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Deutschland: „Das ist nicht unser Krieg“

Tobias SCHWARZ / AFP via Getty Images

Deutschland: „Das ist nicht unser Krieg“

Deutschland bereitet sich auf den Tag danach vor.

Der Iran ist bestrebt, Atomwaffen zu entwickeln, um den jüdischen Staat zu vernichten. Sie hat Terroranschläge gesponsert, bei denen Amerikaner, Israelis und Europäer getötet wurden. Im Inland hat sie eine Kultur kultiviert, die den Tod und die Vergewaltigung von jungen Mädchen verherrlicht. Als die Vereinigten Staaten jedoch um Unterstützung für ihre militärischen Operationen gegen den Iran baten, lehnten Deutschland und andere europäische Verbündete dies ab. Sie sind mehr damit beschäftigt, die Welt gegen die USA aufzuwiegeln, als sich diesem bösen Regime entgegenzustellen.

Als US-Präsident Donald Trump den Angriff auf den Iran anordnete, wollte er dessen Atomanlagen zerstören und einen Regimewechsel herbeiführen. Er hat die Entschlossenheit des Regimes eindeutig falsch eingeschätzt.

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Die Reaktion des Irans hat die Region in Aufruhr versetzt. Die Straße von Hormuz ist für die Schifffahrt unsicher geworden, die Öl- und Gaspreise steigen in die Höhe und die ganze Welt leidet unter den Folgen.

Am 15. März forderte Trump Europa auf, dabei zu helfen, die Straße von Hormuz offen zu halten. „Es ist nur angemessen, dass die Menschen, die Nutznießer der Meerenge sind, helfen, sicherzustellen, dass dort nichts Schlimmes passiert“, sagte er der Financial Times. „Wenn es keine Reaktion gibt oder wenn es eine negative Reaktion ist, denke ich, dass das sehr schlecht für die Zukunft der nato sein wird.“

Europa ist nicht nur einer der Hauptnutznießer des Handels durch die Meerenge, sondern auch derjenige, der sich am meisten Sorgen um die Zukunft der nato macht.

Mit Bezug auf Präsident Trump warnte Bundeskanzler Friedrich Merz, dass die nato vielleicht bald nicht mehr existieren könnte.

Dies wird schnell zu einer sich selbst erfüllenden Prophezeiung.

Deutschland bricht mit den USA

Im Januar drohte Präsident Trump damit, Grönland zwangsweise zu annektieren, um die nationale Sicherheit der USA zu gewährleisten. Ein empörtes Deutschland behauptete, dass dies das Ende der nato bedeuten würde; es drückte seinen Widerstand aus, indem es eine kleine Gruppe von Soldaten entsandte, um angeblich einen nato-Einsatz dort vorzubereiten. Damit sollte gezeigt werden, dass die nato dieses strategische Gebiet sicher halten kann; es zeigte auch die Bereitschaft Europas, sogar mit den USA zu kämpfen. Nach Angaben des dänischen Rundfunksenders DR, der mit Quellen aus der dänischen Regierung, Behörden und Geheimdiensten in Dänemark, Frankreich und Deutschland gesprochen hat, soll Dänemark dem Militär den Befehl gegeben haben, zu kämpfen, wenn es dazu kommen sollte. Dänische Soldaten haben sogar Sprengstoff nach Grönland gebracht, um unter anderem wichtige Infrastrukturen im Falle eines Angriffs zu sprengen.

Jetzt bittet der Präsident die nato um Hilfe im Nahen Osten, und Deutschland hat abgelehnt.

