Erhalten Sie jeden Wochentag einen kostenlosen Nachrichtenüberblick in Ihrem Posteingang – die Posaune Kurzmitteilung.

190729 autobiography%20images 52

Posaune

Lassen Sie sich von der Vision Jerusalems gefangen nehmen!

Die Vergangenheit, die Gegenwart und die Zukunft dieser Stadt enthalten die hoffnungsvollen Aussichten, die wir nötig haben.

Der weise König Salomon schrieb einst: „Wo keine Offenbarung ist, wird das Volk wild und wüst; aber wohl dem, der auf die Weisung achtet!“ (Sprichwörter 29, Vers 18). Die hier von Luther als Offenbarung übersetzte Vision oder Vorstellung ist ein mentales Bild davon, wie die Zukunft sein wird oder sein könnte. Wir alle brauchen Vision – sowie Hoffnung und Inspiration – sonst gehen wir zu Grunde!

Ich möchte die gewaltige Vision – eine hoffnungsvolle und inspirierende Vision, die Sie nötig haben – am Beispiel der Stadt Jerusalem erklären. An seiner Zukunft genauso wie an seiner Vergangenheit und sogar an seiner Gegenwart.

Keine Stadt der Welt hat eine Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft, die so voller Bedeutung und Hoffnung ist. Die Altstadt hat Vision, die Stadt Davids und der Tempelberg. Es gibt Vision auf den Hügeln von Juda und auf den Küstenebenen. Es gibt Vision in den antiken Ruinen, die Zeugen der unvergleichlichen Geschichte des Landes und in den sensationellen Artefakten, die bei den archäologischen Ausgrabungen entdeckt wurden und Israels antike Vergangenheit aufklären.

Israel ist auch heute wieder das Epizentrum wichtiger Probleme und Trends – sowohl regional wie auch global. Obwohl die Nachrichtenmedien sie gar nicht vermitteln, enthalten diese täglichen Nachrichten eine enorme Vision. Israels Innenpolitik, die terroristische Bedrohung, der gegenwärtige Konflikt mit dem Iran und seinen Verbündeten im Libanon und im Gaza-Streifen und viele andere Ereignisse werden erschreckend bedeutungsvoll, wenn man sie im Licht von Israels Vergangenheit und den Schriften seiner Propheten betrachtet. Diese Schriften setzen die Ereignisse in ihren historischen Kontext. Und was noch wichtiger ist: Die antiken Propheten erklären, wohin die heutigen Ereignisse führen werden.

Diese heiligen Schriften sagen dieser unvergleichlichen Stadt auch eine großartige Zukunft voraus – eine Zukunft, die wir bald erleben werden und die unsere Herzen entflammen sollte!

Behalten Sie Jerusalem im Auge

König Salomon war nicht der einzige, der über die Vision und ihre Bedeutung für die Gesundheit einzelner Menschen und für die Volksgesundheit sprach. Viele biblische Priester, Propheten und Anführer sprechen über Vision, besonders über die Bedeutung der Vision Jerusalems.

In Psalm 137, Vers 5 und 6, schrieb der Psalmist: „Vergesse ich dich, Jerusalem, so verdorre meine Rechte. Meine Zunge soll an meinem Gaumen kleben, wenn ich deiner nicht gedenke, wenn ich nicht lasse Jerusalem meine höchste Freude sein“ (Lutherbibel, Ausgabe 1984). Dieses wunderschöne Lied, das in babylonischer Gefangenschaft geschrieben wurde, drückt das tiefe Verlangen aus, das Gottes Volk für diese Stadt empfand. Es ermahnt uns ständig, an der Vision Jerusalems festzuhalten.

Es gibt viele solche Bibelstellen – Bibelstellen, die beschreiben, wie wichtig es ist, an der Vision Jerusalems festzuhalten.

In der Antike wies Gott Abraham an, seinen Geburtsort zu verlassen und sich in Bewegung zu setzen. (1. Mose 12). Abraham gehorchte und er wurde zu einem Fremden und einem Pilger auf dieser Erde. Hebräer 11 sagt uns, dass „er auf die Stadt wartete, die einen festen Grund hat, deren Baumeister und Schöpfer Gott ist“ (Vers 10). Da ist die Rede von dem neuen Jerusalem, das in Offenbarung 21 ausführlich prophezeit wird. Abraham machte sich keine Gedanken über seinen genauen Wohnort, weil er seine spirituelle Bestimmung kannte. Er hatte eine Vorstellung von Jerusalems endgültiger Bestimmung, wenn es als Gottes Hauptquartier für alle Völker und sogar das ganze Universum dienen wird!  

