Erhalten Sie jeden Wochentag einen kostenlosen Nachrichtenüberblick in Ihrem Posteingang – die Posaune Kurzmitteilung.

Berlinermauer

Noir at the German language/Wikimedia

Das sich ändernde Gesicht Deutschlands

Die Nachverfolgung der militaristischen Geschichte der aufsteigenden treibenden Kraft Europas

Wenn man auf die letzten 17 Jahre seit dem bedeutsamen Abend des 9. Nov. 1989 zurückblickt, dann ist der politische Fortschritt, den Deutschland als vereinte Nation machte, ziemlich erstaunlich.

In dieser berauschenden Herbstnacht, wo die deutschen Bürger mit Vorschlaghämmern, Spitzhacken und Brechstangen auf die Berliner Mauer losstürmten und Ostdeutsche durch den Checkpoint Charlie auf die Gehsteige des wohlhabenden West-Berlins strömten, gab es ein Hochgefühl der Begeisterung.

Und wie die Geschichte zeigt, ein vereintes Deutschland ist eine reale Kraft, mit der man rechnen muss!

Dennoch, im Ernst, wer hat den Verstand, um die Geschichte in Anbetracht dieser sich rapide ändernden Weltordnung von heute zu betrachten?

Um die politische Rhetorik, den Klatsch, die Skandale und Pseudo-Nachrichten, die allabendlich unsere Radio- und Fernsehwellen beherrschen, zu betrachten, wird das Denken des Volkes dahingehend beeinflusst, über alles nachzudenken, nur nicht daüber, die sich wiederholende Geschichte der großen Nationen mit dem in Verbindung zu bringen, was sich heute entwickelt. Doch der beste der geopolitischen Strategen – das Paradebeispiel Winston Churchill – hatte immerzu die Geschichte einer Nation vor Augen, wenn er außenpolitische Entscheidungen traf. Einer der bestechendsten Vordenker des 20. Jahrhunderts in der außenpolitischen Arena war Hans Morgenthau. Er erklärte: „Was vor 2000 Jahren von Bedeutung war, ist auch heute noch von Bedeutung.“ Dennoch, sagen Sie das mal unseren inhaltslosen Journalisten des 21. Jahrhunderts und die würden Ihnen ins Gesicht lachen!

Die nach den jüngsten amerikanischen Wahlen zur Debatte stehenden Hauptthemen waren unweigerlich, der Irak, Iran, Afghanistan, die Palästinenser, China, Nordkorea und die bevorstehenden US-Präsidentschaftswahlen im Jahr 2008 – alles andere als Europa, alles andere als Deutschland! Abgesehen davon, dass die Medien nur kurz die Freudenzeichen Europas über die Demütigung der Bush-Administration bei den Kongresswahlen erwähnten, so hat es das Thema bezüglich dessen, was sich am europäischen Kontinent entwickelt, nicht einmal in die politischen Debatten geschafft, die durch die Kurznachrichten, Radio- und TV-Gesprächsrunden, Web-Kommentare und Blogs eilten, während auserwählte führende Kongressmitglieder Änderungen in der Außenpolitik Amerikas zu überlegen begannen.

In der Zwischenzeit entstehen unter der Oberfläche der weltweiten Geopolitik gewaltige Spannungen – Spannungen, die direkt zurückführen zu dem konstruktiven Ereignis des Falls der Berliner Mauer – Ereignisse, die ihren tatsächlichen Ursprung in einer Geschichte haben, die direkt in diese Zeitspanne fällt, von der Morgenthau erklärte, wir sollten sie heute in Erwägung ziehen, wenn wir die Auslandspolitik überdenken. Denn das, was sich heute im Herzland Europas entwickelt, hat in der Tat eine 2000-jährige Geschichte hinter sich!

Es ist, als ob die englischsprachigen Völker fröhlich dahinbrausen würden, verwöhnt durch Generationen des Überflusses, der Realität nicht bewusst, dass für sie etwas seltsam Bedeutsames sich demnächst entladen wird – etwas, das dem 1. und 2. Weltkrieg ähnlich ist, nur um vieles gewaltiger. Viel gewaltiger als die andauernden Militärkampagnen im Irak und in Afghanistan, oder die Scharmützel in Israel und im Norden Pakistans – viel, viel gewaltiger als die erkennbare Bedrohung von einem Emporkömmling unter den Führern einer drittrangigen Nation, die atomare Sprengkörper testet und Raketen über japanischem Hoheitsgebiet explodieren lässt.

