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Oxfam East Africa, via Wikimedia Commons

Bereiten Sie sich vor auf eine Nahrungsmittelknappheit

Haben Sie die steigenden Lebensmittelpreise bemerkt? Sie sind nur ein Zeichen unter vielen, dass das komplizierte System der Nahrungsmittelproduktion der Welt bald hart betroffen sein wird.

Haben Sie jemals Hunger gelitten? Mussten Sie jemals nach irgendwelchen Resten von nahrungsähnlichem Abfall stöbern, nur um Ihren quälenden Hunger zu stillen? Wahrscheinlich nicht. Die meisten Menschen im wohlhabenden Westen können sich das überhaupt nicht vorstellen.

Aber von den 7 Milliarden Menschen auf Erden sind geschätzte 850 Millionen unterernährt oder ständig hungrig. Angesichts der angespannten globalen Nahrungsmittelproduktion und den steigenden Preisen, steigt diese Zahl schnell in die Höhe.

Im Juli wurde am Horn von Afrika offiziell eine Hungersnot erklärt, die erste in 30 Jahren. Laut offiziellen Angaben haben 12.400.000 Menschen nicht genug zu essen. Stellen Sie sich das vor. In meiner Stadt leben 81.000 Menschen; das ist jede einzelne Person in dieser Stadt und 152 weitere Städte wie diese, die alle hungern.

Zwischen Mai und Juli verhungerten in jener Region 29.000 Kinder unter 5 Jahren.

Dieser Albtraum wird voraussichtlich bis zum nächsten Jahr andauern, und die Anzahl der Betroffenen wird rasch auf 15 Millionen ansteigen. Das sind die schaurigen Auswirkungen von zwei Jahren Dürre – die schlimmste in sechs Jahrzehnten – verbunden mit einigen absolut beschämenden Verhaltungsweisen der Menschen.

Wenn Ihr Bauch gut gefüllt ist, dann neigen Sie dazu, solche Fakten einfach zu ignorieren. Im Grunde genommen, was können Sie wirklich tun?

Aber Sie sollten ernsthaft darüber nachdenken – denn die Chancen sind sehr groß, dass Sie schon bald nicht nur lesen werden über diese Hungersnöte.

In Matthäus 24 erklärte Jesus Christus seinen Jüngern, was seinem zweiten Kommen und dem Ende dieser jetzigen Welt vorangehen würde. Unter den Zeichen, auf die wir, wie Jesus uns einschärfte, achten sollten, warnte er: „… und es werden hier und dort Hungersnöte, Seuchen und Erdbeben geschehen“ (Vers 7, Schlachter Übersetzung).

Hungersnöte – plural. Und nicht nur in weit entfernten Gegenden. Schlechte Ernten, Pannen in der Nahrungsmittelproduktion und -verteilung, versiegende Vorräte, ökonomische Zusammenbrüche, die den Handel und freien Fluss notwendiger Güter blockieren – alle diese Zustände und die darauffolgenden Leiden sind prophezeit, unsere Welt zu Boden zu drücken!

Glauben Sie Christus?

Woher kommt Ihre Nahrung?

Halten Sie einen Moment inne und überlegen Sie, wie sehr Sie das üppige Nahrungsangebot als selbstverständlich betrachten. In der Ersten Welt haben wir mehrere Jahrzehnte eines praktisch beispiellosen Überflusses genossen – eine grenzenlose Vielfalt an Nahrungsmitteln, das ganze Jahr hindurch zu billigsten Preisen erhältlich, was in der Menschheitsgeschichte in großem Stil genossen wurde. Aufgrund zunehmender Nahrungsmittelproduktion hat der Anteil unterernährter Menschen auf unserem Planeten seit Jahrhunderten abgenommen; in den letzten Jahrzehnten wurde der Prozentsatz von unterernährten und hungernden Menschen mehr als halbiert.

Kein Wunder, dass wir das alles als selbstverständlich betrachten. Diese vielversprechende historische Anomalie ist die neue Realität. Die Party kann ewig so weitergehen, nicht wahr?

Nun ja, es gibt da einen Haken. Dieser Zeitraum der Fülle wurde hauptsächlich von einer kompletten Revolution in der Art, wie wir unsere Lebensmittel produzieren und verteilen, gefördert. Die gute Nachricht ist, dass wir äußerst effizient geworden sind, billige Nahrung in riesigen Mengen zu produzieren. Die schlechte Nachricht ist, dass dies mit gewaltigen, unbeabsichtigten zusätzlichen Kosten geschehen ist.

Die vielleicht dringlichste Auswirkung ist, dass diese Revolution uns gefährlich verwundbar gemacht hat für massive Störungen in unserer Lebensmittelversorgung.

So wie sich unsere moderne Welt von einer Agrargesellschaft in eine industrie- und jetzt dienstleistungs- und informationsorientierte Kultur verändert hat, sind die Landwirte massenhaft verschwunden. Vor bloß einem Jahrhundert lebte einer von vier Amerikanern auf einer Farm und der durchschnittliche Landwirt produzierte genug Lebensmittel, um weitere 12 Amerikaner zu ernähren. Heute, wo sich die Bevölkerungszahl auf über 300 Millionen verdreifacht hat, gibt es nur noch 2 Millionen Farmer. Im Durchschnitt produziert heute jeder Farmer so viele Lebensmittel, um 140 Menschen zu ernähren.

