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RONALDO SCHEMIDT/AFP/Getty Images

Der Zusammebruch der Grenzlinie

Die Politik der offenen Tür hat zu einer Flut von illegalen Einwanderungen in die Vereinigten Staaten geführt. Wohin wird das führen?

Amerika hat an seiner Südgrenze ein Problem. Jahr für Jahr haben Tausende von Einwanderern sie illegal überschritten, um wirtschaftliche Chancen, ein besseres Leben, Kunden für Drogen und/oder Opfer für Verbrechen und Terror zu suchen. Aber irgendwas hat sich verändert; irgendwas ist ganz anders – und weitaus schlimmer.

Im letzten Jahr hat sich die Zahl der Kinder, die die Grenze illegal und unbegleitet überschritten haben, plötzlich verfünffacht. Diese neue Zahl wird sich bis zum Ende dieses Jahres wahrscheinlich verdoppeln und könnte bis Ende 2015 um weitere 50 Prozent in die Höhe schießen.

Zum jetzigen Zeitpunkt strömen Zehntausende von Kindern über die Grenze. Sie besetzen und überwältigen die Grenzaufsicht, überfüllen Behelfsunterkünfte, überlisten das Rechtssystem und strömen in die Vereinigten Staaten für einen Daueraufenthalt.

Wo so viele Kinder in Gefahr sind – gefährdet durch Wetter, Gesundheitsrisiken, gemeine Verbrecher, Entführer, Sklavenhalter, Kinderschänder, Drogenschmuggler und Menschenhändler – verlangt diese Krise nach einer Antwort. Weil eine spärliche Grenzsicherheit sich weiter auflöst –wodurch Zuwanderern, Kriminellen und auch Terroristen der Zugang in die USA ermöglicht wird – verlangt diese Krise nach einer Antwort. Und wegen der langfristigen Risiken einer Demographie, die von illegaler Einwanderung geprägt wird – verlangt diese Krise nach einer Antwort.

Die brennende Frage ist: Was wird die Antwort der Regierung sein, und was bedeutet das für Amerikas unmittelbare Zukunft?

Die bevorstehende Krise

Vor 2013 betrug die Zahl Minderjähriger ohne Begleitung, die jedes Jahr illegal in die Vereinigten Staaten einreisten, im Durchschnitt weniger als 8.000. Im Vorjahr sprang diese Zahl auf 40.000. Dieses Jahr wird sie voraussichtlich 90.000 erreichen. Und für nächstes Jahr steigt die Prognose auf 142.000.

Historisch gesehen kam die überwiegende Mehrzahl von Amerikas illegalen Einwanderern aus Mexiko. Aufgegriffene Mexikaner können mehr oder weniger zügig wieder nach Hause befördert werden. Kinder aus anderen Ländern nicht. Und zum ersten Mal kommt die Mehrzahl der Kinder, die über die Grenze schleichen, aus Zentralamerika – speziell aus Honduras, Guatemala und El Salvador.

Die Notunterkünfte für diese Kinder sind überbelegt, und die Regierung hat etliche militärische Stützpunkte geöffnet, um die Überzahl unterzubringen. Überfüllte Jugendstrafanstalten leiden auch unter der Verbreitung ansteckender Krankheiten, darunter Windpocken, Staphylokokken-Infektionen, Krätze, sogar Tollwut und Schweinegrippe.

Zwischenzeitlich müssen die Grenzschutzbeamten, die diese Illegalen abfangen (viele von ihnen stellen sich selbst), diese dann abfertigen, was bedeutet, dass sie weniger auf Streife gehen und stattdessen mehr Kinder hüten. Einige berichten, dass 7 von 10 Beamten tatsächlich nicht mehr die Grenze patrouillieren. Das hinterlässt ein bereits unkontrolliertes Gebiet weit offen für Kartelle und andere Kriminelle, um mehr illegale Einwanderer durchzuschleusen; mehr Sklaven; mehr Waffen; und mehr Marihuana, Kokain, Metamphetamin, Heroin, LSD und Ecstasy, was ihnen die Möglichkeit gibt, ihre Fühler über das ganze Land auszustrecken. Und, wie der ironische Witz sagt, der beste Weg für Terroristen, eine Atomwaffe in die Vereinigten Staaten zu schmuggeln, ist, sie in einem Ballen Marihuana zu verstecken.

