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JOSH EDELSON/AFP VIA GETTY IMAGES

Coronavirus: Wie sollten Sie darauf reagieren?

Die Welt gerät in Panik und ihre Reaktion auf das Virus ist, dass sie alles dichtmacht. Manche Leute fragen sich, ob Gott wohl böse auf die Menschheit ist? Die Antwort auf diese Frage sollte Ihre Reaktion darauf bestimmen.

Das Coronavirus bringt die Welt zum völligen Stillstand. Ganze Länder schließen ihre Grenzen, machen alles dicht und verbieten öffentliche Versammlungen. Sportveranstaltungen, Sehenswürdigkeiten und größere Ereignisse werden abgeblasen. Eine riesige Zahl von Menschen sieht sich gezwungen, zu Hause zu bleiben. In den Städten ist es geradezu unheimlich ruhig. Es wird hemmungslos gehamstert. Die Supermärkte sind leergekauft. Kunden geraten in Panik. Firmen und Unternehmen gehen Bankrott und die Wirtschaft – sowohl die Volkswirtschaften wie auch die Weltwirtschaft – sind im Begriff, sich zu ruinieren.

Warum geschieht das? Ist Gott böse auf die Menschen? Erfüllt das die Prophetie der Bibel? Was können wir aus diesem außergewöhnlichen Ereignis lernen?

Hunderttausende haben sich infiziert und tausende sind gestorben. Die Zahl der Todesopfer ist verglichen mit vielen anderen Todesursachen relativ niedrig, aber es wird befürchtet, dass das Coronavirus noch viel mehr Menschen töten könnte und diese Angst verändert das Leben von Milliarden Menschen!

Wenn wir so einen Zusammenbruch und so eine Prüfung erleben, müssen wir daraus lernen, was wir nur lernen können. Wir sollen nicht nur durch die Schwierigkeiten stolpern und hoffen, dass alles so schnell wie möglich endet, sodas wir wieder genau wie zuvor zu unserem alten Leben zurückkehren können.

Sie müssen wissen, was die Bibel dazu sagt. Sie müssen wissen, wie ein Christ darauf reagieren sollte. Sie müssen wissen, was Ihre Reaktion darauf sein sollte – physisch und geistig – weil es zu noch weit ernsteren Krisen kommen könnte.

Gebete und Panik

Der Präsident der Vereinigten Staaten Donald Trump erklärte Sonntag, den 15. März zum „nationalen Tag des Gebets für alle Amerikaner, die von der Pandemie des Coronavirus in Mitleidenschaft gezogen werden und für unsere nationalen Anstrengungen, darauf zu reagieren“. In einer Verlautbarung des Weißen Hauses stellte der Präsident fest, dass wir, obwohl so viele Kirchen geschlossen worden seien, „in dieser Zeit nicht aufhören dürften, Gott um mehr Weisheit, Trost und Kraft zu bitten und besonders für diejenigen beten müssen, die Schaden erlitten haben oder die ihre Liebsten verloren haben“. Er bat die Leute darum, „zu Gott zu beten, damit Er Seine heilende Hand auf die Menschen unseres Landes legen möge“ und „um Gesundheit und Wohlbefinden für ihre amerikanischen Mitbürger zu bitten und daran zu denken, dass kein Problem so ernst ist, dass Gott es nicht lösen könnte. ... Mit Gottes Hilfe werden wir diese Bedrohung überwinden.“

Das war eine recht zahme Proklamation. Sie sagte nichts darüber aus, warum Gott diese Pandemie vielleicht zugelassen hat. Sie vermied es darüber zu sprechen, dass wir uns vor Gott demütigen müssten, um Seine Gnade wieder zu erlangen. Sie sagte nichts von Reue oder uns von der Sünde abzuwenden. Sie empfahl nur Gott um Trost, Stärke, Schutz, Gesundheit und Heilung zu bitten.

Trotzdem reagierten viele Leute instinktiv. Sie machten sich über die Gebete lustig und bezeichneten sie als „unwissenschaftlich“. Eine Frau schrieb auf Twitter: „Nur durch Wunschdenken verfügen die Kranken nicht über mehr Tests und Pflege. Wunschdenken gibt den Menschen nicht zu essen und bezahlt auch nicht ihre Rechnungen. Es hält uns nicht warm und schützt uns nicht vor der Krankheit.“ Die Abgeordnete Rashida Tlaib verfasste eine vulgäre Antwort, in der sie sich über das nationale Gebet lustig machte.