In der Ersten Welt ernähren heute weniger als 2 Prozent der Einwohner die anderen 98 Prozent. Die überwiegende Mehrheit von uns erhält ihre Nahrung von Ländern, die hunderte oder tausende von Kilometern entfernt sind und hat nur für etwa eine Woche Lebensmittel in der Vorratskammer. Wir werden vollständig durch ein komplexes System versorgt, über das wir kaum Bescheid wissen. Die Lebensmittelproduktion ist ein Berufszweig für Experten geworden.

Jedes Glied in diesem komplizierten Prozess ist mit beunruhigenden Problemen belastet, das bei den meisten von uns ein besorgtes Stirnrunzeln auslösen bzw. ein angewidertes Würgen verursachen würde. Noch bedrückender ist, dass jedes Glied für massive potentielle Pannen anfällig ist.

Und es zeigen sich frühe Zeichen von Pannen im System – ständig immer mehr. Rasant steigende Lebensmittelpreise. Schlagzeilen über lebensmittelbedingte Krankheiten durch schädliche Bakterien. Seuchenartige chronische Gesundheitsprobleme, wie Fettsucht und Diabetes. Nahrungsmittelknappheit und nicht zu vergessen, sogar Hungersnot.

Was würden Sie essen, wenn die Lebensmittelgeschäfte und Restaurants leer wären?

Die Lebensmittelkosten steigen

Sicher haben Sie die steigenden Nahrungsmittelkosten bemerkt. Der Lebensmittelpreisindex der Ernährungs- und Landwirtschaftsorganisation der Vereinten Nationen (FAO) stieg letztes Jahr um 25 Prozent. Im Februar 2011 erreichte er ein Rekordhoch. Im Juni meldete die FAO, dass die Kosten für einen typischen Einkauf um 48 Prozent höher gewesen seien, als vor einem Jahr.

Diese hohen Preise sind kein kurzfristiges Problem. Die jüngsten Schwierigkeiten haben die Krise, deren Entstehung schon jahrelang voranschreitet, nur verschärft – und sie wird auch in naher Zukunft nicht verschwinden.

In den Jahren 2001 bis 2008 verbrauchte die Welt zunehmend mehr Getreide als sie produzierte. Der weltweite Getreidevorrat schrumpfte von einem Vorrat für mehr als 100 Tage auf weniger als 50 Tage. Und die Lebensmittelpreise stiegen dramatisch. Zwischen 2005 und 2008 schnellten sie um 80 Prozent in die Höhe.

Die Situation führte zu Rationierungen und in ärmeren Ländern zu Hungersnot. In mehreren Ländern brachen hungerbedingte Unruhen aus. Der „Tortilla-Krise“ in Mexiko, wo Tausende von Menschen aufgrund der Preiserhöhungen von Mais in den Straßen protestierten, gingen öffentliche Unruhen wegen der Lebensmittelpreise in einigen anderen Ländern voraus. Unruhen brachen aus in Haiti, Malaysia, Indonesien, auf den Philippinen, in Bangladesch, Indien, Burkina Faso, Senegal, Kamerun, Marokko, Mauretanien, Somalia, Äthiopien, Madagaskar, Kenia, Ägypten, in der Elfenbeinküste, in Jemen, in den Vereinigten Arabischen Emiraten, in Mexiko und Zimbabwe. Zu Beginn des Jahres 2008 berichtete die FAO, dass 37 Länder einer Lebensmittelkrise entgegensahen, die 1,5 Milliarden Menschen der Gefahr des Verhungerns aussetzen würde.

Diese Probleme wurden durch den Finanzcrash Ende 2008 nur noch verschlimmert. Bis Mitte 2009 hatte der Nahrungsmittelengpass bereits Dutzende von Ländern getroffen und eine Milliarde Menschen aßen jeden Tag weniger.

Heute gibt es eine Anzahl von Faktoren, die die Nahrungsmittelversorgung und -preise weiterhin beeinflussen: die Ausbreitung von Biotreibstoff, explodierende Ölpreise, schrumpfende staatliche Lebensmittelvorräte und Umweltkatastrophen, einschließlich Rekorddürren und verheerende Überschwemmungen. Die globalen Getreidereserven haben gegenwärtig einen historischen Tiefstand erreicht. Im letzten Sommer trafen sich erstmals die G-20 Agrarminister, um sich auf die verdichtenden Hinweise zu konzentrieren, dass diese hohen Preise sich nur verschlimmern würden – Hand in Hand mit der Nahrungsmittelknappheit. „In fast jedem Land, einschließlich Europa, ist die Frage der erhöhten Lebensmittelpreise bereits spürbar geworden“, sagte der leitende FAO Ökonom, Abdolreza Abbassian. Der designierte Generaldirektor der FAO sagte, dass es für eine „lange Zeit“ hohe und schwankende Nahrungsmittelpreise geben würde.

