Ihr kostenloser Newsletter

Bricht der Waffenstillstand wegen Hormuz zusammen?

MAGNIFIC (2), REBEKAH GODDARD/DIE POSAUNE

Bricht der Waffenstillstand wegen Hormuz zusammen?

Der Iran griff ab Donnerstag Schiffe und US-Stützpunkte an, um die Straße von Hormus als Druckmittel einzusetzen.

  • Am Donnerstag griff eine iranische Drohne ein Frachtschiff an; zwei Tage später reagierten die USA mit Luftangriffen auf iranische Raketen- und Drohnenstellungen.

  • Am Samstag wiederholte sich der Kreislauf: Eine iranische Drohne griff ein Handelsschiff an, woraufhin die USA mit Luftangriffen reagierten.

  • Etwa zur gleichen Zeit schrieb US-Präsident Donald Trump auf Truth Social: „Es könnte ein Punkt kommen, an dem wir nicht mehr in der Lage sind, vernünftig zu handeln, und gezwungen sein werden, die Aufgabe, die wir sehr erfolgreich begonnen haben, mit militärischen Mitteln zu Ende zu bringen.“ „Sollte dies geschehen, wird die Islamische Republik Iran nicht mehr existieren!“

  • Der Iran reagierte am Sonntag mit dem Abschuss von Raketen auf US-Stützpunkte in Bahrain und Kuwait.

  • Beide Seiten haben weitere Angriffe ausgesetzt; die Gespräche zwischen den USA und dem Iran sollen morgen in Doha, Katar, fortgesetzt werden.

Bei dem Streit geht es um das Schicksal von Hormuz. Der Iran erklärte sich bereit, die Meerenge 60 Tage lang gebührenfrei zu öffnen. Die USA möchten damit den Weg für eine Rückkehr zur vor dem Krieg bestehenden, mautfreien Durchfahrt durch die Meerenge ebnen, wie es das internationale Seerecht vorschreibt. Die Iraner betrachten dies jedoch als vorübergehendes Zugeständnis, während sie die erforderliche Infrastruktur aufbauen, um von Schiffen Durchfahrtsgebühren zu erheben.

Um den Weg für diese künftigen Mautgebühren zu ebnen, möchten sie, dass alle Schiffe eine vom Iran genehmigte Route nutzen. Sie haben Schiffe angegriffen, die sich außerhalb dieses Gebiets aufgehalten haben.

Daniel 11, 40–43 prophezeit ein endzeitliches Bündnis namens „Der König des Südens“ – den radikalen Islam unter der Führung des Iran –, das gegen einen von Deutschland angeführten „König des Nordens“ vorrückt.  „Dieser Vorstoß des Königs des Südens wird wahrscheinlich zu einem Konflikt führen, der in direktem Zusammenhang mit Jerusalem steht“, schreibt Gerald Flurry, Chefredakteur der Zeitschrift Posaune. „Er könnte durchaus die Unterbrechung der Öllieferungen beinhalten, um den König des Nordens im Rahmen eines Streits um Jerusalem zu bestrafen.“ Der Iran lernt derzeit die Macht dieser Politik kennen. Unsere kostenlose Broschüre Der König des Südens erläutert dies näher.