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ISTOCK.COM/VESNAANDJIC

Das Problem der Regierung

Wir können ohne sie nicht leben und mit ihr auch nicht. Warum ist uns selbst zu regieren immer ein hoffnungsloses Dilemma?

Wer sollte regieren? Das war die Frage des Jahres – nicht nur für den blutigen Demonstranten mit Fahrradhelm auf den Straßen von Hongkong. Diese Frage grassiert unter den Algeriern, Argentiniern, Boliviern, Chilenen, Tschechen, Ecuadorianern, Ägyptern, Georgiern, Honduranern, Iranern, Irakern, Libanesen, Rumänen, Serben, Slowaken, Sudanesen und anderen. Sogar Amerikaner, Franzosen, Deutsche und Russen fordern ihre eigenen Anführer und ihre grundlegenden Institutionen heraus.

Die moderne Welt meinte, sie habe diese Frage weitgehend geklärt. Wir hatten nicht erkannt, dass sie tatsächlich eins der unlösbaren Dilemmas der menschlichen Existenz ist.

Und es kocht über, überall auf der Welt zur gleichen Zeit. Die Menschen verschwören sich, um gewählte Anführer abzusetzen. Leute schlagen Regierungsbüros kurz und klein. Menschen werden umgebracht. Man versucht nicht nur, einzelne Personen und Gruppen in der Regierung loszuwerden, sondern auch ganze Regierungsinstitutionen zu demontieren.

Die Washington Post beschreibt es als „eine globale Explosion der Macht des Volkes“ und schrieb, „dieses Jahr zeichnet sich besonders wegen der unglaublichen Breite und Vielfalt der Unruhen aus“ (27. Oktober 2019).

Unternehmen wir in Windeseile eine kleine Reise: In Hongkong hat es schon seit Juni massive Proteste gegeben. Die Menschen verlangen hier mehr Autonomie, Demokratie und Freiheit. Im Libanon protestieren die Leute gegen eine Regierung, die die Bevölkerung mit erheblichen Kürzungen und Sparmaßnahmen traktiert, während korrupte Regierungsbeamte dafür belohnt werden, dass sie das Regime aufrechterhalten. Im Irak protestieren die Massen gegen die Korruption der Regierung, die viele Leute arm macht und die öffentlichen Dienstleistungen und die Infrastruktur in den Bankrott treibt, während die führenden Politiker sich um den Ölreichtum des Landes zanken und ihn verprassen. In Indien wüten im ganzen Land Proteste gegen ein Einwanderungsgesetz; manche sind wütend, weil es die Muslime diskriminiert und andere fürchten, es könne ein Anreiz für illegale Einwanderer sein. In Spanien wurde die katalanische Unabhängigkeitsbewegung gewalttätig, weil man ihre Anführer eingesperrt hatte und die neuen Anführer der Aktivisten riefen zum zivilen Ungehorsam gegen die demokratisch gewählte Regierung auf. In Ecuador stellte die Regierung die Subventionierung der Treibstoffe ein, was Proteste auslöste, bei denen acht Menschen umkamen und 1340 verletzt wurden, bevor die Regierung die Subventionen wieder einführte. In Chile gab es eine Welle von Protesten wegen einer Erhöhung der U-Bahntarife und der wirtschaftlichen Ungleichheit, die solange anschwollen, bis geschätzte 1,2 Millionen demonstrierende Chilenen die Straßen der Hauptstadt Santiago füllten, von denen einige in Dutzenden U-Bahnstationen Feuer legten und sich auf Straßenkämpfe mit der Polizei einließen.

Aber auch die als hochentwickelt angesehenen Länder waren dagegen durchaus nicht gefeit. In Amerika, Großbritannien und in Israel schwappte der Aufruhr in die Regierungsgebäude. Zum Beispiel in Großbritannien handhabte der erst kürzlich etablierte Oberste Gerichtshof die Angelegenheit des Brexits und stellte sich so über die Regierung und sogar über die Königin. Die Demokraten in Amerika versuchen, eine wichtige konstitutionelle Absicherung, das Wahlmännerkollegium abzuschaffen oder das gesamte Dokument aufzuheben. In allen drei Ländern droht eine Schlacht zwischen vom Volk gewählten führenden Politikern und etablierten Regierungsbeamten, da diese versuchen, die Regierungsprogramme zu torpedieren oder die Politiker des Amtes zu entheben. Wähler müssen immer wieder neu wählen, weil die Regierungen sich in Skandale verwickeln oder weil ihnen ein Misstrauensvotum droht und vorgezogene Neuwahlen abgehalten werden müssen. Überall müssen Politiker zu extremen Maßnahmen greifen, politische Notfälle erklären, für einen kurzfristigen politischen Nutzen mit langjährigen Traditionen und Regeln brechen und Institutionen und verfassungsmäßige Rechtsvorschriften abschaffen.

