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Noah Silliman/Unsplash

Das Geheimnis des Reiches Gottes (Dritter Teil)

Geheimnis der Zeitalter - Kapitel Sieben

Fortgesetzt von Das Geheimnis des Reiches Gottes (Zweiter Teil)

Wie das Utopia kommen wird

Nun ins einzelne.

Wir wollen uns genau vor Augen führen, wie die utopische Welt von morgen zustande kommen wird. Denn dieser wunderbare Weltstaat wird nicht mit einem Schlage geschaffen werden.

Jeder wichtige Schritt dieser bald kommenden Ereignisse enthüllt sich vor unseren Augen in der biblischen Prophezeiung.

Derselbe Jesus Christus, der vor mehr als 1900 Jahren die Hügel und Täler des Heiligen Landes durchwanderte und durch die Straßen Jerusalems ging, wird wiederkommen. Er selbst hat das angekündigt. Nach seiner Kreuzigung erweckte ihn Gott nach drei Tagen und drei Nächten von den Toten (Matthäus 12, 40; Apostelgeschichte 2, 32; 1. Korinther 15, 3-4). Er ist aufgefahren zum Thron Gottes, dem Regierungssitz des Universums (Apostelgeschichte 1, 9-11; Hebräer 1, 3; 8, 1; 10, 12; Offenbarung 3, 21).

Er ist der „Edelmann“ aus dem Gleichnis, der zum Thron Gottes – dem „fernen Land“ – zog, um zum König aller Könige über die Nationen gekrönt zu werden und dann zur Erde zurückzukehren (Lukas 19, 12-27).

Er ist in den Himmel aufgenommen „bis zu der Zeit, in der alles wiedergebracht wird“ (Apostelgeschichte 3, 19-21). Alles wiedergebracht, das heißt der vorige Zustand wiederhergestellt. In diesem Fall: Wiederherstellung der Herrschaftsordnung Gottes auf Erden und damit Wiederherstellung von Weltfrieden und utopischen Zuständen.

Die gegenwärtigen Weltkrisen sollen sich laut biblischer Vorhersage so zuspitzen, dass, griffe Gott nicht ein, kein Mensch am Leben bliebe (Matthäus 24, 22). Auf dem Höhepunkt, wenn die unmittelbare Ausrottung allen Lebens auf Erden droht, wird Jesus Christus zurückkehren. Und zwar diesmal als Gott, in aller Macht und Herrlichkeit des kosmischen Herrschers und Schöpfers (Matthäus 24, 30; 25, 31). Er kommt als „König aller Könige und Herr aller Herren“ (Offenbarung 19, 16), um eine Weltregierung zu errichten und alle Nationen zu „regieren mit eisernem Stabe“ (Offenbarung 19, 15; 12, 5). Warum lassen die Kirchen, die sich christlich nennen, diese Bibeltexte über Christi Kommen und seine Weltherrscherfunktion aus? Jesu ganzes Evangelium dreht sich um das Reich Gottes, das er dann auf Erden errichten wird. Die Millionen Kirchenmitglieder haben diese Texte und das wahre Evangelium Christi nie gehört.

Überlegen Sie: Der verherrlichte Christus kommt – in aller Pracht, in aller übernatürlichen Macht und Herrlichkeit des Allmächtigen – er kommt, um die Menschheit zu retten – um eskalierende Kriege, atomare Massenvernichtung, menschliche Qual und Not zu beenden – er kommt, um der Menschheit Frieden, überreiche Fülle, Glück und Freude zu bringen. Aber wird man ihn willkommen heißen?

Namhafte Wissenschaftler sagen heute, die einzige Überlebenshoffnung auf Erden bestehe in einer mit allen Kompetenzen – auch allen militärischen Kompetenzen – ausgestatteten Weitregierung. Aber sie sagen auch, dass der Mensch eine solche Regierung nicht schaffen kann. Christus kommt, um sie zu schaffen.

Aber: Wird er willkommen sein?

Ein führendes amerikanisches Nachrichtenmagazin gab folgende überraschende Einschätzung der einzigen Hoffnung des Menschen: Der einstige Optimismus der Amerikaner hinsichtlich einer geordneten und stabilen Welt schwinde dahin. Dollarausgaben in Billionenhöhe hätten es nicht vermocht, Stabilität zu schaffen. Im Gegenteil, die Verhältnisse hätten sich verschlimmert. Unter den Verantwortungsträgern – so wurde angedeutet – verbreite sich die Meinung, die Spannungen und Weltprobleme wurzelten bereits zu tief, um noch gelöst werden zu können, „außer durch eine starke Hand von irgendwoher“.

„Eine starke Hand von irgendwoher.“ Gott der Allmächtige wird eine sehr starke Hand von „irgendwoher“ ausstrecken, um die Menschheit zu retten!

Christus unwillkommen?

Aber wird die Menschheit nun vor Freude jauchzen, wird sie ihn enthusiastisch begrüßen? Werden es wenigstens die Kirchen der traditionellen Christenheit tun?

