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JULIA GODDARD, REESE ZOELLNER/POSAUNE

War Charles Darwin rational?

Die Anhänger der Evolutionstheorie wollen nicht, dass wir erfahren, dass der Vater der Evolution sich von der Bibel abwandte.

Die Anhänger der Evolutionstheorie wollen nicht, dass wir erfahren, dass der Vater der Evolution sich von der Bibel abwandte.

Die meisten Akademiker glauben, die Evolutionstheorie sei eine rationale wissenschaftliche Erklärung für die Schöpfung. Sie meinen, die Schöpfungsgeschichte der Bibel sei irrational und nur auf der Religion begründet. Sie halten Charles Darwin für einen unvoreingenommenen Wissenschaftler, der die Menschen von ihrem religiösen Aberglauben befreite, indem er sich von dem Beweismaterial und der Logik leiten ließ.

2009 forderte die Harvard-Professorin Janet Browne ihre Zuhörer auf, das 200-jährige Jubiläum von Darwins Geburt zu nutzen, um ihren Glauben an Darwin als eine „Galionsfigur der rationalen Wissenschaft“ erneut zu bekräftigen.

Jeder Hochschul-und Universitätsstudent lernt Darwins Vorstellungen über die Evolution. Aber nur wenige studieren Darwins Leben selbst.

Wer war Charles Darwin? Was motivierte ihn?

Was Sie im Begriff sind zu lesen, ist den meisten Leuten nicht bekannt – nicht einmal den Biologiestudenten. Die Anhänger der Evolutionstheorie wollen, dass diese Informationen geheim bleiben.

Die Ablehnung der Genesis

Charles Darwin wurde am 12. Februar 1809 in England geboren. Sein Vater war nicht religiös und sein Großvater Erasmus Darwin glaubte an die Theorie der Transmutation, nach der sich eine Spezies über viele Generationen in eine andere verwandelt. Seine Mutter war eine unitarische Christin. Seine Eltern ließen ihn als Baby in der anglikanischen Kirche taufen und seine Mutter lehrte ihn zu beten und die Bibel zu lesen. Als er aufwuchs, nahm Charles den unitarischen Glauben seiner Mutter an und ging schließlich auf die medizinische Fakultät.

Während er die Universität von Edinburgh besuchte, studierte er auch die Theorien seines Großvaters über die Transmutation. Er war sich dessen jedoch nicht so sicher. Erasmus Darwin hatte geschrieben, Pflanzen und Tiere könnten ihre Eigenschaften, die sie in ihrem Leben entwickelt haben, an die nächste Generation weitergeben. Er hatte die Religion als eine psychische Erkrankung verdammt und insbesondere die Vorstellung verurteilt, dass ungläubige Menschen für immer in der Hölle verbrannten.

Charles war kein guter Student und schied schließlich aus der medizinischen Fakultät aus.

Sein Vater schickte ihn dann auf die Universität von Cambridge, um anglikanischer Priester zu werden. Hier studierte Charles die Natural Theology von William Paley und die „Neununddreißig Artikel der Religion“ der anglikanischen Kirche. Paley kritisierte heftig die Idee von Erasmus Darwin, die besagte, dass Organismen erworbene Eigenschaften an ihre Nachkommen weitergeben könnten und merkte an, dass jüdische Kinder ja auch nicht beschnitten geboren würden, weil ihre Väter beschnitten sind. Er lieferte auch den rationalen Beweis für die Existenz Gottes, indem er argumentierte, die Schöpfung brauche notwendigerweise einen Schöpfer, genau wie eine Uhr einen Uhrmacher braucht. Paleys Buch beeindruckte Charles Darwin zutiefst. Später schrieb er: „Ich habe kaum jemals ein Buch so bewundert wie Paleys Natural Theology: Ich konnte es damals fast ganz auswendig.“ Aber über die „Neununddreißig Artikel der Religion“ war er sich nicht so sicher.