Dies sind keine normalen Zeiten. Gegen Regierungen wird ermittelt und protestiert, sie werden herausgefordert und attackiert, Dinge werden enthüllt und sie werden gestürzt. Die Völker erheben sich nicht nur gegen Diktaturen, sondern auch gegen gewählte Politiker in freien Ländern. „Die Demonstrationen werden durch örtliche Missstände ausgelöst“, schrieb Associated Press am 26. Oktober, „aber sie zeigen die weltweite Frustration über die wachsende Ungleichheit, über korrupte Eliten und nicht eingehaltene Versprechen. Die jüngsten Demonstrationen verunsichern gewählte Regierungen und zusammen mit den schädlichen Funktionsstörungen in Washington und London erregen sie Besorgnis, ob die liberale internationale Ordnung mit freien Wahlen und freien Märkten noch halten kann, was sie verspricht“ (Hervorhebung durchweg hinzugefügt). Sogar die Auffassung, dass die Leute sich durch Repräsentanten selbst regieren sollten, wird ernsthaft in Frage gestellt oder sogar verworfen.

Wie ist es möglich, dass unsere technologisch so hochentwickelte, ausgefeilte Welt des 21. Jahrhunderts noch immer keine Antwort auf die Frage hat, wer regieren sollte?

Sollte es nur der eine sein, einige wenige oder viele? Wie viel Macht über das Leben der Menschen sollten sie haben? Wie weit sollten die Leute über ihr eigenes Leben bestimmen? Sollten die Regierenden den Regierten gegenüber Rechenschaft schuldig sein? Ist der Staat wichtiger als der Einzelne oder ist das Individuum wichtiger?

Der Ursprung der Zivilisation

Der Schlüssel zum Verständnis dieser Fragen liegt an einem unerwarteten Ort. „Um die Welt zu verstehen, in der wir leben, muss man zu ihren Anfängen zurückgehen“, schrieb der Chefredakteur Gerald Flurry letzten Monat („Das Geheimnis der Zivilisation“). „Sie werden ihn in dem Buch der Genesis finden, dem ersten Buch der Bibel.“

Die Genesis (1. Buch Mose) ist ein Bericht über den tatsächlichen Beginn der menschlichen Zivilisation mit der ersten Ehe des Menschen. Gott ließ Adam und Eva die Wahl zwischen zwei Lebenswegen, symbolisiert durch zwei Bäume. Der Baum des Lebens repräsentiert den Weg von Gottes Offenbarung und Gesetz. „Der Baum der Erkenntnis des Guten und Bösen stellt dar, dass die Menschheit sich eigenständig auf ihre Fähigkeit verlässt, zu erkennen, was Gut und Böse und was richtig und verkehrt ist“, schrieb Herr Flurry. „Gott sagte ihnen ganz klar, dass dies der Weg war, der zum Tode führen würde! Er stellte den Grund für alles Unglück, alle Leiden, Streitigkeiten, Gewalt und Tod auf unserer Welt dar. Nichtsdestotrotz aßen Adam und Eva beide die Früchte dieses Baumes. Tatsächlich war ihr Leben dann auch schon bald voller Gewalt und Tod.“

„Dieser Akt war die Gründung der Welt, wie wir sie heute kennen! Dort begann unsere Zivilisation: mit diesem grundlegenden Akt der Rebellion gegen Gott.“ Ja, was viele Leute für die „Geschichte“ von Adam und Eva halten, ist buchstäblich die Schöpfungsgeschichte der modernen Zivilisation.

Offensichtlich hatte Gott beabsichtigt, dass Adam und Eva sich für den Baum des Lebens entschieden – aber 1. Mose 3, 24 berichtet erstaunlicherweise, dass Er ihnen den Zugang dazu verbat. Warum? Die Antwort auf dieses Geheimnis ist erleuchtend und sie wird lebendig erklärt in Herbert W. Armstrongs Buch Geheimnis der Zeitalter (das wir Ihnen auf Bestellung gerne kostenlos zuschicken würden). Trotz alledem ist die Realität klar: Gott ließ den Menschen die freie Wahl und die Menschen trafen ihre Wahl, Ihn abzulehnen und sich auf sich selbst zu verlassen. Und sie und die ganze Menschheit würden mit den Konsequenzen leben müssen.

Durch die Verbannung von Adam und Eva aus dem Garten Eden und vom Zugang zum Baum des Lebens, Gott sagte tatsächlich: „‚Ihr habt es so haben wollen für euch selbst und für die Welt eurer Nachkommen‘“, schrieb Herr Armstrong in Geheimnis der Zeitalter. „,Ihr habt gegen mein Gebot und gegen meine Ordnung rebelliert – ihr habt den „Nehmenden“ Weg Satans gewählt. ... So, geht nun hin, Adam, du und deine Nachkommen, die ihr die Welt gestalten werdet: Sammelt eure eigenen Erkenntnisse. ... Bringt eure eigenen Bildungssysteme hervor, eure eigenen Mittel, Wissen auszubreiten, irregeleitet von eurem Gott Satan. Formt ... eigene Religionen, eigene politische systeme, ... eigene Gesellschaftsformen und Kulturen.‘“

Adam und Eva lehnten Gottes Offenbarung in Bezug auf richtig oder falsch, Gut und Böse ab und glaubten stattdessen an Satans Lüge, wir könnten diese Werte durch Beobachtung, Experimente und Vernunft selbst herausfinden. Seitdem ist die Menschheit demselben Kurs gefolgt und hat mit den sich ergebenen Streitfragen gekämpft – bei der Bildung ihrer eigenen Gesellschaft, ihrer eigenen Zivilisation und ihrer eigenen Regierungen. Wir haben das ohne die Hilfe Gottes getan, weil wir Gottes Hilfe nicht wollten. Generation für Generation kämpfen und sterben die Menschen bis zum heutigen Tag dafür, auf welche Weise sie– wie sie denken – regiert werden sollten, anstatt sich Gottes Regierung zu unterwerfen.

