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Auf dem Vormarsch

Während sich andere Nationen weigern, den USA weiterhin militärische Unterstützung in Afghanistan zu gewähren, wird diese von Deutschland verstärkt.

„Y ou’ve come a long way, baby” (du hast es weit gebracht, Baby), so heißt der Werbespruch von 1989, für die „fraueneigene“ Zigarette Virginia Slims. Die Werbung enthielt die übliche Warnung über den Inhalt der Zigarettenpackung, der das Potential hatte, den Tod des Verbrauchers zu verursachen.

Die gleiche Formulierung könnte für den rapiden Aufstieg der Militärmacht der Nation zutreffen, die den letzten Weltkrieg anstiftete. Aber dieses Paket trägt keine explizite Warnung über seinen Inhalt und dessen Potential und die historischen Beweise, dass es für unzählige Millionen den Tod darstellt. In Wirklichkeit ist der Welt die Botschaft verkauft worden, dass ihr tödliches Potential eine Sache der Vergangenheit ist. Dies macht ihre Rückkehr zum Favoriten so ungemein gefährlicher.

Am 16. Januar gaben Deutschlands Streitkräfte – die Bundeswehr – eine Erklärung ab, die andeutete, dass 250 deutsche Soldaten mit einem speziellen Kampfauftrag in Afghanistan eingesetzt werden. Der verteidigungspolitische Sprecher der SPD-Bundestagsfraktion, Rainer Arnold, „verkündete, dass die deutsche Armee begonnen hat, für den Einsatz Vorbereitungen zu treffen … und fügte hinzu, dass mit dieser Mission, deren Beginn für den Sommer festgesetzt war, eine ‚neue Qualität’ des Bundeswehr-Engagements in Afghanistan erreicht werde. Zum Teil könnte die neue Mission auch die Verfolgung von Terroristen einschließen. …“

Die Größe dieser Kampftruppe mag vielleicht klein erscheinen. Doch das war die Geschichte des deutschen Militärs zur Rückkehr an die Macht: leise, leise – nach und nachdamit wir nicht alte Erinnerungen an dunklere Tage erwecken.

In der Tat, die deutschen Sicherheits- und Verteidigungsdienste haben es dank der Hilfe ihrer wohlwollenden englischsprachigen Sieger weit gebracht von ihrer anfänglichen, zaghaften Wiederbelebung vor 50 Jahren, bis hin zu ihrer neuen internationalen Friedensrolle. Tatsächlich scheint es nach jüngsten Äußerungen gewisser deutscher Beamter, dass, während andere Nationen ihre Truppen von Afghanistan abziehen, Deutschland in der Lage ist, sogar noch größere Verantwortung auf diesem Kriegschauplatz zu übernehmen.

Die Bundeswehr berichtete auch, „mit dem Abzug der 350 Mann starken norwegischen Truppe aus Afghanistan bis Mitte des Jahres und mit der unter deutschem Kommando stehenden internationalen Sicherheitsunterstützungstruppe der NATO (ISAF), wird die Bundeswehr die Norweger wahrscheinlich ersetzen müssen. ‚Wenn andere Nationen ab September nicht mehr zur Verfügung stehen, um diese Aufgabe zu übernehmen, dann müssen wir das selber machen’, sagte Bernhard Gertz, der Führer des deutschen Bundeswehrverbandes, der Mitteldeutschen Zeitung. „Es ist im Interesse unserer eigenen Soldaten’. In einem separaten Interview mit der Tageszeitung Der Tagesspiegel fügte Gertz hinzu: ‚Es ist sicher, dass wir diese Aufgabe übernehmen werden’“ (ibid.).

Geschichte der Wiederbelebung

Deutschlands erneute Bereitschaft, Truppen in Kampfeinsätze zu entsenden, folgt einem jahrzehntelangen vorsichtigen Auftreten nach den Gräueltaten der Nazis. Es ist interessant, die Wiederkehr Deutschlands – nachdem es 1945 besiegt worden war – zurückzuverfolgen zu seiner unauffälligen Wiederaufrüstung, die mit der Gründung der Bundeswehr im Jahr 1956 begann und mit der Unterstützung der westlichen Alliierten geschah. Das war kaum 10 Jahre nachdem die Verbündeten erklärt hatten, dass es Deutschland nie wieder erlaubt sein würde, sich zu bewaffnen und eine Bedrohung für den Weltfrieden darzustellen.