In der Tat, was sich immer mehr auf dem geopolitischen Horizont abzeichnet, was zum Ende des 2. Weltkriegs in den Untergrund ging, wird in seiner gesamten Auswirkung auf die Nationen bei weitem größer sein, als irgendeines der vielen Geplänkel, Hungersnöte, Katastrophen und Plagen, die immer mehr überhand nehmen auf diesem schwergeprüften Globus. Und wenn es hereinbricht – was schon bald sein wird, sehr bald – dann wird es die Nationen erschüttern mit dem gewaltigsten geopolitischen Erdbeben in der Geschichte!

Es wird hauptsächlich vom europäischen Kontinent ausgehen und wird sich besonders um eine Nation drehen – um Deutschland!

Die Samen einer Nation

Die Samen dieses großen zukünftigen Weltereignisses wurden schon vor langer Zeit gesät, nämlich mit einer Gruppe gemischter Stämme, die sich vor über 4000 Jahren als eine Nation niederließen und die Stadt Ninive, am Höhepunkt des assyrischen Reichs, als ihre Hauptstadt hatten. Im Lauf ihrer Geschichte erwarben sie eine Reputation für Krieg. Eine bestimmte Art des Krieges – Blitzkrieg! Wie der Poet Byron schrieb in Bezugnahme auf diese Vorfahren der deutschen Nation, die alten Assyrer, zur Zeit der Belagerung Jerusalems im Jahre 701 v. Chr. durch deren König Sennacherib: „Der Assyrer fiel über sie her, wie ein Wolf über den Schafstall.“

Nach der Zerstörung der assyrischen Armee, wie es in 2. Könige 19 aufgezeichnet ist, tauchte eine gemischte Schar von Assyrern und verwandter Stämme auf, die sich über die Zeit der großen Wanderungen nordwärts von Mesopotamien, anfänglich am Schwarzen und Kaspischen Meer ansiedelten. Dann, während ihrer Wanderung nach Westen, folgten sie den großen Flüssen Europas, um schließlich zwischen Oder und Rhein sesshaft zu werden. Ihre südliche Grenze waren die Alpen und im Norden waren es die Ost- und die Nordsee. Sie wurden gewissermaßen Söldner im Dienste des Römischen Imperiums und halfen die Reichsgrenzen zu sichern, da das Imperium die Ressourcen Roms über seine Fähigkeiten hinaus beanspruchte, römische Streitkräfte für diesen Zweck bereitzustellen. Dies sollte sich als Roms Verderben erweisen. Die Deutschen übernahmen das Römische Imperium! Dabei übernahmen sie auch Roms Religion. (Bestellen Sie unsere Broschüre Germany and the Holy Roman Empire für eine ausführlichere Erklärung dieses beachtenswerten Zeitraums in der Geschichte.)

Nachdem sie sich in Zentraleuropa angesiedelt hatten, entwickelten sich die germanischen Stämme zu zahlreichen unbedeutenden Zwergstaaten, wobei sie einzeln keine wirkliche Bedrohung für die damalige Welt darstellten. Doch gemeinsam waren sie während des 17. Jahrhunderts verantwortlich für 30 Jahre blutiger und entsetzlicher Kriegsführung – Religionskrieg – untereinander und mit anderen Nationen Europas. Dieser Dreißigjährige Krieg endete infolge der Erschöpfung mit Verträgen, bekannt als Westfälischer Friede, der zwischen dem römisch-deutschen Kaiser Ferdinand III., zahlreichen deutschen Prinzen, Frankreich und Schweden, und zwischen Spanien und den Niederlanden beschlossen wurde.

