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Cuneyt Karadag/Anadolu Agency/Getty Images

Ist die europäische Familie im Begriff auseinanderzubrechen?

Mit der Eurokrise, der Bedrohung durch Russland, der Flüchtlingskrise und dem Brexit beginnen viele führende Politiker, am weiteren Fortbestand der EU zu zweifeln. War der Traum von den Vereinigten Staaten von Europa ein Fehlschlag?

Die Vereinigten Staaten von Europa waren der Traum vieler bedeutender Nachkriegspolitiker. Jahrhundertelang hatten sich Männer und Frauen nach einem dauerhaften Frieden auf dem von Kriegen heimgesuchten europäischen Kontinent gesehnt. Päpste, Kaiser und Könige hatten versucht, die geteilten Völker zu einen. Es wurden Erfolge erzielt, aber das endgültige Ziel wurde nie erreicht. Politiker aus dem letzten Jahrhundert haben sich diesen Traum zu eigen gemacht und versucht, eine Union zu schmieden. Aber eine Reihe von Krisen hat dazu geführt, dass nun viele Politiker in ganz Europa an dieser Vision zweifeln. Auch wenn wir das Ziel fast erreicht haben, so scheint der Traum doch nur eine Fantasie zu sein. Sind wir nicht vielleicht weiter von den Vereinigten Staaten von Europa entfernt als jemals zuvor?

Führende europäische Persönlichkeiten hatten einen Traum

Ein geeintes Europa war eigentlich nicht die ursprüngliche Idee der Nachkriegspolitiker, aber der Schock des Zweiten Weltkriegs brachte Europa dazu, sich zu vereinigen. Es war ein Traum von Frieden, Sicherheit, Freiheit, Einheit und Wohlstand.

In seiner berühmten Rede vor der akademischen Jugend an der Universität Zürich im Jahr 1946 sagte Winston Churchill:

Und doch gibt es all die Zeit hindurch ein Mittel, … das, würde es allgemein und spontan … angewendet, … in wenigen Jahren ganz Europa, … frei und glücklich machte, … Es ist die Neuschöpfung der europäischen Völkerfamilie, oder doch so viel davon, wie möglich ist, indem wir ihr eine Struktur geben, in welcher sie in Frieden, in Sicherheit und in Freiheit bestehen kann. Wir müssen eine Art Vereinigte Staaten von Europa errichten.

Konrad Adenauer, der erste Kanzler im Nachkriegsdeutschland, hatte einen sehr ähnlichen Traum: „Es gibt nichts nach meiner tiefsten Überzeugung, was diesem gequälten, so oft von Kriegen durchtobten Erdteil endlich einmal Ruhe und Frieden bringen kann, als die Vereinigten Staaten von Europa.“

Ein Traum wurde inmitten der Trümmer des Zweiten Weltkriegs geboren. Seitdem haben die europäischen Politiker immer wieder versucht, die entzweiten europäischen Länder zusammenzuschweißen.

Doch so groß wie der Traum war, so schwierig ist es auch gewesen, ihn zu erfüllen.

Wir waren den Vereinigten Staaten von Europa, wie Churchill sie beschreibt, noch niemals näher: „Die Struktur der Vereinigten Staaten von Europa wird derart sein, dass die Bedeutung der reinen materiellen Stärke der einzelnen Staaten stark abnehmen wird. Kleine Länder werden genauso viel zählen wie große und sich die Ehre geben, ihren Teil zur gemeinsamen Sache beizutragen. Die alten Staaten und Fürstentümer Deutschlands, die sich jetzt freiwillig zum gegenseitigen Nutzen zu einem föderalen System zusammengeschlossen haben, könnten auch ihre eigenen Plätze in den Vereinigten Staaten von Europa einnehmen.“

Aber dieser Traum scheint drauf und dran zu sein, Europa noch einmal zu zerreißen. Viele Länder haben ihre nationalen Interessen der gemeinsamen Sache geopfert. Jetzt aber fühlen sie sich betrogen und verunsichert angesichts der russischen Bedrohung; hilflos in einer Finanzkrise verwickelt und überrannt von Flüchtlingen.