Während der folgenden Jahrzehnte wurde die Bundeswehr eine der effizientesten und bestversorgten konventionellen Armeen auf dem Kontinent. (Wir sagen konventionell, weil trotz mehrerer Versuche, atomare Waffen anzuschaffen, dieser Wunsch verweigert wurde.) Dennoch waren die deutschen Militärstreitkräfte durch konstitutionelle Nachkriegseinschränkungen und Einschränkungen, die ihnen durch die Integration in die NATO-Allianz auferlegt wurden, in ihrem Handlungsspielraum eingeschränkt.

Das alles änderte sich mit der deutschen Wiedervereinigung im Jahr 1990.

German-Foreign-Policy.com berichtet: „Mit Abschluss der Verhandlungen über einen Friedensvertrag (‚2+4 Vertrag’) rücken die deutschen Streitkräfte bis an die Westgrenze Polens vor (1990). Zwar bleibt dem deutschen Militär untersagt, biologische, chemische und atomare Waffen herzustellen, zu besitzen oder über solche Waffen zu verfügen; auch wird die Mannschaftsstärke der Bundeswehr begrenzt (auf maximal 345.000 Personen). Doch diese Einschränkungen hindern die militärische Führung nicht, weit reichende Visionen zu formulieren. Mit den ‚Verteidigungspolitischen Richtlinien’, die 1992 erlassen werden, verabschiedet sich die Bundeswehr von ihrer früheren Rolle als ‚Verteidigungsarmee’ und erhebt Anspruch, weltweiter Statthalter des wiedervereinigten, wirtschaftlich expandierenden Deutschland zu werden. Militärische Mittel, heißt es in den ‚Richtlinien’, seien notwendig, umden politischen Handlungsspielraum Deutschlands und das Gewicht, mit dem die deutschen Interessen international zur Geltung gebracht werden können’“, zu erweitern (durchweg meine Betonung).

Unter den neuen Richtlinien für die erweiterte Rolle der Bundeswehr nach der Vereinigung, nahmen die gesamte Gangart und das Ausmaß der deutschen militärischen Aktivität zu. Während Deutschlands östliche Nachbarn schrittweise von der Europäischen Union geschluckt wurden, ergriff Deutschland die Initiative und begann damit, Offiziere dieser Bewerber-Länder auszubilden um zu gewährleisten, dass sie von der deutschen Militärtechnologie abhängig sind.

Mittlerweile verkündete Deutschland am 23. Dez. 1991 seine einseitige Anerkennung der Separatistenstaaten Slowenien und Kroatien, als diese ihre Unabhängigkeit von der Republik Jugoslawien erklärten. Kurz darauf verkündete auch der Vatikan seine offizielle Anerkennung der abtrünnigen Staaten. Das Ergebnis war der Anfang der Balkankriege – fürchterliche, blutige, schmutzige kleine Kriege, die über der ganzen Balkanhalbinsel explodierten, die von der allerersten diplomatischen Initiative Deutschlands seit der Vereinigung von Ost- und Westdeutschland nur ein Jahr zuvor, absichtlich provoziert wurden.

Die Balkankriege der 1990er Jahre machten den Begriff „ethnische Säuberung“ zeitgemäß, während konkurrierende Enklaven sich gegenseitig in vorherrschenden Gebietskämpfen zu vernichten versuchten. Es war für alle Kenner der Balkangeschichte leicht vorhersehbar. Der Begriff „ethnische Säuberung“ ist eine englische Interpretation eines von Kroaten geprägten Ausdrucks, in ihrem Versuch, die Serben und andere Minderheitsgruppen innerhalb ihrer Nation auszurotten.

Die Wiederholung der Geschichte

Die Macher in der deutschen Regierung kannten ihre Geschichte und hatten das Ergebnis ihres Handelns gut gedeutet. Der Preis würde die Eroberung des Zugangs von Europa sein – die Balkanstaaten. Dies würde der EU erlauben, sich aggressiv ostwärts zu bewegen, bis hin zur Haustüre Russlands, wobei die NATO-Verbündeten die von Deutschland ausgelösten Kriege nicht nur ausführen, sondern sogar die Rechnung dafür bezahlen und die Beute der von Deutschland dominierten Europäischen Union geben!

Die gesamte deutsche Initiative in der Balkanepisode wurde geschaffen, um die Region zu destabilisieren – und dann die NATO-Streitkräfte aufzufordern, die Halbinsel zu sichern – so dass dann der EU die kontinuierliche Kontrolle der Nationalstaaten, die einstmals Jugoslawien umfassten, übergeben werden konnte.