Diese Krieg führenden Fraktionen im zentralen Europa bestanden größtenteils aus den Teutonen, dem deutschen Volk, dieser großen Mischung germanischer Stämme, die nach eigener Identität verlangten, nach Einheit als Volk, nach einer nationalen Seele. Die Gesundung von ihrem erschöpfenden Religionskrieg in der ersten Hälfte des 17. Jahrhunderts dauerte das ganze Jahrhundert und das folgende halbe Jahrhundert. Es war ein bedeutender Rückschlag für das deutsche Volk. Doch wie es in regelmäßigen Zeitabständen während ihrer Vergangenheit geschah, tauchte schließlich ein einzigartiger starker Führer von Preußen auf, ein Aristokrat, der gewillt war, die deutsche Hoffnung auf Einheit wieder aufleben zu lassen. Das Volk wurde letztlich in eine einzige Nation zusammengeschweißt, ein Geschenk des großen Staatsmannes Fürst Otto von Bismarck, Meister in der Kunst des Schließens von Verträgen. In der Tat, er gab dem deutschen Volk nicht nur eine nationale Identität, es erhielt auch ein Reich, das in Gang gebracht werden musste!

Von nationaler Einheit zum Reich und zum Krieg!

Im Jahr 1867 wurde Bismarck Kanzler des Norddeutschen Bundes. Sein Streben nach deutscher Vereinigung, zusammen mit der deutschen Vorliebe für Lebensraum, sollte ein Muster festlegen, um es in Zukunft nachzuahmen.

Bis 1871 hatte sich dieser Bund deutscher Staaten, im Anschluss an Bismarcks erfolgreiche Herausforderung von Frankreichs Vormachtstellung in Europa, durch den Deutsch-Französischen Krieg, rasch zum Deutschen Reich ausgedehnt. In dem Jahr wurde Bismarck der erste Kanzler – der „Eiserne Kanzler“ – des Deutschen Reichs. Dieses Reich dehnte sich in der letzten Dekade des 19. Jahrhunderts interkontinental aus, um Regionen von Afrika, Südamerika, der Karibik und der Pazifischen Inseln einzuschließen.

Im Jahr 1914 hatte Kaiser Wilhelm Deutschland in den größten Krieg geführt, den die Welt je erlebt hat. Obwohl die Zahlen variieren, wurden sicher über 8 Millionen Seelen in diesem großen Krieg abgeschlachtet. Er wurde am Ende erklärt als „der Krieg, der das Ende aller Kriege ist“.

Es war nicht so.

Kaum 20 Jahre nachdem die Kanonen an der westlichen Front verstummten, war Deutschland wieder einmal in einem Konflikt verstrickt, jedoch in einem, der mit einem viel höherem Verlust an Leben, einem weit größeren Trauma und einer schlimmeren Zerstörung von Eigentum enden sollte, als durch die Vernichtungswaffen des ersten Weltkriegs möglich war. Der Begriff Holocaust bekam eine neue entsetzliche Bedeutung.

Was mit Hitler und dem Überfall auf Polen am 1. September 1939 begann, endete mit der Kapitulation Deutschlands am 7. Mai 1945. Die deutsche Nation lag nun, weniger als 75 Jahre seit ihrer Geburt unter Bismarck, in Schutt und Asche.

Um zu gewährleisten, dass ein vereintes Deutschland mit einem Stab von Spitzenmilitärs am Ruder, nie wieder eine Bedrohung für die Welt darstellen würde, trafen sich die drei Weltführer der siegreichen Alliierten Mächte im Sommer 1945 in Potsdam. Sie teilten Deutschland unter sich auf, eliminierten das Deutsche Oberkommando und erklärten, dass Deutschland nie wieder als eine militärische Bedrohung des Weltfriedens auferstehen dürfe.

Es hat nicht lange gehalten.

Besiegt und auferstanden

Kaum 10 Jahre nach Deutschlands Kapitulation nach dem 2. Weltkrieg, trat die Bundesrepublik Deutschland am 6. Mai 1955, der Nordatlantikvertrag-Organisation bei. Die westlichen Alliierten empfanden, dass das gesamte Europa, ohne eine starke kontinentale Armee an Deutschlands östlicher Flanke, der kommunistischen Vorherrschaft ausgesetzt war. Der Trugschluss, dass Westdeutschland auf dem Weg war, eine wahre und bereitwillige demokratische Nation zu werden, veranlasste England und Amerika dazu, die Bundesrepublik Deutschland in einer großen Debatte zu ermutigten und zu überreden, sich wieder zu bewaffnen! Das Ergebnis war die Aufstellung der Deutschen Bundeswehr nur einige Monate nachdem Deutschland der NATO beitrat.

