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Ibrahim Erikan/Anadolu Agency/Getty Images

Deutschland zieht potenziellen Luftwaffenstützpunkt in Jordanien in Betracht

Das Zerwürfnis zwischen Deutschland und der Türkei könnte den Weg für engere deutsch-jordanische Beziehungen ebnen.

Die deutsche Kanzlerin Angela Merkel hat zum Ausdruck gebracht, dass die Möglichkeit besteht, einen Luftwaffenstützpunkt in Jordanien einzurichten. Diese Ankündigung kam, nachdem es deutschen Parlamentariern von Seiten der Türkei nicht gestattet wurde, die deutschen Streitkräfte, die in Incirlik in der Türkei stationiert sind, zu besuchen.

Der Luftstützpunkt Incirlik spielte eine große Rolle bei der Beteiligung Deutschlands an dem fortwährenden Kampf gegen den islamischen Staat. Wenn die Türkei die Beziehungen zu Deutschland untragbar werden lässt, wird Berlin seine Flugzeuge auf einem anderen Militärflughafen unterbringen müssen.

Nachdem die Türkei nun deutschen Politikern den Zugang verbietet, kündigte Frau Merkel an: „Wir werden weiter Gespräche mit der Türkei führen, aber gleichzeitig müssen wir uns auch anderweitig umsehen, um unser Mandat zu erfüllen.“ Sie sagte weiter: „Das heißt, dass wir nach Alternativen zu Incirlik suchen werden und eine Alternative unter anderen ist Jordanien.“

Jordanien ist eine naheliegende Wahl. Obwohl die Krisenregion ganz in seiner Nähe liegt, hat die sunnitische Mehrheit im Land es geschafft, das Chaos zu vermeiden, das der arabische Frühling andernorts ausgelöst hat. Ein Luftwaffenstützpunkt in Jordanien wäre relativ stabil und könnte Deutschlands Reichweite in den Nahen Osten wahrscheinlich um mindestens 1000 Kilometer erweitern.

Wenn Frau Merkel die gesamte Operation von der Türkei nach Jordanien verlagern würde, würde das den Umzug von ungefähr 270 Mann Personal und der deutschen Tornado Aufklärungsflugzeuge inklusive einem Tankflugzeug bedeuten.

Das Fundament für gute Beziehungen wurde bereits gelegt: Letztes Jahr hatte Deutschland Jordanien Beihilfen und Kredite im Wert von 88,6 Millionen Dollar zugesagt und damit den Gesamtbetrag der diesem Land versprochenen Unterstützung auf 529 Millionen Dollar erhöht. Diese Beihilfen und günstigen Kredite sind als Unterstützung beim Ausbau von Jordaniens Trinkwasserversorgung und Abwasserentsorgung gedacht. Das ist nur das aktuellste Projekt in vielen Jahren ähnlicher, nicht-militärischer Investitionen durch die Deutschen. Auch auf anderen Gebieten reicht die Zusammenarbeit von Solarthermalkraftwerken bis hin zu Eisenbahnen.

Deutschland ist nach den Vereinigten Staaten der zweitgrößte bilaterale Geldgeber Jordaniens.

Die Jordan Times stellte fest: „Die Unterstützung Jordaniens bei der Bewältigung der Flüchtlingskrise war ein wichtiger Teil der von Deutschland finanzierten Projekte im Königreich, woraus sich schließen lässt, dass Berlin Amman mit mehr als 1,12 Milliarden Dollar seit dem Beginn der syrischen Flüchtlingskrise im Jahr 2012 unterstützt hat.“

Natürlich weiß man in Deutschland, was sich auch bei dem Stützpunkt in Incirlik zeigt: Die Probleme des Nahen Ostens lassen sich nicht mit Beihilfen und günstigen Krediten lösen.

Deutschland hat schon in der Vergangenheit Jordanien Waffen verkauft, aber die Einrichtung eines deutschen Luftwaffenstützpunktes wäre ein großer Schritt zu weit engeren Beziehungen zwischen den beiden Ländern. Die Jordanier fliegen zurzeit schon Luftangriffe in Syrien. Wenn nun Deutschland auf einen der drei in Jordanien betriebenen Militärflughäfen umzieht, werden die deutschen und die jordanischen Truppen sicherlich sehr viel enger als bisher zusammenarbeiten.