Dieses eskalierende Problem veranlasste das Weiße Haus zu dem Zugeständnis, dass der Zustrom von unbegleiteten ausländischen Kindern (UAC) über die Südwestgrenze der Vereinigten Staaten zu einer akuten humanitären Situation geführt hat, die nach einer einheitlichen und koordinierten bundesstaatlichen Reaktion verlangt“ (2. Juni).

Das klingt gut. Aber warum wurde es zugelassen, dass die Situation sich überhaupt so weit verschlechtern konnte? Irgendwas stimmt hier trotzdem nicht. Dieses Etwas ist die bundesstaatliche Reaktion.

Nicht das ganze Problem

Ein Faktor, der zu dieser Einwanderungskrise beiträgt, geht zurück auf ein Gesetz, das während der Bush-Verwaltung im Jahre 2008 verfügt wurde. Dieses Gesetz schreibt vor, dass illegale Minderjährige aus anderen Ländern als Mexiko oder Kanada vor einem Richter erscheinen müssen, anstatt sofort abgeschoben zu werden. Das Gesetz sollte Kinder vor einer Abschiebung in Länder, die unter Gewalttätigkeit leiden, schützen. Allerdings sieht die Realität so aus, dass es einen riesigen Rückstand von Fällen gibt, deren Bearbeitung noch jahrelang dauern kann. Und jetzt strömen Rekordzahlen von nicht-mexikanischen Einwanderer-Kindern über die Grenze. Das bedeutet, dass Rekordzahlen von Kindern bleiben und registriert werden müssen. Diese Kinder brauchen nicht einmal den amerikanischen Beamten auszuweichen, wenn sie das Land betreten. Sobald sie aufgegriffen sind, werden sie oft zu Verwandten geschickt, die bereits in Amerika ansässig sind, und warten dort jahrelang auf die Gerichte, die langsam arbeiten und einer Abschiebung abgeneigt sind.

Der Prozentsatz der illegalen Einwanderer, die in ihre Heimatländer abgeschoben wurden, sank nach dem Inkrafttreten dieses Gesetzes. Aber es ist nicht die ganze Geschichte. Ein Gesetz, das vor sechs Jahren verfügt wurde, erklärt nicht, was zentralamerikanische und mexikanische Kinder dazu getrieben hat, dass sie in den letzten zwei Jahren begonnen haben, in nie dagewesener Zahl über die Südgrenze zu strömen.

Warum diese Welle von illegaler Einwanderung unter Kindern? Warum ist der Zustrom unter der Obama-Regierung so plötzlich und so sprunghaft angestiegen? Warum hat der Präsident nicht den Strom illegaler Einwanderer reduziert?

Die erschreckende Möglichkeit ist, dass er es nicht einmal versucht.

Schlupflöcher im Gesetz

Am 15. Juni 2012 verkündete Präsident Barack Obama eine neue Initiative. Die Grenze nicht zu sichern; gegen Kartelle nicht hart durchzugreifen; irgendwelche missbrauchten Gesetze nicht zu ändern; die legalen Einwanderer nicht zu fördern, sondern von den rechtschaffenen illegalen Einwanderern den Schatten der Abschiebung“ aus ihrem Leben zu nehmen. Seine Initiative sollte illegalen Migranten die Gelegenheit geben, ohne Furcht vor einer Abschiebung in Amerika zu leben und zu arbeiten.

Die Verordnung sicherte Einwanderern Arbeitsgenehmigungen, Sozialversicherungskarten, Führerscheine und ähnliche Begünstigungen zu, die auch den Bürgern und legalen Migranten zustehen. Mehr als 500.000 Migranten profitierten von dieser Exekutivmaßnahme mit der Bezeichnung Deferred Action for Childhood Arrivals (DACA).