Der Prophet Jesaja schrieb ausführlich über Jerusalem. Bedenken Sie Jesaja 40, wo sowohl von der Vergangenheit als auch von der Zukunft die Rede ist. In Vers 9 heißt es: „Zion, du Freudenbotin, steig auf einen hohen Berg; Jerusalem, du Freudenbotin, erhebe deine Stimme mit Macht; erhebe sie und fürchte dich nicht! Sage den Städten Judas: ‚Siehe, da ist euer Gott‘“!

Jerusalem und der Staat Israel sind voller Geschichte und Ereignissen, die verkündigen: „Siehe, da ist euer Gott!“ Dieses Land zu bereisen, ist so, als würde man durch die Bibel wandern. Überall im Land gibt es biblisch bedeutungsvolle archäologische Ausgrabungen, Artefakte und Ruinen. Viele politische Ereignisse und Trends stehen in Verbindung mit dem Zweiten Kommen Jesu Christi. Alle verkünden auf ihre eigene Art und Weise: „Siehe, da ist euer Gott!“

Diese Botschaft muss allerdings besonders verkündet und erklärt werden, sonst werden die Leute sie nicht anerkennen. In den letzten Jahrzehnte wurde sie von einem ganz besonderen Menschen herausposaunt – einem Mann, den man den modernen „Propheten“ Jerusalems nannte.

Jerusalems „Prophet“

Von 1965 bis1993 war Teddy Kollek Bürgermeister von Jerusalem. Er hatte eine Vision für die Stadt und konnte viel von dieser Vision Wirklichkeit werden zu lassen. Er leitete die Entwicklung Jerusalems nach seiner Wiedervereinigung 1967 und brachte die Stadt in die moderne Zeit. Er wurde der „größte Erbauer Jerusalems seit Herodes dem Großen genannt“.

Nach seiner vierten Wiederwahl zum Bürgermeister 1983 lud Kollek einen seiner alten Freunde zu einem offiziellen Mittagessen ein, mit dem er seine Vision seiner geliebten Stadt teilen, weiterentwickeln und ausbauen konnte: Herbert W. Armstrong. Bürgermeister Kollek empfand tiefen Respekt vor Herrn Armstrongs Verständnis der Bibel und der Vorrangstellung Jerusalems in den biblischen Berichten und in den Prophezeiungen. Nachdem Herr Armstrong auf den ersten Wahlerfolg des Bürgermeisters angestoßen hatte, lächelte Kollek und antwortete von seinem Stuhl am Tisch aus: „Jerusalem hat jetzt keinen Propheten mehr. Sie werden unser Prophet sein müssen.“

Herr Armstrong trifft die israelische Premierministerin Golda Meir. Die Posaune

Diese Äußerung bewies tiefes Verständnis. Herr Armstrong war der Rektor des Ambassador Colleges mit Hauptsitz in Pasadena, Kalifornien. Er war ein erfolgreicher Autor, Erzieher, Menschenfreund und Theologe, der die Welt bereiste und über die wahren Ursachen der Probleme der Menschheit und ihre endgültige Lösung sprach. Er veröffentlichte das Nachrichtenmagazin Plain Truth, das von einem von 583 Menschen auf dem Planeten gelesen wurde und er unterhielt ein Radioprogramm, das Die Welt von morgen hieß und von 382 Fernsehkanälen und 36 Radiosendern ausgestrahlt wurde. Herr Armstrong leitete viele wichtige Projekte, aber seine größte Leidenschaft war besonders in den letzten Jahrzehnten seines langen Lebens der jüdischen Staat und Jerusalem. In der Zeit von 1967 bis zu seinem Tod 1986 besuchte er Jerusalem mehr als fünfzig Mal. Während dieser Zeit war er mit allen israelischen Premierministern und Präsidenten persönlich befreundet. 1968 baute Herr Armstrong und das Ambassador College etwas auf, was der israelische Tourismusminister damals als „eine eiserne Brücke zur Hebräischen Universität in Jerusalem und zum Staat Israel, die niemals abgebrochen werden würde“ bezeichnete. Herr Armstrong und das Ambassador College unterstützten mehrere archäologische Ausgrabungen in der Altstadt, unter anderem auch die gewaltigen Ausgrabungen des Tempelberges, die Prof. Benjamin Mazar von der Hebräischen Universität leitete. Wenn Herr Armstrong zu Besuch war, ging er oft Arm in Arm mit Bürgermeister Kollek überall durch die Stadt. Der Bürgermeister erklärte ihm seine Vision des modernen Jerusalems und Herr Armstrong vermittelte ihm sein Feedback und seine Ideen zu diesen Projekten und Plänen.