In den „Neununddreißig Artikeln der Religion“ stand, dass Jesus Christus nach Seiner Kreuzigung in die Hölle abgestiegen sei. Wie schon sein Großvater, hasste Charles die Vorstellung, dass Gott die Menschen bis in alle Ewigkeit quälen würde. Er dachte, sein Großvater könnte mit seiner Theorie, dass eine Art sich in eine andere verwandelte, vielleicht Unrecht haben, aber er begann daran zu zweifeln, dass Gott Menschen wie seinen Großvater deshalb bis in alle Ewigkeit in der Hölle quälte. (Um zu verstehen, was die Bibel tatsächlich über die Hölle lehrt, lesen Sie doch bitte unseren kostenlosen Artikel „Was ist die Hölle?“ auf theTrumpet.com/8021.)

Nach seinem Universitätsabschluss 1831 arrangierte einer seiner Botanik-Professoren, dass Charles Darwin als unbezahlter Naturforscher auf der hms Beagle arbeiten konnte. Bevor das Schiff in See stach, gab ihm der Kapitän des Schiffes ein Exemplar des Buches Prinzipien der Geologie von Charles Lyell. Das sorgte dafür, dass sein religiöser Glaube tatsächlich begann, sich zu verändern.

Charles Lyell war ein schottischer Geologe, der später ein Freund Darwins wurde. Er hasste die Bibel und wollte nach seinen eigenen Worten die Wissenschaft „von dem alten Glaubenssystem Moses“ befreien. In seinem Buch argumentierte Lyell, dass Felsen und geologische Formationen sich durch die Naturkräfte allmählich über Jahrmillionen gebildet hätten. Er machte sich über die damals vorherrschende Vorstellung lustig, solche Formationen seien durch Katastrophen wie Noahs Sintflut entstanden.

Darwin war immer noch dabei, sich mit seinen Zweifeln an den Lehren der anglikanischen Kirche über die Hölle auseinanderzusetzen. Also begann er, einige der Argumente Lyells zu übernehmen und die Ideen seines Großvaters über die Transmutation zu überdenken.

„Während dieser beiden Jahre neigte ich dazu, viel über Religion nachzudenken“, schrieb Darwin in seiner Autobiografie. „Während ich an Bord der Beagle weilte, hatte ich noch recht strenggläubige Ansichten und ich erinnere mich, dass einige der Offiziere (die selbst streng gläubig waren) mich herzlich auslachten, weil ich die Bibel als unwiderlegbare Autorität in einigen Punkten der Moral zitierte ... Aber mit der Zeit [d.h. 1836 – 1839] kam ich zu der Einsicht, dass man dem Alten Testament, angefangen mit seiner offensichtlich falschen Geschichte über die Entstehung der Welt, dem Turmbau zu Babel, dem Regenbogen als Zeichen etc., etc., das Gott die Eigenschaften eines rachsüchtigen Tyrannen zuschrieb, auch nicht mehr trauen konnte als den heiligen Büchern der Hindus oder den Glaubensüberzeugungen irgendwelcher Barbaren.“

Das erste Kapitel der Bibel, 1. Mose 1, berichtet, dass Gott die Erde neu erschuf, nachdem sie „wüst und leer“ gewesen war. Das heißt, dass Gott den Planeten schon vor Millionen von Jahren zum ersten Mal erschaffen haben könnte. Trotzdem benutzte Darwin die unermesslich lange geologische Zeit als Ausrede, um das Alte Testament von sich zu weisen!

Die Ablehnung des Christentums

Auch nachdem er die Schöpfungsgeschichte abgelehnt hatte, glaubte Darwin immer noch, dass Gott alle Lebensformen in getrennten Schöpfungsakten erschaffen hatte. Als er dann aber die Finken auf den Galapagos Inseln studierte, bemerkte er, dass es verschiedene Sorten dieser Singvögel gab, wobei jede Sorte einen besonderen Schnabel hatte, um in der Lage zu sein, die unterschiedlichen Arten von Nahrung zu sich zu nehmen. Als Naturforscher hatte Darwin nun die Wahl: Er konnte das, was er beobachtete, als ein Indiz dafür ansehen, dass Gott unterschiedliche Formen von Finkenschnäbeln geschaffen hatte. Er konnte es aber auch als Beweis dafür deuten, dass die Finkenschnäbel sich im Laufe vieler Generationen so entwickelt hatten, um sich ihrer Umgebung anzupassen – und zwar durch eine rein zufällige, unkontrollierte Kraft.