Im vergangenen Juni gab die Regierung Richtlinien für diese Migranten heraus, um die Ausweisung für weitere zwei Jahre zu verschieben. Der Sekretär für Innere Sicherheit, Jeh Johnson, verkündete: Trotz des Unmuts und der Parteilichkeit, die jetzt in Washington herrschen, sind wir uns beinahe alle einig, dass ein Kind, welches mit einem Elternteil oder auf der Suche nach Eltern oder einem besseren Leben unsere Grenze illegal überschritten hat, diese Entscheidung, unsere Gesetze zu brechen, nicht als Erwachsener traf und deshalb auch anders behandelt werden sollte als erwachsene Gesetzesbrecher“ (5. Juni).

Diese Exekutivmaßnahme gilt nur für Migranten, die schon länger als fünf Jahre in Amerika leben, aber der Zeitpunkt steht in engem Zusammenhang mit der jüngsten Flut von Kindereinwanderern. Einige Kinder gehen sogar jetzt zu den Grenzbeamten und bitten darum, festgenommen zu werden. Ihre Auffassung ist, wenn Präsident Obama die Tausenden von eingewanderten Kindern, die bereits da sind, nicht abschiebt, dann wird er sicherlich auch sie nicht abschieben. Und diese Auffassung ist ziemlich logisch.

Bob Goodlatte, ein Republikaner aus Virginia, nannte die Zuwanderungswelle eine von der Regierung verursachte Katastrophe.“ Präsident Obamas lockere Einwanderungspolitik hat sich in aller Welt herumgesprochen und hat mehr Personen ermutigt, illegal in die Vereinigten Staaten zu kommen“, sagte er.

Politik: Das Problem, nicht die Lösung

Die Obama-Regierung hat die Beschuldigungen zurückgewiesen, dass ihre nachsichtige Einwanderungspolitik diese jüngste Welle verursacht habe. Der Präsident macht das Gesetz von 2008 und die ärmlichen Zustände in Zentralamerika dafür verantwortlich. Aber Beamte des Grenzschutzes, die tatsächlich Hunderte von Einwanderern persönlich befragen, erhalten eine andere Antwort.

Grenzbeamte im Rio Grande-Tal von Texas, welches zurzeit den größten illegalen Immigrantenverkehr zu verzeichnen hat, verfassten einen Bericht der enthüllte, dass unvorstellbare 95 Prozent der Befragten erklärten, dass sie gekommen waren, weil sie wussten, dass es ihnen erlaubt würde zu bleiben. Der Hauptgrund, warum die Personen diesen speziellen Zeitpunkt für die Einwanderung in die Vereinigten Staaten wählten, war, weil sie das ‚neue‘ US-‚Gesetz‘ nutzen wollten, welches … weiblichen erwachsenen OTMS [nicht-mexikanische Einwanderer], die mit Minderjährigen und UACS [unbegleitete ausländische Kinder] reisen, ‚freien Zutritt‘ gewährt“, sagte der Bericht. Die Information ist offenbar in Zentralamerika allgemein bekannt und wird sowohl mündlich als auch durch internationale und lokale Medien verbreitet.“

Die US Zollund Grenzschutzstatistiken bestätigen dies. Für den größten Teil des letzten Jahrzehnts betrug die jährliche Anzahl der unbegleiteten Kinder aus El Salvador, Guatemala und Honduras, die bei der Grenzüberschreitung in die Vereinigten Staaten festgenommen wurden, weniger als 4.000. Aber im Haushaltsjahr 2012 stieg diese Zahl plötzlich auf mehr als das Doppelte an, nämlich auf 10.146. Im letzten Haushaltsjahr verdoppelte sie sich auf 20.805. Und bis Juni 2014 hat sie sich fast wieder verdoppelt auf 39.133. Die Zahl der unbegleiteten Minderjährigen aus Mexiko stieg von 13.974 auf 17.240 im letzten Jahr.

Warum kommen sie?“ fragte Charles Krauthammer. Die Regierung gibt vor es sei wegen der Gewalt und Armut. Unsinn. Wann hat es keine Gewalt und Armut in Zentralamerika gegeben? … Die neue Variable ist Obamas einseitige (und gesetzeswidrige) Verordnung vom Juni 2012, die im Grunde genommen hunderttausende illegale Einwanderer, die als Kinder hierher kamen, legalisiert. Die Botschaft ist in Zentralamerika angekommen. Sicher, diese Verordnung des Präsidenten gilt nicht für solche, die nach dem 15. Juni 2007 ankamen. Aber die Tatsache bleibt, dass Kinder die jetzt herüberkommen, wahrscheinlich überwiegend bleiben werden“ (10. Juli).