Der Plan funktionierte – und zwar perfekt! Deutschland bekam was es wollte und mehr, als die Luftwaffe militärische und zivile Ziele auf der Balkanhalbinsel unter dem NATO-Schirm bombardierte.

Das neu vereinte Deutschland war ein Vollblut im Kampf.

Deutschland hatte das aus dem zweiten Weltkrieg stammende Tabu gegen Kampfeinsätze überwunden, das es seit seiner Niederlage durch die Alliierten im Jahr 1945 gehindert hatte, in den aktiven Kampf einzutreten.

Für seine Bemühungen wurde Deutschlands Militärkommandeur, General Klaus Naumann, 1994 von den NATO-Verteidigungschefs zur leitenden Position als Vorsitzender des NATO-Militärausschusses gewählt. Er übernahm seinen Posten am 14. Febr. 1996 – nach dem Dayton-Vertrag von 1995, der die Beilegung der Kriege, die durch deutsche diplomatische Aktionen vier Jahre zuvor am Balkan angestiftet wurden, entscheiden sollte. Durch seine militärische Führung und sorgfältige Planung hatte Naumann das deutsche Militär zurück ins Vorfeld des Kampfes gedrängt – im Zuge der Unterstützung eines illegalen Krieges, eines Krieges ohne UN-Mandat, ausgeführt von Deutschlands alten Feinden, den Vereinigten Staaten und Großbritannien, auf Deutschlands Veranlassung und zu beträchtlichen Kosten für Deutschlands alte Feinde.

Nukleares Potential?

Vor einigen Jahren skizzierte Naumann seine Vision folgendermaßen: „Diese riesige und langfristige Aufgabe, die ganze Region von Nordafrika durch die Levante, den Nahen Osten, Zentral-Asien und den Indischen Ozean zu stabilisieren, ist sowohl für die Europäer als auch die Nordamerikaner die Herausforderung von morgen. Beide haben keine andere Alternative, als es Schulter an Schulter zu tragen. Diese Aufgabe sollte sowohl die neue Vision der NATO als auch das neue Grenzgebiet der NATO kennzeichnen“ (World Security Network, 13. Aug. 2003).

Aber die bis heute alarmierendste öffentliche Aussage, die von irgendeinem Mitglied bzw. pensioniertem Mitglied – das Naumann jetzt ist – über Deutschlands moderne Streitkräfte gemacht wurde, war von Klaus Naumann im Zusammenhang mit dem letzten NATO-Manifest, bei dem er Autor und Unterzeichner war, gemacht worden.

Laut der Guardian Zeitung „übte Naumann beißende Kritik an der militärischen Leistung seines eigenen Landes in Afghanistan. ‚Es ist an der Zeit für Deutschland zu entscheiden, ob es ein verlässlicher Partner sein will’. Indem sie auf ‚Sonderregeln’ für die deutschen Truppen in Afghanistan bestehe, trage die Merkel-Regierung in Berlin zur ‚Auflösung der NATO’ bei“ (22. Januar). Obwohl diese Worte ein schwacher Trost gewesen wären für Deutschlands Kanzlerin Merkel – die bereits ernsthaft zerstritten war mit ihrem Vizekanzler und Außenminister Frank-Walter Steinmeier über zahlreiche Aspekte der deutschen Außenpolitik – brachten sie sicherlich das Blut des deutschen Oberkommandos in Wallung!

Aber das ist nicht alles. Das Manifest empfiehlt, dass die Nato eine nukleare Erstschlagspolitik anbahnen soll – und, kein Wunder, Naumann unterstützt dies. „Die Weiterverbreitung schreitet fort, und wir haben nicht viele Möglichkeiten, sie aufzuhalten. Wir wissen nicht, wie wir damit umgehen sollen.“ Die Nato, meinte er, müsse zeigen, „dass wir einen großen Stock haben, den wir vielleicht benutzen müssen, wenn wir keine andere Wahl haben“ (ibid.).

„Der atomare Erstschlag müsse im ‚Köcher’ jeder Eskalationsstrategie sein“, schrieb Naumann in der Studie mit dem Titel „Zu einer Gesamtstrategie für eine unsichere Welt“, die die Kriegsbereitschaft der Nato erörtert. Laut der deutschen Außenpolitik „kursiert der Bericht seit Januar in der EU“ (25. Februar).

„Die Militärstudie verlangt eine Totalisierung des Waffenarsenals, das für den nuklearen Ersteinsatz bereit sein müsse. Nur so könnten die USA, die NATO und die EU ihre ‚Eskalationsdominanz’ sichern. Der atomare Erstschlag wird ausdrücklich als ,unverzichtbar,bezeichnet’ (ibid.).