Als er schließlich nach Hause zurückkam, war Darwins Notizbuch voller Spekulationen über Transmutation und Überlegungen darüber, dass die Bibel unglaubwürdig und widersprüchlich war. Er entschloss sich, einen wissenschaftlichen Beruf auszuüben.

Er begann, an eine Heirat mit seiner Kusine Emma Wedgwood zu denken und sein Vater empfahl ihm, seine Zweifel an der Bibel vor seiner zukünftigen Frau zu verheimlichen. Charles hörte nicht auf den Rat seines Vaters und sagte Emma, dass er wohl an die christliche Moral glaubte, jedoch bezweifelte, dass Gott einen Plan für die Menschheit hätte. Er glaube nicht an das Alte Testament und setzte hinzu, dass das Neue Testament, da es ja das Alte Testament zitierte, auch nicht glaubwürdiger sein könne.

Darwins Zweifel basierten dabei weniger auf irgendwelchen wissenschaftlichen Theorien über das Alter von Felsgestein oder über die Form von Vogelschnäbeln, sondern auf Fragen über die Existenz von Leiden, Grausamkeit und Schmerz.

Charles und Emma hatten zehn Kinder – drei starben, bevor sie zehn waren, und weitere drei konnten am Ende selbst keine Kinder bekommen. Der Tod seiner Lieblingstochter Annie hatte tiefgreifende Auswirkungen auf Charles. Er hielt ihre Kränklichkeit für eine Folge von Inzucht, denn er und Emma waren Cousin und Kusine ersten Grades. Als er darüber nachdachte, weshalb schwache Organismen aussterben, entwickelte er seine Vorstellungen über die Transmutation weiter – die Schwachen sterben aus, während die Starken überleben. Seine Kinder kamen um, weil die Natur grausam ist und Gott die Welt im Stich gelassen hatte.

Jahrzehnte später erzählte Charles Darwins Ururenkel Randal Keynes, wie Annies Tod Charles Denkweise über die Welt der Natur und den Überlebenskampf beeinflusst hatte.

„Nach Annies Tod ließ Charles Darwin vollständig von dem christlichen Glauben ab“, schrieb Keynes in Annies Box. „Er nahm nicht mehr mit der Familie an den Gottesdiensten teil; er begleitete sie nur noch bis zur Kirchentür, ließ sie jedoch allein eintreten. Er blieb draußen und sprach mit dem Dorfpolizisten oder ging auf den Gassen der Pfarrei spazieren. Er glaubte jedoch immer noch fest an einen göttlichen Schöpfer. Aber während andere an Gottes unendliche Güte glaubten, schien Er für Charles eher eine düstere, undurchschaubare und skrupellose Figur zu sein ... Charles arbeitete weiter an den ‚Gesetzen des Lebens‘ und meinte nun genau zu wissen, dass die Schwachen eliminiert wurden, während die Starken überlebten.“

Darwins völlige Enttäuschung über das traditionelle Christentum hatte über die Jahre immer mehr zugenommen – schon bevor Annie starb. Hinzu kam, dass auch sein Vater drei Jahre vorher als „Ungläubiger“ gestorben war, was dazu führte, dass Charles erneut über die ewige Bestrafung nachdachte. Später würde er in seiner Autobiografie schreiben: „Ich kann in der Tat kaum noch verstehen, wie sich jemand wünschen kann, dass das Christentum der Wahrheit entspricht, denn wenn es so wäre, scheint schon die klare Sprache des Textes zu zeigen, dass jeder Ungläubige – und das wären auch mein Vater, mein Bruder und all meine besten Freunde, auf ewig dafür bestraft würde. Das ist eine verdammenswerte Doktrin.“

In der Tat wandte sich Charles Darwin, ein aufgewühlter und schmerzerfüllter Mensch, von der Bibel ab. Und das nicht wegen irgendeiner wissenschaftlichen Entdeckung, sondern weil er nicht verstehen konnte, warum ein liebender Gott erlauben sollte, dass die Menschen leiden und schließlich sterben, nur um dann noch auf ewige Zeiten im Feuer gequält zu werden!