Im Garten Eden entschied sich der Mensch für den Baum, der eine Mischung aus Gut und Böse darstellte – der aber zum Tode führt. Dieser Baum verkörpert unsere Geschichte des Rätselns über die Regierungsform: Es war eine epische Geschichte von Größe und Korruption; eine Kombination, die unausweichlich zum Ruin führt – manchmal langsam, aber manchmal auch mit der Schnelligkeit eines mörderischen Geschosses.

Ein uraltes Argument

Wenn Sie die Geschichte studieren, finden Sie laufend Fragen nach der Regierung im Kern der Geschichten. Sie lesen über den Aufstieg und Fall von Herrschern, Königen, Königreichen und Imperien. Sie lesen über geniale Menschen, die verzweifelt nach Prinzipien suchten, wie man eine Gesellschaft erfolgreich zum Laufen bringt.

Um das Jahr 400 v.Chr. beschrieb der Geschichtsschreiben Herodot eine Gruppe von Persern, die über die Vorteile von Demokratie, Oligarchie und Monarchie diskutieren.

Der erste Mann sagt: „Es scheint mir doch ratsam, dass wir uns nicht weiter von einem einzelnen Mann beherrschen lassen sollten.“ Wie kann die Monarchie gut sein, „wenn sie es einem Mann erlaubt, zu tun, was er will, ohne dafür verantwortlich zu sein? Geben Sie jemandem diese Macht und sofort werden ihn seine vielen guten Eigenschaften mit Stolz erfüllen, und er wird voller Missgunst sein, was so menschlich wie natürlich ist. ... Beides wird ihn zu brutalen Gewalttaten verführen.“ Im Weiteren beschreibt er die Probleme mit Königen und setzt hinzu: „Das Schlimmste ist, dass er sich über die Gesetze des Landes hinwegsetzen, Leute ohne Verfahren umbringen lassen wird und Frauen zu Opfern von Gewalt werden lässt.“ Die Lösung, sagt er, ist „die Regierung von vielen“. „Ich bin daher dafür, dass wir die Monarchie abschaffen und das Volk an die Macht bringen.“

Der zweite Mann ist damit einverstanden, dass die Untugenden der Monarchie bedeuten, dass sie abgeschafft werden sollte, aber er sagt, dass es keine gute Idee sei, die Macht dem Volk zu geben. „Denn nichts besitzt so wenig Verstand, nichts ist so voller Übermut wie der unüberschaubare Pöbel. Der Tyrann weiß trotz all seiner Taten wenigstens, was er will, aber eine Horde von Menschen besitzt keinerlei Verständnis. ... Sie gehen die staatlichen Angelegenheiten mit der Wucht eines im Winter angeschwollenen Flusses an und bringen alles durcheinander. Überlassen Sie die Demokratie lieber den Feinden Persiens und lassen Sie uns die besten Köpfe unserer Bürger aussuchen und die Regierung in ihre Hände legen.“ Er befürwortet also eine Oligarchie, die Herrschaft der wenigen.

Der dritte Mann ist damit einverstanden, dass die Ernennung der besten Leute die beste Regierungsform ist. Aber er sagt: „Welche Regierung kann denn besser sein als die des besten Mannes im ganzen Staat? In Oligarchien kann es zwischen den Regierenden leicht zu Feindseligkeiten kommen. Jeder von ihnen will der Anführer sein und seine eigenen Maßnahmen durchsetzen. Das führt zu gewaltsamen Auseinandersetzungen, was zu offenen Konflikten führt, die oft in Blutvergießen enden. Danach folgt dann mit Sicherheit wieder die Monarchie, was wiederum zeigt, dass diese Regierungsform allen anderen weit überlegen ist.“ Er bedauert, dass sich in einer Demokratie Gruppen bilden, die eine Politik unterstützen, die anderen Leuten schadet. Dieser Parteigeist wird dann immer schlimmer, bis jemand sich erhebt, um das zu stoppen! „Gleich wird dieser Mann dann von allen für seine große Tat bewundert und aus dieser Bewunderung heraus leicht zum König ernannt. Also scheint es doch klar zu sein, dass die Monarchie die beste Regierungsform ist.“

Das sind die Argumente, die nun schon seit 6000 Jahren im Umlauf sind. Diese Argumente haben inzwischen schon zahllose und vielfältige Versionen all dieser Regierungsformen hervorgebracht. Da jedes Experiment irgendwelche Probleme verursacht hat, haben die Menschen weiter gesucht, argumentiert, postuliert und getüftelt.

Trotz des unaufhörlichen Scheiterns gingen diese Bemühungen weiter. Irgendwie hegen die Menschen die Hoffnung, dass alles gut gehen wird, wenn man nur das richtige System einrichtet oder das bestehende System abschafft oder den richtigen Anführer ernennt oder die richtigen Regeln, Vorschriften und Gesetze einführt. Aber im Laufe der Geschichte hat sich diese Hoffnung jedes Mal getrübt oder zerstört und musste begraben und vergessen werden.