Andere forderten eine Trennung von Kirche und Staat, so als würde der Aufruf zum freiwilligen Gebet uns in irgendeiner Weise eine Staatsreligion aufzwingen. Eine Frau twitterte: „Das geht gegen alles, wofür die Gründerväter einstanden.“ Offenbar ist sie sich nicht bewusst, dass die Gründer Amerikas tief religiös waren und ihren Gott und Schöpfer in der Unabhängigkeitserklärung priesen und Ihm dankten. Unter ihnen waren Männer wie John Adams, der sagte: „Unsere Verfassung wurde nur für moralische und religiöse Menschen gemacht. Für eine andere Art Regierung ist sie völlig ungeeignet.“

In den allgemeinen nationalen Nachrichten ist von Gott überhaupt nicht die Rede. Stattdessen reden alle Ärzte, Wissenschaftler, Prominente und Experten nur über Maßnahmen zur Eindämmung und sie entwerfen Worst-Case Szenarien. Wir hören, wie die Experten darüber spekulieren, dass möglicherweise etwa zwei Drittel der Weltbevölkerung erkranken und viele Millionen Menschen daran sterben könnten.

Das erzeugt viel Hysterie. Die meisten Börseneklats kamen nicht von Problemen, die bereits eingetreten sind, sondern von der Angst vor Problemen, die noch eintreten könnten. Die Knappheit von Lebensmitteln und anderer Waren kommt nicht von Problemen bei der Versorgung, Herstellung oder Verteilung, sondern von der Angst, von der Panik und von den Hamsterkäufen. Es gibt noch genug Lebensmittel, Toilettenpapier und andere lebenswichtige Güter, aber die Leute reißen hektisch alles an sich, was sie nur können, nur um sich selbst zu versorgen. Sie denken dabei einzig und allein an sich selbst.

Das bringt so manche hässlichen Tatsachen über uns ans Licht – Tatsachen, die sicher in der nächsten Zeit extrem bedeutend sein werden. Wir bekommen einen ersten Eindruck davon, wie die Leute in einer Krise reagieren – und die Prophezeiungen der Bibel sagen noch weit mehr und noch viel schlimmere Krisen voraus.

Wir bekommen sozusagen eine Vorschau davon, wie die Menschen auf Krisen reagieren – und die Bibel prophezeit noch weit mehr und noch viel schlimmere Krisen.

Was würde passieren, wenn eine noch tödlichere Krankheit, eine Umweltkatastrophe oder eine Finanzkrise die Versorgungskette tatsächlich unterbricht? Was wäre, wenn Erdbeben oder andere Naturkatastrophen die Infrastruktur zerstören, die Lebensmittelproduktion zum Erliegen bringen oder eine langfristige wirtschaftliche Flaute eintritt? Oder wenn die Währungen ihren Wert verlieren, die Energieversorgung zusammenbricht oder Terroristen wieder ein Attentat verüben – vielleicht mit Atomwaffen, mit biologischen oder chemischen Waffen und gleichzeitig in mehreren Städten? Solche Bedrohungen sind durchaus real.

Sehen Sie sich doch an, wie die Leute sich in dieser verhältnismäßig harmlosen Krise verhalten. Die Welt hat noch nie auf eine Pandemie so reagiert wie sie es gerade tut. Auch wenn sich nicht das allerschlimmste Szenario einstellt, so zeigt sich doch, wie schnell ein unerwartetes Desaster aus dem Nichts entstehen und die weltpolitische Lage vollständig verändern kann.

Belehrung

In der jetzigen Zeit brauchen wir nationale Gebetstage. Wir müssen uns aufrichtig an Gott wenden und nicht nur um Trost, Kraft, Schutz, Gesundheit und Heilung bitten, sondern auch um Führung und, ja, um Belehrung. Wir müssen das von Seinem Standpunkt aus betrachten. Wir müssen verstehen, wie Er daran beteiligt ist und was Er versucht, uns zu lehren.

Allerdings ist die Vorstellung, dass Gott etwas mit so einer Seuche zu tun haben könnte, den Leuten vollkommen fremd.

„Für Christen ist dieses schreckliches Virus nicht eine Bestrafung, sondern eine Prüfung unseres Glaubens und unserer Nächstenliebe“, schrieb der Telegraph am 16. März. Dieser Autor stellt die Vorstellung der göttlichen Bestrafung als lächerlich dar und erklärt, dass das „erleuchtete, logische Denken“ inzwischen die „mittelalterliche“ Denkweise abgelöst hat. „Sehr wenige christliche religiöse Anführer haben den Sünden (auch wenn es viele davon gibt) die Schuld am Coronavirus gegeben und einige Priester waren sogar so schlau, uns zu raten, nicht in die Kirche zu gehen, damit wir die anderen Gemeindemitglieder nicht anstecken, wobei man sich doch fragen muss, was der Glaube noch zu bieten hat, wenn die Natur verrücktspielt.“ Dieser Autor rät zu folgender Lösung: Die Christen sollen doch die anderen pflegen.