Die Ablehnung Gottes

Nach Annies Tod begann Darwin schließlich, seine Notizbücher über die Transmutation in ein Buch mit dem Titel Origin of Species (Der Ursprung der Arten) umzuschreiben. Er änderte die „Transmutation“ in „Evolution“ ab, da dieser Ausdruck wissenschaftlicher klang. Er behauptete, dass eine Spezies sich allmählich über viele Generationen in eine andere verwandelte, weil die Schwachen ausstarben und die Starken überlebten. Er nannte dies die Theorie der „natürlichen Auslese“. Sein Freund Herbert Spencer nannte es das „Überleben des Fähigsten“. Diese Theorie konnte allerdings nicht erklären, wie neue Merkmale geschaffen wurden, aber Darwin hoffte, dass die zukünftigen Wissenschaftler eine Erklärung dafür finden würden.

Er wollte einfach nicht mehr an Gott glauben.

Sieben Jahre nachdem Darwin Ursprung der Arten veröffentlicht hatte, schrieb ihm eine Dame, um ihn zu fragen, ob sie denn sowohl an Gott als auch an die Evolution glauben könne. Charles Darwin antwortete ihr: „Es schien mir immer wahrscheinlicher, die enorme Menge von Schmerz und Leiden auf dieser Welt als das unvermeidliche Resultat der natürlichen Abfolge der Ereignisse anzusehen – will sagen: Die Dinge passieren aufgrund der allgemeinen Naturgesetze und nicht wegen einer direkten Intervention Gottes.“

Das ist der Grund, warum Darwin die Bibel ablehnte. Sein Buch Ursprung der Arten basierte nie auf rationaler Wissenschaft. Es war eine Hypothese des „Dolchstoßes in der Dunkelheit“ – eine Hypothese darüber, warum es Schmerz und Leiden gibt.

Am Ende seines Lebens sagte Darwin, er sei Agnostiker – also jemand, der glaubt, die Existenz Gottes sei unfassbar. Es fiel ihm sehr schwer zu erklären, wie das Leben aus unbelebter Materie entstehen konnte. „Ich weiß kaum, was ich sagen soll“, schrieb er einem Schullehrer in Liverpool, der ihn nach seinen Ansichten über die Existenz Gottes gefragt hatte. „Auch wenn man meiner Meinung nach bisher keine klaren Beweise dafür entdecken konnte, dass Lebewesen sich aus anorganischer Materie entwickeln können, so kann ich doch nicht umhin, an die Möglichkeit zu glauben, dass dies eines Tages im Einklang mit dem Gesetz der Kontinuität bewiesen wird ... Wenn jemals herausgefunden wird, dass das Leben seinen Ursprung auf dieser Welt hat, so werden die Phänomene des Lebens wohl auch nach den allgemeinen Naturgesetzen entstanden sein. Ob nun die Existenz eines bewussten Gottes mit den sogenannten Naturgesetzen bewiesen werden kann, ... ist ein verwirrendes Thema, über das ich oft nachgedacht habe. Ich habe jedoch keine klare Antwort darauf finden können.“

Auch 140 Jahre später haben die Wissenschaftler noch keine „klaren Beweise“ dafür finden können, dass sich lebendige Organismen aus anorganischer Materie entwickeln können. Lebewesen entstehen nur aus anderen Lebewesen.

Darwin fand nie einen Beweis dafür, dass sich eine Tierart in eine andere verwandeln kann. All diese Theorien waren die verwirrten Träumereien eines gepeinigten Mannes, der um seine verlorene Tochter trauerte und von der Vorstellung heimgesucht wurde, dass sein Großvater, sein Vater, sein Bruder und seine Freunde mit ewigem Höllenfeuer bestraft würden.

Die Ablehnung der Rationalität

Charles Darwin war ein aufgewühlter und von Schmerz erfüllter Mensch, der von den Kirchenvertretern seiner Zeit darüber irregeführt wurde, was die Bibel aussagt. Die meiste Zeit seines erwachsenen Lebens litt er unter Panikattacken. Diese Attacken waren von Herzrasen begleitet, sowie von Kurzatmigkeit, Erbrechen, Gefühlen von drohendem Unheil und hysterischen Schreien. 1865, sechs Jahre nachdem er Ursprung der Arten fertiggestellt hatte, schrieb er an seinen Arzt und beklagte sich, dass er vor seinem schlagartigen Erbrechen häufig „unter Ohrgeräuschen, Luftnot und Visionen litt...“

Seit einem Jahrhundert ist eine medizinische Debatte darüber im Gange, worunter Darwin wohl genau litt. Aber eine Studie, die 1997 im Journal of the American Medical Association veröffentlicht wurde, kam zu dem Schluss, dass er vielleicht niemals die moderne Wissenschaft revolutioniert hätte, hätte er nicht unter einer chronischen Geisteskrankheit gelitten.