Präsident Obama hat zwar in mehrfachen Äußerungen eingestanden, dass es jetzt eine humanitäre Krise“ gibt. Aber er bestreitet, dass seine Politik dies verursacht hat. Er rief zu einer einheitlichen und koordinierten bundesstaatlichen Reaktion auf“, dieses Bekenntnis aber war und ist sicherlich nicht das, was Millionen von amerikanischen Bürgern erwarten.

Verlogen

Die Reise ist unglaublich gefährlich für diese Kinder“, erzählte Obama auf einer Pressekonferenz am 30. Juni. Die Kinder, die das Glück hatten zu überleben, werden versorgt, während sie den Rechtsweg durchlaufen, aber in den meisten Fällen wird dieses Verfahren dazu führen, dass sie nach Hause zurückgeschickt werden.“

Das stimmt nicht. In den meisten Fällen“ werden die Kinder nicht abgeschoben. Zum Beispiel, hier zeigen wir was anhand von Statistiken mit den 41.000 Kindern, die während der letzten neun Monate nicht sofort über die Grenze zurückgeschickt wurden, in Wirklichkeit geschehen wird: Sie werden registriert und erhalten eine gerichtliche Vorladung mit dem Datum, wann sie vor dem Einwanderungsrichter erscheinen müssen. Dann werden beinahe alle von ihnen freigelassen, um in der Zwischenzeit bei Verwandten in den USA zu wohnen. Wenn schließlich ihr Gerichtstermin kommt, wird etwa die Hälfte von ihnen gar nicht erst erscheinen. Und selbst unter denen, die es tun, wird den meisten Amnestie und das Bleiberecht gewährt.

Unterlagen der US-Bürgerrechtsund Einwanderungsbehörde (USCIS) zeigen, dass 46 Prozent der Minderjährigen, die gleich von Anfang an um Asyl gebeten hatten, dieses von einem Sachbearbeiter zuerkannt bekamen“, berichtete Fox News am 27. Juni. Von denen, die an einen Einwanderungsrichter verwiesen wurden, erhielten 74 Prozent ihre Asylanträge bewilligt. Diese Daten, die dem Repräsentantenhaus vorgelegt wurden … scheinen die Behauptung des Präsidenten zu untergraben.“

Im Spanischen wird die oben erwähnte gerichtliche Vorladung permisos genannt – was so viel wie Erlaubnis oder Genehmigung bedeutet. Das alleine suggeriert, was eine allgemein akzeptierte Wahrheit zu sein scheint: Einem Immigranten, dem ein permisos ausgestellt wird, wird
letztendlich erlaubt zu bleiben.

Kongressmitglied Pat Meehan, ein Republikaner aus Pennsylvania, sagte es unverblümt bei einer Kongresssitzung am 24. Juni: Wir haben es hier mit Kindern zu tun, und wir verstehen es. Aber wir sollten beim amerikanischen Volk nicht den falschen Eindruck hinterlassen, dass das System irgendwie funktionieren und tatsächlich zur Rückführung der Kinder führen wird. Sobald die Kinder einmal hier sind, bleiben sie auch hier.“

Der Gouverneur von Texas, Rick Perry, ging noch einen Schritt weiter und wies darauf hin, dass Präsident Obama einen Hintergedanken verfolgt, dass er die gegenwärtige Entfaltung der Einwandererkrise zulässt. Ich muss annehmen, wenn jemand auf keinerlei Weise reagiert, dass dieser entweder unfähig ist oder er irgendwelche Hintergedanken hat, von denen er profitieren kann“, erklärte er ABC am 6. Juli.

Der Präsident hat junge illegale Einwanderer nicht entmutigt; stattdessen hat er klargemacht, dass junge illegale Einwanderer in Amerika anders behandelt werden – und sie wissen es. Zum jetzigen Zeitpunkt nach Amerika zu kommen bedeutet die Möglichkeit der kostenlosen Staatsbürgerschaft, der kostenlosen Gesundheitsfürsorge und Sozialhilfe. Und so kommen sie. Zigtausende.

