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Deutschland streckt die Hand nach Afrika aus, um dem wachsenden Terrorismus entgegenzutreten

Bundesaußenminister Johann Wadephul begann gestern seine dritte Afrikareise des Jahres, mit Schwerpunkt Mauretanien. Deutschland betrachtet den westafrikanischen Küstenstaat als entscheidenden Verbündeten und als „Stützpfeiler der Stabilität“ für die Eindämmung des islamischen Terrorismus in der Sahelzone. Wadephul sagte: „Von Afrika gehen … Bedrohungen aus. Insbesondere die Sahelzone ist durch schwache staatliche Strukturen und ein hohes Maß an Terrorismus gekennzeichnet. … Mauretanien ist ein Stützpfeiler der Stabilität, den wir aus eigenem Interesse weiter unterstützen müssen. Denn wenn sich diese terroristischen Bedrohungen ausbreiten … könnte dies natürlich zu weiteren Migrationsströmen nach Europa führen.“ Rechnen Sie damit, dass Europa sich bei seinen Bemühungen, Einwanderung und radikalen Islam zu bekämpfen, weiter auf Afrika konzentrieren wird.