Wie die biblischen Propheten und die großen jüdischen Persönlichkeiten der Antike besaß Herr Armstrong eine außerordentliche Vision von Jerusalem und dem jüdischen Staat. Er hatte verstanden, dass eine enorme Hoffnung und Inspiration in der Vergangenheit, in der Gegenwart und in der Zukunft dieser Stadt und dieses Landes eingebunden war. Er machte große Anstrengungen, diese Hoffnung mit allen Menschen zu teilen.

1967 ging ich auf das Ambassador College. Herr Armstrong bereitete sich damals gerade darauf vor, Israel eine Botschaft zu überbringen. Zu jener Zeit schrieb Herr Armstrong in einem Brief an die Mitarbeiter: „Der lebendige Christus hat plötzlich die überaus wichtige Tür aufgestoßen, die seit der Zeit der Apostel geschlossen war!“ Im ersten Jahrhundert kam Jesus Christus mit einer Botschaft nach Jerusalem und die Leute ermordeten Ihn! Das ist etwas, was Gott Vater lebhaft in Erinnerung behielt und zutiefst bedauert hat (Offenbarung 11, 8). Das Volk Gottes aber zog 69 n.Chr. nach Pella, einem sicheren Ort. Seitdem ist Gottes Wahrheit in der Stadt all die Jahrhunderte lang nie wieder weitgehend gepredigt worden! Gott hat die Tür nach Jerusalem abrupt geschlossen! Gott ließ zu, dass Jerusalem im Jahre 70 n.Chr. einen schrecklichen Holocaust erlebte – die römische Belagerung, bei der die Stadt und der Tempel zerstört wurden.

Aber in der heutigen Zeit inspirierte Gott Herrn Armstrong, den Auftrag auszuführen, vom dem es in Jesaja 40 heißt, „es ruft eine Stimme in der Wüste“ (Vers 3). Dieser Auftrag wurde von Johannes dem Täufer erfüllt, als Jesus Christus das erste Mal auf die Erde kam (Matthäus 3, 3), aber solch ein Auftrag musste ebenfalls in der Endzeit vor dem Zweiten Kommen erfüllt werden – und das würde Herr Armstrong vollbringen.

Der König von Jordanien hatte zusammen mit Herrn Armstrong Vorbereitungen getroffen, damit dieser seine Botschaft für Jerusalem dort in einem Radioprogramm verkünden konnte. Aber noch bevor Herr Armstrong dorthin gelangen konnte und sein Radioprogramm ausgestrahlt wurde, brach der Sechstagekrieg aus. Herr Armstrong war tief enttäuscht. Er hatte seine Botschaft unbedingt verkünden wollen!

Das erwies sich als das erste von etlichen größeren Hindernissen, mit denen Herr Armstrong fertig werden musste, während er sein Werk in Israel tat. Trotzdem erreichte er dort außergewöhnlich viel. In dieser Geschichte liegt eine wichtige Lektion für uns.

Hindernisse überwinden

Ich habe inzwischen all das studiert, was Herr Armstrong damals in Israel erreichte und die Herausforderungen, die er dabei zu überwinden hatte. Deshalb bin ich jetzt von zwei Wahrheiten überzeugt: Erstens war der Grund dieser Probleme Satan der Teufel, der nicht ausstehen konnte, was Herr Armstrong tat und unermüdlich versuchte, Herrn Armstrongs Anstrengungen zunichte zu machen. Zweitens war Herr Armstrong fest entschlossen, alle Hindernisse zu überwinden und bewies so seine Leidenschaft und seine Liebe zu Jerusalem! Seine Bibelkenntnis führte dazu, dass er sich auf diese Stadt konzentrierte und das gab ihm enorme Hoffnung. Er erkannte ihre Bedeutung, gerade weil er Vision hatte!

