr 2000 76 Prozent positive Ansichten über Amerika – heute sind es noch 62 Prozent. In Frankreich waren es 62 Prozent (der niedrigste Anteil von ganz Europa im Jahr 2000); heute sind es noch 48 Prozent. Von den Spaniern haben nur 52 Prozent eine positive Einstellung zu Amerika.

Heute ist es ganz normal, in den Entscheidungen, in den Ansprachen und in der Politik der führenden europäischen Politiker Geringschätzung und Feindseligkeit zu entdecken. Der französische Präsident Emmanuel Macron sagte, die nato sei gehirntot und machte Herrn Trump dafür verantwortlich. Herr Macron wurde auf der nato-Konferenz im Dezember wie ein internationaler Held gefeiert, als er den amerikanischen Präsidenten öffentlich rügte und ihm sagte, er solle doch „bitte seriös bleiben“ – nach Bemerkungen, die Herr Trump über den Islamischen Staat gemacht hatte.

Viele europäische Anführer halten jetzt nach ihrer Rückkehr vom G7-Gipfel 2017 die Einschätzung der Kanzlerin Merkel für richtig: „Die Ära, in der wir uns aufeinander verlassen konnten, ist gewissermaßen zu Ende… Wir Europäer müssen jetzt wirklich einmal unser Schicksal selbst in die Hand nehmen… Wir müssen erkennen, dass wir Europäer für unsere eigene Zukunft und Bestimmung kämpfen müssen.“ Eine kürzlich von der Körber Stiftung in Auftrag gegeben Umfrage fand heraus, dass 47 Prozent der Deutschen glauben, Berlin sollte weniger mit Amerika kooperieren.

Im Februar war dieses Jahr auf der Münchner Sicherheitskonferenz – das wichtigste Treffen aller führenden Politiker der Welt, die über Sicherheitsfragen diskutieren – das beliebteste Thema die „Westlosigkeit“, will sagen die Zersplitterung des Westens. Dort sprachen führende Politiker aus den USA und aus Europa über die wichtigen Themen der heutigen Zeit und die Konferenz offenbarte eine gewaltige Spaltung zwischen den beiden Kontinenten. Amerika und Europa „sind nicht nur weit voneinander entfernt und haben sehr unterschiedliche Ansichten in den großen Fragen, die den Westen betreffen (wie zum Beispiel die Bedrohungen durch Russland, China und den Iran)“, schrieb Politico, „sie befinden sich inzwischen sogar schon in zwei unterschiedlichen Universen.“

Besonders nachdrücklich in seinen Ansichten auf der Konferenz war Präsident Macron. Er sprach über die Notwendigkeit einer größeren militärischen Unabhängigkeit Europas und sagte, man müsse aufhören, Amerikas Juniorpartner zu sein und sich mehr an Russland annähern.

Ein weiterer starker Kritiker ist Karl-Theodor zu Guttenberg, Deutschlands ehemaliger Verteidigungsminister. Manche Leute spekulieren auf ein baldiges politisches Comeback Guttenbergs, der allgemein als Experte für die Deutsch-amerikanischen Beziehungen angesehen wird. Auch wenn er gute Deutsch-amerikanische Beziehungen befürwortet, hat er Amerika unter Donald Trump fürchterlich schlecht gemacht, den er als Clown im Weißen Haus und als bösartiger Springteufel [„Jack in the Box“] bezeichnete.

Guttenbergs Ansichten über Herrn Trump hallen in ganz Europa wider, wo die großen Zeitungen und Fernsehsender ihn für gewöhnlich als einen ignoranten Hanswurst darstellen. In den letzten Jahren erschien Amerikas Präsident auf den Titelseiten des Spiegels, Europas größter politischer Zeitschrift karikaturiert als Stinkefinger, der Europa gezeigt wird, als Terrorist, der die Freiheitsstatue köpft, als untermenschlicher Affe, als Baby, das auf einer Atombombe reitet, als Meteor, der bereit ist, den Planeten zu zerstören und als Tsunami, der Washington D.C. überflutet.

Eine weitere Schlüsselfigur mit erheblicher Animosität gegen Amerika ist Papst Franziskus. Franziskus nannte den Kapitalismus im Stil der USA „eine neue Tyrannei“ und den „Kot des Teufels“. Bei seinem Besuch 2016 an der mexikanisch-amerikanischen Grenze sagte der Papst, dass jeder Mensch, der hier eine Mauer baut, sich selbst nicht mehr als Christen bezeichnen könne – ein offensichtlicher Seitenhieb gegen Herrn Trump.