Denken Sie an das. Deutschlands oberster Militärstratege befürwortet eine nukleare Erstschlag-Initiative für die NATO!

Das sollten wichtige Nachrichten sein!

Aber es war nicht so.

Überschattet vom Nahen Osten, vom Irak-Krieg, vom globalen wirtschaftlichen Zusammenbruch, vom Prominenten-Blödsinn und von den US-Präsidentschaftswahlen, wer will sich da auf die scheinbar harmlose „friedensorientierte“ Europäische Union und ihren allzu willigen Schoßhund, die NATO, konzentrieren?

Wer würde wirklich die Aufmerksamkeit auf ein friedliches, „demokratisiertes“, modernes vereintes Deutschland lenken wollen und sich daran machen, die militärischen Motive seines ranghöchsten Sprechers der Streitkräfte zu analysieren?

Aber die Naumann-Strategie geht weiter. „Wie die Militärs betonen, lässt sich eine bis zum Atomkrieg steigerbare Eskalation nur durchsetzen, wenn sie die Zustimmung der Bevölkerung findet. Dabei darf es nicht zu ‚Debatten’ an der Heimatfront kommen, in deren Folge die militärische Bereitschaft leiden müsste. Eventuelle Eingriffe zwecks Wahrung der Wehrbereitschaft könnten unverzichtbar werden, drohen die Autoren. Dabei geht es vor allem um Mediendominanz: Ziel ist es, mit einer ‚first strike media strategy’ als erster die Schlagzeilen zu besetzen“ (ibid.).

In Anbetracht der Geschichte, als das letzte Mal solch eine Empfehlung von germanischen Stimmen gemacht wurde, ist die nächste Aussage ziemlich abschreckend. „Die Studie schlägt vor, das totalisierte Gesellschaftssystem [okkupierter Gemeinschaften] einem politischen Direktorat aus USA, NATO und EU zu unterstellen. Das anvisierte Konzept einer faktischen Militärdiktatur wird gegenwärtig in mehreren europäischen Hauptstädten auf seine Brauchbarkeit geprüft“ (ibid.).

Diese Aussage sollte alle vernünftigen Angelsachsen zu Tode erschrecken!

Herbert W. Armstrong prophezeite nicht nur vor über einem halben Jahrhundert Deutschlands Rückkehr zur militärischen Dominanz in Europa, sondern sagte auch voraus, dass die Angelsachsen dies bis hin zu dem Punkt unterstützen würden, dass sie Waffen von ihren eigenen Produktionen – einschließlich nuklearer Waffen – der Kontrolle Deutschlands übergeben, nur um sie letztendlich auf sich selbst gerichtet zu finden!

Außerhalb Europa

Wie in der Vergangenheit hat der neue deutsche Generalstab keine Zeit verloren, eine hoch effiziente Militärmaschinerie zu entwickeln, die, in den Worten der German-Foreign-Policy.com, „jetzt eine Interventionsstreitkraft mit ständig modernisierten Hightech-Waffen und speziellen Einheiten (KSK) kontrolliert. Sie ist der Verschwiegenheit unterworfen. Die Kriege in Jugoslawien, Mazedonien und Afghanistan (einschließlich der Beteiligung der deutschen Marine vor der Küste Afrikas im Jahr 2002), waren Prüfsteine für den inneren Zustand der Bundeswehr unter Kampfbedingungen. Die deutschen Streitkräfte sind aufgestiegen zu dem Punkt, dass sie mit den Armeen von Europa konkurrieren können.

Außerhalb von Europa konzentriert sich die deutsche militärische Hierarchie auf den Einsatz in Eurasien (benutzt Afghanistan als Sprungbrett), im Mittelmeergebiet und zunehmend am Kontinent von Afrika. Jede dieser Regionen ist entscheidend für die kontinuierliche Entwicklung von Deutschlands imperialistischen Zielen unter dem Schirm der Europäischen Union. Die Sicherung des Zugangs zu Öl, Erdgas und Rohstoffen in der Nähe des europäischen Kontinents ist das Hauptmotiv.