Die Notwendigkeit einer Regierung

Im Allgemeinen akzeptieren die Menschen, dass wir eine Regierung brauchen, auch wenn unsere Bemühungen sie zu bilden, häufig fehlschlagen.

Die Leute wollen von ihren Zusammenkünften profitieren, um sich zu unterhalten und miteinander Handel zu treiben und anderweitig zusammenzuarbeiten. Aber dieses Zusammenkommen von Menschen in einer Gesellschaft bringt eine wachsende Notwendigkeit einer angemessenen Regierung mit sich. Wer sollte regieren? Diese und ähnliche Fragen werden vordringlicher. Es bedarf einer Autorität, um Streitigkeiten beizulegen, Gesetze durchzusetzen, Kriminelle abzuschrecken und zu bestrafen, Schutz vor Bedrohungen zu bieten und so weiter. Die Alternative ist die Anarchie, bei der die Person die Führung hat, die eine Waffe hat und das Gesetz des Landes ist dann, was auch immer diese Person in diesem Moment entscheidet.

In ihrer wunderbaren Zusammenstellung der Vergangenheit des Menschen Die Lektionen der Geschichte sagen Will und Ariel Durant, „dass nur ein Dummkopf sich über die Regierungsform streiten würde. Die Geschichte hat für all diese Leute und über die Regierung allgemein ein Wörtchen mitzureden. Da die Menschen ihre Freiheit lieben und die Freiheit des Einzelnen gewisse Verhaltensregeln erfordert, ist die erste Voraussetzung für Freiheit die Beschränkung – die absolute Gesellschaft ohne Beschränkungen endet im Chaos.

Wie Charles Krauthammer in Dinge die wichtig sind schrieb, ist die Regierung „wie der Wassergraben und die Mauern, jenseits deren die Barbaren liegen. Wenn man die nicht in Schach hält, brennen sie alles nieder.“

Abgesehen von dieser grundlegenden Notwendigkeit hat die Qualität einer Regierung jedoch auch weitreichende Auswirkungen auf das Leben der Regierten. Das gilt sowohl in einer Familie, als auch in einem Klan, einem Klassenzimmer, einem Gerichtssaal, einer Firma, einem Landkreis und in einem Land. Eine unvollkommene Regierung ist im Allgemeinen besser als gar keine Regierung – aber eine schlechte Regierung kann ein Schrecken sein und eine gute Regierung eine wundervolle Segnung.

Die bittere Realität ist, dass die Menschheit alle ihre Regierungen eher unter dem Einfluss des Teufels als unter der Führung Gottes ersonnen hat. Dieser Einfluss drückt sich in der menschlichen Natur aus, einem Gift, das selbst den edelsten Herrscher und die beste Regierung korrumpieren kann. Jahrtausende lang sind Könige, Fürsten, Kaiser, Cäsaren, Sultane und Zaren an uns vorbeimarschiert und herumstolziert und haben ihre Macht missbraucht. Die Völker haben unter der Korruption, den Betrügereien und Missbräuchen, unter der Vetternwirtschaft, Habsucht, Niederträchtigkeit und Ungerechtigkeit gelitten. Die Menschheit hat Diktaturen, Gewaltherrschaft, Tyranneien, Unterdrückung, Verfolgung, Völkermorde, Unruhen, Aufstände, Staatsstreiche, Mordanschläge, Meutereien, Revolten, Rebellionen und Revolutionen erlebt – Regierung für Regierung, Generation für Generation.

Die menschliche Natur ist die Hauptursache dafür, dass die Menschheit sich als unfähig erwiesen hat, ein System zu entwickeln, das dauerhaft Gerechtigkeit, Wohlstand und Frieden garantiert. Das ist die immer wiederkehrende und vorrangige Lektion, die auf allen Kontinenten und in jedem Land alle Zeitalter hindurch immer wieder wie der Gong einer Uhr erklingt.

Menschen haben unsagbare Anstrengungen unternommen, um das richtige System zu entwickeln, das eine gute Regierung garantiert. Aber der grundlegende Fehler liegt nicht im System, sondern es ist die verseuchende Präsenz der menschlichen Natur – und das ist, wie die Heilige Schrift offenbart, ein Ausdruck der Beeinflussung des Menschen durch Satan den Teufel.

Alleinherrschaft

Die gebräuchlichste von allen Regierungsformen, die der Mensch probiert hat, war die Monarchie. „Die Monarchie scheint die natürlichste Regierungsform zu sein, da sie auf eine Gruppe angewendet wird – die Autorität des Vaters in einer Familie oder die eines Stammesführers in einer Gruppe von Kriegern“, schrieben die Durants. „Wenn wir die Regierungsformen nach ihrer Verbreitung und Dauer in der Geschichte beurteilen wollen, dann müssten wir der Monarchie den ersten Platz zusprechen; im Gegensatz dazu waren Demokratien in der Geschichte immer nur hektische Zwischenspiele.“

Wenn die Autorität in den Händen nur eines Mannes konzentriert ist, hängt das Schicksal eines Volkes allerdings von der Qualität dieses Anführers ab, zum Guten oder zum Schlechten. Unter einem anständigen König kann ein Volk gedeihen und Erfolg haben. Die einzigartige Befehlsgewalt ermöglicht es dem Herrscher, schnell und entschlossen zu seinem Vorteil zu handeln – ungehindert von bürokratischen Zwängen und der Politik von Ausschüssen und Gremien. In der Geschichte hat es viele solche kompetente Herrscher gegeben.