Christliche Nächstenliebe den Bedürftigen gegenüber ist zweifellos lobenswert – aber können wir die Vorstellung, diese Krise könnte ja auch ein Fluch Gottes sein, so einfach ausschließen?

Denken Sie einen Augenblick darüber nach. Nehmen wir mal an, Gott will uns wirklich belehren. Angenommen, Er hasst die Sünde tatsächlich und Er hasst es, dass sie uns schadet. Angenommen Er will, dass wir einsehen, wie selbstsüchtig, habgierig und materialistisch wir sind – wie überfüttert von Sport und Unterhaltung. Nehmen wir einmal an, Er will, dass wir uns ändern, uns von den Sünden abwenden, uns Ihm zuwenden und uns in unserem Leben bessern.

Was wäre, wenn Er uns davor warnen will, dass noch härtere Prüfungen auf uns zukommen werden und Er uns einen Vorgeschmack davon gibt – eine Prise Realität – damit wir uns prüfen und anfangen, uns so zu sehen, wie wir wirklich sind?

Angenommen, Gott will uns zeigen, dass die modernen Annehmlichkeiten und unser Luxus unser Leben beherrschen und uns von dem Geistigen entfernen. Nehmen wir an, Er will uns helfen einzusehen, dass wir uns selbst viel zu viel zutrauen und damit wir erkennen, wie zerbrechlich die von uns aufgebaute Zivilisation und wie dürftig unsere Sozialstruktur tatsächlich sind.

Nehmen wir einmal an, Gott will, dass wir einen guten Eindruck von unserer selbstsüchtigen menschlichen Natur bekommen und dass Er uns helfen will einzusehen, dass wir nicht so gutherzig sind wie wir glauben. Die meisten von uns kommen wunderbar zurecht, solange es uns materiell gut geht – aber wenn wir Not und Entbehrung erleiden, kommt unser wahrer Charakter zum Vorschein. Vielleicht will Gott uns ja zeigen, wie wenig Not es braucht, um unsere hässlichen Neigungen wie Selbstsucht, Stammesdenken und Parteigeist zu entlarven?

Vielleicht will Er uns ja auch vor härteren Prüfungen warnen, die auf uns zukommen und uns einen Vorgeschmack davon geben – ein wenig harte Realität, damit wir uns prüfen und anfangen, uns so zu sehen, wie wir wirklich sind? Was wäre, wenn Gott will, dass wir aufhören, unsere Sportveranstaltungen zu feiern und unsere Sucht nach Unterhaltung aufgeben? Vielleicht will Er, dass wir bei all diesen Kinofilmen die Pause-Taste drücken, damit wir mal einen Augenblick herunterkommen, zu Hause bei der Familie bleiben und unsere Lebensweise neu überdenken? Was wenn Er Seine Kinder tatsächlich für ihre Sünden berichtigen und bestrafen will und sie dazu bringen will zu bereuen?

Wäre es nicht vielleicht möglich, dass Er diese Seuche dazu benutzt, das zu tun?

Die Bibel

Gott lässt die Antworten auf diese Fragen in Seiner Offenbarung für die Menschen noch klarer erkennen – in der Bibel.

Gottes Wort sagt uns, warum solche Ereignisse passieren. Es erklärt ausführlich, warum Gott solche Prüfungen zulässt – manchmal in großem Maßstab – um ganz bestimmte Ziele zu erreichen. Es sagt uns auch, was Gott von uns erwartet, was Gottes Ansprüche sind und wie wir erkennen, dass wir vom Weg abkommen. Es erklärt, wie wir das Böse in unseren eigenen Herzen erkennen und wie wir es bekämpfen können.

Die Bibel ist auch voller Beispiele, wie Gott die Menschen durch Prüfungen belehrt. Es gibt viele biblische Beispiele dafür und auch viele Prophezeiungen, wie Gott die Leute besonders mit Prüfungen belehrt, die mit der Gesundheit und mit Krankheiten zu tun haben.

Die Bibel ist also eine wertvolle Quelle, um uns durch so ein Ereignis zu führen. Sie kann uns sagen, was zu erwarten ist und wie wir diese unruhigen Gewässer unbeschadet befahren können.

Wir wollen zunächst einmal sehen, warum Gott zulässt, dass die Menschheit so ein Martyrium durchmacht.

Gott hat ein wunderbares Ziel für den Menschen. Aber dieses Ziel erfordert, dass wir uns frei entscheiden. Gott wird uns nicht zwingen, Seinem Weg zu folgen. Gleich zu Beginn des Buches überlässt Er es unseren ersten Eltern Adam und Eva, sich frei zu entscheiden. Gott sagt es ihnen ausdrücklich und lässt sie sich zwischen dem Baum des Lebens und dem des Todes frei entscheiden. Sie wählten den Tod (1. Mose 3).

