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CHRISTOPHE GATEAU/PICTURE ALLIANCE/GETTY IMAGES

Dramatischer Anstieg antisemitischer Straftaten in Ostdeutschland

Die Bundesregierung hat im vergangenen Jahr 580 antisemitische Straftaten in den ostdeutschen Bundesländern Brandenburg, Mecklenburg-Vorpommern, Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen registriert. Im Jahr 2019 wurden 491 antisemitische Straftaten registriert, 2018 waren es 416 und 2017 330. Der drastische Anstieg über die Jahre hinweg ist ein alarmierendes Zeichen für die ganze Welt.

Deutschland hat derzeit eine Bevölkerung von über 83 Millionen Menschen, darunter rund 5 Millionen Muslime. Vor den 1930er Jahren hatte die jüdische Gemeinde rund 560 000 Mitglieder. Seitdem ist die Gemeinde auf nur noch etwa 95 000 Menschen geschrumpft.

Umso besorgniserregender ist die Zahl der antisemitischen Straftaten. „Die immer weiter steigende Zahl antisemitischer Straftaten in den letzten Jahren ist alarmierend“, sagte der FDP-Politiker Marcus Faber laut Welt. Jede einzelne Tat sei ein Angriff auf eine freie Gesellschaft. „Wir dürfen nicht wegsehen und müssen uns klar gegen jede Form von Antisemitismus stellen“, sagte Faber.

Im Jahr 2020 gab es in Deutschland die höchste Zahl antisemitischer Straftaten seit Beginn der Aufzeichnungen im Jahr 2001, berichtet Spiegel Online. Im vergangenen Jahr gab es 2.275 antisemitische Straftaten, durchschnittlich sechs pro Tag.

Die Geschichte sollte uns lehren, dass ein solcher Trend nicht ignoriert werden darf.

„Wie oft haben wir schon gehört, dass sich die Geschichte wiederholt?“, fragte der Chefredakteur der Posaune, Gerald Flurry, in „A Law of History“ („Ein Gesetz der Geschichte“). „Das tut sie – immer und immer wieder. Wenn wir denselben Lebensstil führen wie unsere Vorfahren, werden wir praktisch dasselbe Ergebnis erzielen – im Guten wie im Schlechten. Geschichte wird zur Prophezeiung. Die Geschichte prophezeit das Schicksal der Nationen, ob sie gedeihen oder untergehen werden! Dies ist ein ‚Gesetz der Geschichte‘. Es hat nichts mit Glück oder Zufall zu tun– es ist ein Gesetz der Geschichte. Wenn wir dieses Gesetz brechen, bricht das Gesetz uns!“ (The Former Prophets [Die früheren Propheten], zurzeit nur auf Englisch erhältlich).

„Die Warnung der Geschichte ist donnernd und unbestreitbar: Die Trends vor dem Zweiten Weltkrieg in Großbritannien, Amerika und Europa zeigen, dass Antisemitismus ein BAROMETER DER KRISE ist“, bemerkte Brad Macdonald, der geschäftsführende Redakteur von unserer englischen Hauptwebseite theTrumpet.com in 2009.

Heute werden wir Zeugen einer stetigen Zunahme des Antisemitismus und des Hasses auf die jüdische Nation im Nahen Osten. Die europäische Geschichte ist voll von Beispielen eines solchen Hasses, der in brachialer Gewalt eskaliert. Die Jahre vor dem Zweiten Weltkrieg sind nur eine von vielen Vorboten dafür, dass ein solcher Hass immer wieder eskaliert.

Aber die Bibel warnt noch eindringlicher vor einer „Zeit so großer Trübsal … wie sie nie gewesen ist, seitdem es Menschen gibt, bis zu jener Zeit“ (Daniel 12, 1; Matthäus 24, 21). Diese Zeit wird durch den Hass auf das heutige Israel, einschließlich der jüdischen Nation, eingeläutet werden.

In „Friede mit den Arabern – kann es dazu kommen?“ erklärt Herr Flurry, dass Psalm 83, 2-4 von Nationen spricht, die sich verschwören, den Namen Israels auszulöschen.

Die gute Nachricht ist, dass die Bibel wiederholt beschreibt, dass die Zeit, in die wir jetzt eintreten, nicht nur die schlimmste in der Geschichte ist, sondern auch diejenige, die direkt zur Wiederkunft Jesu Christi führt. Bei seiner Wiederkunft wird Christus das Gesetz Gottes durchsetzen, das die Menschheit seit dem Garten Eden abgelehnt hat, und eine Zeit beispiellosen Wohlstands wird die Folge sein.

Es gibt einen Grund, warum der Antisemitismus eine der stärksten und beständigsten Formen des Hasses ist. Der Grund dafür offenbart auch die Hoffnung, die hinter den heutigen Ereignissen liegt. Beide Wahrheiten werden in „Die Minderheit, die die Gesellschaft so gerne hasst“ von Richard Palmer, erläutert. Fordern Sie ein kostenloses Exemplar von Deutschland und das Heilige Römische Reich an, um zu erfahren, was sowohl die Geschichte als auch die Prophezeiung über unsere Zukunft lehren.

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