Der deutsche Außenminister Frank-Walter Steinmeier sagte:

Europa ist zweifellos in unruhigem Fahrwasser unterwegs und muss sich schnell selber neu aufstellen. Der Brexit hat uns in Turbulenzen gestürzt, Zweifel an der Leistungs- und Handlungsfähigkeit Europas werden lauter. Europa wieder eine gemeinsame Zukunftsperspektive zu geben und bei Themen wie der europäischen Sicherheit, Migration und Wirtschaftswachstum voranzukommen, darum geht es jetzt. Und das geht sicher nicht mit jenen, die die Rückkehr zum Nationalen als Lösung für alles und jedes begreifen.

Die Eurokrise

Einer der Träume der Gründerväter Europas war der Traum vom finanziellen Wohlstand. Eine der frühesten Hoffnungen war, dass Europa sich vereinigen und durch die gute Zusammenarbeit gegenseitig voneinander profitieren würde. Die Eurozone wurde gebildet, um diese Bestrebungen voranzubringen. Aber das kam nur wenigen Mitgliedern zugute. Besonders die südeuropäischen Länder erlitten starke Rückschläge. Italien weist seit 1999 kein nennenswertes wirtschaftliches Wachstum mehr auf, obwohl es Mitglied der Eurozone wurde.

Die weltweite Finanzkrise 2008 war eines der stärksten Erdbeben, das die EU je getroffen hat und der angerichtete Schaden ist noch bis heute offensichtlich. Die Arbeitslosigkeit in den südeuropäischen Ländern stieg auf bisher unerreichte Höhen; Millionen von Schulden wurden angehäuft und eine Rettungsaktion nach der anderen wurde nötig. Die Griechenlandkrise hat Narben in der Eurozone hinterlassen. Die nächste Eurokrise droht 2017, da Griechenland, Italien und Portugal einer unüberwindlichen Finanzkrise entgegensehen.

Die russische Bedrohung

Ein weiterer Traum, der zur europäischen Vereinigung führte, war der Traum von der Sicherheit. Europa hoffte so, nicht nur Kriege untereinander zu vermeiden, sondern auch Bedrohungen von außen, wie z. B. von Russland, begegnen zu können. Der Zusammenbruch der Sowjetunion und die Gründung der EU gaben den Europäern Grund zur Hoffnung.

Aber die Ukrainekrise zerbrach diesen Traum.

Der EU gefiel es zu expandieren und es gab Verhandlungen für den Anschluss der Ukraine an die EU. Aber Russland blockierte diese Annäherungsversuche; es marschierte in die Ukraine ein und versetzte ganz Osteuropa in Angst und Schrecken. Die EU, geschaffen als vereinte Verteidigung gegen Angreifer, hatte plötzlich Angst vor dem Angreifer. Osteuropäische Länder, die sich der EU anschließen wollen, hatten Hilfe erwartet, wurden aber im Stich gelassen.

Genauso wie die Hoffnungen der Südeuropäer auf finanziellen Wohlstand, wurden auch die Erwartungen der Osteuropäer auf Sicherheit enttäuscht.

Die Flüchtlingskrise

Auch der Traum von der Einheit und Zusammengehörigkeit stellte sich als reine Illusion heraus. Als Millionen von Flüchtlingen nach Europa strömten, begannen europäische Nationen schnell wieder nationalistisch zu denken. Anstatt eine gemeinsame Strategie anzustreben, wie Deutschland und andere Länder vorgeschlagen hatten, handelten die einzelnen Länder nach ihrem Gutdünken – unter Missachtung der EU-Richtlinien.

Terrorangriffe durch Flüchtlinge treiben Europa zu mehr Einheit, führen aber gleichzeitig auch zu einer gewissen Trennung. Während manche Länder versuchen, den Terrorismus gemeinsam mit den anderen Ländern zu bekämpfen, versuchen andere, sich zu isolieren.