Gott hat ein wunderbares Ziel für den Menschen. Aber dieses Ziel erfordert unsere freie Entscheidung. Gott will uns nicht zwingen, Seinen Weg zu gehen.

Der Rest dieses Kapitels zeigt, dass Gott genau wegen ihrer Entscheidung gewisse Flüche über sie bringt. Er vertreibt sie aus dem Garten Eden und verwehrt ihnen den Zugang zum Baum des Lebens.

Ihre Entscheidung schneidet die Menschheit von Gott ab – von Seiner Wahrheit, Seinem Wissen und von Seiner Führung. Seitdem hat der Mensch seine Zivilisation von Ihm getrennt aufgebaut und versucht, wie er auf sich selbst gestellt erreichen kann, dass die Dinge funktionieren. Das ist der Grund, weshalb die Welt so voller Elend ist: Weil wir uns Gott abgesehen von einigen wenigen Ausnahmen nicht unterwerfen. Wir leben auf eine Weise, die zu unserer eigenen Vernichtung führt.

Eine Lebensweise, von der Gott tatsächlich prophezeite, dass sie zu unserer eigenen Vernichtung auf diesem Planeten führen würde, wenn Er nicht eingreifen würde! Jesus Christus selbst prophezeite, dass zu der Zeit kurz vor Seinem zweiten Kommen folgendes passieren würde: „ Denn es wird dann eine große Bedrängnis sein, wie sie nicht gewesen ist vom Anfang der Welt bis jetzt und auch nicht wieder sein wird. Und wenn diese Tage nicht verkürzt würden, so würde kein Mensch selig werden... (Matthäus 24, 21-22).

Reue

Gott will in uns das fantastische menschliche Potential wiederherstellen, von dem Adam und Eva sich abwandten. Er will die Herzen aller Menschen auf dieser Welt verwandeln und uns helfen, unseren Irrtum einzusehen, den wir begangen haben, als wir den falschen Weg wählten und Er will die Liebe für Seinen Weg in uns verankern. „Der Herr… will nicht, dass jemand verloren werde, sondern dass jedermann zur Buße finde“ (2. Petrus 3, 9).

Zu bereuen bedeutet uns selbst mit Gottes Gesetz der Liebe zu vergleichen, um zu sehen, wo wir sündigen und Fehler machen, um dann die Richtung zu wechseln und diesem Gesetz zu gehorchen!

Gottes Gesetz befiehlt uns zum Beispiel, Gott mit ganzem Herzen, mit ganzer Seele und mit ganzer Kraft zu lieben (5. Mose 6, 5; Matthäus 22, 37). Zu bereuen, dass man das nicht getan hat, bedeutet, eine Veränderung anzustreben. Gottes Gesetz verbietet uns, irgendetwas höher zu stellen als den wahren Gott (2. Mose 20, 14; Matthäus 5, 27-28). Zu bereuen bedeutet, in unserem Leben nach Bereichen zu suchen, in denen wir andere Interessen, Menschen oder Dinge wichtiger nehmen als Gott. Gottes Gebote sagen, du sollst nicht ehebrechen (2. Mose 20, 14; Matthäus 5, 27-28). Das heißt, wir müssen uns aller Formen von Sex außerhalb der Ehe enthalten, inklusive Ehebruch, Pornografie, Wollust und Perversion (so wie Gott sie definiert, nicht die Gesellschaft).

Gottes Gebote sind perfekt und sie befreien uns (Jakobus 1, 25). Es sind Gebote der Liebe (Römer 13, 10). Gottes Gebote definieren, wie Er denkt, wie Er lebt und wer Er ist. Auf diese Weise lebte auch Jesus Christus. „Denn das ist die Liebe zu Gott, dass wir Seine Gebote halten“ (1. Johannes 5, 3).

Unser eigenes Denken, unsere Logik und unser Handeln sind verhängnisvoll verkehrt. Die instabile Welt, die wir aufgebaut haben, beweist das mehr als genug. Gott will, dass jeder von uns die Realität erkennt: „Ihre Plage spüren, jeder in seinem Herzen (1. Könige 8, 38). Er will, dass wir das Leid vermeiden, das daher rührt, dass wir uns auf uns selbst verlassen und uns mit anderen vergleichen. Er will, dass wir stattdessen nach Seinen Geboten leben, weil das das Beste für jeden von uns ist und auch für die Welt, in der wir leben.

Gott hält eine großartige Zukunft für diejenigen bereit, die gewillt sind zu bereuen.

