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Chinas neuer Militärstützpunkt im Ausland
Die Volksbefreiungsarmee eröffnete vergangene Woche still und leise eine neue Militäranlage in Laos. Damit weitete China seine militärische Präsenz in Südostasien aus und traf die Vereinigten Staaten unvorbereitet.
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China erklärt, das neue gemeinsame Flugausbildungs- und Unterstützungszentrum am Flughafen Ban Keun, 45 Kilometer nordwestlich der laotischen Hauptstadt Vientiane, werde laotische Militärpiloten ausbilden und die Zusammenarbeit zwischen den Streitkräften beider Länder vertiefen.
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Analysten gehen davon aus, dass die Einrichtung weit mehr als nur ein Ausbildungszentrum sein wird. Die fast 1,9 Kilometer lange Start- und Landebahn kann Kampfflugzeuge aufnehmen und ließe sich für Bomber, Transportflugzeuge und Tankflugzeuge erweitern.
Ein Vorstoß in Richtung USA: Der Stützpunkt liegt bedrohlich nahe an Thailand, einem US-Vertragspartner, wo amerikanische Streitkräfte regelmäßig Übungen abhalten sowie Kriegsschiffe und Militärflugzeuge einsetzen.
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Diese Entwicklung scheint die USA überrascht zu haben, da Laos nicht zu den Ländern gehörte, die das Pentagon in seiner Einschätzung vom Dezember 2025 als potenzielle Standorte für künftige chinesische Militärstützpunkte aufgeführt hatte.
Der aufsteigende Drache: China betreibt bereits einen Militärstützpunkt im afrikanischen Dschibuti und baut seine militärische Präsenz auf dem Marinestützpunkt Ream in Kambodscha aus. Die neue Anlage in Laos verschafft Peking einen weiteren strategischen Stützpunkt in Asien und eine weitere Möglichkeit, militärische Macht über seine Grenzen hinaus auszuüben – Entwicklungen, die angesichts der biblischen Prophezeiungen über Chinas künftige militärische Rolle zusätzliche Bedeutung gewinnen.