„Hätte er diese Krankheit nicht gehabt, wäre die Evolutionstheorie vielleicht nicht seine große Leidenschaft geworden, die sein Buch On the Origin of Species hervorbrachte“, schrieben Thomas Barloon und Russell Noyes in ihrer Studie.

Das ist ein überraschendes Eingeständnis! Die Theorie der Evolution durch die natürliche Auslese bildet die Grundlage der modernen Wissenschaften. Für diese Theorie gibt es jedoch keinen wissenschaftlichen Beweis. Sie wurde von einem depressiven Menschen entwickelt, der nach Antworten auf einige der wichtigsten Fragen über das Leben suchte. Darauf hinzuweisen, dass Darwin die falschen Schlüsse zog, ist kein persönlicher Angriff gegen ihn. Es ist allerdings wichtig zu erkennen, dass intellektuelle Atheisten und Befürworter evolutionärer Ideen geltend machen, Darwins Ansichten seien rational – wenn sie in Wirklichkeit gar nicht rational sind.

Der unverblümte Atheist Richard Dawkins sagt: „Darwin macht den Rest der Wissenschaft glauben, dass wir am Ende buchstäblich alles als von alleine entstanden verstehen werden – eine Denkweise, die zu verstehen oder zu glauben schwer fällt.“ Denn Darwin verstand fast gar nichts und als er starb, war er sich seiner Theorie durchaus nicht sicher.

Selbst Wissenschaftler räumen ein, dass Erasmus Darwins Theorie von der Vererbung erworbener Eigenschaften vollkommen irrtümlich ist. Charles Darwins Theorie der Evolution durch natürliche Auslese erklärt nicht, wie neue genetische Informationen entstehen. Die Evolution versagt vollständig bei der Erklärung des Ursprungs des Lebens und der biologischen Vielfalt auf unserer Welt.

Wofür die Anhänger der Evolution sich einsetzen, ist keine Wissenschaft. Es ist der irrationale Glaube daran, dass sich Leben spontan aus toter Materie entwickeln kann und dass eine Tierart sich in eine andere Tierart verwandeln kann.

Ohne jeden Beweis und ohne wissenschaftlichen Kenntnisse irgendwelcher Art glauben die Befürworter der evolutionären Ideen, was sie gern glauben möchten, denn sie weigern sich rebellisch, an die Wahrheit zu glauben.

Deshalb verkündet die Bibel: „Die Toren sprechen in ihrem Herzen: ,Es ist kein Gott.‘ “ (Psalm 14, 1).

Die rationale Wissenschaft gründet sich auf die unwiderlegbare Tatsache, dass ein rationaler Schöpfer das Universum entworfen hat. Wenn man diese unwiderlegbare Tatsache ablehnt, lehnt man die Rationalität als solche ab und beginnt, törichte Ansichten zu akzeptieren. In der Bibel, die Darwin ablehnte, erklärt der Apostel Paulus, wie diejenigen, die sich weigern, Gott anzuerkennen, zu Dummköpfen werden:

„Denn Gottes Zorn wird vom Himmel her offenbart über alles gottlose Wesen und alle Ungerechtigkeit der Menschen, die die Wahrheit durch Ungerechtigkeit niederhalten. Denn was man von Gott erkennen kann, ist unter ihnen offenbar; denn Gott hat es ihnen offenbart. Denn Gottes unsichtbares Wesen, das ist seine ewige Kraft und Gottheit, wird seit der Schöpfung der Welt ersehen aus seinen Werken, wenn man sie wahrnimmt, sodass sie keine Entschuldigung haben. Denn obwohl sie von Gott wussten, haben sie Ihn nicht als Gott gepriesen noch ihm gedankt, sondern sind dem Nichtigen verfallen in ihren Gedanken, und ihr unverständiges Herz ist verfinstert. Da sie sich für Weise hielten, sind sie zu Narren geworden. ... Und wie sie es für nichts geachtet haben, Gott zu erkennen, hat sie Gott dahingegeben in verkehrtem Sinn, sodass sie tun, was nicht Recht ist“ (Römer 1, 18-22 und 28; Lutherbibel, Ausgabe 1984).