Dies ist eine enorme Ambition, die Gott hat, denn jedes menschliche Herz ist voller Schwächen und Übel (Jeremia 17, 9). Gott versucht noch gar nicht, die Menschen massenhaft dazu zu bringen zu bereuen – aber Sein meisterhafter Plan schließt letztendlich jeden ein. Gott hat eine großartige Zukunft für diejenigen, die gewillt sind zu bereuen.

Echte Reue überbrückt den Abstand zwischen jedem einzelnen und Gott. Deshalb ist die aufrichtige, tiefe und vollständige Reue der allererste Schritt zu wirklich dauerhafter Glückseligkeit.

Haben Sie jemals vor Gott bereut? Nur sehr, sehr wenige Leute haben das wirklich getan. Aber niemand wird je anfangen, den Weg zur wirklichen Glückseligkeit und Erfüllung zu gehen, solange er das nicht tut. Wir müssen unsere eigene Hilflosigkeit und Unzulänglichkeit ohne Gott erkennen. Das ist die grundlegende Lektion, die jeder von uns lernen kann.

Das fehlte in Präsident Trumps Erklärung zum nationalen Tag des Gebets. Wie in 1. Johannes 3, 22 erklärt wird: „Und was wir erbitten (im Gebet), werden wir von Ihm empfangen, denn wir halten Seine Gebote und tun, was vor Ihm wohlgefällig ist.“ Das Gebet alleine ist nicht genug: Wir müssen auch Ihm gegenüber bereuen und Ihm gehorchen. Seine Ohren hören auf die Gebete der Rechtschaffenen, „aber das Angesicht des Herrn steht wider die, die Böses tun“ (1. Petrus 3, 12). Das ist der Grund, weshalb so viele Gebete nicht erhört werden – weil die Leute sich Gott einfach nicht vollständig unterwerfen. Sie hören nicht auf, gegen Ihn zu rebellieren. (Sie können mehr darüber lernen in unserer kostenlosen Broschüre Reue zu Gott.)

Segnungen und Flüche

Wenn man einmal verstanden hat, dass Gott versucht, uns dazu zu bewegen zu bereuen, dann beginnen viele Prophezeiungen in der Bibel Sinn zu machen.

Bedenken Sie 3. Mose 26 und 5. Mose 28, die als die Kapitel der „Segnungen und Flüche“ bekannt sind. Sie zählen die Segnungen auf, die Gott sogar auf nationaler Ebene denjenigen zukommen lassen wird, die Ihm gehorchen – und auch die Flüche, die über diejenigen kommen werden, die das nicht tun. Diese Kapitel wenden sich besonders an die Israeliten und ihre Nachkommen, die heute die Vereinigten Staaten und Großbritannien einschließen. Aber dieses Prinzip lässt sich auf uns alle anwenden, auf jeden einzelnen von uns.

„Wenn du aber nicht gehorchen wirst der Stimme des Herrn, deines Gottes und wirst nicht halten und tun alle Seine Gebote und Rechte, die ich dir heute gebiete, so werden alle diese Flüche auf dich kommen und dich treffen: Verflucht wirst du sein in der Stadt, verflucht wirst du sein auf dem Acker. ... Der Herr wird unter dich senden Unfrieden, Unruhe und Unglück in allem, was du unternimmst, bis du vertilgt bist und bald untergegangen bist um deines bösen Treibens willen, weil du mich verlassen hast. Der Herr wird dir die Pest anhängen...“ (5. Mose 28, 15-16, 20-21). Das Wort Pest beschreibt verschiedenen Arten von Zerstörung und Tod; es könnte sogar Gewalt bedeuten, die wir uns gegenseitig antun.

Gott wird dann bei der Beschreibung der Krankheit noch genauer: „Der Herr wird dich schlagen mit Auszehrung [chronische, degenerative Krankheiten], Endzündung und hitzigem Fieber [es ist die Rede von ansteckenden Krankheiten wie Grippe – das würde das Coronavirus einschließen], Getreidebrand und Dürre... (Vers 22).

Wenn Gott, der allmächtig ist, Sie verflucht, dann ist das erschreckend! Nur wenige Leute nehmen diese Warnung ernst; das ist jedoch nur eine von vielen Bibelstellen, die zeigen, wie Gott Seine Kinder berichtigt, wenn sie vom Weg abkommen: Er wird eingreifen, wenn er sieht, dass sie sich selbst verletzen.

Im ganzen Kapitel 5. Mose 28 sagt Gott wiederholt, dass diese Flüche den Zweck haben, uns zu Ihm zurück zu bringen! Wenn wir umkehren – und sobald wir umkehren – werden diese Flüche aufhören! Nur weil wir uns weigern zu bereuen, werden sie immer schlimmer werden.

