GETTY IMAGES, JULIA HENDERSON/DIE POSAUNE
Dänemark bereit zum Kampf gegen die USA.
Ein neuer Bericht zeigt, dass Dänemark bereits im Januar, als Donald Trump drohte, Grönland gewaltsam zu annektieren, um die nationale Sicherheit der USA zu schützen, Vorbereitungen getroffen hat, um das Gebiet zu verteidigen. Der gestrige Bericht des dänischen Rundfunksenders DR beruft sich auf Quellen innerhalb der dänischen Regierung sowie auf Behörden und Geheimdienste in Dänemark, Frankreich und Deutschland.
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Mitte Januar landeten dänische, französische, deutsche, norwegische und schwedische Militärangehörige in Grönland. Am 16. Januar traf ein deutsches Erkundungsteam ein, offiziell, um die Bedingungen für künftige NATO-Übungen zu beurteilen, aber offensichtlich auch, um den USA eine Abfuhr zu erteilen.
DR berichtet nun, dass die dänischen Soldaten auch Sprengstoff transportiert haben, um möglicherweise die Infrastruktur zu zerstören und eine US-Invasion zu erschweren. Berichten zufolge haben sie auch Blutbanken mitgebracht, um im Falle eines Konflikts Verwundete zu behandeln.
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Laut DR war das Hauptziel, die USA abzuschrecken, indem man so viele verschiedene Flaggen wie möglich in einer Militäroperation in Grönland vereinte.
„Wir waren seit April 1940 nicht mehr in einer solchen Situation“, sagte eine dänische Verteidigungsquelle und bezog sich dabei auf die Besetzung Dänemarks durch die Nazis während des Zweiten Weltkriegs. Viele Europäer bezeichnen Donald Trump heute als einen neuen Adolf Hitler und Europa als den neuen Verteidiger der freien Welt.
„Mit der Grönland-Krise hat Europa ein für alle Mal erkannt, dass wir in der Lage sein müssen, für unsere eigene Sicherheit zu sorgen“, sagte ein ungenannter französischer Spitzenbeamter gegenüber DR.
Präsident Trump hatte zunächst gedroht, Zölle gegen die betroffenen Länder zu verhängen. Diese drohten ihrerseits mit wirtschaftlichen Vergeltungsmaßnahmen, was der Grund für den Rückzieher des Präsidenten gewesen zu sein scheint.
Wie in „Atlantischer Riss“ erläutert, haben die Posaune und ihre Vorgängerin, die Klar&Wahr, seit langem einen Bruch zwischen den USA und Europa erwartet. Die Klar&Wahr vom März 1974 schrieb:
Die europäische Feindseligkeit gegenüber den Vereinigten Staaten und ihrer Politik ist nun offenkundig. Die nächsten Jahre werden noch mehr Missverständnisse, Interessenkonflikte und manchmal sogar offene Feindseligkeit zwischen den Vereinigten Staaten und Europa hervorbringen. Europa – einschließlich Westdeutschland – wird seine eigenen vereinten Streitkräfte aufbauen müssen, einschließlich Atomwaffen. Sowohl religiöse als auch politische Kräfte werden in Zukunft eine wichtige Rolle spielen.
Mehr über die zukünftigen Beziehungen zwischen den Vereinigten Staaten und Europa erfahren Sie in Das Heilige Römische Reich in der Prophezeiung