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Deutschland beauftragt Helsing mit dem Bau eines Kampf-Cloud-Systems

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Deutschland beauftragt Helsing mit dem Bau eines Kampf-Cloud-Systems

Deutschland bereitet sich darauf vor, dem Verteidigungs-Start-up Helsing einen Auftrag im Wert von einer halben Milliarde Dollar zu erteilen, um mit der Entwicklung von Software zu beginnen, die den gemeinsamen Einsatz von Drohnen, Flugzeugen und anderen Sensoren ermöglicht.

Deutschland hatte ursprünglich geplant, die Software im Rahmen eines Programms zur Entwicklung eines Kampfflugzeugs der sechsten Generation gemeinsam mit Frankreich und Spanien zu entwickeln. Das Jet-Programm wurde zwar kürzlich eingestellt, doch die drei Länder waren weiterhin bereit, das „Combat Cloud“-System gemeinsam zu entwickeln.

Interne Dokumente zeigen nun jedoch, dass Deutschland sein „Combat Cloud“-System eigenständig vorantreibt, wie Politico letzte Woche berichtete. Derzeit wird ein Auftrag im Wert von 580 Millionen Dollar für Helsing zur Entwicklung des „Combat Fighter System Nucleus“ (CFSN) vorbereitet.

Die wahrscheinlichste Erklärung ist, dass Deutschland in der Lage war, Lehren aus den Kampfhandlungen in der Ukraine zu ziehen, wodurch es in diesem Bereich einen Vorsprung gegenüber Frankreich und Spanien hat. Helsing ist insbesondere seit 2022 auf dem ukrainischen Schlachtfeld im Einsatz.

  • Helsing hat den Auftrag, „zwei experimentelle unbemannte Kampfflugzeuge, zwei Bodenkontrollstationen, ein Bodensegment, Betriebssystemsoftware, Autonomie-Software sowie eine staatliche Referenzarchitektur, an die andere Systeme angebunden werden können“, zu liefern, berichtete Politico. 

Es ist ungewöhnlich, einem Start-up ein so wichtiges Projekt anzuvertrauen. Sollte dies gelingen, wird dieses Cloud-System das Rückgrat der zukünftigen Kriegsführung in Deutschland und möglicherweise in ganz Europa bilden. Politico schrieb: „Das Ministerium betrachtet das CFSN als mehr als nur ein eng gefasstes Forschungsprojekt.“ In einem Artikel wird dies als „Grundgerüst für die vernetzte Luftkriegsführung der Zukunft“ beschrieben.

Deutsche Geheimhaltung: Politico schrieb:

Aus weiteren Dokumenten, die Politico vorliegen, geht hervor, dass der Vertrag Helsing begünstigt, obwohl das Verteidigungsministerium Bedenken hinsichtlich der Bindung der Entwicklung an einen einzigen Auftragnehmer geäußert hat. Das Ministerium deutet zudem an, dass es beabsichtigt, eine zusätzliche parlamentarische Kontrolle zu vermeiden. …

Das Ministerium beruft sich zudem auf eine Ausnahmeregelung aus Gründen der nationalen Sicherheit von den üblichen EU-Vergabevorschriften und argumentiert, dass eine reguläre Ausschreibung die Sicherheitsinteressen Deutschlands gefährden würde.

Deutschland hat etwas Großes vor, und es möchte nicht einmal, dass seine europäischen Partner davon erfahren.

Es birgt echte Risiken, bei einer so entscheidenden Angelegenheit auf ein fünf Jahre altes Start-up zu setzen. Doch Deutschland geht dieses Risiko ein – und unsere Welt geht ein noch größeres Risiko ein, indem sie einfach tatenlos zusieht. Wie Gerald Flurry, Chefredakteur der Zeitschrift Posaune, in „Deutschland rüstet sich für den Dritten Weltkrieg“, warnt, rüstet sich Deutschland nicht zur Abschreckung oder Verteidigung, sondern um zu überraschen.

„Vorsicht! Deutschland ist ein Land, das für militärische Überraschungen bekannt ist“, warnte Winston Churchill einst. Wir stehen kurz davor, die größte militärische Überraschung aller Zeiten zu erleben.