Isolation und Götzenanbetung

Wie viele Leute suchen inmitten dieser gegenwärtigen Krise Gottes Hilfe? Wie viele prüfen sich selbst gemäß Gottes Wort? Wie viele machen sich Sorgen wegen der Sünden unserer Leute, die diese Flüche über uns bringen?

Stattdessen sehen wir, wie die Leute hamstern, sich in den Geschäften um die Waren streiten, panisch verkaufen und Unterhaltung suchen, um sich damit abzulenken.

„Da ein Großteil der Weltbevölkerung sich körperlich von dem Rest der Gesellschaft auf Distanz halten muss, das Reisen beschränkt wird und die Schulen und Arbeitsplätze geschlossen sind, können wir einen enormen Anstieg der vor den Bildschirmen verbrachten Zeit erwarten“, schrieb der Telegraph. „Letzte Woche berichtete die Telecom Italia von einer 70 prozentigen Zunahme der Internetzeit, viel davon war auf Online-Spiele wie Fortnite zurückzuführen... Das kommende Zeitalter der Selbstisolation bedeutet, dass Live-Veranstaltungen, soziale Kontakte und der Unterricht nur noch über Geräte stattfinden. Teile des Lebens, die vorher analog von statten gingen, werden jetzt vorübergehend oder vielleicht sogar dauerhaft nur noch digital ablaufen“ (16. März).

So viele Dinge, die die Gesellschaft liebt, sind in Wirklichkeit Götzen: Sportveranstaltungen, Konzerte, Bars, Annehmlichkeiten und Luxusartikel, Geld und Materialismus, unsere Arbeit und unsere Wertpapierbestände. Nicht dass irgendeins dieser Dinge an sich schon ein Übel wäre – aber viele Leute schätzen diese Dinge höher als Gott. Das ist eine Form der Götzenanbetung. Und nun werden uns diese „Götter“ zwangsweise weggenommen.

Nutzen Sie die Gelegenheit, ihre Aufmerksamkeit den wichtigeren Dingen des Lebens zu widmen, die nur zu oft in mitten des Alltagstrubels der Verpflichtungen und Ablenkungen vernachlässigt werden.

Vielleicht gehören Sie ja auch zu den vielen Menschen, die nicht zur Arbeit gehen können. So steht Ihnen mehr Freizeit zur Verfügung. Nutzen Sie die Gelegenheit, ihre Aufmerksamkeit den wichtigeren Dingen des Lebens zu widmen, die nur zu oft in mitten des Alltagstrubels der Verpflichtungen und Ablenkungen vernachlässigt werden.

Gott will, dass wir unseren falschen Weg einsehen und unsere Herzen Ihm zuwenden! Er will, dass die Menschheit einsieht, wie verkehrt und fehlerhaft die Zivilisation ist, die wir getrennt von Ihm aufgebaut haben. Er kann so eine Krise dazu benutzen, die Leute in diese Richtung zu treiben. Aber wenn die Leute nicht darauf reagieren, was kann ein liebender Gott dann noch tun?

Wenn Sie die Art und Weise, auf die die Leute reagieren, von Gottes Standpunkt aus sehen, werden Sie erkennen, dass diese Probleme sich praktisch mit Sicherheit noch weiter verschärfen werden. Gott will uns zur Reue bringen, damit wir die wunderbare Zukunft möglich machen, die Er für die Menschheit bereithält. Deshalb lässt Er zu, dass diese Welt sogar noch größeres Leid durchmacht.

Warum Pandemien

Die Bibel enthält einige schreckliche Prophezeiungen über Seuchen in der Endzeit. Sogar weltliche Nachrichtenquellen haben einige davon zitiert.

In dieser Prophezeiung in Matthäus 24 sagt Jesus den Zustand voraus, in dem sich die Welt vor Seinem zweiten Kommen befinden wird. Er sagte: „Denn es wird sich ein Volk gegen das andere erheben und ein Königreich gegen das andere, und es werden Hungersnöte sein, [Pest] und Erdbeben hier und dort. Das alles aber ist nur der Anfang der Wehen“ (Verse 6-8).

Die vielleicht lebensnächsten Vorhersagen darüber finden sich in der Offenbarung, in dem Buch der Bibel, das am ausführlichsten über die Endzeit prophezeit. Hier finden wir die bildliche Beschreibung der vier apokalyptischen Reiter. Der Dritte dieser Reiter wird in Offenbarung 6, 8 beschrieben: „Und ich sah, und siehe, ein fahles Pferd. Und der darauf saß, dessen Name war: Der Tod, und die Hölle folgte ihm nach. Und ihnen wurde Macht gegeben über den vierten Teil der Erde, zu töten mit Schwert und Hunger und Pest und durch die wilden Tiere auf Erden.“ Zu den Waffen, über die dieser Reiter verfügt, gehören auch ansteckende Krankheiten. Zusammen mit den anderen Reitern wird dieser blutleer aussehende Reiter „den vierten Teil der Erde töten“. Bei der heutigen Weltbevölkerung von 7,7 Milliarden wären das nahezu 2 Milliarden Menschen!