„Was erwartet die Welt, was erwartet Donald Trump von einer, sagen wir mal, einer Handvoll oder zwei Handvoll europäischen Fregatten dort in der Straße von Hormus zu leisten, was die machtvolle amerikanische Navy dort alleine nicht hinbekommen kann?" sagte Verteidigungsminister Boris Pistorius. Er sagte auch: „Es ist nicht unser Krieg. Wir haben ihn nicht begonnen.“

„Dieser Krieg hat mit der nato nichts zu tun. Das ist nicht der Krieg der nato“, sagte Stefan Kornelius, Sprecher von Bundeskanzler Merz, am 16. März vor Reportern in Berlin. „Die nato ein Bündnis zur Verteidigung des Bündnisgebietes. … Solange dieser Krieg andauert, gibt es keine Beteiligung, auch nicht an einer Option, die Straße von Hormus mit militärischen Mitteln freizuhalten.“ Das heißt, Deutschland kann Kriegsschiffe in die Region schicken, aber erst, wenn die USA ihre Militäroperation beenden.

„Washington hat uns nicht zurate gezogen und die europäische Hilfe nicht für notwendig erklärt. Wir hätten abgeraten, diesen Weg so zu gehen, wie er gegenwärtig gegangen wird", sagte Merz am 18. März im Bundestag mit Blick auf den amerikanisch-israelischen Krieg gegen den Iran. Er sagte aber auch: „Was ich hier sage, schließt auch nicht aus, dass wir nach Ende der Kampfhandlungen unseren Beitrag dazu leisten, eine Friedensordnung in der Region aufzubauen. Ich habe dazu auch früher schon Vorschläge gemacht. Wenn die Rahmenbedingungen stimmen, dann werden wir uns auch einer Debatte über freie Schifffahrt, etwa in der Straße von Hormus, nach Kriegsende nicht verschließen.“

Das Ende des Krieges könnte eher früher als später kommen. Präsident Trump postete am 18. März in den sozialen Medien:

Ich frage mich, was passieren würde, wenn wir das, was vom iranischen Terrorstaat noch übrig ist, „fertigmachen“ und die Länder, die [die Straße von Hormus] nutzen – wir tun das nicht –, für die sogenannte „Meerenge“ verantwortlich machen würden? Das würde einige unserer unkooperativen „Verbündeten“ auf Trab bringen, und zwar schnell!!!

„Ich habe die nato, in der wir jedes Jahr Hunderte von Milliarden Dollar für den Schutz eben dieser Länder ausgeben, immer als Einbahnstraße betrachtet – wir schützen sie, aber sie tun nichts für uns, insbesondere in Zeiten der Not.“ Donald Trump (Truth Social, 17. März)

Amerika hat im Zweiten Weltkrieg nicht nur geholfen, Deutschland von einem bösen Regime zu befreien, sondern auch beim Wiederaufbau des Landes nach dem Krieg. Seitdem hat sie Deutschland vor Russland und anderen Bedrohungen geschützt. Der Frieden in Europa in den letzten 80 Jahren wurde durch die militärische Stärke Amerikas herbeigeführt.

Aber Deutschland bricht mit Amerika. Der Grabstein des nato-Bündnisses wird vor unseren Augen geschliffen. Selbst ein Krieg gegen ein Terrorregime kann die Allianz nicht zusammenbringen.

„Deutschland ist der Schlimmste!“ sagte Bill O‘Reilly gegenüber News Nation auf die Frage nach den europäischen Verbündeten, die sich weigern, den USA zu helfen. Er sagte, Merz‘ Aussage, dass „es nicht unser Krieg ist“, sei „unglaublich arrogant“.

Am 19. März schien sich das Blatt zu wenden, als Deutschland, Großbritannien, Frankreich, Italien, die Niederlande und Japan eine gemeinsame Erklärung abgaben, in der sie das Vorgehen des Irans verurteilten und ihre „Bereitschaft zum Ausdruck brachten, zu angemessenen Anstrengungen beizutragen, um eine sichere Durchfahrt durch die Meerenge zu gewährleisten“.

Ein Sprecher der deutschen Regierung stellte jedoch schnell klar, dass dies nichts an der deutschen Position ändert.

