Deutschland schließt alle iranischen Konsulate nach Hinrichtung eines Doppelbürgers
Als Reaktion auf die Hinrichtung des deutsch-iranischen Staatsbürgers Dschamschid Scharmahd wird Deutschland alle drei iranischen Konsulate schließen, teilte das Auswärtige Amt am Donnerstag mit.
Anklagepunkte: Im Juli 2020 wurde Sharmahd auf einer Reise durch die Vereinigten Arabischen Emirate entführt. Er wurde in Iran festgehalten und wegen unbegründeter Anschuldigungen terroristischer Aktivitäten zum Tode verurteilt.
Seine Hinrichtung am Montag löste in ganz Europa Empörung aus, der deutsche Bundeskanzler Olaf Scholz nannte sie einen „Skandal“.
Die Folgen: Die 32 iranischen Konsulatsmitarbeiter dürfen nicht mehr in Deutschland leben, es sei denn, sie sind deutsche Staatsbürger. Der deutsche Botschafter im Iran hat am Mittwoch das Land verlassen und ist nach Deutschland zurückgekehrt. Die iranische Botschaft in Berlin bleibt vorerst geöffnet.
Die deutsche Außenministerin Annalena Baerbock bezeichnete die Beziehungen als „absoluten Tiefpunkt“.
Deutschland löst sein Versprechen ein, „ernsthafte Konsequenzen“ zu ziehen, und scheint das iranische Regime weiter unter Druck setzen zu wollen. Deutschland sagt, es werde sich um EU-weite Sanktionen gegen die an der Hinrichtung von Sharmahd Beteiligten bemühen, auch gegen das Korps der Islamischen Revolutionsgarden. Es hat sich auch verpflichtet, die Freilassung anderer Deutscher zu erwirken, die im Iran inhaftiert sind.
Rückschlag: Die Bibel prophezeit einen europäischen Machtblock unter deutscher Führung, der plötzlich und gewaltsam auf die Provokationen des radikalen Islam unter Führung des Iran reagiert. Deshalb beobachtet die Posaune genau, wie Deutschland seine Reaktion auf die Vorstöße des Iran verschärft.
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