Besitzt aber ein Alleinherrscher so viel Macht, dann ist ein schlechter König eine Katastrophe. Er kann seinen Leuten gegenüber gleichgültig sein und nur bösartig an sich selbst denken. Sein widernatürliches Vorbild kann Untugenden verbreiten und auch andere zu furchtbarer Böshaftigkeit ermutigen. In vielen Fällen hat die vergiftende Wirkung der Macht einen eigentlich schwachen Menschen in einen Tyrannen verwandelt. Jedes Land, das in seiner Geschichte absolute Herrscher gehabt hat, hat erlebt, dass die Macht auch brutal missbraucht worden ist.

Die schlimmsten Autokraten der Geschichte waren diejenigen, die von einer irrigen Ideologie angespornt wurden; die glaubten, sie seien im Besitz eines heiligen Geheimnisses, dem Bauplan von Utopia, der jede Handlungsweise rechtfertigen würde. Dazu gehören auch die religiös motivierten Kaiser des Heiligen Römischen Reiches, die Millionen Menschen mit dem Schwert niedermetzeln ließen und behaupteten, dies sei Gottes Wille. Adolf Hitler strebte danach, ein tausendjähriges, reinrassiges Paradies zu begründen – und seine verkehrte Vision trieb ihn zu unaussprechlicher Boshaftigkeit. Es gibt aber auch atheistische Diktatoren, die keiner höheren Macht Rechenschaft schuldig waren. Josef Stalin zum Beispiel war so überzeugt von der weltlichen Heiligkeit des Kommunismus, dass er zwischen 20 Millonen und 60 Millionen Menschen ermorden ließ, um ihn durchzusetzen.

Dieser Planet ist durchtränkt vom Blut von Millionen Menschen, denen vorgeworfen wurde, auf irgendeine Weise der glorreichen Vision dieser Anführer im Wege zu stehen. Wie US-Präsident John Adams sagte: „Die Macht glaubt immer, sie habe eine große Seele und einen tiefen Einblick über das Verständnis der Schwachen hinaus – die Mächtigen glauben immer, sie dienten Gott, während sie in Wirklichkeit gegen Seine Gebote verstießen.“

Diese Beispiele zeigen auch, dass die Macht oft mit übersteigertem Selbstvertrauen einhergeht – nicht nur in Autokratien. Die Anführer halten sich selbst für Experten und überaus qualifiziert, praktisch jede Einzelheit im Leben der anderen zu regeln, zu diktieren und zu kontrollieren. Dies wird zum Beispiel sehr augenscheinlich bei den Technokraten der Europäischen Union und bei den imperialistischen Tendenzen der amerikanischen politischen Linken.

Die Regierung eines einzelnen Menschen bringt das zusätzliche Problem der Nachfolge mit sich. Früher oder später stirbt der Alleinherrscher. Wenn die Nachfolge automatisch auf den nächsten Angehörigen übergeht, wird es irgendwann unvermeidlich, dass jemand unqualifiziertes an die Macht kommt, ganz gleich, ob er nun zu jung, zu schwach, bösartig oder inkompetent ist. Andererseits gibt es vielleicht keinen klar bestimmten Nachfolger. Daher haben alle lange überdauernden autokratischen Herrschaftssysteme auch immer Bürgerkriege in ihrer Geschichte. Im Römischen Reich konnte die Nachfolge zum Beispiel im dritten Jahrhundert v. Chr. fast ein Jahrhundert lang nicht gelöst werden und das Ergebnis war ein unablässiger Krieg, als ein Anführer nach dem anderen versuchte, die Macht zu ergreifen, wodurch der Staat geschwächt wurde und Angriffe von außen herausforderte.

Manche Leute sagen, die Lösung sei die Demokratie. Allerdings hat sie auch eine besorgniserregende Vorgeschichte.

Demokratie

Die Demokratie hat nur eine kurze, lückenhafte Geschichte. Vor der Moderne gab es eigentlich nur zwei Staaten (von denen ausführliche Aufzeichnungen existieren), die demokratisch waren: die griechischen Stadtstaaten und die römische Republik. Aber keine von beiden war im heutigen Sinne eine Demokratie. In Griechenland dürften überhaupt nur wenige Leute wählen. In Rom wurde auch vielen das Wahlrecht verweigert. Die Stimmen der Armen waren weniger wert als die der Reichen und eine gehobene soziale Stellung brachte enorme Privilegien mit sich. (Ja, selbst im frühen Amerika hatten nur etwa zehn bis zwanzig Prozent der Erwachsenen das Wahlrecht.)

Eine Lektion ist jedenfalls klar: Sowohl in Griechenland als auch in Rom waren die Demokratien spektakuläre Fehlschläge.

Während der griechischen Bürgerkriege zwischen Athen und Sparta waren die Kriegsanstrengungen der Athener Demokratie ein wildes Durcheinander. Den obersten militärischen Anführern wurde ständig von ihren eigenen Leuten der Prozess gemacht. Einige von ihnen flohen oder desertierten, um der Strafe zu entgehen. Der Krieg wurde inkompetent von einem Komitee von hunderten von Leuten geführt und endete mit einer Niederlage, die ihnen von den autoritären Spartanern beigebracht wurde.