Dann folgten 35 Jahre deutscher Beteiligung unter dem Schirm der NATO als Teil des großen Kalten Krieges und dessen auswegloser Situation, während dem sich Deutschland und die Sowjetunion gegenseitig über die Trennlinie, die Berlin in Ost und West teilte, anstarrten.

Die Entstehung der Deutschen Nation von einem geteilten, entwaffneten und besiegten „Feind der Welt“ im Jahr 1945, zu einer, mit dem zunehmenden Status eines aktiven Friedensbewahrers, den sie heute besitzt, wurde beeinflusst durch drei, von einer Reihe von „Weißbüchern“ der Regierung, die über eine Zeitspanne von 50 Jahren herausgegeben wurden. Ein Weißbuch (der Name kommt von der Farbe des Umschlags) ist eine Dokumentensammlung, wodurch die Öffentlichkeit über politische Fragen informiert wird.

Im Jahr 1969 veröffentlichte die Regierung Westdeutschlands ihr erstes Weißbuch über die Bundeswehr. Das Ziel der Wiederbewaffnung als Mitglied einer westlichen, antisowjetischen Sicherheitsgemeinschaft ist zum Teil erfüllt worden. Aber das Hauptziel der deutschen Nachkriegsadministration – die Wiedervereinigung Deutschlands – blieb weiterhin unrealisierbar.

Dieses Weißbuch veröffentlichte eine völlige Neuorientierung der deutschen Verteidigungs- und Sicherheitspolitik: von einer, die ausschließlich die westliche Allianz unterstützte, zu einer, die, während sie unter dem Schirm der NATO verbleibt, in erster Linie deutsche Ziele reflektierte. Diese Politik bereitete Deutschland auf das vor, von dem die Nation glaubte, dass es unabwendbar sei: die Wiedervereinigung der deutschen Nation.

Dann kam der 9. Nov. 1989. Die Berliner Mauer wurde zu Fall gebracht. Innerhalb eines Jahres war Deutschland offiziell wieder einmal vereint als eine Nation.

Der erste außenpolitische Zug des vereinten Deutschlands Ende 1991, war die Anerkennung Sloweniens und Kroatiens als Nationalstaaten, unabhängig von Jugoslawien, was einen Bürgerkrieg auf der Balkanhalbinsel anheizte.

Der Balkankrieg ist jetzt Geschichte, so ist auch die Tatsache, dass er dafür diente, den Einsatz der Deutschen Luftwaffe und später auch der Bodentruppen, in Kampfgebieten außerhalb der eigenen Grenzen zum ersten Mal zu legitimieren, seitdem Deutschland vor über 60 Jahren besiegt wurde und niemals wieder „fähig sein wird, den Weltfrieden zu stören“. Ein deutscher Politiker ist jetzt Hoher Repräsentant für Bosnien-Herzegowina. Die Europäische Union ist weit fortgeschritten in ihren Plänen, die gesamte strategische Balkanhalbinsel durch ihr höchst undemokratisches, klaffendes Maul zu verschlingen!

Vom Balkan nach Beirut

Nach dem Erfolg des kürzlich vereinten Deutschlands im Entzünden des Balkankrieges, folgte 1994 ein weiteres Weißbuch. Dieses reflektierte Deutschlands Wunsch, in einer breiteren Sicherheits- und Verteidigungsrolle involviert zu sein und territoriale Gewinne in der äußerst wichtigen Balkanhalbinsel für die EU zu sichern.

Dieses Weißbuch brachte den Entwicklungsprozess der deutschen Wiederbewaffnung, von der vorher angeführten Absicht, dass sie einzig und allein für den Selbstschutz innerhalb der eigenen nationalen Grenzen sei, nun auch darüber hinaus, zu auswärtigen Schauplätzen. Das Resultat war ein Bundesverfassungsgerichtsurteil, das die konstitutionellen Einsprüche gegen die Stationierung deutschen Militärpersonals in friedenserhaltenden Einsätzen außerhalb des Landes aufhob.

Das Ergebnis?