Geheimes Einverständnis der Regierung

Todd Starnes von Fox News besuchte die Südgrenze und sprach dort mit Immigrationsarbeitern. Er verfasste einen Bericht über die Krise, der nicht nur die zunehmenden Probleme in den Grenzstaaten genau schilderte, sondern auch die Versuche der Regierung, diese zu vertuschen.

Ein von der Regierung unter Vertrag genommener Sicherheitsdienst drohte Ärzten und Krankenschwestern mit der Verhaftung, wenn sie irgendwelche Informationen preisgeben würden über die Ansteckungsgefahr in einem Flüchtlingslager auf dem Lackland Militärflugplatz in San Antonio, Texas, das illegale ausländische Kinder beherbergt“, berichtete er am 2. Juli. Einige dieser Arbeiter sprachen trotz der Schweige-Verordnung mit Starnes. Sie erzählten ihm, dass sie Kinder pflegten, von denen viele Masern, Krätze, Windpocken und Halsentzündung hätten. Während sie die Kinder versorgten, konfiszierten die Sicherheitsagenten ihre Handys und andere Kommunikationsmittel.

Ein psychiatrischer Berater und eine ehemalige Krankenschwester in diesem Lager sagten, ihre Vorgesetzten versuchten, das Ausmaß der Krankheiten zu vertuschen“, schrieb Starnes. Eine Beraterin führte ein genaues Tagebuch. Bundes-Agenten erfuhren davon und versuchten es zu beschlagnahmen, doch ohne Erfolg.

In dem Bemühen, die Überbelegung in Texas zu entschärfen, werden einige Kinder in andere Staaten geschickt, z. B. nach Kalifornien und Oklahoma. Wie werden sie befördert? Eine Krankenschwester erzählte Starnes, sie wurde besonders beunruhigt, weil ihre Akten darauf hinwiesen, dass die Kinder mittels einheimischer Charter-Busse und Flugzeuge nach Lackland transportiert würden.“ Wurden diese Kinder zu diesen Lagern transportiert bevor oder nachdem sie entlaust worden waren?“ fragte Starnes. Jeder der mit den ‚Friendly Skies‘ (Werbeslogan einer US-Airline) fliegt, könnte mit einem allgemeinen Gesundheitsrisiko konfrontiert sein.“

Ein Vertreter der Grenzschutzgewerkschaft in Kalifornien erzählte ABC 10 News, dass es einer großen Anzahl von Arbeitskräften bedarf, diese illegalen Einwanderer zu erfassen und in Verwahrung zu nehmen, was bedeutet, dass eben weniger Beamte auf Patrouille sind um die Grenze zu kontrollieren. Dieser Mann widersetzte sich offensichtlich einem Redeverbot, um an die Öffentlichkeit zu bringen, was in Wirklichkeit vor sich geht.

Grundlegende Veränderung

Ein Leitartikel der Washington Times vom 9. Juni identifizierte die größeren Zusammenhänge bezüglich dessen, was diese anhaltende, lösbare, jedoch eskalierende Immigrationskrise für das gesamte Land bedeutet: Diese Welle von Kindern ist eine weitere Folgeerscheinung des Versprechens des Präsidenten, Amerika ‚grundlegend zu verändern‘“.

Es ist eine direkte Folge des illegalen Vorgehens des Präsidenten“, sagte Senator Ted Cruz, ein Republikaner aus Texas, zu Breitbart. Die Eltern denken, wenn ich mein Kind [in die USA] schicke, wird ihm Amnestie gewährt“ (6. Juni).

Präsident Obama hat $ 3,7 Milliarden beantragt, um diese Krise zu bewältigen. Seine Regierung sagt, das meiste Geld wird für Betreuung, Ernährung und Transportkosten von unbegleiteten Kindern und Familiengruppen“ verwendet werden, laut einer Aussage vor dem Kongress am 10. Juli von Jeh Johnson, dem Minister für innere Sicherheit. Dieses Geld wird die anhaltende Krise bedienen – aber nichts bewirken um das Problem zu lösen.

Eine Sache, die Obama tun könnte – konsequent Druck zu machen um das Gesetz zu ändern, welches die schnelle Rückkehr junger Einwanderer von nicht benachbarten Ländern verbietet – liegt nicht auf dem Tisch“, schrieb Byron York für den Washington Examiner am 15. Juli.