An allen Ecken und Enden geteilt

Europa ist geteilt – geteilt in Nord und Süd, in Wohlstand und Armut; geteilt in Ost und West, in Furcht und Gelassenheit; gespalten zwischen den einzelnen Ländern und der Union, zwischen Nationalismus und Internationalismus.

Die Abgründe scheinen zu groß zu sein, um überwunden zu werden. Europa scheint kurz davor zu stehen, in kleine Teile auseinanderzubrechen. Der Brexit war für viele ein Zeichen dafür, dass der Traum vom vereinten Europa, wie er uns vorschwebte, ausgeträumt war. Großbritannien zeigte als erstes Land, dass dieser Traum eine Illusion war.

Die Bandagen, die die Union zusammenzuhalten schienen, dehnen sich und zerreißen mit jeder Finanzkrise und Rettungsaktion; mit jedem russischen Schachzug, der ein weiteres osteuropäisches Land in Schrecken versetzt; mit jedem Flüchtlingsansturm.

Was wird passieren, wenn Griechenland sich nicht länger an die EU-Richtlinien hält? Wenn Russland seine Grenzen ausdehnt? Wenn das Flüchtlingsabkommen mit der Türkei scheitert? Die führenden europäischen Politiker stellen sich diese Fragen und kommen zu dem Schluss, dass die Union kurz vor dem Zusammenbruch steht.

Aber ein paar Länder haben den Traum von der Einheit noch nicht aufgegeben.

Die deutsche Lösung

Nur wenige haben erkannt, dass der Traum von den Vereinigten Staaten von Europa, der sich in den Köpfen der Politiker kurz nach Kriegsende zu formen begann, zwei völlig unterschiedliche Visionen hatte: Die eine wurde von Briten und Amerikanern formuliert, um den Frieden auf dem Kontinent zu sichern und um als Bollwerk gegen Russland zu dienen. Die andere war ein bösartiger Plan, die deutsche Hegemonie auf dem Kontinent wiederherzustellen. Diese beiden Visionen, so entgegengesetzt sie auch sein mögen, sind heute beide ein Teil des Fundaments der Europäischen Union.

Ja, der Traum von den Vereinigten Staaten von Europa, so wie Churchill es sich vorstellte, ist gescheitert, nicht nur, weil Großbritannien die Union verlassen hat. Aber das ermöglicht stattdessen die Verwirklichung eines anderen Traums von einem anderen vereinigten Europa. Großbritannien hoffte, die deutsche Hegemonie in der europäischen Union unterdrücken zu können, in der kein einzelnes Land die totale Kontrolle über andere Länder besitzt. Das ist offensichtlich niemals Deutschlands Traum gewesen.

„Von der Lösung der deutschen Frage ist das Schicksal Europas abhängig“, sagte Konrad Adenauer. „Das Geschick Deutschlands ist auch das Geschick Europas.“

Adenauers Erklärung war nie so wahr wie heute. Europas Führerschaft ist von Deutschland abhängig; Berlins Haltung gegenüber Moskau bestimmt den Kurs in Brüssel und Frankfurts Lösung der Finanzkrise ist die Lösung, die alle akzeptieren müssen. Wenn Deutschland führt, muss Europa ihm folgen.

Doch Deutschlands anderer Traum von den Vereinigten Staaten von Europa konnte trotz der Beseitigung der Hindernisse Großbritannien und USA, bisher nicht in Erscheinung treten.

Schäubles Bestreben

Wir dürfen uns nicht durch die gegenwärtigen führenden Politiker in Deutschland täuschen lassen. Deutschland hat seine Zielsetzungen und Kanzler kommen und gehen. Trotz Angela Merkels Anstrengungen, die gegenwärtige Union zusammenzuhalten, haben ihre Minister innerhalb oder außerhalb ihres Kabinetts jedoch eine ganz andere Vision von den Vereinigten Staaten von Europa als sie.

Der deutsche Finanzminister Wolfgang Schäuble, der als der zweitmächtigste Politiker in Deutschland angesehen wird, sieht die Krisen ganz anders als Frau Merkel.

