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Der Fall Zweibrücken erinnert die Welt an den anhaltenden deutschen Nazismus

Gestern sind neue Details zum Zweibrücker Skandal aufgetaucht, in dem deutsche Soldaten im Dezember wegen pro-nazistischer Gesinnung, Rechtsextremismus, sexuellem Fehlverhalten und Verstößen gegen das Betäubungsmittelgesetz angeklagt wurden. Nach Angaben der ARD hat die Bundeswehr das Ermittlungs- und Disziplinarverfahren für 59 Beschuldigte übernommen. 16 Fälle wurden eingestellt, fünf weitere befinden sich im Verfahren, 18 haben zu Disziplinarmaßnahmen geführt und 19 wurden an die Staatsanwaltschaft weitergeleitet. Ein Bericht über den Skandal ist ebenfalls in Arbeit. Fälle wie der Zweibrücker Skandal zeigen, dass derselbe Geist des Nazi-Regime der 1930er Jahre in Teilen des deutschen Militärs noch immer lebendig ist.