Wenn wir Papst Franziskus beim Wort nehmen, kann er sich gar nicht wünschen, dass der Anführer des kapitalistischen Systems, der „der Welt seine ,Tyrannei‘ aufzwingt, gedeihen und Erfolg haben sollte“, schrieb der Chefredakteur der Posaune Gerald Flurry 2016 in seinem Artikel mit dem Titel „Warum mischt sich der Papst in die amerikanische Politik ein?“. „Wenn er glaubt, der freie Markt sei eine zerstörerische Kraft, dann müsste er es nicht nur gerechtfertigt finden, sondern er wäre sogar verpflichtet, seine Macht einzusetzen, um das abzumildern“.

Jenseits von Europa sind auch Amerikas Beziehungen zu Japan, Südkorea und den Philippinen zunehmend gespannter.

Es ist leicht, Donald Trump die Schuld an all diesen Problemen zu geben. Als der Präsident hat er Amerika aus dem Pariser Klimaabkommen und aus dem Iran-Deal zurückgezogen, den die Europäer erhalten wollten; er hat Europas magere Beiträge zur nato kritisiert und verlangt, dass diese Länder mehr zahlen sollten; er hat den Brexit unterstützt und hat die amerikanischen Truppen aus Syrien abgezogen, ohne seine europäischen Verbündeten vorher zu konsultieren. Er hat befreundete Länder wie Japan, Südkorea und die Philippinen aufgefordert, Amerika eine Entschädigung für die [militärische] Unterstützung der USA zukommen zu lassen. Im März, als Europa zu einem Hotspot für covid-19 wurde, schloss der Präsident schnell Amerikas Grenzen für die Europäer.

Diese Maßnahmen sind dramatisch. Und zweifellos behandelt Präsident Trump die internationale Gemeinschaft ganz anders als alle seine Vorgänger. Aber auch wenn diese Entscheidungen die anderen führenden Politiker auf der Welt verärgern, sind sie keineswegs unvernünftig. Sie sind fast immer gerechtfertigt, auch wenn ihre Durchsetzung undiplomatisch und unkonventionell erscheinen mag. Der Pariser Klimadeal schadet der amerikanischen Wirtschaft weit mehr als all den anderen Wirtschaften. Die USA haben im Laufe der Jahrzehnte Milliarden in die nato investiert und der Iran-Deal war von Anfang an eine Farce. In jedem dieser Fälle handelte der Präsident aufrichtig im besten Interesse Amerikas – was die Aufgabe eines Präsidenten ist und was alle anderen Anführer auf der Welt auch tun.

Warum also dreht die ganze Welt jedes Mal durch, wenn Donald Trump spricht? Warum gehen Europas führende Medien so respektlos mit ihm um? Warum versuchen internationale Organisationen, China gefällig zu sein und Amerika zu untergraben?

Der wahre Grund

Fast zehn Jahre lang hat die Posaune nun schon über den Aufstieg der radikalen Linken und über ihre ständigen Angriffe auf die amerikanische Verfassung, auf den Rechtsstaat und auf die jüdisch-christliche Tradition unseres Landes berichtet. In Amerika unter Beschuss, das 2013 zum ersten Mal veröffentlicht wurde, identifiziert Herr Flurry die wahre Quelle dieser Aktion zur Vernichtung Amerikas.

Diese aufschlussreiche Broschüre konzentriert sich auf die Bibelstellen, die die Existenz des Teufels offenbaren, ein von Natur aus böser Geist, der in der Bibel „der Gott dieser Welt“ (2. Korinther 4, 4) und „der mächtige Fürst, der in der Luft herrscht“ (Epheser 2, 2) genannt wird.

Wie wir noch sehen werden, hat der Teufel einen außerordentlichen Hass auf Amerika. Hinsichtlich der zunehmenden Probleme, die Amerika heute untergraben, schreibt Herr Flurry in dieser Broschüre: „Wir sehen die Folgen eines berechneten, aggressiven, satanischen Angriffs mit dem Ziel, die israelitischen Nationen zu schwächen und letztlich zu zerstören, beginnend mit der mächtigsten Nation der Welt!“ Wenn er sich auf die Völker Israels bezieht, spricht Herr Flurry von Amerika, Großbritannien (und seinem Commonwealth), die Nachkommen des antiken Israels in der Endzeit. (Sie können das beweisen, wenn Sie das Buch Die USA und Großbritannien in der Prophezeiung lesen, das Sie kostenlos bei uns bestellen können.)