Die FAO meint, dass ungünstiges Wetter in den kommenden Monaten noch mehr Druck auf Lebensmittelpreise ausüben wird. Was in den Regionen Ohios und des Mississippi-Flusses in diesem Sommer als eine „500-Jahre-Flut“ bezeichnet wurde, verursachte auf landwirtschaftlichen Nutzflächen Schäden im Wert von Millionen von Dollars, die die Getreidepreise scharf erhöhten. Das US-Landwirtschaftsministerium rechnete bereits mit großen Steigerungen der Getreidekosten für das Jahr 2011-2012 gegenüber dem Vorjahr – und das war vor der Überschwemmung. „Wir können uns nur zurücklehnen und zusehen, wie die Lebensmittelkosten in den Vereinigten Staaten und in aller Welt in die Höhe schnellen“, schrieb Ian Cooper, Redakteur der Investment-Ratgeber Kolumne in der Wealth Daily.

Die negativen Auswirkungen dieser Trends sind weitreichend und potenziell ziemlich ernst. Der Generaldirektor von Smithfield Foods, einem weltweiten Lebensmittelkonzern, sagt: „Wir sind bloß ein Schlechtwetterereignis entfernt von einem potenziellen Maispreis von $10, was wiederum eine weitere 50-prozentige Kostenerhöhung für unsere aktuelle Live-Produktion ist.“ Aber das ist mehr als eine bloße Unannehmlichkeit. Es bedeutet, dass Lebensmittelfirmen leicht in Konkurs gehen könnten, sagte er.

Die USA sind der weltweit größte Exporteur von Weizen und Mais. Missernten in Amerika werden mehr als nur die Haushalte der US-Bürger beeinflussen – und exponentiell auch in vielen anderen Ländern. Die Amerikaner geben weniger als 10 Prozent ihres Einkommens für Lebensmittel aus. Aber für die 2 Milliarden ärmsten Menschen der Welt ist diese Zahl 50 bis 70 Prozent. Wie Foreign Policy schrieb: Für diese Menschen „könnten diese in die Höhe schießenden Lebensmittelpreise bedeuten, dass sie von zwei Mahlzeiten pro Tag auf eine reduzieren müssen (Hervorhebung von uns).

„Wir schlittern in eine Nahrungsmittelkrise, die die Welt, wie wir sie kennen, verheeren wird“, sagte Cooper. „Die Nahrungsmittelpreise werden nicht fallen. Wir sollten uns jetzt auf Nahrungsmittelknappheiten vorbereiten.“ Es ist eine Sache, wenn man mehr für die Nahrung bezahlen muss, vorausgesetzt, man hat das Geld. Aber was ist, wenn es überhaupt keine Lebensmittel gibt?

Man kann nur hoffen, dass diese Trends bloß Anomalien sind – dass es wieder besser wird, oder dass wir irgendeinen Weg finden, um die wachsenden Hürden zu umgehen.

Doch in Wirklichkeit zeigen diese Trends Risse und strukturelle Schwächen im eigentlichen Fundament unseres Ernährungssystems.

Die Nahrungsmittelversorgung steht unter Druck

Jedes Jahr produziert die Menschheit 100 Millionen mehr Münder, die zu ernähren sind. Heute haben wir 7 Milliarden Esser; vor 50 Jahren waren es nur 3 Milliarden. Aber es sind nicht nur mehr Münder – es geht darum, was diese Münder verzehren. Der Durchschnittsmensch isst weltweit um 20 Prozent mehr Kalorien pro Tag als vor 50 Jahren.

Und in vielen Fällen brauchen diese Kalorien erheblich mehr Energie für deren Produktion. Der neu entstehende Mittelstand in China und Indien hat zum Beispiel einen wachsenden Appetit auf Fleisch, Geflügel, Milchprodukte und Fisch – viel arbeits- und energieintensivere Nahrungsmittel als Reis und Gemüse. Wie Julian Cribb in seinem Buch, The Coming Famine (die kommende Hungersnot), hervorhebt, verdreifachte sich Chinas Fleischkonsum in weniger als 15 Jahren, „was einen zehnfachen Bedarf an Getreide erforderte, um die Tiere und Fische zu füttern.“ Innerhalb von 15 Jahren stieg Chinas Getreidebedarf um 1000 Prozent!

Die Kombination von Weltbevölkerung und Nahrungsmittelnachfrage steigt ungefähr um 2 Prozent pro Jahr. Währenddessen steigt die Nahrungsmittelerzeugung nur etwa halb so stark.

Man kann dieser fundamentalen Wirklichkeit eine Vielzahl anderer Belastungen auf die Nahrungsversorgung hinzufügen: weitere schädliche Wetterereignisse – Dürren, Überschwemmungen und andere Katastrophen – die die Ernteerträge verringern bzw. ganz vernichten; schwindende Meereslebewesen, einschließlich des Fischfangs in den Meeren – die Eiweiß-Hauptquelle für Asiaten – aufgrund von Überfischung, Umweltverschmutzung und anderer Ursachen; staatliche Verordnungen, wie Agrarsubventionen, Kontrolle der Nahrungsmittelpreise, Steuern, Regulierungen, Einschränkungen, usw.