Darwins Glauben an die Bibel wurde durch eine Religion geschwächt, die behauptete, die Bibel zu lehren, die jedoch einen heidnischen Aberglauben über die Hölle und Verwirrendes darüber lehrte, aus welchem Grund es Gott zulässt, dass Menschen leiden. Als er aber aufhörte, Gott anzuerkennen, wurde er zum Dummkopf.

Dies ist kein persönlicher Angriff auf Darwin oder auf diejenigen, die an seine Theorien glauben. Es ist nur eine Tatsache.

Die Evolution ist keine Wissenschaft. Sie ist eine weltliche Religion – ein Glaube – basierend auf dem Dogma, dass der Starke über den Schwachen herrscht. Nur der Fähigste überlebt. Durch die Unterdrückung der Wahrheit ist die Evolutionstheorie zur Religion der Dummköpfe geworden!

Sidebar: Einer der Begründer der Evolutionstheorie, von dem Sie wahrscheinlich noch nie etwas gehört haben

Fast jeder, den Sie fragen, wer wohl für die etablierte Denkweise der Evolution verantwortlich ist, wird wahrscheinlich antworten: Charles Darwin. Aber ein Naturforscher namens Alfred Russel Wallace schlug etwa zur selben Zeit dieselbe Theorie vor. Seine Schriften wurden am 1. Juli 1858 der Linné-Gesellschaft vorgestellt – am selben Tag wie Darwins Schriften.

Warum ist von Alfred Wallace inzwischen nicht mehr die Rede?

Wallace wurde einst als führender „Experte“ in der geografischen Verteilung der Tiere angesehen. Anders als Darwin, der den Großteil seines Lebens zu Hause verbrachte, leistete Wallace umfangreiche Arbeit vor Ort im Regenwald des Amazonas und auf dem malaiischen Archipel. Er wusste von der „Transmutation“ aus den Büchern und hoffte, im Dschungel Beweise dafür zu finden.

Nach sieben Jahren Studium konnte er sich immer noch nicht vorstellen, wie sich eine Tierart in eine andere verwandeln könnte. Wallace erlitt dann im Februar 1858 schwere Anfälle von Tropenfieber in dem Dorf Dodinga auf einer abgelegenen indonesischen Insel. Das Fieber bewirkte bei ihm Visionen und Halluzinationen über die Evolution. Als er sich schließlich wieder erholte, glaubte er, die Tiere entwickelten sich „ständig“ weiter und passten sich so ihrer Umgebung an. Im selben Monat verfasste er ein Schreiben und sandte es an Charles Darwin mit einer Anmerkung, in der er Darwin bat, es Charles Lyell zu zeigen.

Darwin hatte die Absicht gehabt, die Veröffentlichung von Der Ursprung der Arten noch länger heraus zu zögern. Aber als er feststellte, dass Wallace unabhängig von ihm dieselben Ideen hatte wie er, schrieb er schnell einen Artikel über die Evolution und präsentierte ihn zusammen mit Wallaces Schreiben im Sommer dieses Jahres der Linné-Gesellschaft. Diese beiden Schriftstücke erschütterten die Welt der Wissenschaft, aber Wallaces Name geriet kurz nach der Veröffentlichung der Schriften in Vergessenheit. Er hatte in seiner Jugend mit Hypnose experimentiert und seine lebhaften Halluzinationen über die Evolution weckten seine Neugier über den Spiritualismus. Nach seiner Rückkehr nach England begann er, an spiritistischen Sitzungen teilzunehmen. Er besuchte einen Fotografen, der ein „Geisterfoto“ von ihm und dem Geist seiner vor langer Zeit verstorbenen Mutter machte. Und er verteidigte öffentlich spiritistische Medien gegen Betrugsvorwürfe.