Und das war längst nicht das einzige Versagen der Athener Demokratie. Sie verwandelte sich letztendlich in „ein Chaos von Klassengewalt, kultureller Dekadenz und moralischer Degeneration“, wie die Durants schrieben. Sie war „von Sklaverei, Bestechlichkeit (Bestechung und Korruption) und Krieg zerfressen. Die Demokratie ist die schwierigste aller Regierungsformen, denn sie erfordert eine weit verbreitete Intelligenz.“

Die Römische Republik hatte Erfolg, wo die Athener Demokratie scheiterte: bei der Feuerprobe des Krieges. Um das Jahr 133 v.Chr. jedoch begann sie auseinanderzufallen. Interne Machtkämpfe unter den Politikern führten zum Tod mehrerer prominenter Anführer. In der Republik herrschte plötzlich zivile Gewalt. Attentate wurden zur Gewohnheit, später dann auch Rebellionen und Aufstände. Um das Jahr 60 v.Chr. schlossen Gnaeus Pompeius Magnus (besser bekannt als Pompeius), Marcus Licinius Crassus und Julius Caesar ein privates Abkommen, um die politischen Prozesse zu kontrollieren. Gemäß Mary Beard war das „das erste Mal, dass öffentliche Entscheidungen in privaten Händen lagen. Durch eine Reihe von Vereinbarungen hinter den Kulissen, Bestechungen und Drohungen stellten sie sicher, dass das Amt der Konsuln und der militärische Oberbefehl an Leute ihrer Wahl fielen und dass die wichtigsten Entscheidungen in ihrem Sinne gefällt wurden“ (Senat und Volk von Rom: Die Geschichte des antiken Roms). Wie allgemein bekannt ist, zerstritten sich diese drei Männer und ein Bürgerkrieg brach aus. Nach diesem Konflikt stand fest, wer Roms erster Kaiser werden würde: Caesar oder Pompeius – jedenfalls war die Demokratie am Ende.

Moderne Demokratien

Die Gründerväter Amerikas taten bemerkenswertes: Sie wogen alle historischen Beispiele gegeneinander ab und versuchten eine Regierung auszuarbeiten, die Fallstricke und Probleme vermied, die vorher Nationen und Reiche zu Fall gebracht hatten. Genauer gesagt erkannten sie wegen ihrer Erziehung mit der Bibel, dass der wirkliche Feind einer guten Regierungsform und eines dauerhaften Überlebens der Nation die menschliche Natur selbst ist. Daher versuchten sie vor allem, dieses Übel einzuschränken. Sie schufen eine Regierung mit sehr beschränkten Befugnissen – eine, die den Menschen ein unerreichtes Maß an Freiheit und Verantwortung bieten würde. Sie erdachten ein System, das sich die Stärke einer Monarchie zu Nutzen machte (in dem Präsidenten), Elemente der Oligarchie enthielt (bei dem die staatliche und nationale Legislative aus gewählten Repräsentanten bestand) und auch begrenzte Elemente der Demokratie.

Die amerikanischen Gründer waren bei der Einbindung demokratischer Elemente vorsichtig. Nur bestimmte Anführer wurden in gewissen Abständen durch Wahlen bestimmt. Extreme Tendenzen der Massen wurden durch ein Wahlkollegium herausgefiltert. Die Wahl beschränkte sich auf Leute, die für verantwortungsvoll gehalten wurden und in der Lage waren, diese Macht rechtschaffen auszuüben. Immerhin war es nach historischen Maßstäben eine bemerkenswert universelle Demokratie. Diese Form der Regierung hat eine beispiellose Freiheit gewährleistet und eine gewaltige Produktivität und Kreativität ausgelöst. Das Gründerprinzip der Freiheit wurde auch auf den Handel und auf den freien Markt übertragen und hat dazu beigetragen, mehr Leute aus der Armut zu befreien als jede andere Macht in der Geschichte. Dieses demokratische Experiment hat sich als besonders langlebig und erfolgreich erwiesen.

Und doch, so erfinderisch die Gründerväter sich dabei anstellten, die menschliche Natur im Zaum zu halten, hat sich die menschliche Natur doch als noch erfinderischer erwiesen. Die Gewaltenteilung, die Prüfungen und das Gleichgewicht, das sie etablierten, um die Probleme zu begrenzen, die ein schlechter König verursachen würde – auch wenn sie Amerika trotz schlechter Anführer bemerkenswert widerstandsfähig gestalteten – werden doch immer mehr als Waffen für rein politische Zwecke genutzt. Gerade jetzt wird ein schockierendes Maß an etablierter Korruption innerhalb der Regierungsbehörden sichtbar und die Regierung befindet sich im totalen Krieg gegen sich selbst.

Abgesehen davon ist die Demokratie letztendlich denselben Gefahren ausgesetzt wie die Monarchie: Ein unfähiger Herrscher kann den Leuten das Leben unerträglich machen. In einer Demokratie ist der Herrscher das Volk. Je niederträchtiger das Volk ist, umso schneller geht die Stabilität der Regierung und der Gesellschaft verloren. Und je demokratischer eine Regierung ist, umso unbeständiger ist sie.