Besonders während der 1970er Jahre gab es einen bedeutenden Aufruhr in der von Herrn Armstrong gegründeten Kirche. Einige der Prediger organisierten eine Art von Putsch, dessen Ziel es war, die Lehren der Kirche zu liberalisieren. Das Ambassador College gab diesen liberalen Kräften nach – sowohl die Fakultät als auch die Studentenschaft. Herr Armstrong sah sich gezwungen, seinen eigenen Sohn zu exkommunizieren, der ihn dann öffentlich verleumdete. Auch der Staat Kalifornien attackierte die Kirche, was sich später als ein völlig unbegründeter und verfassungswidriger Angriff herausstellte. Viele Mitglieder und Prediger verließen die Kirche.

Freiwillige des Herbert W. Armstrong Colleges machen 2018 Ausgrabungen am Ophel in Jerusalem. Freundlicherweise zur Verfügung gestellt von Eilat Mazar.

Das veranschaulicht auf überzeugende Weise die Wahrheit des Spruchs von König Salomon. Diesen Leuten mangelte es an Vision – sie waren spirituell zu Grunde gegangen!

All das passierte, während Herr Armstrong seine größten Unternehmungen in Jerusalem machte! Satan kennt die Macht dieser Vision Jerusalems. Er hat Herrn Armstrongs Kirche und sein Werk in Jerusalem wiederholt angegriffen. Solche Aktivitäten sind ihm sehr unangenehm und wecken seinen Zorn! Sein übles Werk wird nämlich ein abruptes Ende haben, sobald dieser Auftrag von Jesaja 40, 9 ausgeführt wird! (z.B. Offenbarung 12, 12).

Herr Armstrong bekämpfte diese Probleme nachdrücklich und er ließ auch nicht zu, dass sie seinem Werk in Juda schadeten. Wenn man diese Geschichte in den 1970er Jahren nachverfolgt, so schien Herr Armstrong wirklich unerschütterlich zu sein! Einige Kritiker innerhalb der Kirche tadelten ihn dafür, dass er gerade dann nach Jerusalem reiste, als das College im Begriff war, „auseinanderzubrechen“. Er antwortete darauf, dass er das College schließen würde, wenn sich herausstellen sollte, dass es ihn von Gottes Werk ablenkte. Er würde sich nicht ablenken lassen. Er wusste, dass er sich auf Jerusalem konzentrieren musste und fuhr unbeirrt damit fort!

Wenn man die Vision von Jerusalem hat, darf man sich selbst von harten Prüfungen nicht davon abbringen lassen.

Gerald Flurry besucht Dr. Mazar in Jerusalem. Die Posaune

Man könnte meinen, dass Herr Armstrong, während er dabei war, seine Kirche wieder in Ordnung zu bringen, seine Ausgrabungen in Israel unterbrechen würde. Stattdessen beteiligte er sich an noch mehr Ausgrabungen! Man überreichte ihm auch eine Medaille in der Knesset und er traf sich mit den Präsidenten Chaim Herzog und Schimon Perez. Prof. Benjamin Mazar, der zu jener Zeit die Ausgrabungen in Jerusalem leitete, besuchte den Campus des Ambassador Colleges viele Male persönlich.

Die Ergebnisse zeigen, dass Gott Herrn Armstrongs Auftreten in Jerusalem inspirierte. Er sorgte für Wunder und öffnete Türen – und Herr Armstrong hat immer versucht, durch jede Tür zu gehen, die Gott ihm öffnete! Einige der berühmtesten Universitäten in Amerika versuchten, an diesen Ausgrabungen teilzunehmen – die wichtigsten Ausgrabungen der Welt. Trotzdem war es ein kleines College in Pasadena, Kalifornien, dem diese Ehre zu Teil wurde. Gott versuchte, Seines Volkes Aufmerksamkeit auf Jerusalem zu lenken und auf die Vision, die diese Stadt repräsentiert.