Die biblische Geschichte zeigt, dass der Teufel schon immer versucht hat, die Völker Israel und Juda zu vernichten. 2. Könige 14 zum Beispiel offenbart einen Feldzug des Teufels in der Antike, um „den Namen Israels unter dem Himmel auszutilgen“.

Offenbarung 12, 9 ist eine Prophezeiung für die Endzeit, die lautet: „Und es wurde hinausgeworfen der große Drache, die alte Schlange, die da heißt: Teufel und Satan, der die ganze Welt verführt, und er wurde auf die Erde geworfen, und seine Engel wurden mit ihm dahin geworfen.“ Dieses herausragende Ereignis ist wirklich passiert. Wie Herr Flurry in Amerika unter Beschuss schreibt: „Der Teufel und Millionen von Dämonen sind jetzt auf diese Erde verbannt. Sie können nicht mehr in das Universum hinausgehen.“

Jetzt versucht Satan wieder, „den Namen Israels auszutilgen“ – sowohl spirituell als auch physisch. „Satan hasst alles, was mit Gott zu tun hat“, schreibt Herr Flurry. „Er hat einen fürchterlichen Hass auf Israel – auf das spirituelle Israel (die Kirche Gottes) und auf das physische Israel (die modernen Völker, die von dem antiken Israel abstammen, besonders Amerika, Großbritannien und auch der jüdische Staat im Nahen Osten)“ (Posaune März 2020).

Heute ist dieser Feldzug Satans, der schon seit Jahrzehnten anhält, in sein Endstadium eingetreten.

Während der letzten Jahre haben wir erklärt, wie Satan die radikale Linke innerhalb Amerikas benutzt hat. Aber wenn man die Aktionen Russlands, Chinas, Deutschland, Frankreichs und vieler anderer Länder, Organisationen und Institutionen bedenkt, erhebt sich die Frage: Ist der Teufel dabei, einen globalen Feldzug zu inszenieren, um Amerika zu vernichten?

Die radikale Linke in Amerika steht in engem Kontakt mit Amerikas Feinden. Während der Münchner Sicherheitskonferenz im Februar traf sich eine Delegation der Demokratischen Partei [Amerikas] ohne Einverständnis oder Wissen des U.S. Außenministeriums mit dem iranischen Außenminister Javad Zarif. John Kerry, ehemals Obamas Außenminister hat sich auch schon mehrmals mit Zarif getroffen.

Hillary Clinton, ebenfalls Außenministerin unter Obama, scheint auch hinter den Kulissen gegen das Weiße Haus zu arbeiten. Letzten Herbst, als der Brexit auf der Kippe stand, besuchte Frau Clinton Großbritannien und ermutigte das Land, den Brexit zu stoppen und in der EU zu verbleiben. 2017 besuchte Obama Deutschland zur selben Zeit wie Donald Trump und traf sich mit der deutschen Bundeskanzlerin Angela Merkel kurz vor ihrem Treffen mit Herrn Trump. „Wir können uns nicht selbst derart isolieren“, sagte er zu ihr. „Wir können uns nicht hinter einer Mauer verstecken.“ Indem er sich gegen Herrn Trumps wichtigstes Projekt wandte, zeigte er Deutschland, dass es auch Alternativen zu Herrn Trump gibt. Vor kurzem hat der mutmaßliche demokratische Präsidentschaftskandidat Joe Biden sogar versucht, China zu schützen und zu ermutigen, und zwar noch während Präsident Trump gerade versuchte, Druck auf China auszuüben.

Diese amerikanischen Spitzenpolitiker sind den Anführern Deutschlands und Chinas gegenüber loyaler als gegenüber ihrem eigenen Präsidenten und ihrem eigenen Land!

„Der Teufel ist im Begriff, die Völker Israels zu attackieren“, schrieb Herr Flurry in Amerika unter Beschuss. Das ist der Sinnzusammenhang, in dem wir die Aktionen Chinas, der uno und der who, Deutschlands, Frankreichs und auch die Äußerungen Guttenbergs und Macrons bewerten sollten und sogar die Umfragen und Untersuchungen, die die Feindseligkeit zeigen, die sich gerade in Europa gegen die Vereinigten Staaten aufbaut. Vergessen Sie nicht: Satan ist der „Gott dieser Welt“ und er hetzt die ganze Welt gegen Amerika auf!