Aus den von Deutschland und dem Vatikan angestifteten Balkankriegen hat sich eine ganz neue Philosophie entwickelt, um die Aggression einer Nation gegen eine andere zu rechtfertigen. Einer der erkenntnisreichsten Beobachter des Aufstiegs von Deutschland zur Dominanz innerhalb der Europäischen Union, der britische Autor John Laughland, erkannte, dass im Mai 1999 „die NATO Jugoslawien angegriffen hatte mit der Begründung, dass nationale Souveränität nicht mehr die Basis des internationalen Systems war und stattdessen ein ‚Recht der humanitären Intervention’ existierte – ein Recht für andere Staaten, ein Land zu bombardieren, wenn sie glauben, dass dort Menschenrechtsverletzungen begangen werden. … Die nationale Souveränität wird eindeutig beiseite geschoben. Vielen Menschen wird weisgemacht, dass dies eine gute Sache ist, weil man glaubt, dass Staaten daran gehindert werden sollten, Missbrauch zu begehen. Das stimmt natürlich aber das Problem ist, dass internationale Organisationen auch Missbrauch begehen können, wie es die NATO 1999 unbestritten getan hat. Staaten unterliegen wahrscheinlich zumindest der Kontrolle der Bevölkerung über die sie die Macht ausüben; internationale Organisationen unterliegen niemals irgendeiner solchen Kontrolle. Ihre Macht ist deshalb mehr und nicht weniger gefährlich, wie die von Nationalstaaten“ (ibid., 18. Feb. 2007).

Die Europäische Union ist dank des Lissabon-Vertrages prädestiniert, ihren eigenen repräsentativen Hochkommissar und ihr eigenes Ministerium für Außenpolitik zu bekommen. Sie ist prädestiniert, ihr eigenes diplomatisches Korps zu haben, das die Autorität der Diplomaten ihrer ehemals souveränen Mitgliedsstaaten ersetzen wird. Es gibt jetzt den Vorschlag für die Errichtung ihres eigenen Sicherheitsrates, bestehend aus den sieben Mitgliedsstaaten mit den stärksten Streitkräften und, um letztendlich ihre eigene gemeinsame EU-Streitmacht zu haben, die mit ihrer Befehlsgewalt den individuellen Generalstab der früheren souveränen Militärkommandos jeder EU-Mitgliednation ablöst.

Und raten Sie mal, welche Nation den Logenplatz innehat, um die Führung der bestehenden, über 2 Millionen starken gemeinsamen Streitmacht zu übernehmen, die der EU, unter ihrem besonders für diesen Zweck wieder belebten Oberkommando, praktisch zur Verfügung steht.

Ja, das deutsche Militär hat es weit gebracht seit seiner niederschmetternden Niederlage im Jahre 1945 und der „immerwährenden“ Eliminierung ihres Oberkommandos.

Prophetische Vision

Aber es war alles so vorhersehbar. Im Jahr 1945, sogar vor dem Sieg der Alliierten über das Naziregime, verkündete eine einzelne Stimme, dass es innerhalb Deutschlands Mächte gab, die in Anbetracht einer Niederlage im zweiten Weltkrieg für die Wiederauferstehung der Deutschen Nation und militärischen Macht geplant hatten. In einem Brief vom 23. Januar 1945 an seine Mitarbeiter, hatte Herbert W. Armstrong folgendes zu sagen: „Aber selbst wenn die Deutschen kapitulieren und wir einen weiteren Waffenstillstand gewinnen, wird es nur eine weitere Unterbrechung sein! Die Nazis werden sofort in den Untergrund gehen – um den dritten Weltkrieg zu planen und vorzubereiten. Es wird uns nicht gelingen, einen Weltfrieden herbeizuführen, weil wir den Weg zum Weltfrieden nicht kennen!

„Überall in den USA beginnen immer mehr Menschen das harte, ernste und schreckliche Schicksal zu sehen, das dieser Nation prophezeit ist! Es ist ein Schicksal, das wir vermeiden können – wenn, und nur wenn – wir unsere Sünden bereuen, die Sünden unserer babylonischen Sitten und Wege gegen Gottes offenbarte Gesetze und wenn wir uns gemeinsam an den allmächtigen Gott um Gnade, Schutz, Hilfe, Sieg und Frieden wenden!“

Hört sich das merkwürdig an für Sie?

Nun, das haben sie auch von dem gedacht, durch den diese Prophezeiungen ursprünglich übermittelt wurden und von all denen, die seitdem weitermachten und während der letzten zwei Jahrtausende diese Botschaft predigten. Doch die Worte dieser Prophezeiungen über unsere Nation klingen heute genauso wahr, wie sie ursprünglich empfangen und verkündet wurden. Der einzige Unterschied ist, dass wir heute aufgrund bedeutender Weltereignisse und dem, in Hinblick auf die heutige Realität, zunehmend schlechter werdenden Zustand unserer Gesellschaft, den unwiderlegbaren Beweis haben! 

De Ger