Erhalten Sie jeden Wochentag einen kostenlosen Nachrichtenüberblick in Ihrem Posteingang – die Posaune Kurzmitteilung.

Celtic throne banner Celtic throne logo
In einer unruhigen Welt, ein hoffnungsvolles Schauspiel!
Eine königliche Reise des irischen Tanzes
Live-Online-Konzert | 5. Juli
Tickets
Tickets
1qfai172d0 file

Dominion Farms

Wie man ein Sumpfgebiet in eine Farm verwandelt

Eine inspirierende Veränderung in Kenia, die die Zukunft erhellt.

Einige der schönsten Passagen in der Bibel sind die Prophezeiungen darüber, wie die Welt aussehen wird, nachdem Jesus Christus zurückgekehrt ist. Wüsten blühen wie die Narzisse. Einöden werden in Farmland verwandelt. Landwirtschaftlicher Überschuss. Weltweiter Wohlstand.

Unsere erschöpfte Welt, voll von Armut und Zerfall, schreit nach dieser Transformation.

Auf einem kleinen, verlassenen Stück Afrika kann man ein geschäftiges Projekt finden, welches nicht auf das zweite Kommen Christi wartet.

Vor sechs Jahren waren im Yala Flussdelta 6.800 Hektar Land, die Kenias Regierung zu kultivieren versuchte und dabei scheiterte. Ein Großteil des Erdreichs liegt einen Meter unter faulem Wasser. In der Gegend rund um den Sumpf überlebten 85 Prozent der Menschen mit weniger als 50 Cent pro Tag.

Heute ist über ein Drittel dieses Landes eine florierende Reis- und Fischfarm, und täglich werden 8 Hektar mehr urbar gemacht. Es arbeiten dort 700 Kenianer und der Ertrag der Farm hat überdies 50.000 Einheimische bereichert; die Armutsrate des Landstrichs ist um 64 Prozent zurückgegangen.

Solch ein Erfolg bringt sicher jene tausendjährigen Prophezeiungen in den Sinn. Aber die Menschen, die das Dominion-Farms Projekt betreiben, haben keine Illusionen darüber, ob das Reich Gottes bereits hier ist.

„Es ist ein Krieg – seit dem ersten Tag. Ein harter Kampf. Sie kommen nie in einen Leerlauf“, sagt Calvin Burgess, Gründer und Präsident des Dominion Projekts. Hindernis um Hindernis um Hindernis musste überwunden werden. Es wurden buchstäblich Himmel und Erde bewegt.

Es hat physische Herausforderungen gegeben – wie das Ausbaggern eines meilenlangen Kanals, 10 Meter tief und 50 Meter breit, um einen Fluss in einen toten See umzuleiten. Es hat Enttäuschungen gegeben bei dem Versuch, Geräte und Nachschub in eine entlegene Wildnis zu schaffen.

Die imposanteste Hürde jedoch ist, fasst Herr Burgess in einem einzigen Wort zusammen: Korruption. „Jeder im Land ist hinter irgendetwas her“, sagen die Bewohner von Guthrie und Oklahoma. Obwohl er während seiner 30 Jahre des Gründens und Leitens von Millionenprojekten in Kanada und den Vereinigten Staaten mit vielen Missgeschicken konfrontiert war, wurde seine Entschlusskraft noch nie so auf die Probe gestellt wie bei seiner Arbeit in Kenia.

Transparency International zählt Kenia zu den korruptesten Ländern der Welt. Die lokale Polizei, Ordnungsbeamte, Politiker, ja sogar der Klerus, sie alle fordern üblicherweise Bestechungsgeld. Sie betrachten ein kapitalkräftiges Unternehmen, wie das von Herrn Burgess, als niedrighängende Früchte.