Wallaces öffentliche Unterstützung des Spiritualismus sorgte für angespannte Beziehungen zu Darwin und anderen Wissenschaftlern, die befürchteten, Wallace werde die ganze Evolutionstheorie in Verruf bringen. Heutzutage hört man nicht mehr viel von Wallace, weil er seine Halluzinationen auf spirituelle Interventionen zurückführte, während Charles Darwin seine eigenen Halluzinationen einer nicht diagnostizierten Krankheit zuschrieb. Trotz der Unterschiede zwischen Darwins und Wallaces Halluzinationen, muss man doch anmerken, dass die „führenden Experten“, die die Idee der Evolution unterstützten, beide Halluzinationen hatten!

Sidebar: Die Gefahren der intellektuellen Eitelkeit

Von Gerald Flurry

Es sollte uns nicht überraschen, dass heutzutage die meisten Wissenschaftler einen Schöpfer ablehnen. Schließlich haben schon die Menschen in den Tagen Christi den fleischlichen Sohn Gottes verunglimpft und verleugnet. „Und du, Kapernaum, wirst du bis zum Himmel erhoben werden? Du wirst bis in die Hölle hinuntergestoßen werden. Denn wenn in Sodom die Taten geschehen wären, die in dir geschehen sind, es stünde noch heutigen Tages“ (Matthäus 11, 23). Die Leute in Kapernaum waren „in den Himmel gehoben“ – sie waren voller intellektueller Eitelkeit. Sie würden sich nicht einmal von Jesus Christus belehren lassen. Das ist das Problem der Gelehrten, der Wissenschaftler und der Menschen allgemein.

„Doch ich sage euch: Es wird dem Land der Sodomer erträglicher ergehen am Tage des Gerichts als dir“ (Vers 24). Intellektuelle Selbstgefälligkeit ist gefährlicher als die sexuellen Sünden Sodoms!

Bedenken Sie: Die moderne Zivilisation besitzt enorme Kenntnisse. Manche davon sind gut, andere schlecht – und wir sehen, dass unser größtes Problem heute ist, ob die Menschheit überlebt oder nicht!

„Zu der Zeit fing Jesus an und sprach: Ich preise dich, Vater, Herr des Himmels und der Erde, weil du dies den Weisen und Klugen verborgen hast und hast es den Unmündigen offenbart“ (Vers 25). Gott hält absichtlich die meisten Wissenschaftler, Intellektuellen und den größten Teil der Menschheit in Unwissenheit. Nur die wenigen bescheidenen und belehrbaren können Gottes Wahrheit empfangen.

„Mein Volk ist dahin, weil es ohne Erkenntnis ist“ (Hosea 4, 6). Das bezieht sich ganz klar nicht auf rein physikalisches Wissen: Die Menschen haben davon reichlich. Was ihnen schmerzlich fehlt, ist die Erkenntnis Gottes.

Die Menschheit ist einfach nicht darauf vorbereitet, die Probleme dieser Welt zu lösen. Rein physikalisches Wissen – egal ob gut oder böse – ist einfach nicht genug! Es fehlt der Geist Gottes, der sich mit dem menschlichen Geist vereinigt und den Menschen wahres Wissen vermittelt – Wissen, das tatsächlich unsere Probleme löst. Ohne Gottes Geist ist der fleischliche Geist von Natur aus Gott gegenüber hasserfüllt (Römer 8, 7) und nicht in der Lage, seine Missstände zu beheben.

„Aber selig sind eure Augen, dass sie sehen, und eure Ohren, dass sie hören. Wahrlich, ich sage euch: Viele Propheten und Gerechte haben begehrt, zu sehen, was ihr seht, und haben‘s nicht gesehen, und zu hören, was ihr hört, und haben‘s nicht gehört“ (Matthäus 13, 16-17). Diejenigen, die Gott mit seinem Verständnis gesegnet hat, besitzen als einzige die akademische Freiheit.

Die Wissenschaft hat gerade mal die Oberfläche des gewaltigen Wunders angekratzt, das das Universum erfüllt. Aber ein noch größeres Wunder ist im Begriff, in der Person Jesu Christi selbst zur Erde zurückzukehren! Er wird das Leiden der Menschen verkürzen und Gottes Reich errichten. Das ist die Vision, für die wir alle leben sollten.

De Ihp