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Bei zwei Erdbeben in Venezuela sind möglicherweise 100 000 Menschen ums Leben gekommen

JUAN BARRETO/AFP VIA GETTY IMAGES

Bei zwei Erdbeben in Venezuela sind möglicherweise 100 000 Menschen ums Leben gekommen

Gestern erschütterten kurz nach 18 Uhr Ortszeit zwei Erdbeben kurz nacheinander Venezuela. Die Zahl der Todesopfer wird auf mehrere Zehntausend geschätzt; nach Angaben des United States Geological Survey könnten es bis zu 100 000 sein. Das erste Beben erreichte eine Stärke von 7,2 auf der Momentmagnitudenskala, während das zweite, das eine Minute später auftrat, eine Stärke von 7,5 erreichte – das stärkste Beben in Venezuela seit 1900.

  • Die Epizentren lagen etwa 161 Kilometer westlich der Hauptstadt Caracas in der Nähe von San Felipe, einer Stadt mit 220 000 Einwohnern. In Städten, die so weit entfernt lagen wie Caracas, stürzten ganze Gebäude ein.

  • Viele Venezolaner hielten sich gestern aufgrund eines Feiertags in Gebäuden auf. Zahlreiche Venezolaner leben in Slums oder in Behelfsunterkünften, die auf instabilem Untergrund errichtet wurden.

Die amtierende Präsidentin Delcy Rodríguez erklärte, die Vereinigten Staaten stünden in „ständigem Kontakt“ mit der venezolanischen Regierung.

US-Präsident Donald Trump, der neue Förderer der venezolanischen Regierung, erklärte, er habe „alle Behörden unserer Regierung angewiesen, sich darauf vorzubereiten, rasch zu handeln“. Wir werden für unsere neuen und großartigen Freunde da sein. „Die ersten Berichte sind nicht gut!!!“

Die Lage in Venezuela war bereits äußerst besorgniserregend. Im Jahr 2024 lebten schätzungsweise 73 Prozent der Bevölkerung in Armut, 36 Prozent in extremer Armut.

  • Die USA führen seit Langem einen Krieg gegen mächtige Drogenkartelle, die im Land ansässig sind. Die Folgen der beiden Erdbeben werden für die Venezolaner noch lange spürbar sein.

Rodríguez erklärte, die Behörden „führen derzeit sehr intensive Rettungsmaßnahmen durch, um so viele Menschenleben zu retten, wie Gott es uns erlaubt“.

Warum hat Gott zugelassen, dass die Erdbeben ein so gefährdetes Land heimgesucht und so viele Todesopfer gefordert haben? Unser Trends-Artikel „Warum die Posaune eine Zunahme von ‚Natur‘- und Wetterkatastrophen beobachtet“ beobachtet liefert die Antworten.