Aber Dominion Farms hat sich aus Prinzip konsequent geweigert, ihnen diesen Gefallen zu tun. „Wir werden sie nicht bestechen. Man kämpft wie verrückt. Man bringt es ins Fernsehen. Man betet“, sagt Burgess. „Werfen Sie genügend Licht auf die Dinge und bringen sie die Wahrheit zum Vorschein, und es funktioniert immer.“ Er führt einen Kampf – wo der kenianische Leiter der Zollbehörde 80.000 Dollar „Zollgebühren“ forderte, um die Einfuhr von drei 15.000 Dollar Jeeps zu genehmigen – der sich über 14 Monate hinzog. Es geschah nichts, bis der Beauftragte in einem sonderbaren Einzelauto-Unfall starb und erst dann die Fahrzeuge freigegeben wurden.

Die ländliche Gegend ist auch voll von Feld-Wald-und-Wiesendieben. „Alles muss bewacht werden“, sagt Herr Burgess. Lassen Sie ein Fahrzeug über Nacht draußen und es wird bis Sonnenaufgang völlig zerlegt sein, behauptet er. Deshalb beschäftigt Dominion 60 Sicherheitsbeamte, die die Außenanlagen patrouillieren – und sogar sie sind nicht immun dagegen, von habgierigen Familienmitgliedern bestochen oder ausgenutzt zu werden. Das sind die traurigen Realitäten, wenn man in einem Land Geschäfte macht, wo, klagt Burgess, „den Kindern von Anfang an beigebracht wird, alles zu nehmen, was sie bekommen können.“

Was die Angelegenheiten noch schwieriger macht, ist, dass Kenia sich mitten in einer folgenschweren politischen Krise befindet, die an einen Bürgerkrieg grenzt. Letztes Jahr, als die Nachkriegs-Proteste in Stammesfehden ausarteten, die tausende von Menschenleben forderten und über ein halbe Million Flüchtlinge zur Folge hatten, war die Farm gezwungen, eine Zeit lang zu schließen. „Sowohl der Reismühlenbetreiber als auch der Feldmanager waren vom Stamm der Kikuyus und wären getötet worden, wenn sie zurückkehrt wären“, schrieb Herr Burgess in seinem Blog. „Nur eine Notmannschaft von Mechanikern blieb in der Nähe der Farm. Die Felder sollten betreut werden ohne dass jemand hier war um die Arbeit zu tun und ohne geschultes Personal, um mitzuhelfen.“ Die Flughäfen waren geschlossen und die in den USA basierten Angestellten mussten den Wenigen, die zurückgeblieben waren, Anleitungen geben, wie sie die erforderlichen Operationen aufrechterhalten konnten – über das Telefon.

Unter diesen Konditionen zeigte sich die Verderbtheit der menschlichen Natur noch viel drastischer. Die Treibstoffkosten stiegen bis 20 Dollar pro Gallone auf dem Schwarzmarkt – und es wurde schnell klar, „wer Moral und Charakter hatte und wer nicht“, sagte Burgess. Einige unserer besten Angestellten wurden zu Dieben. „Bis zum heutigen Tag muss Domonion Farms einen hauptberuflichen Angestellten beschäftigen, um jeden Tropfen Treibstoff zu messen und rückzuverfolgen.

Das ist nur eine der unzähligen Notlösungen, die der Mitarbeiterstab entworfen hat, um die Farm auf Expansionskurs zu halten. Die Kopfschmerzen hätten die meisten Leute dazu gebracht, in Verzweiflung aufzugeben, aber das Personal von Dominion Farms hat durchgehalten. Sie sind von dem aufrichtigen Wunsch motiviert, die Gemeinschaft aufzubauen und von dem unwahrscheinlichen Erfolg, den sie schon miterlebt haben, gestärkt. „Es ist immer ein Kampf. Nie ist irgendetwas leicht“, sagt Burgess. „Aber am Ende gewinnen wir immer.“

Obwohl Calvin Burgess den Kenianern ehrlich helfen will, ist er nicht an Almosen interessiert. „Wir werden Euch nicht einfach Dinge geben“, sagte er zu den Einheimischen. „Wir werden hier einen Wirtschaftszweig hinzufügen.“ Er baute sein Unternehmen auf, um Möglichkeiten und Arbeitsstellen zu schaffen – einfach, um schwere Arbeit zu belohnen. Seine lange Liste der Gemeinschaftsprojekte dreht sich hauptsächlich um die Entwicklung der lokalen Infrastruktur, um die Verbesserung der Gesundheit und um Bildung zu ermöglichen. Nächstes Jahr wird ein ganzjähriges berufsausbildungsorientiertes Lager für die örtlichen Jugendlichen und Erwachsenen eröffnet.