Paul Roberts nennt noch weitere Faktoren in seinem im Jahr 2008 erschienenen Buch The End of Food (das Ende der Lebensmittel). „Das Ackerland wird knapper. Betriebsmittel wie Pflanzenschutzmittel und künstlicher Stickstoffdünger werden zunehmend teurer. Aufgrund von Bodenverschlechterung und -erosion durch hyperintensive Landwirtschaft gehen jährlich Millionen von Hektar Ackerland verloren. Die in manchen Teilen der Welt rapide aufgebrauchten Wasservorräte, so wie der steigende Ölpreis – das Lebensblut der industriellen Landwirtschaft – stellen das ganze Agrarwirtschaftsmodell in Frage.“

Für einige wenige realistische Beobachter – und vielleicht für die weiteren 180.000 Menschen, die jeden Tag wegen steigender Lebensmittelkosten unter die Armutsgrenze fallen und sich nicht länger einen Platz am Tisch leisten können – mögen diese Probleme in der Tat dieses ganze agrarwirtschaftliche Modell in Frage stellen. Aber die Realität ist, dass unsere moderne Gesellschaft unglaublich davon abhängig geworden ist. Ein Infrage stellen dieses Modells ist gleichbedeutend mit der Anerkennung des grundsätzlich unabänderlich fehlerhaften Charakters der Zivilisation, wie wir sie gestaltet haben.

An die Grenzen stoßen

Viele Menschen hoffen, dieses Dilemma durch noch mehr technologische Zauberei zu lösen. Es stimmt, dass die Technologie erstaunliches Wachstum hinsichtlich der Menge der produzierten Lebensmittel bewirkt hat – Jahr für Jahr steigende Ernteerträge von 5 oder sogar 10 Prozent z. B. an Weizen, Mais und Reis.

Doch den letzten massiven Anstieg in der globalen Nahrungsmittelproduktion gab es in den 1970er und 1980er Jahren. In den letzten Jahren lag dieser Anstieg näher bei 1 Prozent oder sogar darunter. Heute gibt es kaum noch Investitionen in Innovation. Aber was viel alarmierender ist, schreibt Cribb: „In fortschrittlichen Ländern flüsterten einige Wissenschaftler, dass wir uns tatsächlich den physikalischen Grenzen der Fähigkeit der Pflanzen, Sonnenlicht in essbare Nahrung umzuwandeln, nähern könnten.“

Denken Sie darüber nach. Man kann nur so viel aus der Erde nehmen. Man kann Ernteerträge mit künstlichen Methoden nur in bestimmtem Ausmaß steigern. Irgendwann stößt man an die Grenzen der biologischen Realität.

„Die Herausforderung ist viel tiefer, langfristiger und unlösbarer, als die meisten Menschen und gewiss die meisten Regierungen es verstehen“, schreibt Cribb. „Es stammt von den zunehmenden und wechselwirkenden Beschränkungen bei der Nahrungsgewinnung, hervorgerufen durch den immer härteren Vorstoß der Zivilisation gegen die absoluten Grenzen der natürlichen Ressourcen des Planeten, verbunden mit menschlichen Begierden, die scheinbar keine Grenzen kennen.“

Was wir sehen, ist der landwirtschaftliche und ernährungsbedingte Gegenwert von Amerikas Staatsverschuldung. Um kurzfristige Gewinne aufrechtzuerhalten, haben wir von geliehenen oder künstlichen Stimulierungsmitteln für die Nahrungsmittelproduktion gelebt, die in manchen Fällen langfristige vernichtende Effekte haben. Letztendlich wird es einen „Zahlungsverzug“ geben.

Überlegen Sie die beinharte Realität, wie Cribb sie verdeutlicht: „Das Problem ist sehr komplex“, schreibt er. „Kurzum, die Herausforderung an die 1,8 Milliarden Frauen und Männer, die unsere Nahrungsmittel anbauen, ist, ihre Produktionsmengen von Nahrungsmitteln zu verdoppeln und dabei weniger Wasser, weniger Ackerland, weniger Energie und weniger Düngemittel zu verwenden. Sie müssen dies mit niedrigen und unsicheren Erträgen fertigbringen, mit weniger neuen verfügbaren Technologien, inmitten von mehr Bürokratie, ökonomisch negativen Anreizen und korrumpierter Märkte, sowie angesichts der sich ausbreitenden Dürre. Um das zu erreichen, wird es etwas brauchen, das an Wunder grenzt.“

Meine Empfehlung: Rechnen Sie nicht mit diesem Wunder.

Schauen Sie stattdessen auf aktuelle Zustände – und dann schauen Sie in Ihre Bibel und beurteilen Sie selbst, ob die Punkte, die wir heute sehen, tatsächlich in direkter Verbindung mit den darin enthaltenen Prophezeiungen stehen.

Das schwarze Pferd

Die vier Reiter der Apokalypse sind berüchtigte Vorläufer endzeitlicher Katastrophen. Der Dritte ist in Offenbarung 6, 5-6 beschrieben: „Und als es das dritte Siegel auftat, hörte ich die dritte Gestalt sagen: Komm! Und ich sah, und siehe, ein schwarzes Pferd. Und der darauf saß, hatte eine Waage in seiner Hand. Und ich hörte eine Stimme mitten unter den vier Gestalten sagen: Ein Maß Weizen für einen Silbergroschen und drei Maß Gerste für einen Silbergroschen; aber dem Öl und Wein tu keinen Schaden!“

Die Bedeutung dieser Vision ist jahrhundertelang erörtert, verdreht und missverstanden worden. Aber in Herbert W. Armstrongs Broschüre Das Buch der Offenbarung jetzt klar verständlich! ist sie deutlich erklärt. Wie Herr Armstrong erklärte, ihre Bedeutung wird von der Prophezeiung Jesu Christi in Matthäus 24 aufgeschlossen.