1986 erschienen Studenten des Ambassador Colleges auf der Titelseite der Zeitschrift Biblical Archaeology Review – das ist ein beeindruckendes Renommee und gute Werbung für jedes College. Es war, als wolle Gott Sein Volk daran erinnern, dass es sich auch weiterhin auf Jerusalem konzentrieren muss.

Als Herr Armstrong starb, verloren die Kirchenmitglieder bedauerlicherweise die Stadt aus den Augen. Und wo es keine Vision gibt, gehen die Menschen zu Grunde! Und das passierte auch dem Ambassador College und der Weltweiten Kirche Gottes.

Gott sei Dank ist die Geschichte hier noch nicht zu Ende.

Siehe, da ist euer Gott!

Vier Jahre nach Herrn Armstrongs Tod wurde die Organisation gegründet, die dieses Magazin unterhält, und zwar mit dem ausdrücklichen Ziel, sein Werk fortzusetzen, dass unsere Vorgänger aufgegeben hatten. Ausgestattet mit derselben Wahrheit, die schon Herr Armstrong verkündet hatte und inspiriert von derselben Vision haben wir das Fernsehprogramm, das Magazin, die Produktion von Büchern und Broschüren und noch andere Medienarbeit wieder zum Leben erweckt. Wir haben auch viele andere Aspekte seines Werkes wiederbelebt – Kampagnen mit öffentlichen Auftritten, ein Programm von Sommerjugendlagern für Grund-und Oberschulen, Konzerte und andere kulturelle Veranstaltungen sowie eine allgemein bildende Institution mit Hochschulen in Amerika und Großbritannien (die jetzt nach Herbert W. Armstrong benannt wurde).

Wir haben auch ein Werk in Israel, das Herrn Armstrongs Vermächtnis weiterführt. Wir bauten die Reste von Herrn Armstrongs humanitärem Werk mit der Armstrong International Cultural Foundation wieder auf. Wir arbeiteten daran, Liberty Bell Park wieder herzustellen. Kurz nachdem Dr. Eilat Mazar den Palast König Davids in der Stadt Davids entdeckte, gingen wir eine Partnerschaft mit ihr ein. 2006 entsandten wir unsere ersten Studenten, um ihr bei ihren Ausgrabungen zu helfen. Im selben Jahr trafen wir uns mit dem Bürgermeister von Jerusalem, Uri Lupolianski. Unsere Studenten waren seitdem stark an verschiedenen Ausgrabungen beteiligt, bei denen wunderbare, biblisch bedeutende Artefakte ausgegraben wurden – eingeschlossen Nehemias Mauer, die Bulle von Gedalia (einer der Männer, die den Propheten Jeremia verfolgten) und Salomos Mauer. Gott hat ganz klar das Werk von Dr. Mazar besonders reichlich gesegnet, denn sie hat inzwischen eine fantastisch wertvolle Entdeckung nach der anderen gemacht!

Sie brauchen die Vision der Dinge, die in dieser Stadt noch passieren werden. Jerusalem wird bald die Hauptstadt dieser Welt sein. Es wird die Stadt der Wahrheit genannt werden und es wird dort Friede, Freude und Glückseligkeit im Überfluss geben.

Herr Armstrongs Auftreten in Jerusalem bereitete den Weg für unser heutiges Werk dort. Dr. Eilat Mazar würde heute gar nicht mit uns zusammenarbeiten, wäre es nicht wegen Herrn Armstrongs Zusammenarbeit mit ihrem Großvater, Benjamin Mazar. Sie wuchs zwischen den Studenten des Ambassador Colleges auf, die mit ihr zusammen bei den Ausgrabungen mitwirkten.