Wenn Sie den tiefen Hass verstehen, den Satan auf Israel hat und alles, was dieser Begriff einschließt, dann macht das Verhalten der Welt gegenüber Amerika plötzlich Sinn!

Lassen Sie uns diese Prophezeiungen nun noch etwas genauer betrachten.

Was die Prophezeiungen uns sagen

Um die Bibel zu verstehen, müssen wir ein Prinzip begreifen, das in Jesaja 28, 10 steht: „Denn Gebot auf Gebot, Gebot auf Gebot, Linie auf Linie, Linie auf Linie, hier ein wenig und da ein wenig!“ [Übersetzung der englischen King James Bibel]. Biblische Prophezeiungen und Doktrinen müssen verstanden werden, indem man eine Vielzahl von Büchern und Kapiteln berücksichtigt. Die Endzeit-Prophezeiungen über Amerika und über seine Beziehungen mit dem Rest der Welt umfassen viele Bibelstellen, aber es gibt vielleicht vier Schlüsselstellen: 2. Könige 14, 23-29; Amos 7; Daniel 8 und Offenbarung 12.

Die Bibelstelle in 2. Könige beschreibt die Geschichte von König Jerobeam II., der im achten Jahrhundert v.Chr. über das Königreich Israel herrschte. Während seiner 41-jährigen Regierungszeit erlebte das Königreich einen eindrucksvollen Aufschwung. Es vergrößerte sein Territorium, steigerte seine militärische und politische Macht und vermehrte seinen materiellen Wohlstand.

Der Prophet Amos lebte im achten Jahrhundert v.Chr. und gab eine Warnung von Gott an König Jerobeam II. weiter. Ein Teil dieser Botschaft ist in Amos 7 aufgezeichnet. Die Botschaft von Amos ist jedoch dual (zweifach) – dieses Buch enthält eine Warnung an Israel in den „späteren Tagen“, will sagen in der Endzeit. (Alle Propheten, die wir „die kleinen Propheten“ nennen, enthalten Prophezeiungen für die Endzeit.) Amos 7 ist sowohl Geschichte als auch Prophetie. Dieses Buch zeichnet Gottes Botschaft an den Jerobeam der Antike auf, es ist aber auch eine Prophezeiung über Gottes Botschaft an einen Mann, der während der Endzeit lebt und der wie König Jerobeam in Israel ist.

Hat Amerika einen König – jemanden, der im selben Geist des Jerobeam regiert und einen erheblichen Aufschwung ausgelöst hat? Obwohl das vor tausenden von Jahren niedergeschrieben wurde, so beschreibt 2. Könige 14, 25-28 doch genau die Präsidentschaft Donald Trumps!

Die Verse in 2. Könige 14 dokumentieren, dass Jerobeam II. zu einer Zeit extremen nationalen Aufruhrs König wurde. Die Verse 25-26 verzeichnen, dass Jerobeam „das Gebiet von Israel wiederherstellte. … Denn der Herr sah den bitteren Jammer Israels an, dass sie allesamt dahin waren und kein Helfer in Israel war.“ Das hebräische Wort für Jammer bedeutet aber auch Flaute oder Elend. In Albert Barnes Bibelkommentaren heißt es, dass Jerobeam König wurde, als Israel sich in einer „extremen Flaute und Schwäche“ befand. Dasselbe könnte man über Amerika 2016 sagen, als das Land unter den verheerenden Auswirkungen eines Präsidenten litt, der die Verfassung und den Rechtsstaat hasste.

Vers 27 offenbart den Ernst der Lage in Israel: „Und der HERR hatte nicht gesagt, dass er den Namen Israels austilgen wollte unter dem Himmel, und errettete sie durch Jerobeam, den Sohn des Joasch.“ Das Königreich befand sich in einer Existenzkrise. Es war eine gewaltige Verschwörung im Gange, um „den Namen Israels auszutilgen“.

Deshalb half Gott Jerobeam II. und sorgte für einen Aufschwung. Er wollte nicht, dass der anschwellende Hass das Königreich zerstörte, also rettete Gott es „durch die Hand Jerobeams des Zweiten…“ Er benutzte diesen Mann, um zu verhindern, dass Israel ausgelöscht würde.

