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80 Prozent der Schüler sehen sich im Rückstand

Die meisten Schüler sind sich Lernverlusten aus der Krise bewusst, 27 Prozent sehen deutliche Lücken. Mehr als 90 Prozent sehnen sich zurück in den Klassenraum.

Wie viel Schulstoff haben Kinder und Jugendliche in der Coronakrise seit dem Frühjahr 2020 verpasst? Während Deutschland auf Ergebnisse erster Lernstandserhebungen nach den Ferien wartet und auf größere Studien, die erst 2022 veröffentlicht werden, hat die Telekom Stiftung die Betroffenen selbst gefragt.

Vier von fünf Schülerinnen und Schülern geben demnach an, nach gut einem Jahr Homeschooling, Quarantänezeiten und Wechselunterricht mit dem Schulstoff im Rückstand zu sein. 27 Prozent sehen sich sogar „deutlich im Rückstand“ – und nur zehn Prozent „gar nicht“. 61 Prozent der Eltern sind wegen des verpassten Lernstoffs in Sorge.