Der dritte Reiter steht in Zusammenhang mit Vers 7 von diesem Kapitel: „Denn es wird sich ein Volk gegen das andere erheben und ein Königreich gegen das andere; und es werden Hungersnöte sein und Erdbeben hier und dort.“ Die Kriege, die hier beschrieben werden, sind von dem roten Pferd in Offenbarung 6, 3-4 dargestellt. Und die nächste prophetische Gegebenheit, die Christus erörterte, steht in Zusammenhang mit dem dritten Reiter, der ein schwarzes Pferd reitet: „es werden Hungersnöte … sein.“

Noch einmal – glauben Sie Jesus Christus? Glauben Sie Gott, der die Weissagungen von Offenbarung inspiriert hat?

Wir sind im Begriff, weit schlimmere Probleme zu erleben, als nur steigende Lebensmittelpreise. Aber während wir das erleben, denken Sie daran, worauf sie hinweisen. Dies war eines der Zeichen, das Christus gab, dass er bald auf diese erschöpfte Erde zurückkehren würde!

Obwohl dieser grimmige Reiter die Menschheit während ihrer ganzen Geschichte heimgesucht hat, deutet seine Erscheinung im Buch der Offenbarung auf einen letzten grauenerregenden Ritt hin, der weitaus tödlicher ist als alle zuvor. „eine riesige Hungersnot wie keine zuvor bzw. wie keine danach, wird diese Erde mit erschreckender Gewalt und Heftigkeit heimsuchen“, sagt unsere Broschüre The Four Horsemen oft he Apocalypse. „Dieses Mal wird es nicht nur die von Krieg zerrissenen Regionen oder die Dritte Welt betreffen, es wird die Völker der Ersten Welt treffen – die gesegneten Erstgeburtsrechts-Völker der 10 verlorenen Stämme Israels.“ (Diese englische Broschüre ist auf Anfrage kostenlos.)

Diese Aussagen basieren nicht auf einer Aussage von Jesus und einem einzigen Vers in Offenbarung. Sie sind unterstützt von einer Prophezeiung nach der anderen über die wohlhabendsten, gesegnetsten Völker auf Erden, die heute einen dramatischen und jähen Sturz in entsetzliche und äußerst schwierige Verhältnisse erleiden, dass wir sie uns überhaupt nicht vorstellen können! Die heutigen Verhältnisse sind direkt mit diesen prophetischen Warnungen verbunden, die Gott aufzeichnete, um seine Allwissenheit und Allmacht zu beweisen – und um uns zur Reue zu bewegen und uns zu ihm zu kehren.

Wohin führen die heutigen schwindenden Lebensmittelvorräte und steigenden Preise? Die biblische Prophezeiung gibt uns eine sichere und ernüchternde Antwort.

Bedenken Sie diese schaurige Prophezeiung von Jesaja: „Siehe, der Herr, der Herr Zebaoth, wird von Jerusalem (ein Typus für alle israelitischen Nationen der Endzeit) und Juda (der jüdische Staat im Nahen Osten) wegnehmen Stütze und Stab: allen Vorrat an Brot und allen Vorrat an Wasser“ (Jesaja 3, 1). Gott sagt, dass er wegen unserer Sünden unsere Nahrung und unser Wasser wegnehmen wird! (Prüfen Sie die heutige Identität Israels in der Bibelprophezeiung, indem Sie ein kostenloses Exemplar des Buches Die USA und Großbritannien in der Prophezeiung anfordern.)

In Hosea, einem anderen Endzeit-Buch, stellt Gott die Völker Israels unter Anklage: „Denn sie will nicht wissen, dass ich es sei, der ihr gibt Korn, Most und Öl und ihr viel Silber und Gold gegeben hat, das sie haben Baal zu Ehren gebraucht“ (Hosea 2,8). Wir haben vergessen, dass wir Gott für unseren Wohlstand Dank schulden! Er hat uns die größten Segnungen, die je ein Volk in der Menschheitsgeschichte bekommen hat, gegeben – und wir haben ihm den Rücken zugekehrt. Er fährt fort, „Darum will ich mein Korn und meinen Most wieder nehmen zu seiner Zeit …“ (Vers 9).

Könnte das wahr sein? Die Schläge gegen die Nahrungsmittelversorgung, die wir zu erleben beginnen, sind mehr als nur unser mangelhaftes Planen, oder ein vom „Pech verfolgt sein“. Es ist eigentlich Gott selbst, der die reichlichen Segnungen, die er einst gegeben hat, wegnimmt!

Segen des Überflusses – Flüche des Mangels

Gott schuf die Erde, um sowohl unsere Abhängigkeit von ihm, als auch unsere Kleinheit im Verhältnis zur Weite der Schöpfung, hervorzuheben. Unsere Nahrung wächst aus dem Boden und braucht günstiges Wetter und gute Umweltverhältnisse – Faktoren über die wir absolut keine Kontrolle haben. Obwohl der moderne Lebensstil die Auswirkungen der täglichen Wetterveränderungen in unserem Leben auf ein Minimum senkt, ist unsere Nahrungsmittelproduktion nach wie vor davon abhängig. Das gibt Gott ein Mittel, mit dem Er uns segnen oder züchtigen kann. Wir können diesen wichtigen Aspekt der natürlichen Welt, wie Gott sie schuf, einfach nicht entkommen.