Wie Herodot sagte: „Der Pöbel besitzt keine Kenntnisse.“ Winston Churchill gab zu, „das beste Argument gegen die Demokratie sei ein fünf Minuten langes Gespräch mit einem Durchschnittswähler.“ Die Leute können sehr töricht sein. Sie können für Politiker stimmen, die Gewinne auf Kosten der nationalen Güter versprechen. Abgesehen von der Anhäufung von gewaltigen Schulden kann das auch bedeuten, Ausgaben in Bereichen außer Acht zu lassen, die keine unmittelbaren Erträge bringen, wie zum Beispiel für die Verteidigung. Durch diese Schwäche wurden die Demokratien im zweiten Weltkrieg beinahe ausgelöscht. Die Diktaturen Hitlers und Stalins griffen die benachbarten Demokratien ohne Vorwarnung an. Zu viele Leute waren nicht richtig auf einen Krieg vorbereitet und selbst diejenigen, die gut bewaffnet waren, hatten nicht den Mut, diese Waffen auch einzusetzen. Nachdem Großbritannien und Frankreich 1939 Deutschland den Krieg erklärt hatten, warteten sie sanftmütig darauf, dass der Nazi-Moloch über sie herfiel.

Der Genuss großer Freiheit bietet der menschlichen Natur mehr Raum, sich übermäßig auszudehnen. Viel zu häufig verfallen die Menschen in üble Exzesse. Amerikas Gründer wussten, dass die Erhaltung der Freiheit von der Religion und der Moral der Leute abhing. Die heutigen Amerikaner haben diese Grundpfeiler der Gesellschaft größtenteils demontiert. Wir feiern allgemein Perversionen und Sünden, die frühere Generationen sich kaum vorstellen konnten.

Die Demokratie mag ja tatsächlich, wie Churchill sagte, „die schlechteste aller Regierungsformen sein, außer all den anderen Regierungsformen, die von Zeit zu Zeit ausprobiert wurden.“ Sie ist vermutlich der Gipfel der menschlichen Errungenschaften bei den Regierungen und sie ist ein Wrack! Kaum jemand sieht heute in dem politischen Durcheinander in Washington noch ein System, das nachahmenswert ist. Viele Länder opfern ihre Freiheit zugunsten eines einzelnen starken Anführers – eines Königs des 21. Jahrhunderts. Sogar immer mehr Amerikaner lassen sich von dem Sozialismus und Populismus nach europäischem Muster verführen und wollen die Verfassung ändern oder gar ganz abschaffen. Besonders die demokratischen Präsidentschaftskandidaten fordern eine der ungeheuerlichsten Machtergreifungen die man sich für eine Regierung nur vorstellen kann.

6000 Jahre lang hat der Mensch, was die Regierung betrifft, diese Lektionen aufgezeichnet – meist durch Leiden und Unterdrückung – und hat gezeigt, was wirklich nicht funktioniert.

Die Lösung des Rätsels

Vor einigen Jahren schrieb der Chefredakteur der Posaune Gerald Flurry eine Broschüre mit dem Titel Gottes Familienregierung. Diese Broschüre beginnt so: „In der gesamten Menschheitsgeschichte konnten wir nicht eine Regierung finden, die den Menschen wirklich gedient hätte. Die ganze Welt befindet sich in einer Krise und das größte Problem sind die Regierungen.“

Diese Lektion sticht ins Auge – durch die Geschichte und durch die heutigen Zustände in allen Ländern, wo Millionen Menschen eine Änderung der Regierung fordern. Doch wie wenige Leute erkennen die wirkliche Ursache und die tatsächliche Lösung! Der Mensch ist blind. Ganz gleich, wie furchtbar die Zustände noch werden, er wird sich Gott nicht zuwenden.

Aber die Bibel sagt klar und deutlich, dass diese Ära, die mit Adams Entscheidung begann, nur 6000 Jahre dauern wird. Gott sagte in der Tat zu Adam: „Hat nun die Welt eurer Nachkommen die Erfahrung von 6000 Jahren des menschlichen Leidens, der Angst, Frustration, Niederlage und des Todes gesammelt“, schrieb Herr Armstrong, „... dann werde ich eingreifen. Mit übernatürlicher göttlicher Macht werde ich die Weltherrschaft übernehmen.“

Dies ist die wirkliche Lösung – die einzige Lösung des Problems der Regierung. Gott selbst wird eingreifen und die Regierung der Welt übernehmen!

Im ersten Jahrhundert, wenige Monate nachdem Jesus gekreuzigt wurde, sagte der Apostel Paulus vor einer Menschenmenge, die sich vor dem Tempel in Jerusalem versammelt hatte: „So tut nun Buße und bekehrt euch, dass eure Sünden getilgt werden, damit die Zeit der Erquickung komme von dem Angesicht des Herrn und er den sende, der euch zuvor zum Christus bestimmt ist: Jesus. Ihn muss der Himmel aufnehmen bis zu der Zeit, in der alles wiedergebracht wird, wovon Gott geredet hat durch den Mund seiner heiligen Propheten von Anbeginn“ (Apostelgeschichte 3, 19-21).

