Martin Schutt/picture alliance via Getty Images, Rebekah Goddard/die posaune
Deutschland stellt eine Rekordzahl an Soldaten auf
Die Bundeswehr verzeichnet nun den höchsten Personalstand seit der Abschaffung der Wehrpflicht im Jahr 2011. In einem Land, das von schlechten wirtschaftlichen und politischen Nachrichten heimgesucht wird, lobte die Deutsche Welle dies als „eine vergleichsweise seltene Erfolgsgeschichte“.
Die Bundeswehr beschäftigt zum 31. Juli 186 700 Soldaten, wie das Verteidigungsministerium gestern mitteilte. Dies bedeutet, dass der Plan, diese Zahl bis Mitte der 2030er Jahre auf 260 000 zu erhöhen, planmäßig verläuft. (Zudem beschäftigt das Unternehmen 81 000 Zivilisten.)
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Die deutsche Bundeswehr ist seit Juli letzten Jahres um 3700 Soldaten (2 Prozent) gewachsen.
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Die Zahl der Bewerbungen für den Militärdienst ist im Vergleich zum Vorjahr um 26 Prozent gestiegen.
Die deutschen Behörden gingen davon aus, dass die Rekrutierung der gewünschten zusätzlichen Soldaten eine echte Herausforderung darstellen würde. Bislang gab es keinen Mangel an Freiwilligen.
Dies ist ein weiterer Bestandteil des raschen militärischen Wandels in Deutschland. In unserer Februar-Ausgabe schrieben wir:
Bereits in den ersten Ausgaben des Nachrichtenmagazins Posaune in den 1990er Jahren legten wir den Schwerpunkt auf den militärischen Aufstieg Deutschlands und führten damit das Vermächtnis des 1986 verstorbenen Chefredakteurs der Klar&Wahr, Herbert W. Armstrong, fort. … In den 1990er Jahren wurden wir Zeugen der Wiedervereinigung Deutschlands. Dann sahen wir, wie es an Stärke gewann. Nun beobachten wir, wie es militarisiert wird.
Unsere jahrzehntelangen Warnungen bezüglich Deutschlands erweisen sich als wahr – eine Schlagzeile nach der anderen.
