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Deutschland und Italien wollen enger zusammenarbeiten

ALESSANDRA BENEDETTI - CORBIS/CORBIS VIA GETTY IMAGES

Deutschland und Italien wollen enger zusammenarbeiten

Bundeskanzler Friedrich Merz und die italienische Ministerpräsidentin Giorgia Meloni haben am 23. Januar in Rom einen aktualisierten deutsch-italienischen Aktionsplan sowie mehrere Abkommen in Bereichen von der Technologie bis zur Landwirtschaft unterzeichnet.

Dies ist auch jenseits der Konnotationen der letzten Allianz zwischen Deutschland und Italien während des Zweiten Weltkriegs von Bedeutung.

Deutschland ist bereits der größte Handelspartner Italiens, möchte aber eine noch engere Beziehung. Am Donnerstag erklärte die Deutsche Welle: „Die Beziehungen zwischen Deutschland und Italien sind so gut wie seit langem nicht mehr.“ Am nächsten Tag meldete n-TV.de, dass Meloni noch mehr will: das gleiche Niveau der Beziehungen zu Deutschland wie zu Frankreich.

  • Ein bemerkenswertes Zeichen für die Stärkung der Beziehungen war die Rede des deutschen Bundeskanzlers Friedrich Merz in Davos, in der er Meloni und nicht den französischen Präsidenten Emmanuel Macron erwähnte, als er über die Pläne für die Zukunft Europas sprach.

In dem aktualisierten deutsch-italienischen Aktionsplan heißt es, dass sich die beiden Nationen „weiterhin uneingeschränkt für die Stärkung der Abschreckung und Verteidigung der NATO und die Förderung der Verteidigungsbereitschaft der EU einsetzen“ Er fordert außerdem einen „gemeinsamen Konsultationsmechanismus zwischen den jeweiligen Verteidigungs- und Außenministern auf jährlicher Basis“.

  • Darüber hinaus forderten die Staats- und Regierungschefs deutsche und italienische Initiativen, um „die Stabilität und den Wohlstand des afrikanischen Kontinents als integralen Bestandteil der europäischen und mediterranen Sicherheit“ zu ermöglichen. 

Diese Aussage ist in Anbetracht der jüngeren Geschichte sehr bedenklich. Vor dem Zweiten Weltkrieg dehnte Italien sein Imperium in Afrika mit Unterstützung Deutschlands aggressiv und mörderisch aus. Die beiden Achsenmächte eroberten daraufhin große Teile Europas, was zu Millionen von Toten auf dem gesamten Kontinent führte.

Wohin wird die „aktualisierte“ Partnerschaft zwischen Deutschland und Italien führen? Der biblischen Prophezeiung zufolge wird sich die Geschichte wiederholen, aber dieses Mal in einem noch zerstörerischeren Ausmaß. 

Die Posaune und ihre Vorgängerin, die Klar&Wahr unter Herbert W. Armstrong, warnen seit langem vor einer europäischen Supermacht mit 10 Nationen unter deutscher Führung – einer Wiederauferstehung des alten Heiligen Römischen Reiches –, die auch Italien einschließen wird. „Jesaja 23, 13 prophezeit ausdrücklich, dass diese beiden Mächte in der Endzeit zusammenarbeiten werden“, schrieb die Posaune schrieb im Jahr 2017. „Das haben sie im Zweiten Weltkrieg getan. Italien wird sicherlich einer der 10 Könige sein.“