Schauen Sie, wie dieser Faktor in den zwei grundlegenden Kapiteln des Alten Testaments erwähnt wird. In 3. Mose 26 verspricht Gott reichlichen landwirtschaftlichen Segen für unsere Gehorsamkeit ihm gegenüber (Verse 4-5). In Vers 10 in der Einheitsübersetzung heißt es: „Und ihr werdet noch von der alten Ernte zu essen haben und das Alte hinausschaffen müssen, um Platz für das Neue zu haben.“ Und in 5. Mose 28 (Elberfelder Bibel) lesen wir: „Gesegnet wird sein … und die Frucht deines Ackerlandes und die Frucht deines Viehs, der Wurf deiner Rinder und der Zuwachs deiner Schafe. Gesegnet wird sein dein Korb und dein Backtrog … Der Herr wird den Segen entbieten in deine Speicher … Der Herr wird dir seinen guten Schatz, den Himmel, auftun, um deinem Land Regen zu seiner Zeit zu geben und um alles Tun deiner Hand zu segnen …“ (Verse 4-5, 8, 12).

Doch unter den Flüchen für Ungehorsam ihm gegenüber verspricht Gott das Gegenteil: „Und ihr werdet vergeblich euren Samen säen, denn eure Feinde werden ihn verzehren. … und ich werde euren Himmel wie Eisen machen und eure Erde wie Bronze. … und euer Land wird seinen Ertrag nicht geben, und die Bäume des Landes werden ihre Frucht nicht geben. … Wenn ich euch den Stab des Brotes zerbreche, werden zehn Frauen euer Brot in einem Ofen backen, und sie werden euch das Brot zurückgeben nach dem Gewicht; und ihr werdet essen und nicht satt werden“ (3. Mose 26, 16, 19-20, 26; Elberfelder Bibel). In 5. Mose 28 lesen wir: „Der Herr wird den Regen deines Landes zu Staub und Sand machen. Vom Himmel wird es auf dich herabkommen, bis du umgekommen bist“ (Vers 24; Elberfelder Bibel). Gott verspricht, dass unser Boden unfruchtbar sein wird, und unsere Nutzpflanzen von Schädlingen verzehrt werden (Verse 23, 38-39, 42).

Schauen Sie sich um: Diese Flüche beginnen bereits über uns hereinzubrechen.

Gott warnt uns aus Liebe. Er möchte uns helfen solch einem Schicksal zu entrinnen – und Reue ist das Mittel, um genau das zu ermöglichen.

Diejenigen, die seine Vorwarnung ablehnen, verurteilt Gott in Jeremia 14, 12-18. „Siehe, die Propheten sagen ihnen: ihr werdet das Schwert nicht sehen und keine Hungersnot bei euch haben“, sagt Gott – aber er warnt: „Solche Propheten sollen sterben durch Schwert und Hunger. Und die Leute, denen sie weissagen, sollen auf den Gassen Jerusalems liegen, vom Schwert und Hunger hingestreckt, und niemand wird sie begraben, sie und ihre Frauen, Söhne und Töchter“ (Verse 15-16). Nehmen Sie sich Zeit, über diese Worte nachzusinnen.

In dieser schaurigen Vision sind es jene in der Stadt, die besonders betroffen sind: „… komme ich in die Stadt, siehe, so liegen dort vor Hunger Verschmachtete“, sagt der Prophet (Vers 18). Stellen Sie sich vor, Menschen sind abgemagert und betteln um Nahrung, suchen auf Müllhalden nach irgendwelchen Resten, um sie zu essen. Das werden keine Bilder von fernen verarmten Ländern auf unseren Fernsehschirmen sein. Das wird sich auf den Prachtstraßen und zwischen den Wolkenkratzern unserer ehemals wohlhabenden Städte und Geschäftsviertel abspielen.

Wie stellen Sie sich das Leben in den Stadtgebieten von Amerika und England vor, wenn die Lebensmittelkrise solch extreme Ausmaße erreicht hat? Selbst mit wenig Phantasie kann man sich ausmalen, wie brutal und mörderisch die Umstände werden könnten. Traurigerweise werden unsere schlimmsten Befürchtungen von der Bibelprophezeiung ausführlich bestätigt und sogar übertroffen.

Pestilenz

Ein  spanisches Sprichwort sagt: „Zivilisation und Anarchie sind nur sieben Mahlzeiten voneinander entfernt.“

Lebensmittelknappheit machen die Welt einfach zu einem gefährlicheren Ort. Nichts ist wichtiger für die Menschen, als dass sie genug Nahrung und Wasser haben. Wasserknappheiten haben heftige Konflikte ausgelöst; Regierungen wurden infolge von Dürren gestürzt. Der „Arabische Frühling“, der Nord-Afrika und den Nahen Osten erschütterte, entwickelte sich nicht zuletzt wegen des allgemeinen Zorns über die Lebensmittelknappheit. Selbst wenn ein Volk genug Nahrung hat, können hohe Preise zu Protesten und inneren Unruhen führen. Die Geschichte beweist, dass Völker um die Gewährleistung der Lebensmittelversorgung, die sie brauchen, kämpfen werden.