In Äußerungen bei der Kommandeurstagung der Bundeswehr in Hamburg am 1. Dez. 1999, betonte der US-Verteidigungsminister William S. Cohen, „in den letzten Jahren hat Deutschland bewiesen, dass die Vergangenheit ein Volk und seine Führer nicht für immer fesseln muss. Deutschland, bzw. die Bundeswehr, hat Einsätze auf der ganzen Welt angenommen, von Kambodscha zu Somalia und derzeit sogar in Ost-Timor. Wenn ethnische Feindseligkeiten solange geschürt wurden bis sie in ganz Bosnien entflammten, hat Deutschland reagiert; Lufttransporte zu den Bosniern unterstützt, seine Soldaten für die Friedenserhaltung entsendet“ (durchaus meine Betonung). Der Verteidigungsminister versäumte es, darauf hinzuweisen, dass es Deutschland war, das diese Feindseligkeiten schürte, indem es Slowenien und Kroatien einseitig als souveräne, von Groß-Jugoslawien getrennte Staaten anerkannte!

Seitdem ist die Bundeswehr in Afrika, im Mittelmeer, im Kaukasus, im Balkan und im Nahen Osten eingesetzt. Ihr jüngster Einsatz ist vor der Küste Israels, der Friedenssicherungstruppe im Libanon verpflichtet, direkt vor der Haustür von Jerusalem!

Aber es gibt ein weiteres Weißbuch – dieses wurde erst vor einigen Monaten herausgegeben.

Im Oktober, nach einer Dekade der öffentlichen Verunglimpfung jeder Aussicht auf eine Aufstockung seiner Streitkräfte und breit veröffentlichten Budgetkürzungen in Militärausgaben, begann Deutschland mit der Umgestaltung seiner Armee, um seine globale Präsenz zu fördern. Der ehemalige Vorsitzende des National Institute for Public Policy erklärte: „Die Tatsache, dass Berlin eine Umstrukturierung der deutschen Wehrmacht genehmigen wird, wird die Rolle dieses Landes in internationalen Friedensmissionen und somit in der Weltpolitik aufwerten. Die Bundeswehr wird mit einem Gesamtpersonal von 250.000 Mann (die reguläre US-Armee hat jetzt etwa 490.000 Soldaten) in erster Linie in eine kampffähige Interventions- und Sicherheitstruppe umstrukturiert werden, im Gegensatz zu ihrer ursprünglichen Aufgabe der Hilfeleistung bei der Verteidigung der eigenen Grenzen. Diese Veränderung der Aufgabenbereiche wird nicht nur eine umfassende Erneuerung ihrer gegenwärtigen Ausbildung und Grundsätze voraussetzen, sie wird auch eine Umstellung ihrer Ausrüstungs- und Angebotsstruktur erfordern. … Die Zielvorgabe der Umstrukturierung ist, die Bundeswehr zu befähigen, gleichzeitig 14.000 Bundeswehrsoldaten in fünf verschiedene internationale Einsätze entsenden zu können“ (American Spectator, 31. Okt. 2006; durchaus meine Betonung).

Die deutsche Regierung hat ihre Strategie für die Entwicklung einer Streitmacht, die fähig ist, für wichtig erscheinende deutsche Interessen in allen Einsatzgebieten der Welt, zu intervenieren, bekannt gegeben! Dieses „Weißbuch zur Sicherheitspolitik Deutschlands und zur Zukunft der Bundeswehr 2006“ formuliert eine Strategie für Deutschland, die nationale Militärmaschine schnellstens aufzurüsten und zwar zu einem Weltklasse-Status.

Unter der Schlagzeile „Tiefgreifende Reform des Militärs in Deutschland“, berichtete die Financial Times von London, „Deutschland wird am Mittwoch die gründlichste Umstrukturierung seines Militärs seit 1945 verabschieden und laut einem internen Strategiebericht des Kabinetts die Bundeswehr in eine internationale Eingreiftruppe umwandeln … Dieser Strategiebericht führt an, dass die Kapazität der Bundeswehr erweitert werden muss, um die gleichzeitige Stationierung von bis zu 14.000 Soldatinnen und Soldaten, aufgeteilt bis auf fünf verschiedene internationale Einsatzgebiete, zu gewährleisten. … Der Bericht bestätigt, dass die Wehrpflicht beibehalten wird“ (24. Okt. 2006).