Der Iran-Krieg offenbart den desolaten Zustand des nato-Bündnisses; es wird vielleicht nicht einmal mehr auf dem Papier überleben.

Die Interessen Deutschlands

Wie der Chefredakteur der Posaune, Gerald Flurry, in seinem Buch Der König des Südens erklärt, wird in Daniel 11, 40 ein Zusammenstoß zwischen dem radikalen Islam unter Führung des Iran und dem katholischen Europa unter Führung Deutschlands prophezeit.

Deutschland weiß, dass dieser Zusammenstoß bevorsteht, genauso wie es weiß, dass es mit Russland zusammenstoßen wird. Aber die Bibel enthüllt, dass ihr Hauptziel darin besteht, ein europäisches Militärimperium aufzubauen, das stark genug ist, um die USA zu stürzen.

Genau dorthin führen die aktuellen Feindseligkeiten.

Der ehemalige Verteidigungsminister Karl-Theodor zu Guttenberg schrieb am 19. März:

Die (richtige) Entscheidung der EU-Staaten, sich nicht am Angriffskrieg zu beteiligen, kollidiert mit dem Faktum, dass auch unmittelbare Wirtschafts- und Sicherheitsinteressen Europas betroffen sind. Zumal auch im Lichte der brachialen Erpressungstaktik Trumps die NATO irreparablen Schaden nehmen könnte. …

Ein weiterhin unzureichend verteidigungsfähiges Europa und anderweitig gebundene US-Streitkräfte verschlechtern nicht nur die Situation der Ukraine, sondern zunehmend auch der baltischen Staaten oder Moldawiens. Die Debatte um eine nukleare Aufrüstung Europas wird an Schärfe gewinnen. Zugleich ist die Dringlichkeit, die Bundeswehr und die anderen europäischen Armeen in kürzester Zeit deutlich leistungsfähiger zu machen, nochmals gewachsen.

Europa ist nicht mehr an der Aufrechterhaltung der nato interessiert. Sie versucht, ihre eigene Militärmacht aufzubauen.

Die Posaune und ihr Vorgänger, die Klar&Wahr, haben diesen Bruch schon lange erwartet. Die Klar&Wahr vom März 1974, unter der Leitung des verstorbenen Herbert W. Armstrong, schrieb:

Die europäische Feindseligkeit gegenüber den Vereinigten Staaten und ihrer Politik ist nun offenkundig. Die nächsten Jahre werden noch mehr Missverständnisse, Interessenkonflikte und manchmal sogar offene Feindseligkeit zwischen den Vereinigten Staaten und Europa hervorbringen. Europa – einschließlich Westdeutschland – wird seine eigenen vereinten Streitkräfte aufbauen müssen, einschließlich Atomwaffen. Sowohl religiöse als auch politische Kräfte werden in Zukunft eine wichtige Rolle spielen.

„Diese wachsende Feindschaft zwischen den USA und der EU ist wichtig zu beobachten“, schrieben wir. „Die Bibel enthält Dutzende von Prophezeiungen, die vor der Zerstörung der USA und Großbritanniens durch einen von Deutschland geführten Superstaat warnen.“

Es ist mehr als bezeichnend, dass Deutschland erst dann bereit ist, im Nahen Osten zu intervenieren, wenn die militärische Stärke der USA vergeblich eingesetzt wurde.

Herr Flurry erklärt in Deutschlands geheime Strategie zur Zerstörung des Iran dass Deutschland den Iran erobern will, aber nur als Sprungbrett für die Eroberung der USA. „Gott lässt es zu, dass dieses furchterregende Imperium aufsteigt und die islamistische Macht des Irans erobert – damit Er Amerika, Großbritannien und die anderen israelitischen Nationen für all ihre schrecklichen Sünden bestrafen kann!“, schreibt er.

Unser Büchlein Er hatte Recht erklärt diese Prophezeiungen im Detail. Lesen Sie den Artikel „Der atlantische Riss“, um mehr zu erfahren.