Von Anbeginn der Welt haben alle Propheten davon gesprochen. „Gottes Propheten haben von Anfang an gewusst, dass irgendetwas auf dieser Erde gefährlich und grundlegend verkehrt war“, schrieb Herr Flurry. „Die meiste Zeit während der ganzen aufgezeichneten Geschichte haben diese Propheten die Welt gewarnt, sie laufe in die falsche Richtung. Aber wenn wir nur weit genug zurückgehen, sehen wir, dass die Erde voller Freude, Frieden und Überfluss war. Und dann passierte das Unglück! Wir müssen ‚die Wiederherstellung aller Dinge‘ empfangen, um die Probleme der Menschheit zu lösen. ... Diese Welt steht auf dem Kopf und muss wieder richtig gestellt werden. Was ist dazu nötig? Ein fundamentaler Wechsel der Regierung!“ (ebd.).

Der König der Könige

Offenbarung 11, 15 enthält diese außerordentliche Prophezeiung: „Und der siebente Engel blies seine Posaune; und es erhoben sich große Stimmen im Himmel, die sprachen: Es sind die Reiche der Welt unseres Herrn und seines Christus geworden, und Er wird regieren von Ewigkeit zu Ewigkeit.“

Wenn Jesus Christus zurückkehrt, werden die Regierungen dieser Welt durch die Regierung Gottes ersetzt! Die kommunistische Partei Chinas mit ihrem obersten Führer Xi Jinping, das religiös-islamische Regime des Ajatollahs Ali Khamenei im Iran, die Regierungen von Kim Jong-un in Nordkorea, von Recep Tayyip Erdoğan in der Türkei, von Nicolás Maduro in Venezuela, von Wladimir Putin in Russland, von Bashar Assad in Syrien, der Menschen in Großbritannien und in den Vereinigten Staaten werden alle „die Reiche unseres Herrn und Seines Christus werden“!

„Und die vierundzwanzig Ältesten, die vor Gott auf ihren Thronen saßen, fielen nieder auf ihr Angesicht und beteten Gott an und sprachen: Wir danken dir, Herr, allmächtiger Gott, der du bist und der du warst, dass du an dich genommen hast deine große Macht und herrschest!“ (Verse 16 und 17).

Gott wird den Menschen alle Macht nehmen, die sie sich angeeignet haben und an ihrer Stelle selbst regieren. Er wird uns die wirkliche Lösung des Problems der Regierung zeigen. Er wird dem Machtmissbrauch Einhalt gebieten, die Ungerechtigkeiten richtig stellen und den Menschen zeigen, wie eine gute Regierung aussieht!

Manchmal erleben wir, wie auf dieser Welt ein Diktator seiner Macht enthoben und gedemütigt wird. Es ist ernüchternd, das Schicksal eines Saddam Husseins, eines Muammar Gaddafis und eines Robert Mugabes mitzuerleben. Das wird mit allen Königreichen dieser Welt geschehen – es sei denn, Gott hat noch einen Plan, um diese in Ungnade gefallenen Diktatoren und diskreditierten Anführer zu erreichen.

Wer sollte regieren? Der Grund, weshalb wir auch nach Jahrtausenden eifriger Suche die Antwort auf diese Frage noch nicht gefunden haben, ist, dass nur Gott regieren sollte. Menschen waren nie fähig, über andere Menschen angemessen zu regieren. Das ist der Grund für dieses Rätsel und das ist die Antwort – die einzige Antwort.

Wenn Christus zurückkehrt und Satan ausgetrieben ist, wenn die Augen geöffnet sind, werden die Menschen anfangen, die wichtigsten Lektionen dieser letzten 6000 Jahre zu lernen. Jeremia prophezeite für diese Zeit: „Herr, du bist meine Stärke und Kraft und meine Zuflucht in der Not! Die Heiden werden zu dir kommen von den Enden der Erde und sagen: Nur Lüge haben unsere Väter gehabt, nichtige Götter, die nicht helfen können“ (Jeremia 16, 19). Die Menschen überall auf der Welt werden erkennen, dass sie Lügen gelehrt wurden. Sie haben Menschen geglaubt und ihr Vertrauen auf Systeme und Scharlatane gesetzt. Sie werden zu einem Wechsel bereit sein. Sie werden vollkommen verstehen, wie sehr wir die Regierung Gottes brauchen.

„Wie kann ein Mensch sich Götter machen? Das sind doch keine Götter! Darum siehe, diesmal will ich sie lehren und meine Kraft und Gewalt ihnen kundtun, dass sie erfahren sollen: Ich heiße der Herr“ (Verse 20 und 21). Die Menschen werden am Ende den wahren Gott kennenlernen! Er wird sich zeigen und sie unter Seine Herrschaft bringen.

Sprichworte 29, 2 stellt fest: „Wenn der Gerechten viel sind, freut sich das Volk; wenn aber der Gottlose herrscht, seufzt das Volk.“ Wenn der gerechte König der Könige herrscht, wird Er viele Seufzer in Jubel verwandeln! Die menschliche Natur wird ausgemerzt werden. Fragen der Nachfolge werden irrelevant werden. Gott wird mit vollkommener Liebe, Urteilsvermögen und Gerechtigkeit regieren – für immer! Diese ganze Welt unter Gottes Regierung wird eine wunderschöne Revolution sein. Gott hat wirklich den Bauplan für Utopia. Und diese Zeit ist schon fast da – der Übergang von den gescheiterten Regierungen der Menschen zu der vollkommenen Regierung Gottes!

De Moa