Heute gibt es wieder eine größere Verschwörung, um den Namen Israels auszulöschen und Gott hat einen neuen Jerobeam an die Macht gebracht! Das ist der eigentliche Grund, warum die radikale Linke Donald Trumps Vision von Amerika hasst, weil er sich zumindest bis dato für Israel (für Amerika) eingesetzt hat!

Antiochus

Bedenken Sie nun eine andere wichtige Dimension dieser Prophezeiung. Die Prophezeiung in Daniel 8 ist ebenfalls dual. Das heißt, dass sich diese Geschichte in den „späteren Tagen“, der Zeit kurz vor der Rückkehr Jesu Christi wiederholen wird. Daniel 8 ist hauptsächlich eine Prophezeiung über Antiochus Epiphanes, ein griechischer Tyrann im dritten Jahrhundert vor Christi, der die Juden und den jüdischen Tempel vernichtete. Antiochus wurde vom Teufel dazu benutzt zu versuchen, „den Namen Israels auszutilgen“. (Die Juden hier meinen ein Volk Israels, also nur einen Teil von Israel.)

Sowohl Daniel 8 als auch 10 prophezeien das Auftreten von Männern wie Antiochus in der Endzeit – Tyrannen, die danach streben werden, Israel zu vernichten. In Daniel 8, 12-13 heißt es, dass der ursprüngliche Antiochus „die Wahrheit zu Boden warf“ und dafür sorgte, dass Gottes Volk (die Juden) „unter ihren Füßen zertreten würde“. Vers 23 verzeichnet, dass er ein verschlagener König ist, der schwierige Fragen versteht, was darauf hindeutet, dass er direkt von Satan und seinen Dämonen beeinflusst wird. Vers 25 sagt, dass er „viele verderben wird“ und dass er „sich gegen den Fürsten aller Fürsten – Jesus Christus – auflehnen wird!“

Herr Flurry hat erklärt, dass wir erwarten können, dass Satan in der Endzeit durch drei Antiochus ähnliche Männer wirken wird. Einer dieser operiert innerhalb von Gottes Kirche, dem spirituellen Israel (dieser Mann ist der Amazja, der in Amos 7 erwähnt wird). Ein anderer Antiochus wird in Europa in Erscheinung treten – er ist ein mächtiger Politiker – ein starker Mann erwähnt in Bibelstellen wie z. B. Habakuk 1, 11. Schließlich gibt es noch einen politischen Antiochus, der innerhalb Amerikas operiert, der die Wahrheit zu Boden wirft und sich gesetzlos verhält. Dieser Mann ist der Anführer der radikalen Linken.

Können wir erkennen, was der Teufel tut? Er hat drei Männer, die wie Antiochus sind und in dieser Endzeit für ihn arbeiten. Alle drei haben nur ein oberstes Ziel – Israel zu vernichten!

In Amerika unter Beschuss entlarvt Herr Flurry das Verhalten von Barak Obama und erklärt, wie der frühere Präsident die neue Ära der Gesetzlosigkeit in Amerika anführte. Herr Obama hat auf dramatische Weise die radikale Linke an die Macht gebracht, die danach strebt, das traditionelle Amerika zu zerstören.

Aber wie wir jetzt erkennen, ist der Geist des Antiochus – und der Feldzug, die dazu dient, „den Namen Israels auszutilgen“ – kein ausschließlich nationales Problem. Derselbe Geist, der Antiochus motivierte, motiviert heute ganze Länder, Organisationen und die Medien überall in Europa und beeinflusst das Denken einiger Spitzenpolitiker auf der Welt!

Diese verblüffenden Prophezeiungen erklären die Realität im Herzen praktisch aller wichtigeren Trends in Amerika, Großbritannien und dem jüdischen Staat. Genau wie in der Antike gibt es auch heute eine teuflische Verschwörung, um „den Namen Israels unter dem Himmel auszutilgen“!

Warum will er Israel vernichten?

In 2. Könige 14, 27 heißt es, der Teufel will den Namen Israels unter dem Himmel auslöschen. … Er will nicht nur die Wahrheit über Israel von der Erde verschwinden lassen, sondern sie im ganzen Universum auslöschen. Die Welt hat noch niemals einen so tiefgreifenden Hass erlebt.

