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Deport

Unkel/ullstein bild/Getty Images

Deutschland deportiert zwei in Deutschland geborene Terrorverdächtige

Erstmalig in der deutschen Geschichte: Die Abschiebungen zeigen, dass sich Deutschlands Grundhaltung beim Thema Einwanderung jetzt verhärtet.

Zwei in Deutschland geborene Personen, die verdächtigt werden, einen Terroranschlag geplant zu haben, werden auf Grund einer Entscheidung des deutschen Bundesverwaltungsgerichts vom vergangenen Dienstag aus Deutschland ausgewiesen. Obwohl der 22 jährige Nigerianer und der 27 jährige Algerier noch gar keine schwerwiegende Straftat begangen haben, wurde entschieden, dass sie eine gefährliche Bedrohung darstellen.

Das ist das erste Mal in der deutschen Geschichte, dass in Deutschland geborene Verdächtige ausgewiesen werden.

Die beiden wurden am 9. Februar in Göttingen in Deutschland festgenommen. Auch wenn die Polizei keinerlei Beweise dafür fand, dass die zwei einen Anschlag auf ein konkretes Ziel planten, so fanden sie doch eine Flagge des islamischen Staates und stellten in ihrer Wohnung eine Schusswaffe sicher. Uwe Lührig, der dortige Polizeichef sagte, dass von einem „möglicherweise konkret bevorstehenden terroristischen Anschlag habe ausgegangen werden müssen“.

Der niedersächsische Innenminister Boris Pistorius glaubte, das seien genug Beweise für eine unmittelbare Gefahr und ordnete die Ausweisung an. Dies sei „ein klares Signal an alle Fanatiker, dass wir ihnen keinen Zentimeter für ihre menschenverachtenden Pläne lassen“, sagte Pistorius.

Es ist erst wenige Monate her, da wurden in einem ähnlichen Fall des tunesischen Asylbewerbers Anis Amri, der den Lastwagen über den Berliner Weihnachtsmarkt steuerte, zum Bedauern aller Beteiligten keine solchen Maßnahmen ergriffen. Amri war der Polizei wohlbekannt; er war sogar bereits in Haft gewesen und sollte ausgewiesen werden.

Eins ist klar: Nach den jüngsten Terroranschlägen hat sich die Behandlung islamischer Verdächtiger in Deutschland dramatisch verändert.

Deutschland hat aus seinen Fehlern im Fall Amri gelernt und trifft nun energische Maßnahmen mit dem Ziel, zukünftige Terroranschläge zu verhindern. Dazu gehört auch die Entscheidung, dass jetzt zum ersten Mal seit dem zweiten Weltkrieg die deutschen Streitkräfte wieder zusammen mit der Polizei an Übungen auf deutschen Straßen teilnehmen dürfen.

Da sich die Stimmung in Deutschland verhärtet, werden immer mehr drastische Maßnahmen getroffen. Wenn Sie mehr darüber erfahren möchten, wohin uns die jüngste Auseinandersetzung des Katholizismus mit dem Islam führen wird, lesen Sie den Artikel: „Der kommende Krieg zwischen Katholizismus und Islam“ von Gerald Flurry. 

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