Nein, leider nicht! Von Dienern Satans verführt (2. Korinther 11, 13-15), wird die Welt in Christus den Antichrist sehen. Die Kirchen und die Nationen werden zornig sein über Christi Kommen (Offenbarung 11, 15 und 11, 18), und die militärischen Streitkräfte werden sich ihm sogar entgegenstellen und ihn zu vernichten suchen (Offenbarung 17, 14)!

Die Welt wird mitten in der Entscheidungsschlacht des dritten Weltkrieges stehen, einer Schlacht, die bei Jerusalem stattfinden wird (Sacharja 14, 1-2), und dann wird Christus wiederkehren. Mit übernatürlicher Macht wird er „kämpfen gegen diese Heiden“ (Vers 3). Er wird sie vernichtend schlagen (Offenbarung 17, 14)! „Und seine Füße werden stehen zu der Zeit auf dem Ölberg, der vor Jerusalem liegt nach Osten hin“ (Sacharja 14, 4).

Wie alle Nationen unterworfen werden

Wenn der verklärte allmächtige Christus zur Erde wiederkehrt, werden die Nationen zunächst zornig sein. Die bei Jerusalem versammelten Streitkräfte werden versuchen, gegen ihn zu kämpfen. Ich sagte „versuchen“. Denn weitaus mächtigere Armeen bringt Christus aus dem Himmel mit – all die heiligen Engel (Offenbarung 19, 14, klar benannt in Matthäus 25, 31).

Interessiert Sie eine Beschreibung dieser Schlacht – interessiert Sie, was diesen menschlichen Armeen zustoßen wird?

In Offenbarung 17 wird in Vers 14 von den Heeren der jetzt entstehenden Vereinigten Staaten von Europa – des auferstandenen Römischen Reiches – gesprochen: „Die werden gegen das Lamm [Christus] kämpfen und das Lamm wird sie überwinden, denn es ist der Herr aller Herren und der König aller Könige …“

Aber wie wird er sie überwinden? Das steht im 14. Kapitel von Sacharja:

„Und dies wird die Plage sein, mit der der Herr alle Völker schlagen wird, die gegen Jerusalem in den Kampf gezogen sind: ihr Fleisch wird verwesen, während sie noch auf ihren Füßen stehen, und ihre Augen werden in ihren Höhlen verwesen und ihre Zungen im Mund“ (Sacharja 14, 12).

Dies Verwesen des Fleisches auf ihren Knochen wird erfolgen, während sie noch auf den Füßen stehen.

Welch göttliche Vergeltung an den Heeren, die gegen Christus zu Felde ziehen. Welch ein Beweis für die göttliche Macht, mit welcher der verklärte Christus alle Nationen regieren wird. Rebellion gegen Gottes Gesetz und Gottes Herrschaft muss und wird rasch niedergeschlagen werden.

Können Sie sich vorstellen, dass alles Unglück, alles Ubel, das über die Menschen gekommen ist, davon herrührt, dass man Gottes Gesetz übertreten hat?

Wenn niemand einen anderen Gott neben dem wahren Gott hätte; wenn alle Kinder dazu erzogen würden, die Eltern zu ehren, zu achten und ihnen zu gehorchen, und wenn alle Eltern ihre Kinder nach Gottes Prinzipien erzögen; wenn niemand Mordgedanken in sein Herz ließe und es folglich keine Kriege und kein Töten gäbe; wenn alle Ehen glücklich gehalten würden und es vor und nach der Eheschließung keinen Verstoß gegen das Keuschheitsgebot gäbe; wenn allen so sehr am Wohl des Mitmenschen gelegen wäre, dass niemand sich des Diebstahls schuldig machte, so dass wir alle Türschlösser, Safes usw. wegwerfen könnten; wenn jedermann die Wahrheit sagte – jedermann nur Gutes und Aufrichtiges redete; wenn niemand begehrte, was ihm nicht rechtmäßig zusteht, und jedermann so viel Nächstenliebe besäße, dass er daran glaubte, dass Geben seliger ist als Nehmen – welch glückliche Welt wäre das!

In einer solchen Welt, in der jedermann Gott von ganzem Herzen, von ganzer Seele, von allen Kräften und von ganzem Gemüt liebte und anbetete und den Nächsten liebte wie sich selbst, gäbe es keine Ehescheidungen mehr, keine Familienzerrüttung, keine Jugendkriminalität, kein Verbrechen, keine Gefängnisse und Besserungsanstalten, keine Polizei außer friedlichen Ordnungs- und Aufsichtskräften, keine Kriege, keine militärischen Einrichtungen.

Neben dem geistlichen Gesetz hat Gott auch physische Gesetze in Kraft gesetzt, die in unserem Körper und in unserem Verstand wirksam sind. Es gäbe keine Krankheit, keine Gebrechen, keinen Schmerz, kein Leiden mehr. Es gäbe statt dessen blühende Gesundheit, dynamisches Lebensinteresse, Begeisterung für konstruktives Tun, das Glück und Freude bringt. Es gäbe Sauberkeit, lebhafte Aktivität, echten Fortschritt, keine Elendsviertel, keine zurückgebliebenen Völker und Weltgebiete.

Wird fortgesetzt...

De Moa