Deutsche und norwegische Waffenproduzenten zielen auf den Weltraum
Am Mittwoch unterzeichnete der deutsche Drohnenhersteller Helsing in Berlin ein Kooperationsabkommen mit dem norwegischen Rüstungsunternehmen Kongsberg. Laut Spiegel ist das Ziel die Entwicklung weltraumgestützter militärischer Aufklärung – und die Unabhängigkeit von den USA. Helsing wird Software für künstliche Intelligenz beisteuern, und Kongsberg wird Satellitentechnologie liefern. An der Zusammenarbeit sind auch das deutsche Rüstungsunternehmen Hensoldt und das deutsche Luft- und Raumfahrtunternehmen Isar Aerospace beteiligt. Die Unternehmen wollen bis 2029 eine Satellitenkonstellation aufbauen, und Helsing plant, seine Raumfahrtdienste der Bundeswehr anzubieten. Das Streben Deutschlands nach militärischer Unabhängigkeit im Weltraum birgt große Gefahren.