Er hatte jahrelang die Etablierung eines Kerneuropas gefordert. „Um in all diesen Bereichen Fortschritte zu erzielen, sollten wir auch künftig auf die schon 1994 erfolgreiche Methode setzen, Kerne der Zusammenarbeit in der EU zu bilden und kleinere, besonders kooperationsbereite Gruppen von Mitgliedstaaten vorangehen zu lassen“, schrieb Schäuble in einem Artikel zusammen mit Karl Lamers (ebenfalls Mitglied der Christlich Demokratischen Union).

Der Aufruf von 1994 wurde von Frankreich abgelehnt, aber heute leben wir in einem anderen Europa – einem Europa, das verzweifelt nach Lösungen sucht. Aber Schäuble gibt seine Bestrebungen nicht auf. In dem Artikel „Die EU Krise ist geschaffen, um Europa zu vereinen“, schrieb die New York Times 2011:

Wo die Welt in der europäischen Schuldenkrise nur Chaos und ein heraufziehendes Unheil sah, entdeckte Wolfgang Schäuble in ihr die langerwartete Dringlichkeit, die halbfertige Aufgabe der Vereinigung Europas zu vollenden. Als Finanzminister Deutschlands und enger Vertrauter von Kanzlerin Merkel hat er eine einzigartige Machtposition inne, und damit großen Einfluss auf den Ausgang der Dinge. …

Herr Schäuble sagt, „sein ultimatives Ziel ist eine politische Union mit einem europäischen Präsidenten direkt vom Volk gewählt.“

„Was wir mit der Fiskalunion bezwecken, ist ein kurzfristiger Schritt für die Währung“, sagte Herr Schäuble. „Längerfristig benötigen wir die politische Union …“

Er sieht in dem ganzen Trubel kein Hindernis, sondern eine Notwendigkeit. „Wir können eine politische Union nur durch eine Krise erreichen“, sagte Herr Schäuble.

Bereits 2014 hatte Schäuble ein Parlament des inneren Kerns der Eurozone gefordert. Diesen Januar rief er zu einer neuen Koalition auf, die den Willen hätte, in der Flüchtlingskrise zu handeln. Im Oktober rief er zu einem gemeinsamen Verteidigungshaushalt der Eurozone auf.

Die heutigen Krisen trennen Churchills utopische Vision von den wirklichen Ambitionen Deutschlands.

Und Schäuble ist nicht der einzige, der eine stärkere und mächtigere politische Union mit mehr Einheit fordert. Auch andere verlangen mit noch größerem Anspruch danach, wie z. B. der überaus populäre frühere deutsche Verteidigungsminister Karl-Theodor zu Guttenberg.

Guttenberg sieht in dem Brexit die Gelegenheit für eine Grundsatzdebatte über die Zukunft der Union. In einem Interview mit Michael Krons sagte Guttenberg, dass Europa von Beginn an eine Union mit unterschiedlichen Geschwindigkeiten ist und alles andere eine Illusion sei. Er halte es für einen Fehler, eine Währungsunion und jetzt auch noch eine militärische Union zu bilden, ohne vorher eine politische Union vollzogen zu haben. „Ich glaube, wir brauchen ein paar Köpfe, die bereit sind, das Risiko eines kompletten Fehlschlags einzugehen. Es ist wahrscheinlich auch mit dem Bewusstsein und Willen zum Scheitern verbunden. Und wahrscheinlich werden die auch gegrillt werden dafür. Aber diese Diskussion muss zunächst auch außerhalb der Grenzen geführt werden; in Frankreich, Italien und wahrscheinlich auch in Großbritannien“ (Phoenix vom 17. Oktober).

Eine vereinigte politische europäische Union unter deutscher Führung ist das Thema vieler Prophezeiungen und Guttenberg ist ein Mann, den man im Auge behalten muss.