Sie liegt nicht auf dem Tisch, weil seine Regierung nicht daran interessiert ist das Problem zu lösen. Sie gibt den Republikanern die Schuld für die Krise, auch wenn sie sich weigert, bei den illegalen Einwanderern existierende Gesetze anzuwenden. Die Obama-Regierung will keine sichere Grenze.

Liberale Progressive“ stellen sich eine Welt ohne Grenzen vor. Sie wollen offene Grenzen. Sie wollen niemand nach Hause schicken – bestimmt keine Kinder. Sie wollen Amnestie für alle illegalen Ausländer. Sie wollen schon, dass die Bundesregierung mit der Situation fertig wird, aber nicht indem sie die Türe schließt, sondern indem sie die Tür aus den Angeln hebt! Dies ist, was sie von Anfang an zu tun geschworen hatten – die Vereinigten Staaten von Amerika grundlegend zu verändern.

Und so wird der uneingeschränkte Ansturm auf Amerikas Südgrenze weitergehen. Und er wird nicht nur zur Veränderung der Nation und zur Beseitigung ihrer Grenzsicherheit beitragen, sondern zu ihrer unmittelbaren Zerstörung!

Amerika ist das Haus, welches nicht nur auseinanderfällt sondern auch unter neuer Belastung steht“, schrieb Peggy Noonan am 10. Juli. Diejenigen, die darin leben und am meisten verärgert sind über das was sie sehen, wissen, dass Amerika große Probleme hat – Arbeitslosigkeit, eine niedrige Beteiligung am Arbeitsmarkt, eine kraftlose physische Infrastruktur, eine ungesunde Kultur, ein mangelhaftes öffentliches Schulwesen. Und natürlich eine Zwietracht aller Arten – viele verrückte Eichhörnchen, die am Dachboden herumlaufen. Sie wissen, dass Amerika seine Rechnungen nicht bezahlen kann. Sie befürchten, dass sie vom Ruhm vergangener Größe leben. Sie wollen, dass sie wieder stark werden. Wenn man den Zusammenbruch ihrer Grenzen beobachtet, sieht das nicht wie ein Vorzeichen des Fortschritts aus.“

In Verbindung mit der Prophezeiung

Einige Analysten erkennen die gefährliche Situation, die nicht nur in der vorliegenden Krise herrscht, sondern auch in der darauf erfolgten betrügerischen Reaktion der Regierung. Aber es gibt eine viel tiefere Analyse, die viel mehr über Amerikas illegale Einwanderungskrise enthüllt. Diese Analyse kommt aus den Prophezeiungen der Bibel!

In dem Buch Die USA und Großbritannien in der Prophezeiung identifizierte Herbert W. Armstrong die frühen amerikanischen Einwanderer als die Nachkommen von Abraham, besonders den Stamm Manasse. Abrahams Enkel, Jakob, gab seine Erstgeburtsrechtzusagen an die Söhne seines Sohnes Joseph weiter (1. Mose 48). Jakob sagte, dass die Nachkommen des einen Enkels, Ephraim, in den letzten Tagen eine Menge von Völkern werden würden. Er sagte auch, dass der andere Enkel, Manasse, zu einem einzelnen großen Volk werden würde.

1. Mose 49,22 sagt: Joseph wird wachsen, er wird wachsen wie ein Baum an der Quelle, dass die Zweige emporsteigen über die Mauer.“ Mit anderen Worten, Josephs Nachkommen sollten in den letzten Tagen ein kolonialisierendes Volk sein. Das ist genau das, was sie taten, von den Britischen Inseln breiteten sie sich aus über die ganze Welt, auch nach Amerika.