Das Coronavirus ist definitiv ein Problem – aber im Vergleich zu der Pest, die noch kommt, ist er relativ unbedeutend. Gott prophezeit, dass zig Millionen Menschen durch eine Seuche umkommen werden!

Aber verlieren Sie nicht den Grund dafür aus den Augen. Gott zerstört nicht wahllos: Er bestraft die Welt mit Liebe und in Maßen, um der Menschheit zu helfen, am Ende ihre zerstörerischen Wege hinter sich zu lassen und auf den wahren Weg des Friedens zurückzukehren! Gott wird zulassen, dass das Coronavirus und anderes Elend die Menschheit nur genauso lange bedrängen, wie nötig ist, um die Menschen dazu zu bewegen zu bereuen–nicht mehr und nicht weniger. Die meisten Menschen werden das erleben, wenn Gott sie in einer Welt, in der Er regiert, wieder zum Leben erweckt. (Um diese Wahrheit zu verstehen, lesen sie doch bitte Geheimnis der Zeitalter .)

Aber verlieren Sie nicht den Grund aus den Augen. Gott zerstört nicht wahllos: Er bestraft die Welt mit Liebe und in Maßen, um der Menschheit zu helfen, am Ende ihren zerstörerischen Weg hinter sich zu lassen und auf den Weg der Wahrheit und des Friedens zurückzukehren!

Gott „posaunt“ Seine warnende Endzeitbotschaft durch dieses Werk in die ganze Welt hinaus und erfüllt dabei buchstäblich Seine Prophezeiung in Jesaja 58,1: „Rufe getrost, halte nicht an dich! Erhebe deine Stimme wie eine Posaune und verkündige meinem Volk seine Abtrünnigkeit und dem Hause Jakob seine Sünden!“ Aber wenn Gott uns durch Seine Worte nicht dazu bringen kann zu bereuen, dann wird Er versuchen, das mit Prüfungen, Elend und Katastrophen zu erreichen.

Wenn die ernsten Probleme kommen, werden einige schließlich Gott anrufen, damit Er in ihr Leben eingreift. Aber dann wird es körperlich vielleicht schon zu spät sein. Wir müssen Gottes Hilfe suchen, solange „Er noch zu finden ist“ (Jesaja 55, 6).

Müssen Sie zusammen mit dieser Welt leiden? Nein. Derselbe Gott, der die Ereignisse auf der Welt kontrolliert, ist auch in der Lage, jeden einzelnen Menschen zu beschützen. Handeln Sie solange die Warnung noch verkündet wird, nicht erst, wenn die Katastrophe immer schlimmer wird. Beherzigen Sie Gottes Wort und wenden Sie sich jetzt an Gott und Sie werden von Seinen Flüchen befreit. Er hat versprochen, allen Menschen zu vergeben und sie zu beschützen, wenn sie bereuen. Warum wollen Sie mit ihrer Antwort bis zur großen Trübsal warten, dem größten Leiden, dass die Menschheit je erleben wird?

Sofort handeln

Gott will, dass wir unser Verhalten ändern, so dass wir Ihm gehorchen und nach Seinem Willen handeln und nicht nach unserem. Die Bibel ist voller Beispiele von der Reue einzelner Menschen und ihrem individuellen Schutz. Wenn wir bereuen, kann Gott uns beschützen, genauso sicher, wie er Daniel vor den Mäulern der Löwen beschützte. Nicht ein Haar wurde ihnen gekrümmt, als Schadrach, Meschach und Abed-Nego in den feurigen Ofen geworfen wurden. Auch andere Propheten der Antike überlebten viele Katastrophen und Verfolgungen. Gottes wahre Kirche erhielt über die Jahrhunderte göttlichen Schutz, solange Sein Volk Ihm treu ergeben war. Gott kann uns segnen und das Leben jedes einzelnen von uns schützen, genau wie Er es für Abraham, Isaak, Jakob und so viele andere tat.

Der Apostel Petrus schrieb, dass „der Herr weiß, die Frommen aus der Versuchung zu erretten, die Ungerechten aber festzuhalten für den Tag des Gerichts, um sie zu strafen“ (2. Petrus 2, 9). Diese Lektion findet sich überall in der Bibel: Gott beschützt die Gerechten und Gehorsamen, die Seinen Schutz suchen.