Ein Traum von der Einheit von Kirche und Staat

Bedenken Sie Guttenbergs untadelige, fränkisch-bayrische, römisch-katholische Verbindungen und dazu das politische Denken, das jahrzehntelang die bayrische Politik [unter Franz Joseph] Strauß und [Edmund] Stoiber bestimmte – der Traum eines vereinten katholischen Europas unter deutscher Führung. Dann fügen Sie noch etwas hinzu, das Strauß und Stoiber nie besessen haben – einen markanten Familiennamen mit allen diesen Verbindungen – und wir haben den Mann, den wir in dieser wackeligen Koalition der Regierung von Kanzlerin Merkel beobachten müssen“, schrieb der inzwischen verstorbene Trumpet Kolumnist Ron Fraser 2009.

Der Weg ist geebnet für so einen Mann, der die europäische Bühne betreten wird, um Europa die leidenschaftliche Führerschaft zu geben, die es braucht und die es haben will.

1952 schrieb Herbert W. Armstrong basierend auf einer Prophezeiung in Offenbarung 17 und den damals ablaufenden Ereignissen: „Die Vereinigten Staaten sind nun entschlossen, dass nichts mehr den Aufbau eines wiederbewaffneten, unabhängigen Deutschlands verhindern darf. Es wird das Herz und der Kern eines vereinigten Europas sein, das das Heilige Römische Reich wiederbeleben wird.“

Es wurde Deutschland erlaubt, sich wiederzuvereinigen und der designierte US-Präsident Donald Trump wird wahrscheinlich einem europäischen Kern die Tür öffnen, um sich um Deutschland herum politisch und militärisch zu vereinigen.

In seinem Mitarbeiterbrief vom 23. Januar 1980 warnte Herr Armstrong davor, dass die Angst vor Russland „der Funke sein wird, der die wichtigsten Staatsoberhäupter Europas mit dem Vatikan zusammenbringen wird, um die ‚Vereinigten Staaten von Europa‘ zu bilden.“ Am 22. Juli 1984 schrieb er, dass eine schwere Bankenkrise in Amerika plötzlich dazu führen könnte, dass sich die europäischen Länder zu einer neuen Weltmacht vereinigen, die mächtiger ist als … die USA.

Wie kommt es, dass wir nun sehen, wie sich genau das vereinigte Europa bildet, das in so vielen Prophezeiungen vorhergesagt wird?

In „A Monumental Moment in European History!“ („Ein monumentaler Moment in der europäischen Geschichte!“ schrieb der Chefredakteur der Trumpet Gerald Flurry:

Aber hier ist der erstaunlichste und inspirierendste Teil von Offenbarung 17: Gott hat den europäischen Politikern in den Kopf gesetzt zu tun, was sie gerade tun! Vers 17 sagt: „Denn Gott hat’s ihnen in ihr Herz gegeben, nach seinem Sinn zu handeln und eines Sinnes zu werden und ihr Reich dem Tier zu geben, bis vollendet werden die Worte Gottes.“ Die Kirche, die das Heilige Römische Reich anführte, ist nicht Gottes wahre Kirche. Aber Gott lässt zu, dass diese Kirche die Herrschaft über die von Deutschland angeführte europäische Macht des Tieres gewinnt. Man darf damit rechnen, dass die katholische Kirche in Zukunft mehr von sich reden machen wird und die Achse von Kirche und Staat offensichtlicher werden wird.

Im Gegensatz dazu, was viele EU-Skeptiker sagen, leben wir in einer Zeit kurz vor der Gründung der Vereinigten Staaten von Europa. Die Krisen kommen Europa zu statten, um eine Supermacht zu werden, wie sie die Welt noch nie erlebt hat. Die Vereinigten Staaten von Europa werden in Kürze gebildet werden und es wird nicht so aussehen, wie Churchill es sich vorstellte.

Die Bibel sagt zehn europäische Völker voraus, die sich mit der Rückendeckung der katholischen Kirche zu einer Finanzsupermacht vereinigen werden, die mächtiger sein wird als die USA; eine militärische Union, die in der Lage sein wird, Russland gegenüberzutreten und die Flüchtlingskrise sowie den Terrorismus im Mittleren Osten zu lösen. Diese Union wird dann die Welt regieren – bis sie bei der Rückkehr Jesu Christi zerschmettert wird.