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Berliner jüdische Jugendfußballmannschaft von pro-palästinensischem Mob angegriffen

Berliner jüdische Jugendfußballmannschaft von pro-palästinensischem Mob angegriffen

Eine jüdische Jugendfußballmannschaft in Berlin wurde unter Polizeischutz gestellt, nachdem sie am Donnerstag von einem propalästinensischen Mob mit Stöcken und Messern angegriffen worden war.

„Gejagt“: Die Jungen im Alter von 13 bis 16 Jahren wurden nach dem Spiel in Neukölln, einem für seinen hohen arabischen und türkischen Bevölkerungsanteil bekannten Bezirk, von einer Gruppe von Erwachsenen und Kindern belästigt und vom Spielfeld verfolgt.

  • Zeugen berichteten, dass die Angreifer die Mannschaft mit Drohungen und „Freies Palästina“ beschimpften.

  • Die Angreifer „jagten die Menschen mit Messern“ und Stöcken.

  • Ein Mann sagte, sein Sohn sei „tief erschüttert“ nach Hause gekommen und während des Spiels bespuckt worden.

  • Die Jungen sagten, sie seien von einer Bande arabischer Jugendlicher „gejagt“ worden.

Die gegnerische Mannschaft, Schwarz-Weiß Neukölln, versprach, die Angreifer auszuschließen, sobald sie identifiziert seien. Sie sagten: „Solche Vorfälle gehören nicht auf den Fußballplatz – und schon gar nicht auf unseren.“

Polizeischutz: Der Verein Makkabi Berlin wurde in den 1970er Jahren von Überlebenden des Holocaust als erster jüdischer Sportverein Berlins nach dem Zweiten Weltkrieg gegründet. Die Erwachsenenmannschaft des Vereins steht seit dem Angriff der Hamas auf Israel unter Polizeischutz.

Nach dem Übergriff vom Donnerstag und früheren antisemitischen Vorfällen sind nun bei allen Heimspielen des Vereins in Berlin Polizeibeamte anwesend.

Antisemitisches Europa: Etwa zur gleichen Zeit, als diese Jugendlichen in Berlin angegriffen wurden, wurden auch in Amsterdam jüdische Fußballfans von Pro-Palästinensern verfolgt und angepöbelt. Antisemitischer Hass und Aggression werden in ganz Europa immer häufiger.

Erfahren Sie mehr: Lesen Sie „Das Kristallnacht-Pogrom von Amsterdam“.