JACQUELYN MARTIN/POOL, RALF HIRSCHBERGER/AFP VIA GETTY IMAGES, JULIA HENDERSON/DIE POSAUNE
Der deutsche Bundeskanzler: Israel darf nicht gegen die Hisbollah kämpfen
Nach dem Waffenstillstand zwischen den USA und dem Iran, der am Dienstagabend verkündet wurde, hat Israel am Mittwoch einen großen Angriff im Südlibanon gestartet und damit seine laufende Kampagne gegen die Hisbollah, eine mit dem Iran verbündete terroristische Vertretung, eskaliert. Der deutsche Bundeskanzler Friedrich Merz nutzte die Gelegenheit, um zu versuchen, die Israelis aufzuhalten.
-
„Die Härte, mit der Israel dort Krieg führt, könnte den Friedensprozess insgesamt zum Scheitern bringen, und das darf nicht passieren“, so Merz.
-
Er kündigte auch an, dass Deutschland die Gespräche mit dem Iran wieder aufnimmt, und er forderte Präsident Trump auf, zu verhandeln.
Israel betrachtet Deutschland nach den Vereinigten Staaten als seinen stärksten Verbündeten und nimmt daher solche Mahnungen ernst.
-
Am Vortag hatte Merz zusammen mit sieben anderen europäischen Staats- und Regierungschefs und Kanada eine Erklärung abgegeben, in der er eine Ausweitung des Waffenstillstands auf den Libanon forderte.
Frankreich übt ähnlichen Druck aus: Präsident Emmanuel Macron postete am Mittwoch nach einem Gespräch mit dem libanesischen Präsidenten Josef Aoun in den sozialen Medien:
Ich habe die uneingeschränkte Solidarität Frankreichs angesichts der wahllosen Angriffe Israels im Libanon zum Ausdruck gebracht, die heute eine sehr hohe Zahl ziviler Opfer gefordert haben. Wir verurteilen diese Streiks auf das Schärfste.
Diese Kommentare sollten Israel als Warnung dienen, sich vor seinen Verbündeten in Acht zu nehmen.
-
Indem er Israel auffordert, seine Angriffe einzustellen, stellt Merz Deutschland als Friedensvermittler und Akteur im Libanon dar und deutet an, dass Israel die Schuld trägt, wenn der fragile Waffenstillstand scheitert.
Warum kümmert sich Deutschland um den Libanon? „Es ist alles Teil von Deutschlands globaler Strategie“, schreibt Gerald Flurry in Der König des Südens.
-
Die Bibel prophezeit in Psalm 83 ausdrücklich eine Allianz zwischen Deutschland und einem Konsortium von Nationen des Nahen Ostens, darunter der Libanon, der in der Passage mit seinem antiken Namen „Tyrus“ erwähnt wird. Diese Allianz existiert, um Israel zu zerstören, und sie formiert sich gerade.
Herr Flurry schreibt: „Erwarten Sie, dass Europa seinen Einfluss im Libanon noch weiter ausbauen wird“, was auch passiert. Deutschland freundet sich mit dem Libanon auf Kosten seiner Beziehungen zu Israel an.
Achten Sie darauf, dass Deutschland in Zukunft seine Unterstützung für Israel zum Ausdruck bringt und ein noch stärkerer Verbündeter wird – nur um dann die jüdische Nation zu verraten. Die Äußerungen der Bundeskanzlerin zeigen, dass sich in Deutschland wieder ein antijüdischer Geist zusammenbraut.
