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ANDAR ALDANDANI/AFP/GETTY IMAGES

Bundeswehr bildet saudische Soldaten aus

Ein deutsch-saudisches Militärbündnis bildet sich gegen den Iran und Israel.

Saudische Soldaten werden in diesem Juli ihre Offiziersausbildung in Deutschland beginnen. Trotz des Engagements Saudi-Arabiens im Jemen-Krieg baut Deutschland sein militärisches Bündnis mit dem arabischen Königreich weiter aus. Dank deutscher Hilfe wächst Saudi-Arabiens militärischer Einfluss im Nahen Osten beachtlich. Auch Deutschland profitiert stark von dem Bündnis – und das in einer Weise, die nur wenige verstehen.

In den nächsten Jahren wird Deutschland 14 Offiziere für das saudische Militär ausbilden. Im Juli werden fünf von ihnen bei den deutschen Streitkräften ihre Ausbildung beginnen. Zwei weitere werden bei der deutschen Luftwaffe ausgebildet. Sieben weitere saudische Soldaten besuchen derzeit Sprachkurse in Deutschland, um dann 2020 ihre Offiziersausbildung beginnen zu können. Nach ihrer Ausbildung bei der Armee werden sie drei bis vier Jahre an der Universität der Bundeswehr studieren.

Es ist üblich, dass die Bundeswehr Soldaten aus dem Ausland ausbildet. Die militärische Zusammenarbeit mit Saudi-Arabien ist jedoch beachtenswert. Die Offiziersausbildung ist nur einer der jüngsten Schritte, die Deutschland unternommen hat, um Saudi-Arabien als militärische Hochburg gegen den Iran zu stärken.

Seit 2015 kämpft das saudi-arabische Militär im Jemen gegen die vom Iran unterstützten Huthi-Rebellen. Nach Angaben der Vereinten Nationen hat der Krieg zur schlimmsten humanitären Katastrophe der Welt geführt. Warum also ist Deutschland an einer weiteren Stärkung der saudischen Truppen interessiert?

Nach der Ermordung des Journalisten Jamal Khashoggi im Oktober 2018 hat die Bundesregierung ihre Waffenexporte in das saudische Königreich bis September vorübergehend eingestellt. Die Entscheidung war jedoch nur eine Geste für die Weltbühne. „Ein Deal, der von Deutschlands geheimem Nationalen Sicherheitsrat genehmigt wurde, erlaubt es Deutschland auch weiterhin Waffen nach Saudi Arabien zu exportieren” erklärten wir in unserem Artikel: „Deutschlands geheime Waffenexporte.“

Nicht nur, dass deutsche Rüstungsexporte weiterhin nach Saudi-Arabien fließen, auch deutsche Hersteller sind zunehmend am Aufbau der eigenen Industrie des Königreichs beteiligt.

Seit 2018 leitet Andreas Schwer die Rüstungsindustrie Saudi-Arabiens. Das ehemalige Vorstandsmitglied der Rüstungssparte des Düsseldorfer Rheinmetall-Konzerns ist jetzt Vorstandschef der Saudi Arabian Military Industries (SAMI). Auf diese Weise importiert Saudi-Arabien deutsches Fachwissen. Auch deutsche Unternehmen haben ihre Unterstützung für die industrielle Entwicklung Saudi-Arabiens, insbesondere im Bereich der Digitalisierung, zunehmend verstärkt.

Die deutsch-saudische Beziehung entwickelt sich von einer reinen Handelsbeziehung zu einem strategischen Bündnis.

Sowohl die Ausbildung der saudischen Offiziere als auch die deutsche Hilfe beim Aufbau der Militär- und Verteidigungsindustrie Saudi-Arabiens können auf einen Deal zurückgeführt werden, den die beiden Länder im Jahr 2017 unterzeichnet haben. In Bezug auf dieses Abkommen sagte Bundeskanzlerin Angela Merkel: „Wir können nicht überall auf der Welt deutsche Soldaten haben, aber wir können sehr wohl unser Know-how weitergeben.“

Zwischen den beiden Ländern bildet sich ein umfangreiches Militärbündnis.

Diese verstärkte militärische Zusammenarbeit ist nicht nur von großer geopolitischer Bedeutung, sondern auch von großer prophetischer Bedeutsamkeit. In der Bibel beschreibt Psalm 83 ein Bündnis zwischen arabischen Nationen und Deutschland. Daniel 11, 40 besagt, dass dieses Bündnis gegen den Iran gerichtet ist. Zu den in der Prophezeiung des Psalms 83 erwähnten Nationen gehören Assur (Deutschland), Edom und Amalek (Türkei), die Ismaeliter (Saudi-Arabien und benachbarte Golfstaaten) sowie Moab und Ammon (Jordanien).

Diese Länder werden ihre unvorstellbare militärische Macht nutzen, um ihren gemeinsamen Feind, den vom Iran angeführten radikalen Islam, anzugreifen (Daniel 11, 40). Deutschland bereitet das saudi-arabische Militär auf diesen prophezeiten Zusammenstoß vor. Bezüglich dieser Prophezeiung schrieb der Chefredakteur der Posaune Gerald Flurry im Jahr 2013:

Die Iraner sind so auf die Erreichung ihrer eigenen Ziele fokussiert, dass sie nicht erkennen, was die Deutschen tun. Sie erkennen nicht, wie Deutschland für den größeren Krieg plant, der bevorsteht! 

Niemand außer der Posaune erkennt dies! Aber die Fakten sind für jeden sichtbar.

Deutschland hat die Konfrontation mit dem Iran erwartet und es hat ein Jahrzehnt lang oder länger an einer Strategie gearbeitet. Diese Strategie ist fast abgeschlossen. Deutschland hat den Iran umzingelt.

Der Iran ist Israels Feind Nummer eins. Aus diesem Grund kann sich die jüdische Nation vorübergehend über dieses Militärbündnis freuen. Die Prophezeiung von Psalm 83 zeigt jedoch eindeutig, dass das ultimative Ziel dieses Bündnisses darin besteht, Israel zu zerstören. In beiden Ländern nimmt der Antisemitismus zu. Wir können davon ausgehen, dass sich dieser Trend fortsetzt.

Die Posaune warnt seit 1992 vor dem bevorstehenden Zusammenstoß mit dem Iran. Mit dem Verständnis der Prophezeiung von Psalm 83 haben wir erwartet, dass die deutsche Zusammenarbeit mit Saudi-Arabien trotz Berichten über die Menschenrechtsverletzungen in Saudi-Arabien und der Verärgerung der deutschen Öffentlichkeit, zunehmen wird.

Unsere Erwartung hat sich erfüllt. Im Laufe der Jahre haben wir immer mehr Beweise dafür gesehen, dass der prophezeite Zusammenstoß unmittelbar bevorsteht.
Um mehr über die Prophezeiungen hinter diesem kommenden Zusammenstoß zu erfahren und wohin er letztendlich führen wird, lesen Sie die kostenlose Broschüre Der König des Südens von Herrn Flurry.

Deutschland verfolgt eine üble militärische Verschwörung, die die Menschheit in eine weitaus größere Krise verwickeln wird als die im Jemen – ein erneuter Weltkrieg. Aber der Gott, der von diesem kommenden Krieg prophezeit hat, hat auch einen grandiosen Plan, um die Menschheit vor ihrem Übel zu retten. Die oben erwähnte Literatur wird den Gottes Plan für die Menschheit näher erläutern.