In seinem Buch erklärte Herr Arm-strong auch, dass Ephraims Nachkommen Großbritannien sind und Manasses Nachkommen die Vereinigten Staaten. Viele der frühesten Einwanderer Amerikas kamen nicht von Großbritannien sondern auch aus vielen anderen Völkern. Ein großer Teil von Manasse blieb solange bei Ephraim, bis die dreizehn Kolonien sich vom Mutterland lossagten“, schrieb er. Die anderen Angehörigen dieses Stammes jedoch wurden, wie ja auch prophezeit war, durch viele Völker hindurchgesiebt“. Dabei sollte kein Körnlein auf die Erde fallen“ (Amos 9, 9, Jubiläumsbibel).“

Ephraim und ein Großteil von Manasse wurden durch viele verschiedene Völker gefiltert, bevor sie schließlich zusammen nach England auswanderten. Viele Nachkommen von Manasse blieben allerdings innerhalb der Völker in denen sie verstreut waren. Diese Nachkommen kamen letztendlich nach Amerika, als Menschen begannen, in die neue Kolonie einzuwandern. Nicht jeder europäische Einwanderer war ein Nachfahre Manasses, aber die große Mehrzahl schon.

Die Tatsache, dass die Nachkommen von Manasse sich mit anderen heidnischen Einwanderern vermischt haben, ist eigentlich ein weiterer Beweis dafür, wer die Vereinigten Staaten in der Prophezeiung sind. Das haben die israelitischen Stämme typischerweise schon zu Zeiten des Alten Testaments gemacht!

Herr Armstrong schrieb: Die USA gelten als melting pot“, als Schmelztiegel der Welt“.

Die These, dass die Amerikaner von Manasse abstammen, wird durch diese Tatsache in keiner Weise widerlegt, sondern vielmehr bestätigt.“

Aber Amerika hat einen Wendepunkt erreicht. Es ist nicht mehr eine Nation, die aus einem miteinander verschmolzenen Volk besteht. Wie Pat Buchanan am 14. Juli schrieb: Wir sprechen nicht mehr dieselbe Sprache, beten nicht mehr denselben Gott an, ehren nicht mehr dieselben Helden und teilen nicht mehr dieselben Feiertage. … Unsere Politik ist vergiftet worden. Unsere politischen Parteien gehen sich gegenseitig an die Kehle. Das Christentum befindet sich im Niedergang. Traditionelle Kirchen sind über Moralfragen wie Abtreibung und gleichgeschlechtliche Ehen geteilter Meinung. Der Islam breitet sich aus. Unsere Gesellschaft scheint sich zu zersetzen.“

Auch das wurde prophezeit. Genau diese Segnungen, mit denen Gott uns aufgrund von Abrahams treuem Gehorsam überhäuft hat, werden jetzt wegen unserer vielen Sünden entzogen.

5. Mose 28,43-44 sagt: Der Fremdling, der bei dir ist, wird immer höher über dich emporsteigen; du aber wirst immer tiefer heruntersinken.  Er wird dir leihen, du aber wirst ihm nicht leihen können; er wird der Kopf sein und du wirst der Schwanz sein.“

Eine lockere Immigrationspolitik und schwache Grenzen helfen die biblischen Prophezeiungen zu erfüllen! Die Flut illegaler Einwanderer markiert eine grundsätzliche Missachtung des Gesetzes. Das entlarvt und verschlimmert den Verlust einer gemeinsamen Kultur. Amerikas Unfähigkeit, seine Grenzen zu schützen zeigt, dass genau jene Dinge, die die Vereinigten Staaten als Nation definieren, ausgehöhlt werden.

Gott sagte, dass dies geschehen würde! Sogar gut bekannte Kommentatoren, die diese Prophezeiungen ablehnen, oder die Amerikas biblische Identität zurückweisen, können erkennen, dass wir uns auf einem verhängnisvollen Kurs befinden. Amerika gerät aus den Fugen.

Buchanan fragt: Wenn ein Staat ein Land mit festgelegten und verteidigten Grenzen ist, in dem ein Volk mit einer gemeinsamen Abstammung, Geschichte, Sprache, Kultur, einem Glauben und gemeinsamen Traditionen wohnt, in welchem Sinne sind die Amerikaner heute eine Nation und ein Volk?“ (ebd.).

Um Ronald Reagan zu interpretieren, wenn ein Volk erst einmal die Kontrolle über seine Grenzen verliert, ist es eigentlich kein Volk mehr. Genau diese Situation trifft jetzt auf die Vereinigten Staaten zu. Und seine eigene Regierung leistet dem Vorschub, zum eigenen Untergang.