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Die Deutsche Bank erhält einen direkten Draht nach Peking
Der Handel zwischen Europa und China wurde in dieser Woche erheblich vereinfacht, da China die Deutsche Bank als erste nicht-chinesische Bank zur Abwicklung von Yuan-Zahlungen in Europa zugelassen hat. Durch das Abkommen wird es für europäische Unternehmen wesentlich einfacher, Euro direkt in Yuan (auch als Renminbi bekannt) umzutauschen, ohne den Dollar als Zwischenwährung nutzen zu müssen.
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Dies war bereits früher möglich, jedoch hatten nur chinesische Banken Zugang zur chinesischen Zentralbank und konnten große Devisentransaktionen direkt mit dieser Bank abwickeln. Die Deutsche Bank ist bereits ein zentraler Bestandteil der europäischen Banken- und Handelsinfrastruktur und unterstützt zahlreiche weitere Unternehmen bei der Umstellung ihrer Währungsgeschäfte.
Leo Yin, der China-Präsident der Deutschen Bank, bezeichnete diese Verbindung als „direkte Brücke“ zum chinesischen Finanzsystem.
Die „Berliner Zeitung“ erläuterte Chinas Gesamtstrategie: „Seit Jahren versucht Peking, die internationale Bedeutung seiner Währung auszubauen und die enorme Dominanz des US-Dollars zu verringern.“ Dabei hat das Land zwar Fortschritte erzielt, liegt jedoch weiterhin weit hinter dem Dollar zurück.
Weiter hieß es: „Peking baut daher strategisch die Infrastruktur aus, die darauf abzielt, internationale Geschäftstransaktionen in Yuan einfacher und attraktiver zu gestalten.“
Ein Großteil des Reichtums der Vereinigten Staaten beruht auf ihrer Kontrolle über den Welthandel. Ein wichtiger Aspekt dabei ist die physische Kontrolle: Die Marine sorgt für die Sicherheit des Seehandels und beseitigt Hindernisse für diesen Handel.
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Diese Vorherrschaft wird nun vom Iran in Frage gestellt. Wenn schon eine zweitrangige Macht den Handel in ihrer Nachbarschaft lahmlegen kann, wie dominant ist Amerika dann tatsächlich?
Ein weiterer Faktor für den Reichtum der USA ist ihre finanzielle Vorherrschaft. Die Vergabe von Krediten an die US-Regierung gilt als die standardmäßige sichere Anlage, und der Dollar ist die standardmäßige internationale Währung.
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Nun stellen China und Deutschland diese Annahme in Frage. Sollte die Welt für den Handel keine Dollar mehr benötigen, dann sind Investitionen in US-Staatsanleihen nicht mehr sicher.
Die in Ihrer Bibel prophezeiten wirtschaftlichen Flüche haben bereits Wirkung gezeigt. Der Wertverlust des Dollars wird eine der dramatischsten dieser Folgen sein. Weitere Informationen dazu finden Sie in unserem Artikel „Wann wird der Dollar zusammenbrechen?“