Die Botschaft von Jesaja 40, 9 muss immer noch in den Städten von Juda und in Jerusalem verkündet werden. Gott sorgt heute durch dieses Werk dafür. Wir lassen uns von Gott durch alle Türen führen, die er uns in dem modernen jüdischen Staat öffnet, um die unmittelbar bevorstehende Rückkehr Jesu Christi anzukündigen: „Siehe, da ist euer Gott!“

Am 30. März veröffentlichte die New York Times einen Artikel mit dem Titel „Kann eine archäologische Ausgrabung die Zukunft Jerusalems verändern?“ In dem Artikel wurde der frühere US Botschafter in Israel Dan Shapiro zitiert, der sagte: „Man kann schwerlich überbewerten, wie bewegend es für Juden ist, sich mit Davids Jerusalem in Verbindung zu bringen.“ Wir unterhalten eine Webseite „Watch Jerusalem“ (Jerusalem beobachten) (watchJerusalem.com.il) und sind im Begriff, ein neues Magazin mit demselben Namen Watch Jerusalem zu starten. Sein Ziel wird es sein, die Leute in Israel mit Davids Jerusalem in Verbindung zu bringen. Wir haben eine mächtige Botschaft über diese Stadt, die sie hören müssen – besonders weil sich die Probleme der Stadt in der nächsten Zeit verstärken noch werden, was mit Sicherheit passieren wird – genau wie im Jahr 70 n.Chr.

Die Freiwilligen vom Armstrong College 2018 und Dr. Eilat Mazar stehen vor dem Ophel. Zur Verfügung gestellt von Eilat Mazar.

Gott versucht das Volk Israel zu kontaktieren! Seine eigene Geschichte und sein Erbe werden gerade aus der Erde unter ihren Füßen ausgegraben – Artefakte, die uns mit den Prophezeiungen über die Ereignisse verbinden, die bald passieren werden!

Jesus Christus ist im Begriff zurückzukehren! Wenn er das nicht täte, würde jedes menschliche Wesen auf der Erde getötet werden (Matthäus 24, 22). Wir müssen den Weg für Sein Zweites Kommen bereiten. Wir müssen in Juda verkünden: „Siehe, da ist euer Gott!“ Euer Messias kommt! Ihr habt meinen Sohn gekreuzigt – könnte Gott Vater sagen – aber jetzt kommt Er zurück. Das ist der Messias, den ihr schon beim ersten Mal erwartet habt. Den Messias, der gekreuzigt wurde, wolltet ihr nicht – ihr wolltet einen mächtigen Messias! Dieses Mal werdet ihr so einen bekommen. SIEHE, DAS IST EUER GOTT!

Das ist unsere Botschaft für Jerusalem! Das ist die wundervolle Vision, die in Jesaja 40 enthalten ist. Alles, was wir in dieser Endzeit tun, dreht sich um „Siehe da ist euer Gott!“ Und Gott ist im Begriff, diese Tür zu öffnen.

Sie müssen Jerusalem beobachten! Sie brauchen die Vision davon, was in dieser Stadt passieren wird! In sehr kurzer Zeit wird Jerusalem die Hauptstadt dieser Welt sein. Es wird die Stadt der Wahrheit genannt werden und Friede, Freude und Glückseligkeit wird es im Überfluss geben (Sacharja 8, 3-6). Menschen von überall in der Welt werden nach Jerusalem strömen, um in Gottes Gesetzen unterrichtet zu werden und den Weg des Friedens zu lernen (Jesaja 2, 1-5). Gottes Erziehung und Wahrheit wird die Erde erfüllen! (Habakuk 2, 14).

Ich möchte Sie ermutigen, meine kostenlose Broschüre Jerusalem in der Prophetie zu bestellen. Sie erklärt diese und viele andere Prophezeiungen der Bibel darüber, was in dieser Stadt unmittelbar und in der nächsten Zukunft alles passieren wird. Das letzte Kapitel heißt „Blick auf das neue Jerusalem“. Es erklärt, wie in den nächsten tausend Jahren, während die Welt von Jesus Christus regiert wird, die ganze Menschheit wieder auferstehen wird und alle Menschen dann die Chance auf Erlösung bekommen werden (Offenbarung 21). Dann wird Gott Vater das neue Jerusalem auf diese Erde herunterbringen – die Stadt, die einen festen Grund hat und nach der Abraham suchte. Gott wird sie als Sein Hauptquartier im Universum etablieren (Offenbarung 21). Dann wird Er sich endlich mit Seiner Familie wiedervereinigen, die absolut glücklich und voller Freude sein wird. Das ist dann der Anfang vom Rest der Ewigkeit! Was für eine Vision

Jip De