Warum hat der Teufel einen so leidenschaftlichen Hass auf Israel (auf Amerika, Großbritannien und auf den jüdischen Staat)? In Geheimnis der Zeitalter schrieb der inzwischen bereits verstorbene Herbert W. Armstrong: „Die wirklich erstaunliche Wahrheit über Israel ist für die Religionen – einschließlich Christentum und Judentum – ein im Dunkeln liegendes Geheimnis!“ Um zu verstehen, warum Gott das Volk Israel so erhöhte und warum die Bibel so viel von Israel spricht, lesen Sie doch bitte Geheimnis der Zeitalter .

Die Wahrheit über Israel hat zu tun mit dem überragenden, zweifachen Versprechen an Abraham, das wir in 1. Mose 12 und 17 finden. Dieses Versprechen erklärt die menschliche Zivilisation seit Abraham und verleiht der Weltgeschichte Zusammenhang und Sinn. Es erklärt Großbritanniens Empire und seine koloniale Vergangenheit, seine Monarchie und seine vielen wundervollen Traditionen und Institutionen. Diese Prophezeiung erklärt, warum Amerika so außergewöhnlich ist. Sie ist der Grund für den Erfolg seiner Verfassung und wie dieses Land zum großartigsten Land der Welt wurde.

Aber das Versprechen an Abraham und das Geheimnis Israels enthalten noch mehr als nur diese physische Dimension. „Es ist tatsächlich wahr, dass das Volk Israel Gottes auserwähltes Volk war. Aber verstehen Sie das richtig: Sie wurden nicht als Lieblinge des Lehrers ausgesucht noch für besondere Gefälligkeiten. Sie wurden zu einem besonderen Zweck auserwählt, nämlich um die endgültige Errichtung des Reiches Gottes vorzubereiten!“, schrieb Herr Armstrong.

Die unbestreitbaren Vorteile, die die Nachfahren Abrahams bewahrten und mit der Welt teilten, hatten ihren Ursprung nicht in Abraham. Sie kamen von Gott! Der ganze Zweck, weshalb Gott Israel diese Segnungen zukommen ließ, war, sie auf der ganzen Welt zu verbreiten. Hier geht es nicht um eine bestimmte Familie, Rasse oder Nation. Es geht darum, dass Gott mit der Menschheit zusammenarbeitet.

Wenn Sie das „Geheimnis Israels“ wirklich verstehen, dann verstehen Sie auch die Wahrheit über die menschliche Natur, die Notwendigkeit von Gottes Heiligem Geist, den Weg der Errettung, wie wir eine Beziehung zu Gott haben müssen und das Evangelium der kommenden Herrschaft Gottes. Sie werden dann auch das unglaubliche Potential des Menschen verstehen: in die Familie Gottes geboren zu werden.

„Das Geheimnis Israels“, erklärte Herr Armstrong, „hat große Bedeutung bei Gottes Ziel für alle Menschen! Man kann den wirklichen Zweck und das unglaubliche Potential des Menschen ohne dieses lebenswichtige Wissen nicht verstehen.“ Gott offenbart Seinen wunderbaren Plan für den Menschen durch Israel.

Satan hasst nicht nur die Völker Israels, die ohne es selbst zu verdienen die Erben von Gottes Versprechen an Abraham geworden sind. Der Teufel hasst den „Namen“, die Wahrheit und das Wissen – das von Gott offenbarte Verständnis – das Israels Geschichte verkörpert.

Er hasst Israel, denn die Existenz Amerikas und Großbritanniens beweist die Existenz Gottes und auch, dass die Bibel Gottes Wort ist!

Er hasst Israel, weil seine Gegenwart und seine Geschichte das Evangelium vom Reich Gottes offenbaren! Er hasst Israel, weil Israel den Thron Davids besitzt, von dem aus Jesus selbst regieren wird, wenn Er zurückkommt!

Satan der Teufel hasst Israel, weil die Menschen, solange dieser Name existiert, Gelegenheit haben werden, Gottes Ziel für Israel zu überdenken und zu studieren. Und dieses Studium wird den Menschen in die faszinierendsten und inspirierenden Erkenntnisse einführen, die er jemals erwerben konnte.

Letztendlich ist das der Grund, weshalb der Teufel versucht, „den Namen Israels auszutilgen“ – weil der Name „Israel“ den Zugang zum Geist Gottes und zu Seinem Plan eröffnet!

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