„Diese Herausforderung ist drängender als der Klimawandel“, schreibt Cribb in The Coming Famine (Die kommende Hungersnot). „Eine Klimakrise könnte über Jahrzehnte hinweg auftreten. Eine Lebensmittelkrise kann innerhalb von Wochen explodierenund innerhalb von Tagen töten.“

Mike Murphy, ein prominenter Milchbauer, erzählte Cribb: „Die globale Erwärmung erhält all die öffentliche Aufmerksamkeit, aber die unmittelbare reale Bedrohung der Menschheit ist eine Hungersnot in gewaltigem Ausmaß.“ Er warnte vor den gemeinsamen Bedrohungen durch „Lebensmittelknappheit, Hungersnot und gewaltigen sozialen Unruhen.“

Die Bibelprophezeiung stimmt darin überein!

In Hesekiel 5 finden wir eine entsetzliche Prophezeiung über das Ende der angloamerikanischen Völker. Sie spricht von ihrem Schicksal, in Drei geteilt zu werden, wo der erste Teil „mit Feuer verbrannt wird … mitten in der Stadt, wenn die Tage der Belagerung um sind“ (Vers 2). Diese Belagerung ist eine wirtschaftliche Belagerung durch Ausländer (auch vorhergesagt in 5. Mose 28, 52) – ein Ereignis, das diese Völker in den wirtschaftlichen Ruin führt.

Dann erklärt Hesekiel die Auswirkung dieser Belagerung noch ausführlicher: Ein Drittel von dir soll an der Pest sterben und in deiner Mitte durch Hunger aufgerieben werden … werde ich immer größeren Hunger über euch bringen und werde euch den Stab (bzw. die Versorgung) des Brotes zerbrechen. Ja, ich werde Hunger über euch senden … Pest und Blutvergießen sollen sollen bei dir umgehen … Ich, der Herr, habe es gesagt“ (Verse 12, 16-17; Schlachter Bibel).

Die Pest, von der Hesekiel sprach, steht im Zusammenhang mit den Seuchen, von denen Christus in Matthäus 24, 7 prophezeite. Gerald Flurry erklärte in seinem Key of David Programm am 22. Mai, wie die Seuchen, die Christus voraussagte, sogar zerstörerisches menschliches Verhalten beschreiben könnten (z. B. ist das gleiche griechische Wort in Apostelgeschichte 24, 5 [Einheitsübersetzung] mit „dieser Mann ist eine Pest“ übersetzt). „Das fügt dieser Prophezeiung eine Dimension hinzu“, sagte er. „Wenn man all diese Hungersnöte oder eine Hungersnot im Land hat, wird es auch einen gesellschaftlichen Zusammenbruch verursachen wenn es schlimmer wird – und es ist vorhergesagt, dass es noch viel schlimmer werden wird, bevor es besser wird.“ In seiner Hesekiel-Broschüre machte er dieselbe Bemerkung über Hesekiel 5, 12: „Es ist prophezeit, dass die Unruhen und die Gewalt, die sicherlich mit der Lebensmittelknappheit einhergehen werden, „Millionen von Menschenleben fordern werden!“, schrieb er. „Je ärger die Gewalttätigkeiten und Brandlegungen werden, desto schlimmer wird die Hungersnot. Je schlimmer die Hungersnot wird, desto intensiver wird die Gewalt. Es wird ein richtiger Teufelskreis.“

In der Hungersnot, die gegenwärtig das Horn von Afrika heimsucht, bringen aussichtslose Verhältnisse in einer Vielzahl von Menschen, die eine Pest sind, das Schlimmste zum Vorschein. Terroristen versuchen ihre Aktivitäten dadurch zu finanzieren, indem sie zunehmend verarmte Menschen erpressen und sie misshandeln, wenn sie sich weigern zu zahlen oder versuchen, dem Land zu entfliehen. Somalier flüchten zu Zehntausenden. Die Flüchtlingslager sind völlig überfüllt und von Krankheiten geplagt; Kinder sterben; Tausende von Menschen müssen in den Randgebieten der Städte leben mit nur wenig oder keinem Unterschlupf. Es ist ein ernüchterndes Bild davon, wie schnell schwierige Umstände sich zu etwas Hässlichem entwickeln können.

Diese Zustände – hungrige, abgemagerte Menschen, die in Schmutz und Elend leben, um Almosen oder etwas Essbares betteln, andere missbrauchen und ausbeuten in dem erbitterten Kampf ums Überleben – gibt es auf dieser Erde in diesem Augenblick, während Sie dies lesen. Aber eine Prophezeiung nach der anderen warnt, dass bald Millionen von Menschen, die niemals so etwas kannten um derartige Zustände zu fürchten, in ihrem Rachen gefangen werden.