Bezüglich dieser jüngsten Betrachtung der deutschen Sicherheits- und Verteidigungspolitik, kam die Associated Press zu dem Schluss: „Es lauft hinaus auf einen weiteren Schritt weg von der Vorsicht und Isolation, entstanden aus Deutschlands Vermächtnis des 2. Weltkriegs“ (25. Okt. 2006).

Für diejenigen, die den Radio- und Fernsehsendungen und Schriften von Herbert W. Armstrong während seines langen Hirtenamtes gefolgt sind – und sich noch immer erinnern – klingen diese Worte als eine elektrisierende Bestätigung für die Macht der biblischen Offenbarung.

Er hatte recht

Man kann sich nur vorstellen – während Deutschland vor 61 Jahren wie ein besiegter Koloss in seiner eigenen Asche lag – welchen Glauben ein Mann haben musste, um zu verkünden, dass Deutschland einmal mehr auferstehen würde, um in einem gigantischem Zeichen der unmittelbar bevorstehenden Rückkehr von Jesus Christus, Chaos und Verwüstung auf dieser Welt anzurichten!

Herbert Armstrong war jemand, der Morgenthau’s Äußerung glaubte, dass das, „was vor 2.000 Jahren von Bedeutung war, auch heute noch immer von Bedeutung ist“. Darüber hinaus hatte er umso fester das prophetische Wort“ (2.Petrus 1,19), welches ihm erlaubte, die Geschichte mit aktuellen Ereignissen zu vergleichen und deren endgültiges Ergebnis zu ermitteln. Mit Mut und absolutem Glauben in die Unfehlbarkeit der Schrift, erklärte Herbert Armstrong, dass die alte assyrische Nation in ihrer modernen germanischen Form, der Anstifter der schrecklichsten „Kriege, die alle Kriege beenden“, sein würde! Wiederholt schrieb er und posaunte es aus, dass ein von Deutschland geführtes, vereintes Europa bestimmt ist, ein Weltbeherrschendes Reich von enormer wirtschaftlicher, militärischer und auch religiöser Macht, zu führen. Mit Autorität unterstrich er, dass, obwohl seine Herrschaft laut Prophezeiung kurz sein wird – kaum einige Jahre – die Verwüstung, die es während dieser Zeit anrichten wird, andere Nationen angsterfüllt taumeln lassen wird von der Schnelligkeit ihres Aufmarsches und der Zerstörungskraft über seine Feinde. Die größten dieser Feinde werden jene sein, die Europa in ihrer extremen Unkenntnis der Geschichte nach dem letzten großen Weltkrieg wiederbewaffnet haben!

An jene, die noch Ohren haben um zu hören, veranschaulicht diese jüngste Aktion der deutschen Regierung, die Aufrüstung und Erweiterung des Militärs, die starke Voraussicht eines Geistes, der in seiner Analyse von Weltereignissen durch die Offenbarung der Bibelprophezeiung von Gott willig geführt, beeinflusst und geleitet wird.

Die Welt mag sich brüsten aber Herr Armstrong hatTE Recht! Wie sehr er Recht hatte, zeigt sich täglich, während wir dahintaumeln am Rande gewaltiger globaler Ereignisse, die zur größten geopolitischen Intervention aller Zeiten führt, zur Wiederkunft Jesu Christi auf diese vom Krieg zerrissene, kriegsmüde Welt!

Wenn Sie diese klare Botschaft der sich derzeitig entfaltenden Weltereignisse, die sich gerade jetzt, am Ende eines Zeitalters des Menschen und der Einleitung zu einem neuen, unglaublich friedlichen, glorreichen Zeitalter reichhaltiger, beispielloser Segnungen, zu einem bedeutsamen Höhepunkt entwickeln, dann ist es Zeit um wirklich zu beten, „Dein Reich komme“!

Bestellen Sie Ihr eigenes Gratisexemplar von Herrn Armstrongs Buch Geheimnis der Zeitalter. Es wird Ihnen die wahre Bedeutung für diese sich rasant entwickelnde globale Krise vermitteln und Ihnen große Hoffnung für die dahinter liegende Zukunft geben! 

Newsletter Offer Template