Die Beziehungen zwischen Deutschland und Jordanien waren bisher fast nur wirtschaftlicher Natur, aber die Posaune hat diese aufkeimende Freundschaft genau beobachtet, weil die Bibel vorhersagt, dass diese beiden Völker sich eines Tages verbünden werden. Psalm 83, 5-8 beschreibt, wie sich Assyrien (die Assyrer, die von Mesopotamien nach Europa auswanderten) mit den Moabitern verbündet. Anders als die Assyrer haben die Moabiter in den tausenden von Jahren, die seit der Zeit dieses Psalms vergangen sind, nie ihren Standort gewechselt. Sie leben immer noch in derselben Region und nennen sich heute Jordanier.

Bei dem Bündnis in Psalm 83 wird auch Edom erwähnt. Das antike Edom stellt die moderne Türkei dar. Wir wissen nicht, ob Deutschland seine Luftstreitkräfte aus der Türkei abziehen und wie die Türkei darauf reagieren wird. Aber wir wissen, dass die gegenwärtig frostigen Beziehungen zwischen den beiden Ländern irgendwann wieder auftauen werden. Wie wir schon andernorts vorhersagten, wird Deutschland am Ende mit dem vom Iran geführten Islam zusammenstoßen – den die Bibel den König des Südens nennt. Deutschlands überwältigender Sieg über den Iran wird dazu beitragen, diese Länder einschließlich der Türkei dazu zu bringen, sich mit Deutschland zu verbünden. Sie können mehr über diesen entscheidenden Konflikt in unserer Broschüre Germany’s Secret Strategy to Destroy Iran lesen.

In der Maiausgabe 2011 der Zeitschrift Trumpet schrieb der Chefredakteur Gerald Flurry in einem Artikel mit dem Titel „A Mysterious Prophecy“:

Bedenken Sie, dass Gott die Einfügung dieser Namen in der Bibel inspirierte, damit wir wissen können, wer diese Leute sind und wie diese Prophezeiung sich heute erfüllen wird. Uns wird befohlen, nach „jedem Wort“ Gottes zu leben. Wenn wir nicht verstehen, wer diese Völker sind, können wir den ganzen Psalm 83 nicht verstehen. Gott erwartet von uns, dass wir das richtig verstehen!

Während sich die Nachrichten über den möglichen Umzug Deutschlands nach Jordanien entfalten, lesen Sie sicherheitshalber Herrn Flurrys Artikel.

Deutschland ist nicht nur an einem Standort in Jordanien interessiert, um dem islamischen Staat entgegenzuwirken. Das mag heute die treibende Kraft sein, aber Gott inspirierte den Psalm 83 als Warnung für alle, die darauf hören wollen. Dieses Bündnis zwischen vielen Nahost-Staaten und Deutschland wird kurz nach dem Ausbruch eines größeren Konflikts im Nahen Osten geschlossen werden. Der Psalm sagt, dass sich dieses Bündnis gegen Israel verschwören wird.

Herr Flurry schreibt weiter:

So eine Allianz, die Israel angreift und total zerstört, hat es in der Geschichte noch nie gegeben. In Bezug auf diesem Psalm schreibt die Anchor Bible: „Es gibt keine geschichtlichen Berichte über eine nationale Krise aus dieser Zeit, als sich die in diesem Psalm aufgezählten Völker verbündeten, um Israel auszulöschen …“ Lange’s Commentary erklärt: „Die zehn Völker, die hier als gegen Israel verbündet aufgezählt werden, werden nirgendwo sonst als Feinde erwähnt, die sich zur selben Zeit und zu dem Zweck verbündetet hätten, Israel zu vernichten.“ Andere Kommentare sagen dasselbe.

Das muss eine Prophezeiung für die Endzeit sein!

Beobachten Sie weiter, denn die Beziehungen zwischen Deutschland und Jordanien sind dabei, immer enger zu werden – sehr zum Schaden Israels, der USA und Großbritanniens. 

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