„Unsere Völker werden nur noch einige wenige Jahre in verhältnismäßig wirtschaftlichem Wohlstand leben“, warnte Herbert W. Armstrong vor 50 Jahren. „Eben dieser Wohlstand ist unser todbringender Fluch! Weil unsere Völker ihr Herz daran hängen, Bequemlichkeit und Freizeit suchen, weich, dekadent und schwach werden!“ Doch heute beginnt dieser Wohlstand zu schwinden – und manche zeigen es jetzt schon, dass es ihnen an Charakte mangelt, um sich moralisch zu verhalten! „Dann, plötzlich, bevor wir es erkennen, werden wir uns inmitten einer Hungersnot und unkontrollierbarer Seuchen befinden. … Und all diese Zustände gibt es nur deshalb, weil die Menschen ihren Schöpfer missachten!“

Wie schlimm werden solche Zustände werden? Es ist wirklich unerträglich, darüber auch nur nachzudenken, aber die Voraussage der Bibel ist eindeutig und klar.

Die Prophezeiung im 3. Buch Mose endet mit diesem entsetzlichen Bild: Und ihr werdet das Fleisch eurer Söhne und das Fleisch eurer Töchter verzehren“ (Vers 29; Schlachter Bibel).

Hesekiel 5 fügt noch folgendes hinzu: „… und ich will so mit dir umgehen, wie ich es nie getan habe und auch nicht mehr tun werde, um all deiner Gräuel willen. Darum sollen in deiner Mitte Väter ihre Kinder und Kinder ihre Väter fressen; und ich will solches Gericht über dich ergehen lassen …“ (Verse 9-10).

„Das ist entsetzlich“, schrieb Herr Flurry in der Hesekiel Broschüre. „Es muss uns wachrütteln! Wie kann jemand nach dem Lesen von solch beängstigenden Prophezeiungen sich weigern, seine oder ihre religiösen Ansichten sorgfältig zu prüfen?“

Werden Sie Gott glauben? Werden Sie sich zu ihm wenden – damit Sie nicht eingeschlossen werden inmitten solcher Gräueltaten?

Das Ende der Hungersnot

„… es werden Hungersnöte sein und Erdbeben hier und dort“, sagte Christus. Auf die Erfüllung dieser Prophezeiung können wir unser Leben setzen!

Aber denken Sie daran – dies wurde uns in der Tat als ein Zeichen gegeben – als ein Vorbote der unmittelbar bevorstehenden Rückkehr Jesu Christi auf diese Erde, um sein Königreich errichten!

In der Prophezeiung heißt es weiter: „Sogleich aber nach der Bedrängnis jener Zeit … wird erscheinen das Zeichen des Menschensohns am Himmel. Und dann werden wehklagen alle Geschlechter auf Erden … sehen den Menschensohn kommen auf den Wolken des Himmels mit großer Kraft und Herrlichkeit“ (Matthäus 24, 29-30).

Schauen Sie sich die aktuellen Zustände genau an – die steigenden Lebensmittelkosten, die Wetterkatastrophen und andere Plagen, die unsere Ernten verkleinern, dann die schrumpfenden Lebensmittelvorräte, die Probleme mit unserer Nahrungsmittelproduktion, die Knappheit und die Hungersnot. Sie müssen begreifen, dass das die Anfangsphasen der Erfüllung großer biblischer Prophezeiungen sind. Und dann müssen Sie die allgewaltige Macht hinter diesen Prophezeiungen anerkennen – und begreifen, worauf sie alle hindeuten! Sogar in diesem trostlosesten aller Phänomene gibt es eine strahlende Hoffnung!

Sobald Christus als König aller Könige zurückkehrt, wird die dann von ihm errichtete Welt, wie prophezeit, eine Welt wunderbaren, universalen Überflusses und Wohlstands sein. Weil die Menschheit Gottes ökonomische und landwirtschaftliche Gesetze bei ihrer Nahrungsmittelproduktion befolgen wird, werden die daraus resultierenden natürlichen Vorteile zusätzlich durch übernatürlichen Segen vervielfacht. All die ermutigenden Verheißungen von 3. Mose 26 und 5. Mose 28 werden sich voll entfalten. Gott sagt außerdem: „Und ich werde sie und die Umgebungen meines Hügels zum Segen machen; und ich werde den Regen fallen lassen zu seiner Zeit, Regengüsse des Segens werden es sein. Und der Baum des Feldes wird seine Frucht geben, und das Land wird seinen Ertrag geben; und sie werden in ihrem Land sicher sein. Und sie werden erkennen, dass ich der Herr bin …“ (Hesekiel 34, 26-27; Elberfelder Bibel).

„Regengüsse des Segens“ – welch wunderbarer Ausdruck. Regen ist ein Segen von Gott, der den Gehorsamen gegeben wird. Deshalb werden unter Christi Herrschaft die Felder, die Ernten, die Obst- und Weingärten der Menschen so ergiebig und die Erträge so groß sein, dass sie nicht Schritt halten können; sie werden immer noch ernten wenn die Zeit gekommen ist, die Felder neu zu bestellen! „Siehe, es kommt die Zeit, spricht der Herr, dass man zugleich ackern und ernten, zugleich keltern und säen wird. Und die Berge werden von süßem Wein triefen, und alle Hügel werden fruchtbar sein. Denn ich will die Gefangenschaft meines Volkes Israel wenden, dass sie die verwüsteten Städte wieder aufbauen und bewohnen sollen, dass sie Weinberge pflanzen und Wein davon trinken, Gärten anlegen und Früchte daraus essen“ (Amos 9, 13-14).

Bald werden Hungersnöte eine entfernte Erinnerung sein – für alle Menschen auf Erden!