Gott hat die Macht über die Krankheiten. In 2. Mose 15, 26 sagt Er, wenn wir Seiner Stimme gehorchen, tun, was vor Ihm recht ist und Seine Gebote einhalten: „So will ich dir keine der Krankheiten auferlegen, die ich den Ägyptern auferlegt habe, denn ich bin der Herr, dein Arzt.“

Gott verspricht, uns zu heilen, wenn wir bereuen: „Lobe den Herrn, meine Seele, und vergiss nicht, was Er dir Gutes getan hat, der dir alle deine Sünden vergibt und heilet alle deine Gebrechen“ (Psalm 103, 2-3). Das heißt nicht, dass Sie niemals krank werden. Tatsächlich könnte Gott niemandem eine Heilung versprechen, wenn man niemals krank werden würde. Manche Menschen von Gottes Volk werden sich sogar mit dem Coronavirus infizieren. Gott könnte das als eine Prüfung unseres Glaubens zulassen.

Aber wir brauchen in solchen Zeiten nicht in Panik zu geraten. Alle Welt ist in Panik und fürchtet sich. Die Menschen haben so viel Angst vor dem Tod, dass sie sich zu hässlichem Benehmen hinreißen lassen und unnötige kostspielige politische Entscheidungen treffen. Aber diejenigen, die auf Gott vertrauen, haben ihren Frieden. Sie sind voller Glauben, Hoffnung und Trost. Gott hat uns das versprochen.

Diejenigen, die auf Gott vertrauen, haben ihren Frieden. Sie sind voller Glauben, Hoffnung und Trost. Gott verspricht uns diese Dinge.

Er macht uns auch das absolute Versprechen der Heilung. Aber manchmal lässt Gott es zu, dass Seine Leute krank werden – und sogar im Glauben sterben – Menschen, die in diesem Leben nicht das Versprechen auf Heilung empfangen haben (Hebräer 11, 35-39). Heilung ist ein sicheres Versprechen und viele, die sich auf dieses Versprechen verlassen, werden auch geheilt, sogar unmittelbar! Aber bei einigen wird die Heilung erst bei der Auferstehung passieren. (Wenn Sie mehr Information über diese inspirierende biblische Lehre wünschen, bestellen Sie doch bitte unsere kostenlose Broschüre Was ist Glaube.)

Gott verspricht nicht, dass Sie in diesem körperlichen Leben niemals sterben werden. Tatsächlich verspricht Gott Ihnen, dass sie Prüfungen bestehen müssen! Aber mit Christi Hilfe werden Sie diese im Glauben bestehen. Darin besteht der Unterschied, ob Sie nun leben oder sterben werden. Menschen, die an Gott glauben, haben keine Angst vor dem Tod.

Gott garantiert Ihren geistigen Frieden selbst während der schlimmsten Krise. Er hat die Kontrolle und Er verspricht in Römer 8, 28: „Wir wissen aber, dass denen, die Gott lieben, alle Dinge zum Besten dienen, denen, die nach Seinem Ratschluss berufen sind.“ Wir können vielleicht einige derselben Probleme erleben, die auf der Welt passieren. Aber wir haben die feste Hoffnung, dass Gott uns für die Zukunft versprochen hat, dass Er uns als ein „Anker der Seele“ fest unterstützen wird – sogar in schweren Zeiten.

Sind Sie bereit für die kommenden Krisen? Fangen Sie an, sich darauf vorzubereiten, indem Sie vor Gott bereuen. Das ist es vor allem, was Gott sich wünscht. Und für diejenigen, die sich mit demütigem Herzen an Ihn wenden, bietet Er seinen persönlichen Schutz an – ein Entkommen aus dem schlimmsten der kommenden Stürme (siehe auch Lukas 21, 36). Das ist der einzig sichere Ort, in den Sie ihren Glauben investieren sollten.

Wenn Sie geistige Leitung brauchen, wie Sie bereuen müssen und so handeln, wie Sie das hier gelesen haben, dann können wir Ihnen helfen. Wir reproduzieren sehr viel Material, dass Ihnen dabei helfen kann, sich Gottes Lebensweise zu eigen zu machen. Ein guter Anfang ist, die Broschüre unseres Chefredakteurs zu lesen Reue zu Gott . Tragen Sie sich für unsere wöchentliche E-Mail ein, die Posaune Kurzmitteilung. Sie gibt Ihnen lebendige Richtlinien für das christliche Leben, um ihnen dabei behilflich zu sein, Ihr Leben wirklich zu verändern. Und wenn Sie gerne mit einem Prediger der Philadelphia-Kirche Gottes sprechen möchten, schreiben Sie uns eine E-Mail an info@dieposaune.de .