Herr Burgess beendete vor kurzem seine 65. Reise nach Kenia seit 2003 und verbringt jetzt über ein Drittel jedes Jahres auf der Farm. Er sagt, der Erfolg bei diesen Unterfangen erfordert ein Respektieren der Kultur-Bereiche der Kenianer, die gut sind, und man darf nicht davor zurückzuscheuen, das in Ordnung zu bringen, was eindeutig nicht in Ordnung ist. „Ich werde afrikanische Traditionen nicht in die Quere kommen lassen bei dem was richtig ist und bei dem was getan werden muss“, sagt er offen. „Ich habe jetzt Leute die bereit sind, ihre Traditionen aufzugeben und die sagen: Lasst uns an die Arbeit gehen, so dass wir uns selbst ernähren können.“ Auf diese Weise lehrt Dominion den Einheimischen nicht nur, wie man den Ernteertrag verbessert und Lebensmittel konserviert, sondern auch wie man Entscheidungen vermeidet, die sie zu Sklaven von Armut und Krankheit machen. Wenn mehr als die Hälfte der 15 bis 25-jährigen in der Region HIV positiv ist, dann besteht eine brennende Notwendigkeit, die Menschen – insbesondere die Jugend – beharrlich zu einem gesünderen Lebensstil zu erziehen, sagt Herr Burgess unmissverständlich.

Die letzten Jahre haben anschaulich gezeigt, wie nahe unsere Welt am Rand von katastrophalen Lebensmittelknappheiten ist. Aber mit einem Klima, das ganzjährig eine Ernteproduktion ermöglicht, hat Afrika ein reiches unrealisiertes Potential, dabei zu helfen um das zu verhindern. „Afrika sollte Lebensmittel exportieren – nicht Lebensmittel importieren“, sagt Herr Burgess. „Es kann ein Brotkorb für den Großteil der Welt werden.“ Er hofft eigentlich, das Modell seiner Farm an anderen Orten in Afrika zu kopieren, und hat auch schon Investoren, die bereit sind, in Liberia etwas Ähnliches aufzubauen.

Kenias politischer Wettkampf brodelt wieder einmal und die Zukunft des Landes ist ungewiss. Es droht, ein anderes, noch größeres Hindernis in den Weg von Dominion Farms zu werfen. Aber Herr Burgess bleibt optimistisch indem er sich auf die Dinge konzentriert, die er kontrollieren kann.

Obwohl die Prognose der Bibel für Afrika kurzfristig trostlos ist, kann er sich mit dem Gedanken trösten, dass es feststeht, dass der ganze Kontinent sehr bald die Art von landwirtschaftlicher Fülle und einwandfreier Lebensweise genießen wird, die er heute durch seine Arbeit beleben will. Bestellen Sie ein kostenloses Exemplar von Herbert W. Armstrongs Broschüre The Wonderful World Tomorrow–What It Will Be Like (Die wunderbare Welt von morgen – ein Blick in die Zukunft; derzeit leider nur in Englisch verfügbar), wo Sie lesen können, wie die wunderbaren prophetischen Passagen der Bibel daran sind, Realität werden.

Zu der Zeit wird das größte Hindernis zum Erfolg – die menschliche Natur – verschwunden sein. Das 3. Kapitel von Herrn Armstrongs Broschüre erklärt, wie Gott dieses Wunder schaffen wird.

Nach seinen Erfahrungen wird Calvin Burgess über diese Entwicklung sicherlich am meisten begeistert sein.  

De Moa